aufmerksam, glaubhaft

Verwandlung

„Das größte Geschenk, das die Kirche unserer Welt machen kann, liegt darin, eine Gemeinschaft von emotional erwachsenen Menschen zu werden,
die gelernt haben, wie man liebt.

 

aus: Peter Scazzero, „Glaubensriesen – Seelenzwerge? Geistliches Wachstum und emotionale Reife“

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Unikate: Stoffbespannte Leinwände

Statt Bild, als Pinnwand oder Dekoration habe ich Leinwände mit Stoffen bespannt.

Dazu habe ich auf apricotfarbene Streifen Satinbänder genäht, Spitze und Perlen appliziert, Blüten und Schleifen befestigt und Pailetten geklebt. Die Leinwände in unterschiedlichen Größen wirken weiblich, sommerlich und leicht.

 

Die kleinen Leinwände (Große S) kosten 5,- Euro, die größere (Größe M) 8,50 Euro.

 

Die beiden unteren Leinwände erinnern an ein englisches Landhaus:

Links mit gekrashtem Satin in dunkelgrün und mit Blüten besticktem Satin in orange, rechts in einem roten Farbklang mit rostrotem Leinen und einem sehr hochwertigen, englischen Rosendruck.
Die linke Leinwand (Größe L) kostet 10,50 Euro, die rechte (Größe M) wurde inzwischen verkauft.

 

 

Der leichte Glanz des orangefarbenen Satins wird durch die Sonnenstrahlen verstärkt – ohne direkte Sonneneinstrahlung wirkt er etwas dezenter, sodass die plastische Stickerei deutlicher erscheint.

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Kindermund: Die Zahnfee unterwegs

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ein Junge, 7 Jahre alt, wird das erste Mal Bruder (noch ist das Geschwisterchen nicht da, aber Mama ist deutlich sichtbar schwanger). Wir üben Adjektive und gehen zu den Steigerungen über.
Das erste Beispiel, „hungrig – hungriger“ klappt gut. Dann sind zwei Frauen auf der Waage abgebildet. Statt „dick – dicker“ ruft er, ohne eine Sekunde zu zögern: „Schwanger – schwangerer!“

Mit einem anderen Jungen, 5 Jahre alt, übe ich das Partizip mit Playmobil-Figuren. Er sucht sich ein kleines Feen-Mädchen aus und meint:
„Hier ist ja die Zahnfee! Die ist bei dir!?“
Später erzählt mir die Mutter, dass er die Zahnfee sehnlich erwartet, aber leider kein Zahn wackeln will.

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Unikate: Blüten in blauem Farbklang

Der linke Schal besteht aus Viskose, ist in Blautönen und khaki bedruckt und unten mit einer königsblauen Spitze bestickt.
Der rechte Schal hat im blauen Grund ein weißes Webmuster, das ein in Faden und Schuss unterschiedlich deutliches Karo bildet. Dadurch erscheinen die horizontalen Linien stärker als die vertikalen, aus der Ferne wirkt der Schal dezent gestreift. Er ist mit einer Blümchen-Borte in rosa-grün und einer Baumwollspitze verziert.

 

Der linke Schal ist inzwischen verkauft, der rechte kostet 8,50 Euro.

 

Die hellblauen Karten sind mit Toile-de-Jouy in weiß-schwarz beklebt und mit aufgesteppten schwarzen Satinbändern verziert. Durch die unkomplizierte Machart mit offenen Nähten und kleinen Fäden wird der streng klassische Eindruck des Stoffdrucks aufgelockert. Ein passender Briefumschlag in hellblau liegt bei.

 

Die Karten kosten jeweils 2,50 Euro.

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Unikate: „Mausi“-Kissen aus rotem Samt

Viele kenne die Bilderbücher von „Mausi“ – sie sind aus Pappe und bieten sich mit einer Vielzahl von Klappen, Laschen und Drehscheiben zum Spielen und Entdecken an.

Für Kinder habe ich Kissenhüllen in der Größe 40×40 aus einem roten Samt genäht, darauf Druckstoffe mit „Mausi“ appliziert und sie mit Knöpfen dekoriert.

Die Kissen kosten pro Stück 8,- Euro.

 

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Bildungsfrage

 

Fernsehen im Vorschulalter erspart die Studiengebühren.

 

Besagt, laut dem Bericht eines Patienten, ein Schild in der Praxis von Dr. Graf von Waldersee, Hamburg

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Zweckfrei

Einige Gedanken aus der letzten Predigt, die mir noch nachgehen:

Unser Pastor sprach von der „Herrschaft der Effektivität“, die heute viele (alle?) Lebensbereiche durchdringt – auch den Gottesdienst.
Wir stellen uns gerne die Frage „Was bringt mir der Gottesdienst?“, das ist sowohl bei langjährigen Gemeindemitgliedern als auch bei Menschen, die mal herein schnuppern, der Fall.
Ich ertappe mich auch manchmal dabei, nach dem Postludium (Nachspiel) aufzustehen und zu denken: „Naja, so dolle war das nicht, aber vielleicht kann ich beim anschließenden Kaffee noch mit jemandem ein gutes Gespräch führen, was das Ganze wieder raus reißt.“
Aber wer stellt sich die Frage anders herum: „Was bringt Gott der Gottesdienst?“
Es ist im Wort enthalten – ich nehme nicht mir selbst zuliebe teil, sondern ich bin in der Kirche, um Gott zu dienen. Theoretisch. Wie oft ist das wirklich der Fall?

Oder, noch ein drittes Mal gefragt: „Was ist, wenn der Gottesdienst niemandem etwas bringt? Wenn es zweckfreie, geteilte, gemeinschaftliche Zeit ist? Ohne Nutzen, ohne Zweck, ohne Effektivität?“

Wäre das schlimm? Oder wäre es erfrischend entspannt – und dadurch wieder lebendig?
Es ist einen Versuch wert.

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Geliebt

Ich vergaß, o Gott, dass du ein liebender Vater bist und dass du schon seit Ewigkeit dich sehnst, aus mir dein Kind zu machen.
Ich vergaß, o Gott, dass du die Liebe bist und dass diese Liebe zu uns gekommen ist.
Ich vergaß, o Gott, mich lieben zu lassen.


Michel Quoist (französischer Priester und Autor)

 

P1070513

 

aus: „Die Losungen 2011“, Herrnhuter Brüdergemeinde

 

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Liebesbrief

P1090186

„Gott trägt dein Foto
in seiner Brieftasche.

Tony Campolo

„Wenn wir uns selbst
nur für eine Sekunde
mit den Augen
der Liebe Gottes
sehen könnten,
dann hätten sich
unsere Selbstzweifel
gleich für eine
ganze Ewigkeit
verflüchtigt.“

Hans-Joachim Eckstein

aus: „AufAtmen“ November-Januar 2008

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Lebensmotto


Glaubhaft leben – lebhaft glauben

nannte Siegried Fietz, ein bekannter christlicher Liedermacher, sein Lebensmotto im Gespräch mit „Die Gemeinde“ (Oncken-Verlag)