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Sonnenstrahlen im Herbst: Einen schnellen Strauß binden

Die ersten Herbststürme reißen uns aus der Seligkeit des langen Sommers zurück auf den Boden der Tatsachen. Die Temperaturen sind deutlich gefallen, die Sonne geht später auf und zieht sich früher zurück, die Blätter fallen. Damit uns dennoch die Sonne im Herzen scheint, teile ich Fotos von meinem Sonnenblumenstrauß. Auf dem Markt kaufte ich ein Bund Rosen aus den Vierlanden und eine einzelne Sonnenblume. Die Rosen reihen sich um die strahlende Sonnenblume in der Mitte, dazwischen band ich die Samenstände von hohen Gräsern.

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Geschenk für ein Richtfest gestalten

Überraschung!
Wir haben klammheimlich ein Haus gebaut, und jetzt ganz unter uns das Richtfest gefeiert.


Neiiin, ich war lediglich zu Besuch bei einem Richtfest.
Und damit die schwangere, zukünftige Hausherrin beim Einzug im Frühjahr bereits von blühenden Farbtupfern im Garten begrüßt wird, dachte ich mir folgendes Geschenk aus:
Sie erhielt von mir in einer selbstgebastelten Karte einen Gutschein „zur sofortigen Einlösung“. In einem Korb voll Herbstlaub überreichte ich Blumenzwiebeln für Traubenhyazinthen und Wildtulpen. Die Kombination aus Laub und Zwiebeln soll eine Brücke über die nächsten Monate schlagen und die Zeit vor dem Einzug im Herbst mit der Zeit beim Einzug im Frühjahr verbinden.

Die Aufgabe meiner Freundin war, mir einen passenden Platz für die Frühblüher zuzuweisen, die ich dann direkt vor Ort eingebuddelt habe. So braucht sie weder die Zwiebeln bis zum neuen Jahr verwahren noch im Umzug mitnehmen noch im Frühjahr mit dem neuen Baby auf dem Arm verzweifelt danach suchen. Weil sie ja schon in der Erde sind, Frost abbekommen haben und passend loswachsen, tada!

Die Karte bastelte ich mit der Idee, dass die ausgestanzten silberfarbenen Herzen aus dem Haus quellen und das Dach zum Abheben bringen. Um damit ein Haus darzustellen, das von Liebe gefüllt ist.

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Einfache Ideen zum Selbermachen: Herbst-Deko gestalten

Mit wenigen, einfachen Handgriffen basteln wir herbstliche Dekorationen: Hier zeige ich stimmungsvolle Vorlagen, die kostenlos ausgedruckt werden können, und kreative Ideen für eigene Projekte.
Die Eulen ordnen wir so an, dass möglichst viele auf ein Din A 4 Blatt passen. Sie werden mit einer Stanze in Kreise geschnitten. Wer keine Stanze hat, benutzt ein kleines Glas als Schablone für die Kreise: Einfach das Gefäß über die Eule stülpen und mit einem Bleistift außen herumfahren, ausschneiden, bei den nächsten Eulen wiederholen.
Dann schneiden wir einfarbiges Papier in Streifen, knicken die Streifen zur Hälfte und schneiden sie unten mit Zacken ein, damit Wimpel entstehen. Die Eulen-Kreise und Wimpel abwechselnd an eine Kordel kleben. Dabei werden die Wimpel in der Mitte geöffnet, Klebe hinein gestrichen und um das Band wieder geschlossen. Die Kreise erhalten eine Rückseite aus dem gleichen einfarbigen Papier wie die Wimpel. Oder sie werden doppelseitig angefertigt, damit auf beiden Seiten die Eule blinzelt.

Wer mag, pinselt die Ränder des Kreises mit Tuschfarbe an und spritzt ein paar Kleckse Farbe über die Eulen, damit sie fröhlicher aussehen. Auch die Augen werden gelb gemalt, damit sie leuchten.
Ein schönes Projekt für herbstliche achmittag mit Kindern.

