aufmerksam, glaubhaft

Lebenswandel

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Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens!
Wo Hass ist, lass mich Liebe säen;
wo Unrecht, Vergebung;
wo Zweifel, Glaube;
wo Verzweiflung, Hoffnung;
wo Finsternis, Licht
und wo Trauer, Freude.

Franziskus von Assisi

aufmerksam

Ein Satz, der mich erfreut – Achter Teil

Eine Mutter meinte heute zu ihrem Sohn:
„Andrej*, hast du gesehen, wie schön Frau Krüerke hier geschmückt hat? So schöne Schneeflocken hat sie an die Fenster geklebt…“
Das war dem guten Andrej natürlich komplett egal, aber mich freute es, dass es IRGENDWEM auffällt, wenn ich mich um eine ansprechende Optik „meines“ Therapieraums kümmere.

Vorgestern brachte ich Arme voll Tannengrün mit – die erste Runde verteilte ich morgens im Seniorenheim, die zweite in der Mittagspause in der Praxis. Die Tannenzweige waren beim Basar am Sonntag übergeblieben, sodass ich sie mitnahm und weitergab.
Die eine Kollegin freute sich über die Zweige („Ach Marie, ich habe nirgendwo irgendetwas Weihnachtliches – wie schön! Kann ich welche für Zuhause haben?“) und eine andere meinte später: „Sind die Herzen und Sterne von dir? Wenn es hier Deko gibt, denke ich immer, du warst das.“ Ja, richtig getippt.
Schön, wenn zusätzliches Engagement auffällt und auch gewürdigt wird. Das ermutigt mich trotz all der Fälle, wo ich meine Umgebung optisch aufwerte und es niemand zu bemerken scheint.

* Namen wie immer geändert

aufmerksam, kreativ

Anleitung: Utensilo für Kinderspielzeug aus einem Kopfkissen nähen

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Aus einem Kopfkissen nähte ich ein Utensilo für Kinderspielzeug:
Dazu wendete ich den Bezug erst auf links und bügelte ihn einmal über (erstes Bild).
Dann legte ich einen Kleiderbügel an die obere Kante, sodass die gelbe Borte im Muster mittig zu sehen ist. Den Umriss des Bügels übertrug ich und zog gerade Linien von der rechten und linken „Schulter“ nach unten, die ich absteppte und den überflüssigen Stoff abschnitt (zweites Bild). Anschließend versäuberte ich die Nahtzugaben und wendete das, was vom Bezug übrig geblieben war.

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Oben hatte ich einen kleinen Durchlass für den Haken des Kleiderbügels offen gelassen, durch den ich nun den Haken von innen nach außen schob (drittes Bild).
Unten klappte ich die offenen Kanten nach innen um und steppte das Utensilo zu.
So sah das Zwischenergebnis aus (unten allerdings noch mit offener Kante):

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Dann zerschnitt ich eine Bluse (deren Ärmel ich für ein anderes Projekt benötigt hatte) komplett und fertigte daraus die Taschen, die ich auf den Grund steppte.

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Zum Schluss verzierte ich die Taschen am oberen Rand noch mit Knöpfen und verdeckte das kleine Löchlein am Haken mit einem auberginefarbenen Satinbändchen.

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Weitere fantasievolle Kreationen sind beim CreaDienstag, bei Pamelopee und bei Meertje zu entdecken.
Dieser Artikel wurde ebenfalls unter weupcycle veröffentlicht.

 

aufmerksam

Getrödelt – gefunden – gefreut: Weiße Schale mit charmantem Rand

 

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Diese Schale erstand ich antiquarisch und ging vier Tage, nachdem ich die erste Schale gekauft hatte, noch einmal hin, um mir schnell die zweite auch noch zu sichern.
Von der Größe eignen sie sich gut für Salate oder größere Mengen Fruchtquark, wenn Gäste kommen. Da der Rand niedriger als bei anderen Schüsseln ist, die ich sonst besitze, nehme ich sie auch gerne, um einfach Obst „zu parken“, bevor ich es verbrauche. Bei einem üppigeren Salat besteht nämlich die Gefahr, dass Salatblätter während des Mischens über den Rand entwischen.

 

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Die Schüssel im Gebrauch: Ein Foto aus dem Herbst mit dunklem Eichblatt-Salat und Zwetschen

 

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