aufmerksam, kreativ

Kindermund: Hygienefallen lauern überall

Szenen aus dem Alltag einer Logopädin

Junge, 5 Jahre alt: „Deine Hose ist hässlich.“
Ich: „Ach. Warum denn?“
Er: „Weil man deine Füße nicht sieht.“

Ich desinfiziere mir die Hände, ein Sechsjähriger beobachtet mich dabei.
Ich: „Das stinkt ganz schön, ne?“
Er: „Jaahaa. Was ist das denn?“
Ich: „Damit mache ich mir die Hände ganz besonders gut sauber.“
Er: „Nee, das stinkt so, damit gehn die Hände nich sauber.“
Ich: „Doch, das ist extra starke Seife.“
Er: „Wie heißt’n das?“
Ich: „Hmmm… das ist ein schweres Wort… also man kann es „Stinki“ nennen.“
Er: „Nee, wie heißt das echt?“
Ich: „Des-in-fek-tions-mi-ttel.“

Ein Sechsjähriger erzählt von der Katze, die sie seit einigen Tagen haben.
Er: „Wir haben ein Katzenfutter gekauft, wo die Katzen richtig gut von werden.“

Wir spielen mit kleinen Fingerpuppen, um die Präpositionen zu üben.
Der Junge schaut in den kleinen Papagei hinein, ich frage:
„Was ist denn in dem Papagei?“ (nichts)
Kind: „Da drin ist Bakteriens.“

aufmerksam, kreativ

Stoffläden in Hamburg

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Heute verrät die Näh-Fee vom Dienst, wo man in Hamburg am besten fündig wird, wenn die Nähmaschine wieder rattern soll.
Es gibt Stoffgeschäfte, die fehlen, da ich sie lange nicht besucht habe (wie „Der Stoff“ in Norderstedt) oder noch nie besucht habe (wie „Charlotta’s“).

„Ernst Bracker“ in den Grindelhochhäusern (Hallerstraße 1, Montag bis Freitag 9-18.00 Uhr, Samstag geschlossen!)
– die größte Auswahl an Knöpfen in Hamburg
– viele Kurzwaren
– viele edle Stoffe, großes Sortiment an Seidenstoffen

„Stegmann“ am Jungfernstieg 46 (Montag bis Freitag 10. 00 – 19.00 Uhr geöffnet, Samstags bis 18.00 Uhr)
– schöne Knöpfe (hochpreisig)
– tolle Stoffblüten (hochpreisig)
– außerdem Fascinator, Hüte und Schmuck

„Mahlerstoffe“ im Industriegebiet Hammerbrook (Wendenstraße 388-392, Eingang Luisenweg, Montag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag 11-16 Uhr)
– riesige Auswahl an Stoffen jeder Art, alle Materialien, alle Gewebe
– Extra Räume für Stoffe zur Innenausstattung in großer Auswahl
– kein Kleinkram! (Knöpfe, Kurzwaren usw.)
– kein Service!

„Stoffhandel Gädtke
Am Hammer Steindamm 62, 20535 Hamburg (Hamm-Nord)
Direkt am S-Bahnhof Hasselbrook, Eingang über einen Hinterhof
(Montag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr, Samstag 12.00 – 16.00 Uhr)
– viele Stoffe in allen Qualitäten, auch Seide
– im Winter schöne „Fell-Stoffe“ und Webpelze
– „Tüdelkram“ wie Spitzen, Borten, Knöpfe gibt es je nach Angebot: Manchmal sind richtige Schätze zu finden, manchmal ist die Auswahl gering. Unbedingt fragen!
– gute Beratung

Karstadt in der Mönckebergstraße 16 (Montag bis Samstag bis 20.00 geöffnet)
– Stoffe aller Art, auch viele Futterstoffe
– Stoffe von Amy Butler, Tilda und ähnlichen Marken
– regelmäßig Reduzierungen (oft Schnäppchen möglich)
– Material zum Basteln direkt neben den Stoffen
– Material zum Stricken
– Knöpfe oft altmodisch

„Frau Tulpe“  in der Großen Bergstraße 213  (Montag bis Freitag  10.00 – 19.00 Uhr, Samstag 10.00 -16.00 Uhr)
– trendy Stoffe, viel Retro, viele Kinderstoffe
– viele Borten, Schrägbänder, dekorative Gummibänder u.ä.
– gute Auswahl an Kleinkram zum Dekorieren
– teuer!!!

