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Bilderwand für das Kinderzimmer

Für eine bunte Bilderwand in einem Kinderzimmer schlachtete ich ein wunderschönes, altes Bilderbuch mit dem Namen „Waldspaziergang“ aus. Darin erlebt ein Rotkehlchen diverse Abenteuer mit anderen Tieren des Waldes. Bilder von Wildkräutern und Blättern ergänzen lehrreich die Geschichte. Bastel- und Spielideen aus Steinen, Zapfen und Kastanien runden das Buch ab.
Aus meinem riesigen Fundus an Bilderrahmen wählte ich passende aus und puzzelte so lange, bis Rahmen und Bilder gut zusammenpassten und gemeinsam einen kindgerechten Wandschmuck bildeten.

Und da das Manuskript meines Fachbuchs alle Energie zieht, sieht das Foto heute nicht hochglanz-bloggermäßig aus. Sondern ganz normal, so wie man früher seine Bastelprojekte festhielt.
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Zu Hause einfach kurz ans Meer setzen: Maritime Tischdekoration

Der Wochenmarkt quillt über vor lauter Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und Kirschen. Mit einer maritimen Tischdekoration laden ich zum sommerlichen Genuss ein.


Blau-weißes Service und Glasschalen in Fisch- und Muschelform sorgen für einen stimmungsvollen Rahmen. Kleine Sammelteller mit dänischen Sehenswürdigkeiten stimmen auf den Urlaub ein.

Auf jedem Platz liegen ein grüner Zweig, eine perlmuttglänzende Schnecke und eine Praline als Willkommensgruß. Die Servietten sowie die Kissenhüllen auf der Teakbank habe ich selbst genäht.


Weiße Hortensie wirkt duftig und elegant, sie fügt sich harmonisch in die Tischdekoration ein. Seit wir letztes Jahr überall in der Bretagne die Hortensien rund um alte Steinhäuser an der Küste bewundert haben, erinnern sie mich ans Meer.

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Reisebericht: Ausflug von Dublin nach Howth

Dublin erleben macht Spaß, die pulsierende Stadt strengt die erholungsbedürftigen Reisenden aber auch an. Damit sich im Urlaub Augen und Ohren nach dem Trubel endlich entspannen können, fahre ich gern raus ins Grüne. So zum Beispiel mit der DART-Bahn auf die Halbinsel Howth.
Am Wochenende findet schräg gegenüber des Bahnhofs der „Farmersmarket“ statt, der diverse Buden mit Würsten, Kuchen usw. bietet, nur keine bäuerlichen Produkte. Um sich für ein Picknick einzudecken liegt er günstig auf dem Weg…

Rechts am Farmersmarkt entlang, quasi ein Stück der zuvor gefahrenen Bahnstrecke rückwärts gehend, biegt kurze Zeit später der Weg zum Castle ab. Vorbei an einer alten Dorfkirche steigt der Weg bergauf zum Castle und weiter zum Golfplatz. Rechts am Clubhaus vorbei betreten wir nach wenigen Schritten eine verwunschene Welt: Den Urwald von Howth, selbst im März grün und üppig.

Erste Rhododendren blühen in luftigen Höhen, riesige Palmen und haushoch wuchernde Farne säumen den schmalen, feuchten Weg. Wir rutschen den matschigen Pfad entlang und folgen den Geräuschen des gluckernden Wassers.

Kleine Bäche plätschern und glitzern im Sonnenlicht, kurz darauf entdecken wir ein altes Grab. Zusammengebrochen unter der Last der Jahrhunderte…

Durch Pinien, Kiefern und Rhododendren steigen wir bergauf und klettern um Felsen, bis wir plötzlich im Sonnenschein zwischen blühendem Ginster auf der Kuppe stehen.

Von einer Bergkuppe zur nächsten laufen wir durch Heide und Ginster, bis wir zum Küstenwanderweg bergab steigen. Einmal auf dem Küstenweg gelandet, brauchen wir ihm nur noch Kilometer für Kilometer um die Klippen von Howth bis in den Ort und zum Hafen folgen.

