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Anleitung: Einfaches Blumengesteck in der Tasse

Ein kostengünstiges Gastgeschenk auf die Schnelle:
Wer ein kreatives Händchen hat und weder Wein noch Schokolade verschenken möchte, lernt hier, wie mit wenig Aufwand und geringen Materialkosten ein Blumenarrangement in der Tasse entsteht.
Gebraucht werden einige Stängel von Blüten mit festem Stiel (am besten ein Bund Blumen kaufen, den einen Teil zu Hause in die Vase stellen, den anderen Teil für das Gesteck verwenden), ein paar kleine grüne Zweige, ein kleiner Rest Steckmoos zum Wässern, eine Tasse, Draht, Heißklebepistole oder Sekundenkleber und ein paar Perlen oder dekorativer Kleinkram aus dem Fundus.

Die Durchführung erklärt sich anhand der Fotos eigentlich Schritt für Schritt von allein:
Zuerst wässern wir den Steckschaum, indem wir ihn in eine Schale voll Wasser legen und warten, bis er sich vollgesogen hat und auf den Grund der Schüssel sinkt. Dann schieben wir das Steckmoos auf den Boden der Tasse.

Die Blumen kürzen wir mit der Schere und schneiden sie mit dem Messer schräg an. Alle überflüssigen Blätter entfernen wir, da sie unnötig Energie beim Verdunsten verlieren und die Zeit der Blüte verkürzen. Wir stecken sie in das Steckmoos und fügen dazwischen ein paar grüne Zweige ein.

Dann suchen wir uns dekorativen Kleinkram aus der Bastelkiste zusammen:
Perlen, Plastikanhänger, Stanzteile aus Holz, Herzen und Blüten aus Stoff, was eben noch da ist.

Die kleinen Dekorationslemente fädeln wir auf Draht.

Den Draht winden wir entweder um die Blumen oder wickeln ihn um die Tasse, um dem Arrangement mehr Textur und Abwechslung zu geben.

Mit der Heißklebepistole oder dem Sekundenkleber befestigen wir weiteren Kleinkram auf Zahnstochern, die zwischen die Blüten gesteckt werden.

Die Gastgeberin kann das Geschenk direkt als Tischdekoration verwenden, und im Gegensatz zu einem Strauß braucht sie sich noch nicht einmal mehr um die Vase zu kümmern. Wer mag, kann für eine Party auch jedem Gast eine solche Tasse anfertigen: Dann nehmen am Ende alle einen Teil der Tischdekoration als Erinnerung mit nach Hause.

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Billig und schön: Kleiderbügel im Industrial Style

Wer sich individuell einrichten und dabei Geld sparen möchte, findet in meiner Serie viele Ideen:
Geschenkpapier als Poster verwenden, kahle Äste als Raumschmuck benutzen, farbige Highlights mit Kissen gestalten, originale Kunstwerke aufstöbern, Kleidung als Dekoration einsetzen

Heute zeige ich eine einfache, kostenlose Idee, um Bügel aus der Reinigung aufzupeppen:
Dazu werden Stoffreste oder billiger Nesselstoff in Streifen gerissen. Oben am Haken beginnen wir, den Stoff möglichst straff um den Bügel zu wickeln. Wieder am Haken angekommen, wird der Stoff noch mehrfach kreuzweise umwickelt und festgeknotet. So rutscht die Kleidung weniger vom glatten Drahtbügel.

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Billig und schön: Dekorieren mit kahlen Ästen

Ich bin schlimmer als jeder Hund:
Kein Ast, kein bemooster Stock, kein Tannenzapfen ist vor mir sicher. Ständig schleppe ich irgend etwas von einem Spaziergang an, wenn nicht zu Hause, dann auf Arbeit (wo ich die offizielle Dekorations-Verantwortliche bin). Aber Äste sind auch einfach schön: In geschmeidigen Formen gewachsen, mit samtigen Haselkätzchen, struppigen Flechten, knorrigen Knoten, wippenden Samenständen… Sehr effektvoll und kostenlos!

Daher eignet sich der Einsatz von Naturmaterialien wunderbar für meine Serie „Billig und schön wohnen“:
Wer sich kostengünstig, aber dennoch individuell und gemütlich einrichten möchte, findet in meiner Serie viele Tipps und Tricks. Für alle, die gerade in ihre erste Wohnung ziehen, jeden Cent für ihren Hauskredit brauchen oder so wie ich ständig umdekorieren, versammle ich in den nächsten Wochen einfache Ideen für eine kreative Einrichtung.

Manche dekorieren lieber sparsam, wie die einzelnen Äste mit den Pompoms in warmen Rottönen oben. Andere lieben das kreative Chaos und schmeißen einen Haufen Tannenzapfen mit glänzenden Blickfängen auf ein Tablett. Oder verfahren nach meiner Lieblings-Methode „Viel hilft viel“, sodass im Wohnzimmer ein halber Buchenwald steht.


Auch Birken wirken sehr effektvoll, besonders harmonieren sie mit dem „Scandi-Chic“ und seinen Naturfarben.