Schnell gebastelt sind diese Pieker für Muffins oder Torten: Dazu drucken wir die passenden Motive auf dickes weißes Papier, schneiden sie aus und kleben sie doppelt um Schaschlikspieße oder Zahnstocher. Hier ist der Fliegenpilz, das Blatt (wer mag, malt es noch an), der Fuchs  und eine Alternative in schwarz-weiß sowie die Feder.

Als Anhänger für Flaschenhälse oder als Serviettenring eignen sich die ausgestanzten Kreise. Sie wurden ebenfalls auf festes Papier gedruckt, doppelt zusammen geklebt und dabei ein rotes Satinband mitgefasst. „Count your Blessings“ ist ein Motto bei Thanksgiving: „Zähle deine Segnungen“. Hier ist das Bild dazu: Einfach herunterladen, die Größe anpassen, ein ganzes DIN A 4 Blatt damit gestalten, ausdrucken, ausstanzen und zusammen kleben.

Weitere Motive zum kostenlosen Ausdrucken für eigene Ideen: Ahornblätter und Zapfen.

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Bilderwand für das Kinderzimmer

Für eine bunte Bilderwand in einem Kinderzimmer schlachtete ich ein wunderschönes, altes Bilderbuch mit dem Namen „Waldspaziergang“ aus. Darin erlebt ein Rotkehlchen diverse Abenteuer mit anderen Tieren des Waldes. Bilder von Wildkräutern und Blättern ergänzen lehrreich die Geschichte. Bastel- und Spielideen aus Steinen, Zapfen und Kastanien runden das Buch ab.
Aus meinem riesigen Fundus an Bilderrahmen wählte ich passende aus und puzzelte so lange, bis Rahmen und Bilder gut zusammenpassten und gemeinsam einen kindgerechten Wandschmuck bildeten.

Und da das Manuskript meines Fachbuchs alle Energie zieht, sieht das Foto heute nicht hochglanz-bloggermäßig aus. Sondern ganz normal, so wie man früher seine Bastelprojekte festhielt.
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Zu Hause einfach kurz ans Meer setzen: Maritime Tischdekoration

Der Wochenmarkt quillt über vor lauter Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und Kirschen. Mit einer maritimen Tischdekoration laden ich zum sommerlichen Genuss ein.


Blau-weißes Service und Glasschalen in Fisch- und Muschelform sorgen für einen stimmungsvollen Rahmen. Kleine Sammelteller mit dänischen Sehenswürdigkeiten stimmen auf den Urlaub ein.

Auf jedem Platz liegen ein grüner Zweig, eine perlmuttglänzende Schnecke und eine Praline als Willkommensgruß. Die Servietten sowie die Kissenhüllen auf der Teakbank habe ich selbst genäht.


Weiße Hortensie wirkt duftig und elegant, sie fügt sich harmonisch in die Tischdekoration ein. Seit wir letztes Jahr überall in der Bretagne die Hortensien rund um alte Steinhäuser an der Küste bewundert haben, erinnern sie mich ans Meer.

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Reisebericht: Ausflug von Dublin nach Howth

Dublin erleben macht Spaß, die pulsierende Stadt strengt die erholungsbedürftigen Reisenden aber auch an. Damit sich im Urlaub Augen und Ohren nach dem Trubel endlich entspannen können, fahre ich gern raus ins Grüne. So zum Beispiel mit der DART-Bahn auf die Halbinsel Howth.
Am Wochenende findet schräg gegenüber des Bahnhofs der „Farmersmarket“ statt, der diverse Buden mit Würsten, Kuchen usw. bietet, nur keine bäuerlichen Produkte. Um sich für ein Picknick einzudecken liegt er günstig auf dem Weg…

Rechts am Farmersmarkt entlang, quasi ein Stück der zuvor gefahrenen Bahnstrecke rückwärts gehend, biegt kurze Zeit später der Weg zum Castle ab. Vorbei an einer alten Dorfkirche steigt der Weg bergauf zum Castle und weiter zum Golfplatz. Rechts am Clubhaus vorbei betreten wir nach wenigen Schritten eine verwunschene Welt: Den Urwald von Howth, selbst im März grün und üppig.