Stoff-Lager in der Papenreye 24 (Montag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr, Samstags bis 16.00 Uhr)
– große Stoffauswahl in sehr unterschiedlichen Qualitäten
– wenig Zubehör, lediglich verschiedene Schräg- und Saumbänder in eingeschränkter Farbauswahl

Außerdem findet der „Stoffmarkt Holland“ regelmäßig am Wochenende auf dem Alsterdorfer Markt und in Harburg statt.

Für alle Leserinnen, die länger nicht in Hamburg waren:
Das Alsterhaus hat bedauerlicherweise seine Stoffabteilung inklusive der brillianten Knopf-Auswahl aufgelöst!
(Aktualisierung aus dem Frühjahr 2014)

 

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Auch Flohmärkte und Antiquitätengeschäfte eignen sich, um Material zu finden:
Aus schönen, festen Gardinen werden Reisetaschen und Knopf-Kisten von Omi enthalten viele Schätze…

aufmerksam, feminin, kreativ

„Weißes Dinner“ in Hamburg

Komme gerade vom „Weißen Dinner“ zurück, das dieses Jahr in der Osterstraße in Eimsbüttel stattfand. Ich war das erste Mal dabei, zusammen mit einer Freundin, und fand es sehr beeindruckend und amüsant: So viel Mühe haben sich viele gegeben, die Tische waren schön geschmückt, überall gab es Köstlichkeiten, alle hatten Spaß und genossen die Atmosphäre.

 

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Fast alle Fotos hat meine Freundin aufgenommen, das rechte in der ersten Reihe sowie das rechte in der zweiten Reihe stammen von mir.

aufmerksam, feminin

Vorbilder im „Museum der Arbeit“

Auf dem dritten Barmbeker Hofsommerfest wurden unter anderem alte Handwerkstechniken vorgestellt.
Besonders erfreulich daran fand ich, dass sowohl die Schmiedin als auch die Grafikerin, die die Reiberdruckpresse mit viel Körpereinsatz betrieb, gleichzeitig weiblich, kompetent und stark waren. So erlebten Hamburger Jungs und Deerns ganz natürlich, dass das Können und die erfolgreiche Vermittlung von Wissen zählt und nicht das Geschlecht.

 

P1010936Historisches im Hamburger Umland

 

 

aufmerksam, glaubhaft

Armut

 

„Wenn ich mir diese vor Hunger und Leid schreiende Welt anschaue, macht es mich sprachlos,
dass wir hier im reichen Westen überhaupt irgendwelche Antworten auf Gebete bekommen.

Jeff Lucas

 

aus: Willow News Juli 2011

aufmerksam, glaubhaft

Schönheit des Lebens

 

„So viele Farben und Formen – warum?
Das Glitzern der Sterne – warum?
Keine Schneeflocke gleicht der anderen – warum?
Das Rieseln des Wassers – warum?
All dies dient keinem sichtbaren Zweck!
Es ist einfach da – damit ich staune und danke und singe.“

Anton Rotzetter, aus der Losung vom 07.08.2011

 

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aufmerksam, glaubhaft

Stille

“God speaks in the silence of the heart.
Listening is the beginning of prayer.”
Mother Teresa

 