Für alle, die sich kostengünstig und kreativ einrichten wollen, habe ich hier weitere Tipps: Geschenkpapier als Poster verwenden, Kleidung als Dekoration einsetzen,  originale Kunstwerke zum kleinen Preis.

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Billig und schön: Günstige Bilder mit großem Effekt

Für alle, die gerade in ihre erste Wohnung ziehen, jeden Cent für ihren Hauskredit brauchen oder so wie ich ständig umdekorieren, versammle ich in den nächsten Wochen kostengünstige Ideen für eine individuelle Einrichtung.

Ich liebe es, regelmäßig neue Bilder und Poster aufzuhängen.
Die Preise, die für Wanddekorationen aufgerufen werden, liebe ich dagegen gar nicht. Da der Baumarkt und Ikea für mich keine Orte sind, wo ich gern einkaufe, brauche ich einen Plan B: Jenseits von hippen Onlineshops mit teuren Produkten einerseits und Massenware vom Discounter andererseits.
Wenn ich in Hamburg unterwegs bin, gehe ich gern in Schreibwarengeschäfte und Papeterien. Dort verkaufen sie eine große Auswahl an Geschenkpapierbögen, die wie Kunstdrucke aussehen. So wie das gelb-grüne Poster, das ich gerahmt habe: Es ist ein Geschenkpapierbogen für 1,40 Euro.
Die Bögen passen perfekt in Bilderrahmen der Maße 50 x 70cm und können glatt als skandinavisches Style-Dingsbums durchgehen.

Der Chrysanthemenstrauß mit Hypericum (Johanniskraut) und Pistazie ist ebenfalls günstig und hält knapp zwei Wochen. Dazu kaufte ich jeweils ein Bund Chrysanthemen, ein Bund Hypericum und zwei Äste Pistaziengrün.

Auch aus dem Urlaub bringe ich gern Geschenkpapierbögen mit:
Sie sind leichter zu transportieren und viel billiger als „echte Kunst“ und tragen das Flair des Urlaubslands mit nach Hause.

Und hier sind weitere dekorative Ideen aus der Serie „Billig und schön“:
Kahle Äste als Raumschmuck benutzen, farbige Highlights mit Kissen gestalten, originale Kunstwerke aufstöbern, Kleidung als Dekoration einsetzen, Kleiderbügel im Industrial Style.

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Zacki-fix: Weihnachtsdeko fünf Minuten vor Heilig Abend

Wer nicht seit fünf Wochen in einer weihnachtlich prall geschmückten Wohnung sitzt, sondern die „5 vor 12“-Methode präferiert: Dieser (Tür-)Kranz gelingt wirklich in kürzester Zeit! Glitzernde Sterne aus Stryropor werden mit einer Nadel durchstochen und auf Garn gezogen. Das Garn wickeln wir mit den aufgereihten Sternen um den Kranz, verknoten den Spaß, und fertig!
Wer keine Styroporsterne hat, schneidet welche aus dicker Pappe aus und klebt sie auf eine Kordel.
Wer einen bunten Kranz als Untergrund hat, kann Popcorn mit einer Nadel auf Garn ziehen und um den Kranz wickeln – als „Schneegirlande“ hält die Variante bis in den Februar.
Der gleiche Kranz sah letztes Jahr im Winter so aus und im Sommer so aus.

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Adventsteller einmal anders

Immer nur stachelige Tannenzweige sind langweilig? Wer sucht eine farbenprächtige Variante zu Adventsschmuck aus grüner Tanne?
Hier teile ich meine Idee: Ein üppiges Arrangement aus Rosen, Mandarinen, Holzäpfeln, Sternen und Zapfen bringt leuchtende Töne auf den Esstisch.
Dafür kürzte ich die Rosen so weit wie möglich und legte sie in winzige Schalen und Eierbecher. Eine Handvoll Wildäpfel und Minikugeln streute ich dazwischen. Auch pinke Glitzersterne fanden einen Platz.

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Sonnenstrahlen im Herbst: Einen schnellen Strauß binden

Die ersten Herbststürme reißen uns aus der Seligkeit des langen Sommers zurück auf den Boden der Tatsachen. Die Temperaturen sind deutlich gefallen, die Sonne geht später auf und zieht sich früher zurück, die Blätter fallen. Damit uns dennoch die Sonne im Herzen scheint, teile ich Fotos von meinem Sonnenblumenstrauß. Auf dem Markt kaufte ich ein Bund Rosen aus den Vierlanden und eine einzelne Sonnenblume. Die Rosen reihen sich um die strahlende Sonnenblume in der Mitte, dazwischen band ich die Samenstände von hohen Gräsern.

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Geschenk für ein Richtfest gestalten

Überraschung!
Wir haben klammheimlich ein Haus gebaut, und jetzt ganz unter uns das Richtfest gefeiert.


