aufmerksam, feminin, kreativ

Hoffnung und Mut für liebe Kolleginnen: Kraftvolle Kartengrüße

Manchmal ist die Stimmung im Kollegium einfach mies:
Ob es interne Konflikte gibt, Stress mit der Leitung oder allgemeiner November-Blues, Fakt ist, dass alle bedrückt durch die Firma schleichen. Um meine Kolleginnen ein bißchen aufzuheitern, bastelte ich Karten: Für jede fertigte ich einen farblich passenden Gruß an, bestehend aus einer zurecht geschnittenen Motivpappe mit vielen Papierblüten, die ich ausstanzte. Als femininen Akzent viertelte ich Tortenspitze und setzte sie als Zwischenlage ein. Die Karten beschriftete ich mit Bibelversen, die ich für die Lebenssituation der jeweiligen Frau heraussuchte und passend fand.
Ich hatte etwas Schiss, dass nach der ersten Freude die Bibelsprüche dämpfend wirken, frei nach dem Motto: „Wie nett, aber diesen Quatsch mit Gott hätte sie sich sparen können!“ Aber nein, die Überraschung gelang, der „Frauen-Power-Tee“ und die Schokolade kamen gut an, und über passende oder unpassende Zitate aus der Bibel regte sich niemand auf.
Im Gegenteil, ich hoffe, dass die ermutigenden Worte noch über den Genuss von Tee und Süßigkeiten hinaus wirken…

Nachtrag: Eine Kollegin stellte sich die Karte gut sichtbar auf den Schreibtisch.
Eine andere Kollegin, die mir half, Kisten voller Tannenbaumkugeln in den Wintergarten zu schleppen, bedankte sich eine Woche später noch einmal ganz bewusst unter vier Augen.
Dabei hatte ich lediglich eine Tafel Schokolade, Tee und einen persönlichen Wunsch verschenkt. Eigentlich Pillepalle, aber er entwickelte eine große Wirkung.

aufmerksam, glaubhaft

Thorsten Grahn: Da sein, wo mein Herz schlägt

Kluge Gedanken von Thorsten Grahn aus dem blog „Leiten heute „, die ich sehr zutreffend finde:

Da sein, wo mein Herz schlägt – Update zu „Da sein, wo ich bin“

Vor einiger Zeit habe ich Gedanken gebloggt unter der Überschrift  „Da sein, wo ich bin“.“
Für mich eine absolut erstrebenswerte, aber auch absolut schwer zu praktizierende Haltung.

Heute erst wurde mir so richtig bewusst, warum mir das manchmal so schwer fällt, ganz da zu sein, wo ich bin: weil ich nicht da bin, wo mein Herz ist – selbst wenn ich äußerlich vielleicht da bin.
Es reicht eben nicht aus, ganz da zu sein wo ich bin – in dem Sinne, dass ich mich nicht ablenken lasse – sondern die Frage ist, ob ich da bin, wo mein Herz schlägt – oder ob das gerade ganz woanders schlägt. Wenn mein Herz woanders schlägt, kann ich nie ganz da sein wo ich gerade bin. Ergo: Ich möchte Herz und “Dasein” immer öfter zusammen bringen. Mich nicht mehr als nötig mit Dingen, Menschen oder  Situationen beschäftigen, für die mein Herz nicht schlägt oder aber dafür beten, dass mein Herz immer öfter auch für die Menschen und Situationen schlägt, wo ich mich gerade befinde.
Immer öfter da sein, wo mein Herz schlägt – oder aber, dass mein Herz immer öfter da schlägt, wo ich gerade bin, das wünsche ich mir.


Quelle: http://leiten-heute.erf.de/2010/11/21/update-zu-da-sein-wo-ich-bin/

 

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aufmerksam, kreativ

Gute-Laune-Trick 2: Geräusche entdecken und die Gedanken ruhen lassen

Viel zitiert wird der Gedanke der „Achtsamkeit“: Die Umgebung, sich selbst und den Moment wahrzunehmen hilft sowohl, um aus der Grübel-Falle zu entkommen als auch, mit neuer Leichtigkeit und Dankbarkeit auf das eigene Leben zu sehen.
Wer sich Zeit für einen Spaziergang nimmt und unterwegs aufmerksam auf Geräusche lauscht, entdeckt jenseits des Straßenlärms das Zwitschern eines Vogels, das Singen eines Kindes oder das Läuten einer fernen Kirchturmuhr. Die Gegenwart ist das Einzige, was uns berühren kann: In der Vergangenheit und in der Zukunft können unsere Gedanken zwar spazieren gehen, aber nur den gegenwärtigen Moment erleben wir mit allen Sinnen. Wer sich dafür Zeit nimmt, wird mit innerer Ruhe und Zufriedenheit belohnt.

 

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