aufmerksam, kreativ

Konsum – aber wie?

Mein Auge liebt schöne, ästhetische Dinge – seien es Gegenstände für die Wohnung, Kleider oder Bildbände. Wir konsumieren alle, jede/r nach ihren/seinen Vorlieben. Aber halten die Dinge, die wir kaufen, wirklich, was wir uns davon versprochen haben? Mein Leben ändert sich durch konsumierte Verbesserungsmaßnahmen meistens nicht. Gleichzeitig wird immer wieder wissenschaftlich belegt, dass es uns gut tut, wenn wir uns „etwas gönnen“. Da diese Botschaft unsere Wirtschaft freut und Konsum unser Denken regiert, ist es nur logisch, dass sie eifrig verbreitet wird. Letztlich macht Geld ausgeben aber niemanden glücklich.
In einem Artikel zu diesem Thema in der Zeitschrift „Freundin“ las ich, wie sinnvoll es wäre, Geld in Erlebnisse zu investieren. Und darin finde ich mich wieder: Letztlich kommt es auf die Momente an, in denen wir unseren Horizont erweitern und solche, in denen wir uns selbst sehr nahe sind und „vom Denken ins Spüren kommen“. Sie schaffen Glücksgefühle für den Moment und positive Erinnerungen für später.

Vor Kurzem war ich zu einer Lesung mit Gitarrenmusik („…und alles Sein wird Lauschen“- Plastiken und Skulpturen von Ernst Barlach) in der Zinnschmelze. Da außer mir nur vier weitere Gäste anwesend waren, kam ich mit einer Frau ins Gespräch, die mir prompt eine weitere kulturelle Veranstaltung ans Herz legte. Und so entdecke ich bald wieder etwas Neues….

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