aufmerksam, feminin, kreativ

Strickjacke mit japanischer Anmut

Diese Strickjacke kaufte ich vor einigen Jahren und trug sie nicht so häufig und überzeugt, wie ich es gern getan hätte: Die Qualität und die Farbe gefielen mir, der „langweilige Aspekt“ daran weniger.
Also trennte ich die farblich passenden Knöpfe ab, nähte schwarz glänzende an und trug die Jacke mit einem schmalen, schwarzen Lackgürtel mit einer kleinen mittigen Schleife (hier nicht abgebildet).

 

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Auch das überzeugte mich nicht, wie ein Bild aus dem letzten Herbst zeigt – viel gewonnen war nicht.
Im Folgenden trennte ich wiederum die schwarzen Knöpfe ab, suchte mir einen traumhaften, japanisch-inspirierten Stoff aus meiner beachtlichen Sammlung und nähte breite Paspeln auf die Knopfleiste, die ich anschließend verschloss, sodass daraus ein Pullover wurde.
Auch die Bündchen wurden mit dem Stoff, leicht gerafft, verdeckt.
Anschließend suchte ich mir eine schöne Dokumentation in der Mediathek aus und nähte, während ich sie anschaute, Stunde um Stunde kleine weiße Perlen rund um den Blütenstoff.

 

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Nun trage ich den entstandenen Pullover mit einer strahlend weißen Bluse oder einer farblich passenden dunklen das erste Mal wirklich gern und mit Freude.

 

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Weitere Kreationen begabter Frauen finden sich wie jeden Mittwoch hier.

 

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2 thoughts on “Strickjacke mit japanischer Anmut

  1. das ist upcycling wie ich es mag! die jacke ist so gar nicht meine farbe, aber an dir sieht sie einfach toll aus! wunderschön die blenden! und chapeau für deine geduld mit dem guten stück… liebe grüße aus dem norden

    1. Vielen Dank für die Komplimente – leider konnte ich auf deinem Blog keine Nachricht hinterlassen, weil ich die entsprechenden Mailkonten nicht habe. Deshalb hier mein Kommentar zu deinem Beitrag vom 27.03.:
      „Sehr hübsch mit den Grüntönen! Und die Eddie-Bauer-Klamotten-Frage kenne ich auch: Der Stoff sieht meist noch Jahre lang gut aus, nachdem der Schnitt schon längst passé ist – da hilft nur schnibbeln und neu nähen. Gut gelungen!
      Liebe Grüße, Marie“

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