aufmerksam, glaubhaft

Buchempfehlung: „Gib niemals auf“ von Joyce Meyer

Vor einigen Jahren schenkte mir eine wildfremde Frau das Buch „Gib niemals auf!“ in der S-Bahn. Ich war auf dem Heimweg, die Dame saß mir gegenüber und las, und aus irgendeinem Grund hatte ich den Eindruck, dass sie in einem christlichen Buch schmökerte und ich gern gewusst hätte, in welchem. Also fragte ich sie, sie hielt mir das Buch hin, und bevor sie viel zum Inhalt erzählt hatte, schenkte sie es mir und stieg aus. Ich war völlig perplex.
Natürlich begann ich direkt mit der Lektüre, aber aus irgendeinem Grund packte mich der Inhalt nicht. Trotz harter Jahre der beruflichen Neuorientierung, die mich oft an meine Grenzen brachten, blieb es jahrelang im Bücherregal. Bis ich neulich aus irgendeinem Grund danach griff und es mit sehr, sehr großem Gewinn las. Joyce Meyer ist eine ganz besondere Persönlichkeit, ihre direkte Art und ihr wahnsinnig selbstbewusstes Auftreten können friedliche ChristInnen ziemlich verschrecken. Aber der Inhalt ist das, was in einem Buch zählt, und der überzeugte mich beim zweiten Anlauf komplett.

„Wissen Sie, jeder Adler fühlt sich in einem Hühnerhof unwohl. Alle Adler sehnen sich nach klarer Luft und einem blauen, weiten Himmel. Wenn Sie an einem Ort leben, der Sie davon abhält, die Person zu sein, die Sie sein sollten und das zu tun, was Sie tun sollten, dann werden Sie sich auch unwohl fühlen.
Wenn der Gedanke in Ihrem Kopf und Ihrem Herzen Wurzeln schlägt, sich über das hinaus zu entwickeln, was Sie kennen, wenn der Same der wahren Größe in Ihnen anfängt zu wachsen, wenn Sie ein brennendes Verlangen spüren, aus Altem heraus zu treten, wenn Sie sich nach Abenteuern sehen und etwas Neues oder anderes machen wollen, dann nehmen Sie diese Empfindungen ernst. Fangen Sie an, entsprechend zu handeln.
Doch seien Sie sich auch darüber im Klaren, dass die Menschen um Sie herum Ihre Sehnsucht, aus der Umzäunung auszubrechen, nicht unbedingt nachvollziehen können. Vielleicht wollen sie Ihre Flügel stutzen oder sagen sogar: „Nun beruhige dich mal und sei wie die anderen Hühner. Sieh mal hier, diesen schönen Hühnerhof mit all den leckeren Würmern und Maden. Was soll es schon Besseres geben?“

„Ich bin sicher, dass wir unser Potenzial nur in dem Maße ausschöpfen, wie wir auch mit Widrigkeiten umgehen können. Winston Churchill sagte: „Gemeisterte Schwierigkeiten sind gewonnene Möglichkeiten,“ und diesem Ausspruch stimme ich voll und ganz zu. Wenn Sie sich von Schwierigkeiten und Problemen frustrieren, einschüchtern oder entmutigen lassen, dann werden Sie diese niemals überwinden. Schauen Sie ihnen stattdessen ins Auge; überwinden Sie die Widrigkeiten, mit denen Sie zu tun haben; weigern Sie sich, mittendrin aufzugeben; drängen Sie mit dem Geist eines Bezwinger weiter vorwärts! Und dann werden Sie die notwendige Fähigkeit und Entschlusskraft entwickeln, die Sie brauchen, um Ihr ganzes, von Gott gegebenes Potenzial zu entfalten und alles erleben, was Gott für Sie bereithält.“

Ja, Joyce Meyer liefert eine schier endlose Reihe Steilvorlagen. Wer es sich gerade gemütlich im Leben eingerichtet hat, mag das ungern hören.
Wer jedoch mit der eigenen Weisheit am Ende ist, mit dem Ziel vor Augen dringend neue Kraft braucht oder wer schon lange darauf wartet, dass sich der Wind endlich dreht, wird in diesem Ratgeber einen unfassbaren Schatz finden. Einen Schatz, der immer wieder das Wort Gottes und seine Versprechen für uns in den Mittelpunkt rückt.
Wer findet, dass das eigene Dasein in dieser Welt mehr ist als arbeiten, essen, schlafen und Rechnungen bezahlen, und es mehr geben muss als „Da-sein“, entdeckt in diesem Buch einen kraftvollen Begleiter.