Vorbei am Leuchtturm und steil abfallenden Felsen betrachten wir kreischende Möwenkolonien, die auf halber Höhe nisten. Weit unter uns am Meeresufer laufen Menschen am Strand entlang und suchen Spuren des Wasserfalls, der über ihnen von der Klippe rinnt.

Mit der Abendsonne kommen wir im Hafen an und schauen über die Ruine von St. Mary auf die Segelboote.

Im Hafenbecken tauchen immer wieder zwei Kegelrobben auf, während wir die Kaimauer entlang Richtung Leuchtturm laufen. Und dann zurück zum Bahnhof umkehren, um gemütlich mit der DART wieder zurück in Dublins City zu fahren.

Ideen für Dublins Innenstadt und wunderschöne Parks habe ich hier vorgestellt. In Kürze folgt der dritte Teil: Dublin kulinarisch.
Und hier geht es zum Powerscourt Castle.

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Anleitung: Beistelltisch selber bauen

Unser Geld geben wir lieber für anderes als eine teure, große Wohnung aus. Entsprechend werden regelmäßig kreative Lösungen gesucht, um Alltagsprobleme zu verbessern oder das Vorhandene schöner zu gestalten. In diesem Fall suchte ich einen geradezu winzigen, aber praktischen Beistelltisch. Die Kleinanzeigen ergaben einen traumhaften antiken Hocker, nach dem ich mich bis heute innerlich verzehre, nur: Er wäre mir zu klobig gewesen. So schlenderte ich bei „Søstrene Greene“ vorbei in der Hoffnung, irgend etwas zu finden, das sich gegebenenfalls umfunktionieren lässt.
Ich hatte Glück und stolperte über Blumenständer, stabil und quasi unsichtbar. Auch wenn mir die Primel im Bild oben gefällt, war klar, dass ich eigentlich nur das Gestell und nicht den Blumentopf brauchte. Jetzt fehlte nur noch ein Holztablett, um es mit dem Unterteil zu verschrauben.

Kaum aus dem Urlaub zurück, kaufte ich frische Blumen für Ostern. Und entdeckte im Blumenladen einen weißen Drahtkrob, der design-technisch sehr gut zum Gestell passte.
Zu Hause verband ich den Drahtkorb mit dem grünen Unterbau in vielen Windungen durch eine straff gezogene Kordel. Dann nähte ich aus einem farblich harmonierenden Stoffrest noch eine Unterlage für tropfende Gläser und krümelige Kekse, und schon war der neue Alltagshelfer fertig. Leicht, transportabel und hübsch, was brauche ich mehr neben meinem Ohrensessel?

Sämtliche Kissen, die zu sehen sind, habe ich selbst genäht. Hier habe ich mein Lippen-Kissen vorgestellt.

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Ratz-fatz Osterdeko: Schnelle und effektvolle Ideen zum Selbermachen

Für alle, denen die Zeit zum österlichen Dekorieren fehlt oder deren Fundus mager gefüllt ist: Schnell teile ich ein paar Ideen, wie mit wenigen Handgriffen frühlingshafter Osterschmuck einzieht.
Der fliegende Hase ist natürlich ein Fundstück, das es nicht mal eben beim Einkauf für´s Brunch im Supermarkt gibt.
Aber die Birkenzweige im Hintergrund dekorieren sich fast von selbst: Heckenschnitt aus dem eigenen Garten, vom Nachbarn oder Zweige draußen unterwegs begutachten: Große, schön verzweigte Äste aussortieren, mit nach Hause nehmen und die längsten Verästelungen einkürzen. In einen Eimer voller Sand stellen, den Sand mit trockener Rinde, Moos oder locker geknülltem Papier abdecken. Den Inhalt der Ostereierkiste liebevollst in den Zweigen verteilen, gut ist.

