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Lieder über die Schöpfung: Klassisch, modern und kindgerecht

Für alle, die gerade Lieder zum Thema „Schöpfung“ für einen Impuls, eine Predigt oder eine Kinderfreizeit brauchen: Ich habe Lieder für Senioren, Hipster und Kinder sowie alle dazwischen gesammelt 😉 Einfach anklicken und reinhören, die Texte sind in traditionellen Gesangbüchern oder zum Projizieren über den Beamer im Internet zu finden. Wer sich das Vorbereiten der Andacht sparen will, darf gerne meine verwenden und stattdessen in der gewonnenen Zeit Gottes Natur genießen.

Klassische Choräle und Lieder:

Geh aus, mein Herz und suche Freud

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte

Freuet euch der schönen Erde

Auf, Seele, Gott zu loben

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Ich singe dir mit Herz und Mund

Herr, ich sehe deine Welt

Die Sonne brachte Wärme hinein in unser Grau

Moderne Lieder:

He is Yahweh, auf deutsch: Er heißt Jahwe

Unbeschreiblicher, unbegreiflicher, auch unter „Von den Gipfeln der Welt“ bekannt, im Original: Indescribable

Herr der ganzen Schöpfung, im Original: God of wonders

Alle Schöpfung staunt und preist

Du bist der Schöpfer des Universums

Mit Kindern:

Alles jubelt, alles singt

Wer ist der König des Dschungels

Wäre ich ein Schmetterling

Wie ein kleiner Floh

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Du bist es wert, von Gott geliebt zu werden und in Fülle zu leben

So sah vor einigen Tagen der Sonnenaufgang bei uns aus:
Hinter einer dunklen, undurchdringlichen Wolkendecke kamen weit oben am Himmel Sonne und strahlendes Pink und Blau hervor.
In unserem Leben sieht es oft ähnlich aus: Wir starren auf Barrieren und Hindernisse, die uns undurchdringlich erscheinen. Wir fühlen uns mutlos und verlassen oder von anderen bedrängt und bedroht. Oft merken wir gar nicht, dass wir von dunklen Mächten umzingelt werden. Wir lassen den Kopf hängen und uns von dem undurchdringlichen Dunkel entmutigen. Viele Konflikte nehmen wir persönlich und arbeiten uns daran ab, statt hinter die Kulissen zu schauen und festzustellen, dass der Teufel uns wehrlos und klein machen will.
Währenddessen strahlt die ganze Zeit eine Etage höher Gottes Licht. Seine Wahrheit, Liebe, Freiheit und Hoffnung strahlen die ganze Zeit heller und kraftvoller als die Sonne. Doch wir lassen uns von demjenigen beeindrucken und ängstigen, der ausgeklügelte Lügen als Kulisse dazwischen schiebt: „Du bist es nicht wert“, „Du hast schon wieder versagt“, „Alle anderen wussten, dass du es nicht packst, aber du bist ja sogar zu doof, um rechtzeitig aufzugeben“, „Dein Leben wird sich nie zum Besseren verändern, weil du es nicht verdienst“.
Wir glauben diesen ganzen Scheiß, jeden Tag auf´s Neue. Statt die Augen zu heben, hinter die Kulissen zu schauen und Gottes ewige Liebe im strahlend hellen Licht der Hoffnung zu sehen, bleiben wir mit unserem Blick an der manipulierten Oberfläche kleben.

Ein uraltes Lied von Gerhard Tersteegen fasst es sehr schön zusammen:

Ich schließe mich aufs Neue
in deine Vatertreue
und Schutz und Herze ein.
Die irdischen Geschäfte
und alle finstern Kräfte
vertreibe durch dein Nahesein.

Dass du mich stets umgibest,
dass du mich herzlich liebest
und rufst zu dir hinein,
dass du vergnügst alleine
so wesentlich, so reine,
lass früh und spät mir wichtig sein.

Ein Tag, der sagt dem andern,
mein Leben sei ein Wandern
zur großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne,
mein Herz an dich gewöhne,
mein Heim ist nicht in dieser Zeit.

