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Festliche Kleider mit guter Botschaft: Gedanken zum Frühling

Wie ein neues Kleid für die Natur wirken die ersten Frühlingsblumen. Sie erinnern uns daran, dass wir in unserer Beziehung zu Gott die alten, fleckigen Kleider ausgezogen und frische, festliche Kleider von Jesus bekommen haben:
„Jetzt habt ihr neue Kleider an, denn ihr seid neue Menschen geworden. Gott ist beständig in euch am Werk, damit ihr immer mehr seinem Ebenbild entsprecht, nach dem er euch geschaffen hat. So habt ihr Gemeinschaft mit Gott und versteht immer besser, was ihm gefällt.
Ihr seid von Gott erwählt, der euch liebt und zu seinem heiligen Volk gemacht hat. Darum zieht nun wie eine neue Bekleidung alles an, was den neuen Menschen ausmacht: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Güte, Geduld.

Um die „neuen Kleider“, also die Eigenschaften als Kinder Gottes, sichtbar zu machen, tragen die Blumen als frische Kleider der Natur stellvertretende Namen: Erbarmen, Demut, Güte, Sanftmut. Je nach Bibelübersetzung werden diese Tugenden anders benannt. Es fällt auf, dass sie alle gleichermaßen wenig in unserem Alltag vorkommen. Weder in der Politik und den Medien noch in unserem Umfeld sind Bescheidenheit, Mitgefühl und Erbarmen zu spüren.

Niemand würde heute in einem Vorstellungsgespräch auf die Frage „Und, welche Eigenschaften zeichnen Sie besonders aus?“ antworten: „An erster Stelle Nachsicht, Geduld, und Sanftmut ist mir auch sehr wichtig.“ Das klänge extrem passiv und pazifistisch, niemand würde die eigene Persönlichkeit freiwillig so darstellen. Und erst recht würde niemand eine derartige Bewerberin einstellen…
Umso wichtiger finde ich es, dass wir entgegengesetzt zu den heutigen Maßstäben Gottes wohltuenden Einfluss unser Leben regieren lassen. Und darin wachsen, unser Herz und unser Handeln von scheinbar überholte Tugenden prägen zu lassen.


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Blumige Tischdeko für Weihnachten und Silvester: Glitzernd und fröhlich

Das Weihnachtstreffen mit der Familie bleibt dem Motto der blumig-frischen Dekoration treu. Hier stellte ich meinen nicht-weihnachtlichen Weihnachtsschmuck vor, jetzt zeige ich die Tischdeko für den heutigen Nachmittag:
Auf einem weißen Tischtuch breiten sich viele Sterne aus, die mit ihren Rosa- und Goldtönen wunderbar zur aktuellen Gestaltung des Wohnzimmers passen. Statt Tannengrün sprießen bunte Blumensträuße, zwischen denen nachher die Kuchenplatten platziert werden. Für die Vasen stellte ich Gerbera, Rosen, Pistaziengrün und ein besonders elegantes exotisches Gewächs zusammen, dessen Namen ich noch in meinem Floristiklexikon nachschlagen möchte.

Noch ist mein Mann dabei, die letzten seiner Genüsse aus dem Ofen zu holen, solange bleibt die Tafel unvollendet. Aber Menschen, die nicht dabei sein können, den Appetit zu wecken, ist auch gemein. Wer mag, stellt sich den eigenen Lieblingskuchen vor…
Auf jedem Teller warten als Willkommensgruß ein Marzipanstern und ein Schokoladenengel.

Das bunte Konfetti ist eine schöne Idee für Silvester oder die nächsten Wintergeburtstage. Ich bin sehr gespannt, wie es sich nachher beim Essen verhält: Bleibt es ständig am Ärmel hängen, rieselt es kurz nach Eintreffen der Gäste zur Hälfte auf den Boden? Ich bin neugierig… und habe für den großen Jahresrückblick, den ich Anfang Januar in der Residenz gestalte, auch gleich eine Packung Glitzersternchen mitgenommen. Zusammen mit goldenen Wimpelketten und vielen Schneeflocken gelingt so ganz schnell eine fröhlich-festliche Winteratmosphäre.
Konfetti ist natürlich ein Einmalprodukt, weshalb ich nicht vorhabe, dauerhaft Wegwerfartikel als Dekoration zu benutzen, aber manchmal sorgt es einfach für die besondere Note.