Wer keine Zeit für Spaziergänge hat, aber eine reiche Auswahl an Supermärkten: Ein Griff zu kostengünstigen Glas- oder Plastikeiern, die es im Set von sechs bis zwölf Stück wirklich überall gibt, reicht völlig für ein beeindruckendes Ergebnis. Die Eier (probeweise) farblich abwechslungsreich auf dem Fensterbrett arrangieren, mit Klebefilm an das Fensterkreuz kleben, fertig! Nach ausreichender Bewunderung einfach das Klebeband mit den Eiern vorsichtig wieder abziehen und eventuell das Fensterkreuz von Klebespuren befreien. Da die Fenster zum Lüften bewegt werden, und das vielleicht nicht nur von vorsichtigen Erwachsenen, bieten sich robuste Plastik- oder, ganz trendig dieses Jahr, Stoffeier an.

Wer keine Äste sammeln, keine fliegenden Hasen aufhängen und auch keine Eier in Reihen am Fenster tanzen lassen will:
Ein Blick in die hintersten Ecken des Geschirrschranks lässt längst vergessene Schätze ans Tageslicht kommen. Zum Beispiel geerbtes oder vor vielen Jahren gesammeltes Geschirr, das nicht spülmaschinentauglich ist und daher wenig verwendet wird.
Flache, große Teller eignen sich wunderbar als Platzteller, darauf eine antike Suppentasse stellen und mit Zuckereiern füllen. (Stoff-)Servietten mit ebenfalls wiedergefundenen, glänzend gewienerten Serviettenringen arrangieren und eine Blüte dazu legen. Ommas versilbertes Besteck überpolieren oder Flohmarktschätze putzen und eindecken. Erste sprießende Blätter in kleinen Vasen arrangieren: Künstlerisch und kostenlos zugleich.
Wahnsinnig edel für null Euro, Ostern kann kommen!

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Schnelle Deko-Idee: Vogelschwarm an der Wand

 

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul Richter

 

Für alle, die keine klassische Osterdeko mögen, habe ich heute eine Idee: Silhouetten von Vögel aus farbigem Papier schneiden und als Schwarm an die (Fliesen-)Wand kleben. Frühlingsfrisch und leicht, definitiv nicht kitschig, bringt ein Vogelschwarm Dynamik ins Haus.
Die Blumen suchte ich mir dank eines Gutscheins aus, der dringend eingelöst werden wollte. Meinen Strauß stellte ich zusammen aus aus Alstromerien, Gerbera, Chrysantheme, Rosen und Nelken. Ein einsames Häschen ist von meinen frisch gestalteten Grußkarten hinüber auf den Küchentisch gehoppelt.

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Zuckersüßes Blumen-Törtchen

 

Während der Azubinale der floristischen Auszubildenden konnten Besucherinnen einen „Blumen-Cupcake“ gestalten. Kleine, gestreifte Papierförmchen wurden mit gewässertem Steckschaum gefüllt und dann mit Blumen besteckt. Inwiefern das Endprodukt nun einem „Cupcake“ gleicht, ist die Frage – auf jeden Fall wirkt es romantisch und frisch.

 

 

During the competition of floral trainees, visitors could create a „floral cupcake“.

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Nostalgische Geburstagskarte – einfach gestaltet

Für eine Freundin gestaltete ich eine Gaburtstagskarte. Sie sollte aufwendiger und persönlicher sein als der übliche kurze Kartengruß, daher besorgte ich Bögen nostalgischer Sammelbilder.
Von den Abbildungen ließ ich mich zum Text inspirieren:
„Liebe Nora, für dein neues Lebensjahr wünsche ich dir Erbeeren aus dem Garten für köstliches Eis (Erdbeerbild), prächtige Glückpilze (Pilzbild), fröhliche Momente und Leichtigkeit im Alltag (Schmetterlinge), dass du Entwicklungen aufblühen (Sonnenblume) und Frucht tragen siehst (Pfirsiche), dass du Schätze am Wegesrand findest (wilde Kirschen), Dankbarkeit und Anerkennung für deine Arbeit (üppige Blüte) und kleine Überraschungen genau dann, wenn du es brauchst (Pflaumen für einen Kuchen)!“
Zur Nachahmung herzlich empfohlen, angesichts der schönen Glanzbilder kommen die guten Wünsche ganz von allein…

 

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Ausflüge rund um Hamburg: Ab nach Travemünde!