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Maria vom Müll. Oder: Die Suche nach Frieden

Vor Kurzem fuhr ich zu einer Haushaltsauflösung, um dort eine hölzerne Maria vor ihrem letzten Gang in die Mülltonne zu retten. Jaaa, ich finde religiöses Bohei um „die Heilige“ Maria auch überflüssig. Zu Maria zu beten ist biblisch nirgendwo belegt und damit theologisch Bullshit, kann man also bleiben lassen.
Aber diese Maria sieht so friedlich aus. Und wenn diese Welt dringend etwas braucht, dann ist es definitiv Frieden.
Auch meine private Welt kann gern mehr Frieden abbekommen. Schließlich verhalte ich mich selbst viel zu oft alles andere als friedlich, obwohl ich mich danach jedes Mal auf´s Neue über mich ärgere und gute Vorsätze fasse. Natürlich bringt diese Maria weder Frieden noch Unfrieden, wenn ich sie auf den Esstisch stelle (lediglich mein Mann findet sie hässlich). Aber der Ausdruck dieser Handarbeit erinnert mich an den Frieden, den wir im Urlaub in Finnland erlebt haben:
Alle ließen ihre Haustür offen. Alle ließen ihr Fahrrad unbeachtet ohne Schloss am Straßenrand stehen. Alle gingen wertschätzend miteinander um. Alle ließen sich Raum zum Leben, egal, wie dieses Leben aussehen mag. Alle ließen öffentliche Einrichtungen heil. Alle sorgten sich um ein gelingendes Miteinander.
Danach sehne ich mich. Auch wenn wir in einem schönen, ruhigen Stadtteil wohnen, ist uns Deutschen dieser unbewusste, innere Friede zutiefst fremd.
Umso mehr strecken wir uns nach dem Frieden aus, den nur Gott uns geben kann. Wir uns selbst nicht, eine Maria vom Flohmarkt nicht, Weisheiten aus dem Yoga-Kurs auch nicht. Gott ist Liebe. Und Gott ist Friede. Dass er uns täglich neu damit beschenkt, ist mein Gebet.

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Kraftvolles Lied gegen Sorgen und Zweifel

Von einer neuen Baustelle oder alten Sorgen können wir jedes Mal erzählen, wenn wir uns im Gebetskreis treffen. Natürlich berichten wir einander auch, was sich seit dem Gebet füreinander letzte Woche verändert hat. Und doch sind manche Probleme und Ängste erstaunlich resistent. Zumindest in unseren Augen, Gott sieht das in seiner Weisheit sicher anders.
Manchmal fragen wir uns, wie oft wir uns denn noch mit angespannten Beziehungen, gesundheitlichen Problemen oder Sorgen im Beruf herum schlagen müssen. Dass Jesus uns von all dem befreit und allmächtig unser Leben in seiner Hand hat, ist im Alltag oft nur schwer zu spüren.

Dann singt uns Sefora Nelson zu:

„Lege deine Sorgen nieder
Leg sie ab in meiner Hand
Du brauchst mir nichts zu erklären
Denn ich hab dich längst erkannt

Lege sie nieder in meiner Hand
Komm leg sie nieder, lass sie los in meiner Hand
Lege sie nieder, lass einfach los
Lass alles falln, nichts ist für deinen Gott zu groß

Lege deine Ängste nieder
Die Gedanken in der Nacht
Frieden gebe ich dir wieder
Frieden hab ich dir gebracht

Lege deine Sünde nieder
Gib sie mir mit deiner Scham
Du brauchst sie nicht länger tragen
Denn ich hab für sie bezahlt

Lege deine Zweifel nieder
Dafür bin ich viel zu groß
Hoffnung gebe ich dir wieder
Lass die Zweifel einfach los.“

 
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Gebet: Gefaltete Hände wirken stärker als geballte Fäuste

 

Beten heißt:
auf Wegweisung und Instruktionen hören,
mit einem Herzen, das ihm zugewandt ist;

es ist ein Gespräch zwischen Vater und Kind.

Corrie ten Boom

Gebetet hat JedeR schon einmal. Auch ohne gläubig zu sein, schicken viele angesichts schlechter Nachrichten ein „Bitte, bitte nicht“ oder ein „Hilf mir“ in die Weiten des Universums. Wer aktiv betet, richtet sich damit an Gott und glaubt, dass er (oder sie…) uns erhört. Doch selbst Menschen, die sich als gläubig bezeichnen, haben immer wieder ihre Fragen und Schwierigkeiten mit dem Gebet. Viele müssen erst lang genug versuchen, ihre Probleme allein in den Griff zu kriegen, bis sie ans Beten denken. Und es auch tun…

Das Gebet sollte unser Steuerrad und nicht unser Ersatzrad sein.