Nachtrag: Das Konfetti blieb zu 95% auf dem Tisch liegen und ließ sich anschließend wunderbar wieder einsammeln. Also doch kein reines Einmalprodukt!

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Rosen im Winter


Liebe ist die Antwort des Herzens auf die überwältigende Güte Gottes.

Also komm einfach in ungeschönter Ehrlichkeit zu ihm
und rede mit ihm.

Wenn ich wirklich weiß, dass Gott mich liebt,
ist nichts mehr so, wie es war.

Ich bin ein für die Ewigkeit bestimmtes Geschöpf
von unendlichem Wert.

Richard J. Foster

Ein Blumengruß zum Wochenende:
Seidenkiefer, Rosen und Wachsblumen vor einem Bogen Geschenkpapier, der aus einer Werkstatt von Menschen mit Behinderungen stammt. Die zarten Aquarellfarben geben dem Arrangement einen schönen Rahmen und bleiben dezent im Hintergrund.

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Blumenpracht für das Wochenende

„Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten,
geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.“
Dietrich Bonhoeffer

Als Gruß zum Wochenende die ersten Amaryllis in dieser Saison, zusammen mit den ersten Plätzchen (brachte Schatz von meiner Schwiegermutter mit) und den ersten Weihnachtsbäumchen.

Das handgefertigte Geschenkpapier im Hintergrund hole ich über die Jahre immer mal wieder aus dem Fundus und benutze es statt Poster. Hier habe ich es einfach an die Fliesen in der Küche geklebt, um unseren Frühstückstisch aufzuwerten.
Erstanden habe ich es vor vielen Jahren in Stralsund während eines Wochenendtrips mit meiner besten Freundin.

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Näh-Atelier: Blumen, Bilder und Belohnungen

Kreatives Chaos:
Ausgerissene Seiten mit bunter Sommermode und Stoffreste für ein fröhliches Kissen versammeln sich um einen Blumenstrauß. Garnrollen und Natas runden das inspirierende Durcheinander ab…

Das Rosenkissen im Hintergrund nähte ich aus einer Seidentunika, die ich viele Jahre heiß und innig geliebt habe. Jetzt verschönt sie das Wohnzimmer… Das grüne Kissen entstand aus einer Jeans, die Anleitung dazu habe ich hier vorgestellt.

Spitzendetails und lebhafte Stoffkombinationen machen Lust auf frischen Wind im Kleiderschrank.
Anschließend locken die klebrigen Natas zur Stärkung.

Verlinkt mit ein kleiner blog, widerstand ist zweckmaessig

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Frühstück im Frühlingsgarten

Zum Glück habe ich es eine Woche lang nicht geschafft, die Blumen vom Wochenmarkt einzupflanzen: Weder auf dem Balkon noch in Tonschalen neben der Haustür.
Deshalb kann ich die Hornveilchen, Bellis und das Schleifenkraut nach drinnen holen und auf dem Esstisch dekorieren.

Meine Freundin ist noch mit den Brötchen und dem Baby quer durch Hamburg unterwegs, solange kümmere ich mich um das Rührei, den Obstsalat und eine Schale Naturjoghurt mit Blaubeeren und Crunchymüsli. Honig, Marmelade, Käse, Wurst und Konsorten warten noch abseits auf einem Tablett.


Da ich eifrig meine Blumentopfsammlung ausmiste, fehlte mir für das orangefarbene Hornveilchen ein Topf. In graues Papier eingeschlagen, wirkt es wie frisch im Blumenladen gekauft.


In den Birkenästen hinter dem Mini-Garten hängen die ersten Ostereier. Den großen Eierkranz stelle ich inklusive Anleitung demnächst noch vor.


Am Tischende leben die Hornveilchen mit einer Zimmerpflanze, die hier immer steht, in friedlicher Koexistenz. Baumwurzeln und polierte Kieselsteine sorgen für das Gartengefühl.
Alle Kissen habe ich bis auf das Exemplar mit den Schmetterlingen selbst genäht.

