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Winterstrauß mit Wildtieren

Der Blumengruß zum Wochenende fiel dieses Mal besonders wuschig aus:
Calla verstecken sich zwischen Strandflieder und Eukalyptuszweigen vor dem rauen Winterwetter.
Bewacht werden sie von geschnitzen Holztieren, die ich schon lange wieder hervor holen wollte. Sie passen wunderbar in den Januar, wenn die Farben eher gedeckt sind und wir die Natur lieber draußen auf Abstand halten.

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Blumige Tischdeko für Weihnachten und Silvester: Glitzernd und fröhlich

Das Weihnachtstreffen mit der Familie bleibt dem Motto der blumig-frischen Dekoration treu. Hier stellte ich meinen nicht-weihnachtlichen Weihnachtsschmuck vor, jetzt zeige ich die Tischdeko für den heutigen Nachmittag:
Auf einem weißen Tischtuch breiten sich viele Sterne aus, die mit ihren Rosa- und Goldtönen wunderbar zur aktuellen Gestaltung des Wohnzimmers passen. Statt Tannengrün sprießen bunte Blumensträuße, zwischen denen nachher die Kuchenplatten platziert werden. Für die Vasen stellte ich Gerbera, Rosen, Pistaziengrün und ein besonders elegantes exotisches Gewächs zusammen, dessen Namen ich noch in meinem Floristiklexikon nachschlagen möchte.

Noch ist mein Mann dabei, die letzten seiner Genüsse aus dem Ofen zu holen, solange bleibt die Tafel unvollendet. Aber Menschen, die nicht dabei sein können, den Appetit zu wecken, ist auch gemein. Wer mag, stellt sich den eigenen Lieblingskuchen vor…
Auf jedem Teller warten als Willkommensgruß ein Marzipanstern und ein Schokoladenengel.

Das bunte Konfetti ist eine schöne Idee für Silvester oder die nächsten Wintergeburtstage. Ich bin sehr gespannt, wie es sich nachher beim Essen verhält: Bleibt es ständig am Ärmel hängen, rieselt es kurz nach Eintreffen der Gäste zur Hälfte auf den Boden? Ich bin neugierig… und habe für den großen Jahresrückblick, den ich Anfang Januar in der Residenz gestalte, auch gleich eine Packung Glitzersternchen mitgenommen. Zusammen mit goldenen Wimpelketten und vielen Schneeflocken gelingt so ganz schnell eine fröhlich-festliche Winteratmosphäre.
Konfetti ist natürlich ein Einmalprodukt, weshalb ich nicht vorhabe, dauerhaft Wegwerfartikel als Dekoration zu benutzen, aber manchmal sorgt es einfach für die besondere Note.

Nachtrag: Das Konfetti blieb zu 95% auf dem Tisch liegen und ließ sich anschließend wunderbar wieder einsammeln. Also doch kein reines Einmalprodukt!

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Jetzt aber husch: Letzte Rettung für die, die noch keine Weihnachtsdekoration haben. Garantiert kostenlos!

Falls rein theoretisch jemand da draußen noch keine Weihnachtsdekoration hat, und auch kein Geld, aber noch irgendwelche Reste im Keller auftreiben kann:
So könnte eine kostenlose Aufpeppung der eigenen vier Wände oder der Haustür gelingen. Der Trick sieht vor, mindestens drei potentiell schmückende Dinge miteinander zu kombinieren, um daraus große Kunst zu zaubern. In diesem Fall zuppelte ich eine unglaublich geschmackvolle Plastikfransenglitzergirlande durch einen Kranz aus naturbelassener Birkenrinde. Als besonderen Clou schob ich Zuckerstangen hinein, die jedes Jahr wieder abgenommen und ordentlich in den Dekokisten im Keller verstaut werden.
Sehr geschmackvoll, sehr kreativ und ein absolutes Unikat(hust)! 😉

Ich finde ja, wir sollten das mit dem Schmücken nicht so ernst nehmen.
Diesen wirklich fürchterlichen Kranz habe ich an unsere Wohnungstür gehängt, einfach weil es geht. Natürlich mit einer wunderbaren Botschaft, nämlich: „Macht euch locker, es muss nicht immer alles glatt gehen und toll aussehen. Etwas Schräges und Lustiges kann viel mehr Leben in den Alltag bringen. Mut zum Murks!“