Vom Pastor, der es als unnötig ansieht, zusammen mit seiner Frau für eine neue Wohnung zu beten bis zur Freundin, die verspricht, für mich zu beten -nachher, wenn sie wieder alleine ist. Oft fällt es uns schwer, gemeinsam (laut) zu beten. Wir genieren uns, suchen nach den passenden Worten oder flüchten uns in religiös klingende Floskeln.

Das Größte, was ein Mensch für einen anderen tun kann, ist, dass er für ihn betet.

Wie wertvoll erlebe ich es, wenn ich auf meiner Suche nach einer neuen Gemeinde eingeladen werde, nach dem Gottesdienst nach vorn zu kommen und für mich beten zu lassen. Auch wenn es für wildfremde Menschen schwer ist, sich anhand meiner paar Sätze die passenden Worte und Wünsche einfallen zu lassen: Umso mehr beeindruckt mich, wie klar Gottes Wort durch Fremde in mein Leben spricht.

Der Feind hält es für äußerst wichtig, unser Gebetsleben durch Kleinglauben, Zeitmangel und Zweifel zu zerstören.
Der Teufel lacht oft, wenn wir arbeiten, aber er erbebt, wenn wir beten.

Wenn Verunsicherung und Entmutigung um sich greift, finde ich nur langsam dort hinaus. Sehr wohltuend und kraftvoll wirkt in solchen Momenten der Zuspruch von anderen Betenden, die Angriffe des Bösen als solche erkennen und mir Gottes Schutz zusprechen.

Der Herr hat keine Probleme. Er hat Pläne! Darum gibt es im Himmel nie eine Panik. Und auf Erden sind wir zu einer lebendigen Hoffnung berufen.

Wenn ich um Weisheit ringe und mich zutiefst danach sehne, zu erkennen, welcher Schritt als nächstes dran ist, hilft mir Gottes Perspektive. Entweder, weil ich sie selbst im Gebet entdecke, oder weil andere mich darauf hinweisen. Oft genug fragen wir Menschen uns, ob Gott wirklich, wirklich mit jeder Faser seines Seins das Beste mit uns vorhat. Viel Scheitern passiert, weil wir eben nicht davon überzeugt sind, dass Gott es tatsächlich gut mit uns meint. Wir misstrauen ihm und nehmen uns selbst damit viel Lebenskraft. Wie eine heilende Creme auf einer ständig aufplatzenden, eitrigen Wunde erlebe ich es, wenn andere mir versichern, dass Gott wirklich, wirklich mein Bestes will. Und nur mein Bestes. Auch wenn ich hier und heute nichts tun kann, als ihm mein Leben hinzuhalten und zu vertrauen, dass er als mein Schöpfer weiß, was er tut und was mir weiterhilft.

Herr, hab Dank, dass du nicht einen großen Glauben verlangst, sondern Glauben an einen großen Gott.

Alle Zitate, auch die Überschrift, stammen von Corrie ten Boom.

 

Wie ein Hirsch sich nach frischem Wasser sehnt, so sehnt sich meine Seele nach dir, Gott.
Paslm 42, Vers 2

aufmerksam, feminin, glaubhaft, Presse

Mein „Gebet für den Alltag“ in der Zeitschrift LYDIA

Die Post ist da!

Gerade erhielt ich ein dickes Paket voller Ausgaben der aktuellen LYDIA. Die christliche Frauenzeitschrift hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Leserinnen in schwierigen Momenten zu unterstützen und Gott in den Herausforderungen des Lebens immer wieder zu vertrauen.
Dort sandte ich Ende letzten Jahres mein „Gebet für den Alltag“ ein, das in der aktuellen Ausgabe als „Morgengebet“ abgedruckt wurde. Von der Änderung des Titels habe ich nichts gewusst, finde es dennoch passend, weil ich selbst es gern am Morgen bete.

 

Gott des Alltags,
bitte begleite mich durch diesen Tag.

Gott der Liebe,
bitte gib mir offene Augen und Ohren für meine Mitmenschen.

Gott der Hoffnung,
bitte schenke mir Zuversicht in Momenten, die mich verunsichern.

Gott der Weisheit,
bitte hilf mir, kluge Entscheidungen zu treffen.

Gott der Kraft,
bitte erfülle mich mit deiner Lebensenergie.

Gott der Stille,
bitte erfrische mich mit deiner Ruhe.