 

Für mich gelten die Sätze von Isabel Bogdan in jeder Lebenslage: Bringt mich ans Meer, und ich bin glücklich. Egal, welche Jahreszeit, egal, welche Küste.
Zum Glück ist von Hamburg (und Lübeck) Travemünde in übersichtlicher Entfernung, sodass ein Tagesausflug ans Meer mit der Bahn jederzeit möglich ist.
Für alle, die neu im Norden sind, beschreibe ich hier die klassische „Travemünde-Brodtener Ufer-Runde“ inklusive verkürzter Version für weniger Mobile.

 

 

Travemünde ist klein, entsprechend übersichtlich gestaltet sich ein Tagesausflug. Direkt im Bahnhof befindet sich das Tourismus-Büro, das für längere Aufenthalte Informationen bietet. Die Bertlingstraße entlang gehen wir geradeaus auf die Strandpromenade zu. Der Strandpromenade folgen wir Richtung Norden zu einer bewaldeten Steilküste, dem „Brodtener Ufer“. Sobald die Strandpromenade endet, nach links über die Straße „Helldahl“auf den Wanderweg abbiegen. Auf dem Wanderweg bis auf den höchsten Punkt spazieren, hier befindet sich ein rustikales Bistro mit Kantinen-Charakter. Wer mobilitätseingeschränkt ist, kehrt an dieser Stelle um und läuft den selben Weg zurück. Alle anderen folgen dem Wanderweg weiter Richtung Niendorf. Sobald die von Hecken überwachsene Treppe zum Strand hinunter sichtbar wird, zum Wasser hinabsteigen. Der Rückweg führt jetzt unten auf dem Strand zurück nach Travemünde. Hier liegen viele Steine, Felsbrocken und umgestürzte Bäume. Auch laufen immer wieder kleine Bäche von der Abbruchkante der Küste ins Meer. Feste Schuhe sind also dringend notwendig.
In Travemünde wird aus dem Kies feiner Sand, so laufen wir entlang der Wellen bis zum großen „Maritim“-Hochhaus und dann auf die Strandpromenade zurück. Am „Alten Leuchtturm“ vorbei gehen wir die Travepromenade entlang, die kurz darauf „Vorderreihe“ heißt. Dort bummeln wir zwischen Geschäften und Bootsanlegern. Das italienische Restaurant „Casablanca“ liegt fast am Ende der Vorderreihe, wir können es sehr empfehlen. Auf ein Dessert verzichteten wir, weil wir die Vorderreihe wieder hinaufliefen, um im „Café Niederegger“ ein Stück Torte mit Marzipan zu probieren.
Wer dann immer noch fit ist, kann mit der Fähre hinüber auf den Priwall fahren und dort weiter am Strand entlang wandern.

 

 

Wir sahen gestern vom Brodtener Ufer aus tatsächlich einen Seehund auf einem Felsen im Wasser sitzen. Er schaute zu den Spaziergänger am Strand hinüber und wippte gelegentlich mit dem Schwanz. Leider waren wir noch oben auf der Steilküste, sodass die Fotos sehr undeutlich geworden sind… Aber auf dem Rückweg schwamm er einige Minuten neben uns im Meer, bis er endgültig abtauchte.

Weitere Ausflüge außerhalb Hamburgs: Nach Schwerin, nach Norderstedt, ins Alte Land, zum Dassower See und Pötenitzer Wiek nahe Travemünde und Richtung Süden nach Lüneburg.

Wer selbst Ausflüge planen möchte: Hier sind Bauernhof-Cafés in Schleswig-Holstein versammelt.