„Gott spricht in der Stille des Herzens.
Hinhören ist der Beginn des Gebets.“
Mutter Teresa

aufmerksam, feminin

Frauen-Gesundheit

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Obwohl ich mehrere medizinische Fachbücher besitze, weiß ich bis heute nicht genau, wie der weibliche Zyklus funktioniert.
Der Grund dafür liegt einerseits darin, dass die herkömmliche Literatur auch für Menschen, die eine Reihe Seminare an der Uniklinik hatten, schwer verständlich ist. Diese mangelnde Verständlichkeit ist in der Beschreibung und Verkürzung der Vorgänge im Körper der Frau zu suchen, weil sie vorrangig von Männern dargestellt werden (mein Grundlagenwerk zum Thema Anatomie und Physiologie ist von einem alten Herrn geschrieben worden).
Zusätzlich ist der einzige Kommentar einer jeden Gynäkologin (und ich kenne inzwischen eine Handvoll), die ich frage, wie man auf natürliche Weise den Zyklus ins Lot bringen kann, „die Pille“. Bisher habe ich nirgendwo eine andere Antwort außer „Nehmen Sie die Pille, es gibt nichts anderes“ gefunden, und diesem Ratschlag verweigere ich mich konsequent. Die negativen Erfahrungen meiner Freundinnen sowie die Untersuchungsergebnisse bezüglich der Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel schrecken absolut ab.
Noch dazu, wenn es vorrangig darum geht, das prämenstruelle Syndrom zu besiegen.

Nun habe ich gerade das Buch „Verhütung  Zyklus  Kinderwunsch“ von Simone Hoffmann gekauft und blättere emsig darin.
Es ist von einer Journalistin und Ärztin geschrieben worden, die sich darüber ärgert, dass Frauen zu wenig wissen, was in ihrem Körper vorgeht.
Die sich darüber ärgert, dass es stets darum geht, Frauen und ihre hormonellen Vorgänge „passend“ zu machen, sie zu verändern, zu unterdrücken oder zu optimieren.
Der Rahmen des Physiologischen, also Gesunden und „Normalen“ ist weit gesteckt – der weibliche Körper kann nicht so normiert werden, wie männliche Ärzte dies gerne wollen und tun. Umso ärgerlicher ist es, wenn weibliche Gynäkologen statt auf Aufklärung ebenfalls auf Chemie setzen und die Frauen unmündig lassen.
Ich bin der Meinung, dass eine informierte Frau eine gesunde Frau ist – und sei es dadurch, dass sie mit dem Informationszuwachs ein besseres Gespür für ihren Körper bekommt.
Und ich bin der Meinung, dass ein informierter (Ehe-)Mann ein besserer Partner ist und eine offene, lockere Kommunikation über Körper und Sexualität den Wert der Partnerschaft steigert.

Ich empfehle dieses Buch jeder und jedem, die/der den weiblichen Körper besser verstehen und dabei unabhängig von der Manipulation durch voreingenommene Ärzte und Pharmakonzerne sein möchte. Es eignet sich für Frauen und Männer gleichermaßen und zeichnet sich durch hohe Sachlichkeit aus.

aufmerksam, glaubhaft

John Henry Newman -ein schlauer Mann

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „AufAtmen“ las ich in einem Artikel über John Henry Newman, einen Kirchenmann des 19. Jahrhunderts, der sich weder bei den Evangelischen noch bei den Katholischen zu Hause fühlte, folgendes Zitat:

Zu verstehen, dass wir eine Seele besitzen, heißt unsere Unabhängigkeit von der sichtbaren Welt zu empfinden.
Sucht Gott uns heim, so regt sich in uns bald eine Unruhe.
Mit Gewalt drängt sich unserm Geist die Haltlosigkeit der irdischen Dinge auf. Sie machen große Versprechungen, aber sie erfüllen nichts und bringen Enttäuschung.
So reift in uns die Erkenntnis, dass es in Wahrheit nur zwei Wesen im Weltall gibt:
unsere eigene Seele und Gott, der sie geschaffen hat.

Im Laufe seines oft schmerzhaften Lebensweges, auf dem er sich nirgends heimisch fühlte, entdeckte er folgende Weisheit:

Leben heißt sich ändern, und Vollkommenheit heißt, sich oft geändert zu haben.

 

 

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