Gott des Friedens,
bitte segne meine Gedanken und Gefühle
und hilf mir, dein Licht in diese Welt zu bringen.

Amen

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© Marie Krüerke

Alle Rechte liegen bei mir, gern kann es mit Rücksprache in Gebetskreisen und Gottesdiensten genutzt werden.

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Verstecken spielen

 

„Das Schreiben lehrt mich immer wieder, dass Gott überall darauf wartet, von uns gefunden zu werden, in den dunkelsten Ecken unseres Lebens, in den Sackgassen und in den düstersten Situationen, aber auch in den einfachen, hellen, einzigartigen, strahlenden Momenten.
Er versteckt sich wie ein Kind an ziemlich offensichtlichen und leicht zu findenden Stellen, weil er will, dass wir ihn finden. Das Wunder liegt darin, dass er überall da ist.
Ich wusste, dass er in den schönen, strahlenden Momenten da ist, weil ich ihn dort schon seit Jahren gefunden hatte, in den Momenten, die Schönheit und Hoffnung vermitteln und die die Dunkelheit unserer Tage durchdringen.
Aber in der letzten Zeit habe ich ihn nicht nur hinter der Dunkelheit gefunden, sondern mitten in der Dunkelheit, mitten in der Finsternis und Schwere dieser Tage. Ich habe in der Dunkelheit eine ungewohnte Schönheit entdeckt, die ich vorher nie gesehen hatte, eine langsamere, subtilere Schönheit, so ähnlich wie die Haut einer alten Frau, die aussagekräftiger und reicher ist als die eines jungen Mädchens oder die Erfahrung, dass ein Sturm in uns viel tiefere Gefühle wecken kann als ein sonniger Tag.
Wenn ich schreibe, finde ich ein völlig neues Universum, das ich vorher nie gesehen habe, so als wäre ich zum ersten Mal unter Wasser und hätte nie zuvor gesehen, was es unter der glasklaren Oberfläche zu entdecken gibt.“

 

Shauna Niequist in „Der Geschmack von Leben“

 

 

Unterwegs mit dem Hund (anderer Leute) gelang mir die Herausforderung, trotz wenig Tageslicht und viel Gezappel am Auslöser Moos im Schnee festzuhalten.

aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Detektivspiel der Dankbarkeit

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Wie viele Dinge fallen dir ein, die du gerne anschaust?
In der Natur, im Alltag, in der Kunst, an anderen Menschen, im Haus,…

Wie viele Dinge fallen dir ein, die du gerne hörst?
Geräusche, Lieder, Stimmen, Tierlaute, Instrumente,…

Wie viele Dinge fallen dir ein, die du gerne berührst?
FreundInnen, Tiere, Familienmitglieder, Gegenstände, Oberflächen,…

Wie viele Dinge fallen dir ein, die du gerne schmeckst?
Nahrungsmittel, Getränke, Küsse, damit verbundene Gefühle und Erinnerungen…

Wie viele Dinge fallen dir ein, die du gerne riechst?
Personen, frische Luft, Natur, Kleidungsstücke, Parfums,…

Wie viele Dinge fallen dir ein, die in der Bewegung Freude machen?
Tanzen, schwimmen, laufen, klettern,…

Wofür dankst du Gott ganz besonders?
Gibt es Menschen, die in deiner Aufzählung vorkommen und sich über ein Kompliment freuen würden?
Wie gerne du mit ihnen kuschelst, wie lecker sie kochen, wie gut ihre Wohnung duftet, wie schön ihre Handschrift aussieht, wie mitreißend sie ein Instrument spielen, wie geschmeidig sie sich bewegen?

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Mein Text darf für nichtkommerziele Zwecke unter Nennung meines Namens weiterverwendet werden. Alle Rechte daran liegen bei mir.

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Material für den Gottesdienst: Gottes Spuren entdecken

Kinder lernen am Besten interaktiv und alltagsnah. Was sie erleben können, bringt sie zum Nachdenken. Für Kindergottesdienste und Geschichten im Gemeindebrief eignen sich Alltagsbeobachtungen, die Erfahrungen des Glaubens einfach und anschaulich darstellen.
So schrieb ich für die Kinderseite einen Artikel zum Thema „Gottes Spuren entdecken“. Er ist in einfacher Sprache formuliert und eignet sich ebenfalls für die Arbeit mit Menschen mit geringen Deutschkenntnissen oder geistigen Behinderungen.