Erste Rhododendren blühen in luftigen Höhen, riesige Palmen und haushoch wuchernde Farne säumen den schmalen, feuchten Weg. Wir rutschen den matschigen Pfad entlang und folgen den Geräuschen des gluckernden Wassers.

Kleine Bäche plätschern und glitzern im Sonnenlicht, kurz darauf entdecken wir ein altes Grab. Zusammengebrochen unter der Last der Jahrhunderte…

Durch Pinien, Kiefern und Rhododendren steigen wir bergauf und klettern um Felsen, bis wir plötzlich im Sonnenschein zwischen blühendem Ginster auf der Kuppe stehen.

Von einer Bergkuppe zur nächsten laufen wir durch Heide und Ginster, bis wir zum Küstenwanderweg bergab steigen. Einmal auf dem Küstenweg gelandet, brauchen wir ihm nur noch Kilometer für Kilometer um die Klippen von Howth bis in den Ort und zum Hafen folgen.

Vorbei am Leuchtturm und steil abfallenden Felsen betrachten wir kreischende Möwenkolonien, die auf halber Höhe nisten. Weit unter uns am Meeresufer laufen Menschen am Strand entlang und suchen Spuren des Wasserfalls, der über ihnen von der Klippe rinnt.

Mit der Abendsonne kommen wir im Hafen an und schauen über die Ruine von St. Mary auf die Segelboote.

Im Hafenbecken tauchen immer wieder zwei Kegelrobben auf, während wir die Kaimauer entlang Richtung Leuchtturm laufen. Und dann zurück zum Bahnhof umkehren, um gemütlich mit der DART wieder zurück in Dublins City zu fahren.

Ideen für Dublins Innenstadt und wunderschöne Parks habe ich hier vorgestellt. In Kürze folgt der dritte Teil: Dublin kulinarisch.
Und hier geht es zum Powerscourt Castle.

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Anleitung: Beistelltisch selber bauen

Unser Geld geben wir lieber für anderes als eine teure, große Wohnung aus. Entsprechend werden regelmäßig kreative Lösungen gesucht, um Alltagsprobleme zu verbessern oder das Vorhandene schöner zu gestalten. In diesem Fall suchte ich einen geradezu winzigen, aber praktischen Beistelltisch. Die Kleinanzeigen ergaben einen traumhaften antiken Hocker, nach dem ich mich bis heute innerlich verzehre, nur: Er wäre mir zu klobig gewesen. So schlenderte ich bei „Søstrene Greene“ vorbei in der Hoffnung, irgend etwas zu finden, das sich gegebenenfalls umfunktionieren lässt.
Ich hatte Glück und stolperte über Blumenständer, stabil und quasi unsichtbar. Auch wenn mir die Primel im Bild oben gefällt, war klar, dass ich eigentlich nur das Gestell und nicht den Blumentopf brauchte. Jetzt fehlte nur noch ein Holztablett, um es mit dem Unterteil zu verschrauben.

Kaum aus dem Urlaub zurück, kaufte ich frische Blumen für Ostern. Und entdeckte im Blumenladen einen weißen Drahtkrob, der design-technisch sehr gut zum Gestell passte.
Zu Hause verband ich den Drahtkorb mit dem grünen Unterbau in vielen Windungen durch eine straff gezogene Kordel. Dann nähte ich aus einem farblich harmonierenden Stoffrest noch eine Unterlage für tropfende Gläser und krümelige Kekse, und schon war der neue Alltagshelfer fertig. Leicht, transportabel und hübsch, was brauche ich mehr neben meinem Ohrensessel?