Verlinkt mit Samstagsplausch

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Rosa Blumentraum in der chinesischen Vase

Wer mich glücklich machen will, hat es sehr leicht:
Ein Blumengutschein erfreut mich jedes Mal auf´s Neue.
Jetzt löste ich mal wieder einen ein, kaufte einen wunderbaren Blumentopf, der von grün-blauer Lasur künstlerisch übergossen wurde, und diesen Strauß.
Die Blumen suchte ich mir aus: Rosen, Veronika, Chrysantheme und Sterndolde. Wobei die Besitzerin des Blumenladens behauptete, das sei „Klee“: Neee?! Ich erkenne doch eine Sterndolde?! Zuhause schlug ich in meinem Floristik-Lexikon nach: Natürlich ist es eine Sterndolde! Reichlich lieblos wurde der Strauß gebunden, ich arrangierte die schlimmsten Fehler neu. Naja, aber den Gutschein konnte ich nur in einem bestimmten Geschäft einlösen, daher komme ich mit dem Kompromiss zurecht.
Die chinesische Vase fischte ich vor einigen Monaten aus der „Zu verschenken-Kiste“, die vor dem örtlichen Antiquariat steht. Eigentlich ist sie ziemlich spießig, uneigentlich bringt sie oft genau das richtige Augenzwinkern in ein Arrangement.

Den Strauß verlinke ich bei Holunderblütchen, FloralFridayFoto und Freutag.

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Veilchen blühen auch im Unkraut

„Veilchen blühen auch im Unkraut“
Spruch auf einem Teebeutel

Oft machen wir unser Glück von äußeren Umständen abhängig:
Wenn ich erstmal einen neuen Job habe, bin ich glücklich. Wenn ich erstmal meine Wohnung ausgemistet, meine Familienstreitigkeiten beruhigt, zehn Kilo abgenommen oder selbstständige Kinder habe, dann bin ich glücklich.
Mein Gegenmittel ist Dankbarkeit, letzten Sonntag habe ich von den Ghanaern dieses Lied gelernt: „Count your blessings, see what God has done“

When upon life’s billows you are tempest tossed,
When you are discouraged, thinking all is lost,
Count your many blessings, name them one by one,
And it will surprise you what the Lord has done.

Refrain:
Count your blessings, name them one by one; Zähl deine Segnungen, benenne sie eine nach der anderen,
Count your blessings, see what God has done; Zähl deine Segnungen, entdecke was Gott getan hat.
Count your blessings, name them one by one; Zähl deine Segnungen, benenne sie eine nach der anderen,
And it will surprise you what the Lord has done. Und es wird dich überraschen, was der Herr getan hat.

2 Are you ever burdened with a load of care?
Does the cross seem heavy you are called to bear?
Count your many blessings, ev’ry doubt will fly,
And you will be singing as the days go by. [Refrain]

3 When you look at others with their lands and gold,
Think that Christ has promised you His wealth untold;
Count your many blessings, money cannot buy
Your reward in heaven, nor your home on high. [Refrain]

4 So, amid the conflict, whether great or small,
Do not be discouraged, God is over all;
Count your many blessings, angels will attend,
Help and comfort give you to your journey’s end. [Refrain]

Johnson Oatman, 1897

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Anleitung für einen spätsommerlichen Blumenschmuck mit Apfel

Aus einem Bund Sommerastern, Moos aus dem Garten und einem kleinen Apfel oder Kürbis gestaltete ich ein spätsommerliches Gesteck. Eine wasserdichte Schale oder ein Blumentopf sind ebenfalls nötig, außerdem wird Steckschaum zum Wässern benutzt.

Den Steckschaum schneiden wir zu, lassen Wasser ins Waschbecken laufen und die Steckmasse so lange darauf treiben, bis sie sich vollgesogen hat und sinkt. Denn platzieren wir den Steckschaum im Gefäß.

Die Stiele der Sommerastern kürzen wir mit dem Messer, sodass sie eine ähnliche Länge haben. Sie werden im Kreis außen rund um die Wand des Blumentopfs in das Steckmoos geschoben. Dabei schauen einige über die anderen, so entsteht ein lockeres Bild.

Die Steckmasse decken wir mit Moos ab, das leicht über den Rand schaut, um natürlich zu wirken.


Zum Schluss setzen wir einen kleinen Apfel oder Kürbis in die Mitte. Von oben ist er leicht zu erkennen, von der Seite wirkt es wie ein kleines Versteck in einem verträumten Garten.


Verlinkt mit FloralFridyaFoto, Holunderblütchen und Freutag.