„Im Winter ist es oft matschig. Im feuchten Boden können wir Spuren entdecken: Von Füßen mit Schuhen, die dort lang gelaufen sind. Von den Reifen der Fahrräder und den Pfoten der Hunde, die hier unterwegs waren. An den unterschiedlichen Spuren können wir erkennen, wer vor uns diesen Weg benutzt hat.

Manche Leute sagen, dass sie „Gottes Spuren“ entdeckt haben. Damit meinen sie nicht, dass Jesus durch die Küche gelaufen ist. Sondern sie sind überrascht, wie etwas passiert ist. Etwas, das gut gegangen ist, obwohl sie Angst davor hatten: Ein schwieriger Besuch beim Arzt oder eine teure Autoreparatur oder ein Gespräch nach einem blöden Streit. Oft machen wir uns Sorgen, dass etwas schwierig werden wird. Wir fragen uns, was wir am Besten machen, damit es gut klappt. Und manchmal entdecken wir danach, dass es viel einfacher war, als wir vorher dachten. Plötzlich war genug Geld da für das kaputte Auto. Und beim Arzt ging es fast ohne Schmerzen. Und die Person, mit der wir uns gestritten haben, wollte sich auch gerne wieder vertragen. Dann sind wir ganz erstaunt, wie leicht und einfach es ging. Weil Gott dabei war und uns geholfen hat, ohne dass wir es merkten. Erst danach fällt es uns auf. So wie die Spuren im Matsch, die wir von Leuten entdecken, die hier vorher waren. Oft geht Jesus vor uns her und kümmert sich darum, dass schwierige Aufgaben leichter werden.
Wie hast du seine Spuren in deinem Leben entdeckt?“

Wer den Kindern keinen fertigen Text vorsetzen, sondern im Gottesdienst gemeinsam auf Entdeckung gehen möchte:
Spuren im Alltag fotografieren, zum Beispiel Reifenspuren im Schnee, Pfotenabdrücke im Matsch, Kondesstreifen am Himmel, Kratzspuren an der Haustür, dreckige Stiefelumrisse im Flur, Marmeladenflecke auf der Tischdecke usw.
Die Kinder schauen sich nacheinander jeweils ein Foto miteinander an und raten, wer diese Spuren verursacht hat. Bei kleinen Gruppen reichen ausgedruckte Bilder oder das Zeigen auf einem Bildschirm. Bei großen Gruppen oder einem Familiengottesdienst können die Fotos auch über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert werden, so kann die ganze Gemeinde etwas sehen.
Welche Spuren haben die Kinder (unabhängig von den gezeigten Fotos) schon einmal in ihrem Alltag entdeckt oder selbst verursacht?
Anschließend wird darüber gesprochen, wie sich Gottes Spuren im Alltag entdecken lassen.

Weiteres Material für Impulse mit Kindergruppen:

Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntedank
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Großzügigkeit: Weihnachten im Schuhkarton

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Gebet für den Alltag

Die Herausforderung des Glaubens liegt nicht darin, sonntags pünktlich zum Gottesdienst zu kommen. Sondern darin, im Alltag zu Gott eine Verbindung aufzubauen und diese zu halten. Ihn mit in unser tägliches Leben zu nehmen, auf seine Anwesenheit und sein Wirken zu vertrauen. Eine Beziehung zu ihm (oder ihr…) zu gestalten.
Aus diesem Gedanken heraus, der uns im Frauen-Gebetskreis immer wieder bewegt, habe ich ein Gebet geschrieben.

Gott des Alltags,
bitte begleite mich durch diesen Tag.

Gott der Liebe,
bitte gib mir offene Augen und Ohren für meine Mitmenschen.

Gott der Hoffnung,
bitte schenke mir Zuversicht in Momenten, die mich verunsichern.

Gott der Weisheit,
bitte hilf mir, kluge Entscheidungen zu treffen.

Gott der Kraft,
bitte erfülle mich mit deiner Lebensenergie.

Gott der Stille,
bitte erfrische mich mit deiner Ruhe.

Gott des Friedens,
bitte segne meine Gedanken und Gefühle
und hilf mir, dein Licht in diese Welt zu bringen.

Amen

© Marie Krüerke

 

Für nichtkommerzielle Zwecke kann das Gebet gern unter meinem Namen weitergegeben werden. Die Rechte zur Veröffentlichung liegen bei mir.