Neiiin, ich war lediglich zu Besuch bei einem Richtfest.
Und damit die schwangere, zukünftige Hausherrin beim Einzug im Frühjahr bereits von blühenden Farbtupfern im Garten begrüßt wird, dachte ich mir folgendes Geschenk aus:
Sie erhielt von mir in einer selbstgebastelten Karte einen Gutschein „zur sofortigen Einlösung“. In einem Korb voll Herbstlaub überreichte ich Blumenzwiebeln für Traubenhyazinthen und Wildtulpen. Die Kombination aus Laub und Zwiebeln soll eine Brücke über die nächsten Monate schlagen und die Zeit vor dem Einzug im Herbst mit der Zeit beim Einzug im Frühjahr verbinden.

Die Aufgabe meiner Freundin war, mir einen passenden Platz für die Frühblüher zuzuweisen, die ich dann direkt vor Ort eingebuddelt habe. So braucht sie weder die Zwiebeln bis zum neuen Jahr verwahren noch im Umzug mitnehmen noch im Frühjahr mit dem neuen Baby auf dem Arm verzweifelt danach suchen. Weil sie ja schon in der Erde sind, Frost abbekommen haben und passend loswachsen, tada!

Die Karte bastelte ich mit der Idee, dass die ausgestanzten silberfarbenen Herzen aus dem Haus quellen und das Dach zum Abheben bringen. Um damit ein Haus darzustellen, das von Liebe gefüllt ist.

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Einfache Ideen zum Selbermachen: Herbst-Deko gestalten

Mit wenigen, einfachen Handgriffen basteln wir herbstliche Dekorationen: Hier zeige ich stimmungsvolle Vorlagen, die kostenlos ausgedruckt werden können, und kreative Ideen für eigene Projekte.
Die Eulen ordnen wir so an, dass möglichst viele auf ein Din A 4 Blatt passen. Sie werden mit einer Stanze in Kreise geschnitten. Wer keine Stanze hat, benutzt ein kleines Glas als Schablone für die Kreise: Einfach das Gefäß über die Eule stülpen und mit einem Bleistift außen herumfahren, ausschneiden, bei den nächsten Eulen wiederholen.
Dann schneiden wir einfarbiges Papier in Streifen, knicken die Streifen zur Hälfte und schneiden sie unten mit Zacken ein, damit Wimpel entstehen. Die Eulen-Kreise und Wimpel abwechselnd an eine Kordel kleben. Dabei werden die Wimpel in der Mitte geöffnet, Klebe hinein gestrichen und um das Band wieder geschlossen. Die Kreise erhalten eine Rückseite aus dem gleichen einfarbigen Papier wie die Wimpel. Oder sie werden doppelseitig angefertigt, damit auf beiden Seiten die Eule blinzelt.

Wer mag, pinselt die Ränder des Kreises mit Tuschfarbe an und spritzt ein paar Kleckse Farbe über die Eulen, damit sie fröhlicher aussehen. Auch die Augen werden gelb gemalt, damit sie leuchten.
Ein schönes Projekt für herbstliche achmittag mit Kindern.

Schnell gebastelt sind diese Pieker für Muffins oder Torten: Dazu drucken wir die passenden Motive auf dickes weißes Papier, schneiden sie aus und kleben sie doppelt um Schaschlikspieße oder Zahnstocher. Hier ist der Fliegenpilz, das Blatt (wer mag, malt es noch an), der Fuchs  und eine Alternative in schwarz-weiß sowie die Feder.

Als Anhänger für Flaschenhälse oder als Serviettenring eignen sich die ausgestanzten Kreise. Sie wurden ebenfalls auf festes Papier gedruckt, doppelt zusammen geklebt und dabei ein rotes Satinband mitgefasst. „Count your Blessings“ ist ein Motto bei Thanksgiving: „Zähle deine Segnungen“. Hier ist das Bild dazu: Einfach herunterladen, die Größe anpassen, ein ganzes DIN A 4 Blatt damit gestalten, ausdrucken, ausstanzen und zusammen kleben.

Weitere Motive zum kostenlosen Ausdrucken für eigene Ideen: Ahornblätter und Zapfen.

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Bilderwand für das Kinderzimmer

Für eine bunte Bilderwand in einem Kinderzimmer schlachtete ich ein wunderschönes, altes Bilderbuch mit dem Namen „Waldspaziergang“ aus. Darin erlebt ein Rotkehlchen diverse Abenteuer mit anderen Tieren des Waldes. Bilder von Wildkräutern und Blättern ergänzen lehrreich die Geschichte. Bastel- und Spielideen aus Steinen, Zapfen und Kastanien runden das Buch ab.
Aus meinem riesigen Fundus an Bilderrahmen wählte ich passende aus und puzzelte so lange, bis Rahmen und Bilder gut zusammenpassten und gemeinsam einen kindgerechten Wandschmuck bildeten.

Und da das Manuskript meines Fachbuchs alle Energie zieht, sieht das Foto heute nicht hochglanz-bloggermäßig aus. Sondern ganz normal, so wie man früher seine Bastelprojekte festhielt.
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