Sämtliche Kissen, die zu sehen sind, habe ich selbst genäht. Hier habe ich mein Lippen-Kissen vorgestellt.

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Ratz-fatz Osterdeko: Schnelle und effektvolle Ideen zum Selbermachen

Für alle, denen die Zeit zum österlichen Dekorieren fehlt oder deren Fundus mager gefüllt ist: Schnell teile ich ein paar Ideen, wie mit wenigen Handgriffen frühlingshafter Osterschmuck einzieht.
Der fliegende Hase ist natürlich ein Fundstück, das es nicht mal eben beim Einkauf für´s Brunch im Supermarkt gibt.
Aber die Birkenzweige im Hintergrund dekorieren sich fast von selbst: Heckenschnitt aus dem eigenen Garten, vom Nachbarn oder Zweige draußen unterwegs begutachten: Große, schön verzweigte Äste aussortieren, mit nach Hause nehmen und die längsten Verästelungen einkürzen. In einen Eimer voller Sand stellen, den Sand mit trockener Rinde, Moos oder locker geknülltem Papier abdecken. Den Inhalt der Ostereierkiste liebevollst in den Zweigen verteilen, gut ist.

Wer keine Zeit für Spaziergänge hat, aber eine reiche Auswahl an Supermärkten: Ein Griff zu kostengünstigen Glas- oder Plastikeiern, die es im Set von sechs bis zwölf Stück wirklich überall gibt, reicht völlig für ein beeindruckendes Ergebnis. Die Eier (probeweise) farblich abwechslungsreich auf dem Fensterbrett arrangieren, mit Klebefilm an das Fensterkreuz kleben, fertig! Nach ausreichender Bewunderung einfach das Klebeband mit den Eiern vorsichtig wieder abziehen und eventuell das Fensterkreuz von Klebespuren befreien. Da die Fenster zum Lüften bewegt werden, und das vielleicht nicht nur von vorsichtigen Erwachsenen, bieten sich robuste Plastik- oder, ganz trendig dieses Jahr, Stoffeier an.

Wer keine Äste sammeln, keine fliegenden Hasen aufhängen und auch keine Eier in Reihen am Fenster tanzen lassen will:
Ein Blick in die hintersten Ecken des Geschirrschranks lässt längst vergessene Schätze ans Tageslicht kommen. Zum Beispiel geerbtes oder vor vielen Jahren gesammeltes Geschirr, das nicht spülmaschinentauglich ist und daher wenig verwendet wird.
Flache, große Teller eignen sich wunderbar als Platzteller, darauf eine antike Suppentasse stellen und mit Zuckereiern füllen. (Stoff-)Servietten mit ebenfalls wiedergefundenen, glänzend gewienerten Serviettenringen arrangieren und eine Blüte dazu legen. Ommas versilbertes Besteck überpolieren oder Flohmarktschätze putzen und eindecken. Erste sprießende Blätter in kleinen Vasen arrangieren: Künstlerisch und kostenlos zugleich.
Wahnsinnig edel für null Euro, Ostern kann kommen!

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Schnelle Deko-Idee: Vogelschwarm an der Wand

 

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul Richter

 

Für alle, die keine klassische Osterdeko mögen, habe ich heute eine Idee: Silhouetten von Vögel aus farbigem Papier schneiden und als Schwarm an die (Fliesen-)Wand kleben. Frühlingsfrisch und leicht, definitiv nicht kitschig, bringt ein Vogelschwarm Dynamik ins Haus.
Die Blumen suchte ich mir dank eines Gutscheins aus, der dringend eingelöst werden wollte. Meinen Strauß stellte ich zusammen aus aus Alstromerien, Gerbera, Chrysantheme, Rosen und Nelken. Ein einsames Häschen ist von meinen frisch gestalteten Grußkarten hinüber auf den Küchentisch gehoppelt.

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