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Adventsdekoration mal anders: Kirschblüten und Quietschgrün

Dieses Jahr hatte ich keine Lust auf eine klassische Adventsdekoration.
Also hängte ich ein großes Bild mit Kirschblüten auf und drapierte eine Partygirlande zusammen mit einer riesigen Papierblüte in die Birkenäste. Die Girlande fügt sich rosa-weiß-gold wunderbar in die Gestaltung ein, umgeben von antiken Weihnachtsbaumkugeln in rose-gold und pinkfarbenen Sternen wird es fröhlich-festlich. Der alte Plüschaffe winkt von seinem Ast, Zuckerstangen und goldfarbene Ornamente blitzen zwischen den Ästen hervor.
Die Kissen sind alle selbstgenäht und kommen sonst im Sommer zum Einsatz, aber jetzt hatte ich Lust auf warme Rottöne und grüne Akzente, womit wir dann doch schon fast wieder bei den traditionellen Weihnachtsfarben herauskommen.


Die Nobilistanne im Adventskranz und einer großen Bodenvase duftet so köstlich, wenn ich ins Wohnzimmer komme – viel besser als jeder Geruch nach zuckrigen Plätzchen. Wunderschöne frische Rosen und Wachsblumen sorgen für frische Akzente. Zusammen mit den quietschgrünen Glastannen entstand genau die heitere Atmosphäre, die ich mir vorgestellt habe.

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Schnell frischer Schwung im Flur: Wimpelkette über der Tür

Bei uns hängen im Flur über den Türen zu „öffentlichen Bereichen“ wie Küche und Wohnzimmer schon seit Jahren Wimpelketten mit dem „Dannebrog“, der dänischen Flagge. Für locker-leichte Atmosphäre, unaufdringlich und trotzdem fröhlich. Jetzt brauchte ich frischen Wind und hängte zusätzlich eine bronze-glänzende Girlande einer dänischen Ladenkette auf. Ein Muster aus Blumen, Blättern und Vögel ist ausgestanzt, und unser recht dunkler Flur ist jetzt um einen Licht reflektierenden Blickfang reicher.
Wer es selbst basteln möchte: Dreiecke mit einer Zackenschere zuschneiden und Muster ausstanzen. Wer keine Stanzen hat: Ein Locher tut´s auch.
Zur Nachahmung empfohlen!

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Picknick in goldgelb

Zähle deine Segnungen und entdecke, auf wen du zählen kannst.

Ann Voskamp


Wir bereiten ein sommerliches Picknickvor:
Packen Obst ein, verstauen Besteck mit Stoffservietten, nehmen fröhliche Becher aus Keramik mit. Unterwegs pflücken wir Blumen und nehmen sie mit nach Hause.
Vielleicht streifen wir auch auf der Suche nach Beeren durch den Wald und hangeln zwischen den Ästen nach gelben, roten und lilafarbenen Mirabellen.

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Hej, hej, Midsommar!

Midsommar wird nicht nur in Schweden gefeiert, auch die Dänen sind mit „Sankt Hans Feuern“ am Strand dabei. Die Norweger, die ihre Sprache ja ursprünglich von den Dänen übernommen haben, haben auch die Mittsommertraditionen adoptiert. Dabei ist „Sankt Hans“ der skandinavische Name für Johannes den Täufer, dessen Geburtstag gedacht wird. Auch in Finnland wird die kürzeste Nacht des Jahres mit großen Feuern und Saunabesuchen gefeiert.
So oder so präsentiere ich Ideen zur Gestaltung eines Midsommar-Fests:

  • Draußen sammeln wir im Garten, am Wegesrand oder im Wald Sommerblumen, Gräser und Farn. Daraus arrangieren wir zu Hause kleine Wiesensträuße und winden uns Blumenkränze, die in Schweden durchaus auch von Männern getragen werden.
  • Neben massenhaft Kuchen, am liebsten mit Erdbeeren und Sahne, gibt es Heringssalat und kleine Pellkartoffeln. Die dänische Variante besteht aus kaltem Braten mit Remoulade.
  • Eine Etagère füllen wir mit Rosen, um den Sommer besonders intensiv zu zelebrieren und die Massen von Essen, die auf den Etagen unter und über den Blumen warten, etwas zu kaschieren. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich hier veröffentlicht.
  • Nach dem Schlemmen folgt eine Runde Frisbee spielen oder ein Spaziergang oder Boule auf dem Rasen.
  • Die langen, hellen Abende genießen wir auf der Terrasse, tanzen, spielen auf der Gitarre und singen dazu oder zünden ein Lagerfeuer an und machen Stockbrot, wenn es eher ein kühler Tag ist.
  • Die passende Musik: Vi elsker vort land (dänisch: Midsommerlied), Sommartider (schwedisch: Sommerzeit), Var ska vi sova i natt (schwedisch: Wo sollen wir heute Nacht schlafen?), Inget stoppar oss nu (schwedisch: Nichts stoppt uns jetzt mehr), das Volvo-Lied (dänisch), Hej hej Monika (schwedisch: Hallo, hallo Monika),   Jag vil vara din Margareta (schwedisch: Ich will dein sein, Margareta). Und der absolute Hit aus unserem Finnlandurlaub letztes Jahr: Diese schreckliche Werbung, die schon wieder gut ist. Und offensichtlich bereits Kultstatus in Finnland hat. Kesä on kreisi!

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Gemütliches Zuhause: Abwechslungsreiche, natürliche Materialien schaffen Wohlfühlatmosphäre

Überall im Freundes- und Familienkreis bauen junge Eltern sich ein Nest. Wenn das Budget eng ist und das gesamte Geld im Hauskredit steckt, bleibt nur wenig übrig, um die Einrichtung zu gestalten. Daher möchte ich heute Ideen vorstellen, wie kostengünstig Gemütlichkeit einzieht. Dazu setze ich den Fokus auf die Wände, die sich einfach und flexibel gestalten lassen.

Momentan sind alle wild auf farbige Wände, je nach Budget wird dafür billige Baumarktfarbe oder Markenware verwendet. Dennoch wirken die bunten Flächen oft nicht gemütlich, sondern kahl und tot. Was also tun?
Ich liebe es, mit verschiedenen Materialien und Texturen einzurichten. Als erstes Beispiel nehme ich den Blumenstrauß:
Blumen sind lebendig und schaffen ganz schnell eine freundliche, natürliche Atmosphäre. Die wilden Gräser geben dem Strauß eine lebendige Note und lockern die Form der Rosen auf. Die glänzende chinesische Vase aus Porzellan sorgt für einen eleganten Touch, während die Postkarten die kühlen Kacheln mit ihren Mustern „aufwärmen“. Das Tischtuch wirkt zurückhaltend und freundlich, ganz ohne teure Markenwandfarbe entsteht so ein gemütlicher Essplatz.

Die Bilderwand im Wohnzimmer lässt sich immer wieder verändern und ausbauen. Ein Großteil der Rahmen stammt vom Flohmarkt, dazwischen arrangiere ich locker Fundstücke. Das Arrangement lebt durch die verschiedenen Materialien: Holz (Rahmen, Schmetterling), Metall (Segelboot, Vogel), Papier (Bilder, Postkarten, Schmetterlinge), Glas (zwei Spiegel) und Porzellan (Teller). So viel Lebendigkeit schafft selbst die krasseste Wandfarbe nicht, die Vielzahl an Texturen wirkt interessant und gemütlich.

Dabei verbinden die Fundstücke sich farblich und thematisch mit den Bildern zu einer großen Familie:
Die Schmetterlinge tanzen beidseits des Stachelschweins und verbinden die beiden Hälften der Bilderwand. Der Metallvogel schaut Richtung Stachelschwein und hat den Kiebitz oben rechts als Gegenüber und Partner. Das Metallboot nimmt das maritime Thema des Leuchtturmbildes daneben auf, auch der Kiebitz gehört als Meeresvogel zum übergeordneten Thema „Norddeutschland“. Die Hütte im Bauerngarten steht eigentlich auf Rügen, sie vereint das norddeutsche Motto mit dem gedeckten Tisch links oben. Die Tiere bilden ein Thema im Thema.
So verbinden sich die verschiedenen Elemente zu einer Familie, die abwechslungsreich und harmonisch ist.

Dabei entsteht die Bilderwand aus Fundstücken, Urlaubsfotos, Postkarten und Flohmarktfunden fast von allein. Ein „roter Faden“ hilft, die Farben und das Motto harmonisch zu gruppieren. Schließlich soll es später gemütlich, nicht chaotisch wirken.
Die beiden Spiegel reflektieren das Licht und sorgen für indirekte Helligkeit im Raum: Ein schöner Zusatznutzen.

Auch die Fensterbank lässt sich mit abwechslungsreichen Materialien schmücken:
Die Flecken des Windlichts in Blau und mattem Braun verbinden die Farbe des Blumentopfs mit den chinesischen Vasen. Das Vogelnest und die Glasvögel fügen sich farblich ein. Das rote Teelicht lockert die Harmonie kräftig auf und das Grün der Sukkulente schafft einen Übergang zur Baumkrone vor dem Fenster.
Spannungsreiche Materialien wie Gras (Nester), Glas (Windlicht, rotes Teelicht, Blumentopf, Vögel), Porzellan (chinesische Vasen) und Metall (Fee aus Schweden) sorgen für Lebendigkeit. Dank neutraler Wandfarbe lassen sich alle Elemente je nach Laune und Saison austauschen.

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Dänische Design-Affen? Low-Budget-Variante für eine fröhliche Deko

Den Holzaffen von Kay Bojensen kennen alle, die regelmäßig Wohnzeitschriften lesen oder auf Blogs zum Thema Einrichten unterwegs sind. Dieser „dänische Designklassiker“ von 1951 ist ja ganz nett, aber dafür eine Menge Geld auszugeben, sehe ich überhaupt nicht ein. Insbesondere, wenn der Affe nichts tut, außer dekorativ im Regal zu sitzen. Er könnte doch wenigstens Staub wischen, um den Einkaufspreis zu rechtfertigen, oder sonst etwas Nützliches tun…

Neulich kam ich auf den Kleinanzeigen an einem alten Affen vorbei, dessen Arme und Beine traurig schlenkerten und der zu verschenken war. Mit Holzspänen ausgestopft und einem sehr altmodischen Fell bedeckt, schlich er sich in mein Herz. Ich holte ihn ab, nähte die lockeren Glieder mehr schlecht als recht wieder an (durch die Holzspäne ließ sich die Nadel nur schwer bewegen…) und setzte ihn in die Birkenäste im Wohnzimmer.
An der Nähmaschine entstanden alle Kissen, bis auf das Exemplar mit den Schmetterlingen. Die grün-gelben habe ich schon ewig nicht mehr benutzt, das orange-bunte Exemplar gehört seit zweit Jahren zu meinen Dauerlieblingen.


Als Gesellschaft erhielt er die grünen Holzblätter meiner Dschungeldeko aus dem letzten Jahr, außerdem Papierrosetten und gläserne Luftballons aus dem Fundus.
Jetzt erinnert die Zimmerecke an einen Park, in dem ein Sommerfest gefeiert wird.
Künstliche Blätter und Farne verlängern das Thema optisch auf den Esstisch, sodass Maria plötzlich mitten im Grünen steht.

Schon vor einiger Zeit wollte ich mit einem üppigen Blumenstrauß Gottes Geschenke für mich festhalten. Statt eines Straußes wurde es dann eher ein Garten, der mich daran erinnert, mit welchen Versprechen und Gaben Gott mich beschenkt.

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Künstlerisches Küchen-Chaos

Ostersamstag bat ich meinen Mann, mir vom Einkaufen Blumen mitzubringen. Ostern ohne Blumen ist schließlich kein Ostern. Er kam mit einem großen Bund Nelken zurück. Erstmal guckte ich ziemlich perplex, aber ich gewöhnte mich schnell dran…. In Kombination mit den Postkarten aus den Niederlanden, die ich an die Fliesen klebte, ergibt sich ein wunderbar unordentliches und daher irgendwie künstlerisches Arrangement. Klassisch blau-weißes Geschirr und Vintagefunde geben dem Ganzen die nötige unrunde Abrundung (-;