aufmerksam, glaubhaft

Wenn sich unser Leben ganz anders entwickelt, als wir wollen

Gott hat wirklich Humor:
Seit zwei Jahren bete ich dauernd für ein Anliegen, und nichts passiert. Gar nichts, zumindest aus meiner menschlichen Perspektive nicht. Stattdessen habe ich mit Projekten Erfolg, die mir gar nicht (mehr) wichtig sind, die sich aber (quasi versehentlich) zum Selbstläufer entwickeln. Was ja schön ist. Wirklich.
Aber eben nicht das, wofür ich seit zwei Jahren bete und was einen sehr großen Teil meines Lebens bestimmt.
Ich fiel aus allen Wolken, als ich die Anfrage erhielt, für einen sozialen Preis Teil der Jury für 2020 zu werden (mehr verrate ich an anderer Stelle, wenn ich es offiziell darf). Natürlich freue ich mich, zusammen mit zwei weiteren Jurymitgliedern und einer Verantwortlichen von Seiten des Verlags ausgewählt worden zu sein. Es ist eine fantastische Würdigung meiner Kompetenz und darauf bin ich stolz.
Dennoch fühle ich mich wie ein kleines Mädchen, das von seiner Oma einen rosa Angora-Pulli geschenkt bekommt und völlig verkrampft pflichtbewusst „Danke, liebe Oma, für diesen kuscheligen Pulli!“ hervor presst. Einfach, weil das Geschenk zwar schön ist, aber eben nicht das, wofür ich mich seit zwei Jahren abstrample.

Kurze Zeit später erhielt ich die Anfrage einer Wochenzeitung für Management in der Seniorenpflege, ob ich kurzfristig einen Artikel über meine „Atemfreude“ schreiben könne. Klar konnte ich, zwei Tage später lag der Redakteurin mein Text inklusive Bildmaterial vor. Es ist schön, zu erleben, dass Interessierte auf mich zukommen, statt ständig krampfhaft um Aufmerksamkeit für meine Arbeit werben zu müssen.
Aber auch hier: Danke, Gott, für den Erfolg, aber eigentlich liegt mein Fokus doch ganz wo anders…

Gott hat Humor.
Er gibt mir (noch) nicht das, wofür ich seit Langem brenne, und wirft mir stattdessen Geschenke vor die Füße, mit denen ich vor Überraschung nichts anzufangen weiß.
So ist es in meinem Leben oft: Ich wünsche mir eine schöne, glatte, große rote Paprika, und stattdessen bekomme ich zwei hellgelbe Krumme, vier scharfe winzige Rote und eine schiefe Gelb-grüne. Was definitiv aufregender und vitamintechnisch abwechslungsreicher ist als die EU-normierte Fließband-Paprika, an die ich gedacht hatte. Aber eben nicht das, womit ich gerechnet habe.
Fakt ist, mit Gott wird es nie langweilig.
Und er lässt mich nicht im Stich. Während er aus mir unerfindlichen Gründen der Meinung ist, dass das Erreichen meines Ziels noch etwas dauern sollte, hält er mich mit wilden Überraschungen bei Laune.

Das passende Lied dazu: „Still (Hide me now)“ von Hillsong

aufmerksam, glaubhaft

Der Dreck meines Herzens

Heute putzte ich eifrig die Kirche, weil ich mal wieder an der Reihe war. Zum Glück ist eine Freundin in meinem Team, sodass wir zwischendurch schnacken konnten und es nicht nur eine Pflicht war. Während das Staubsaugen von Treppe, Küche, Lobby und weiterer Treppen noch deutliche Unterschiede von „vorher“ zu „nachher“ ergab, hatte ich beim Feudeln (norddeutsch für feucht wischen) nicht den Eindruck, dass mein Einsatz einen Unterschied machte. Der geschliffene Estrich wirkt irgendwie immer gleich scheckig, egal, wie gründlich ich wische oder nicht. Entsprechend feudle ich irgendwann dann etwas liebloser als zu Beginn…
Als ich den Eimer mit dem Putzwasser auskippte, wunderte ich mich, wie schwarz das Wasser war. Im Eimer war mir die Verschmutzung gar nicht aufgefallen, und auf dem Estrich hatte mein Bemühen kaum Unterschied gemacht. Dennoch bewies die schwarze Brühe, dass zuvor unsichtbarer Dreck entfernt worden war.

Ich glaube, so ist es in unserem Leben auch oft:
Wir wissen gar nicht, wie viel Schmutz wir in unserer Seele ansammeln. Wir haben keine Ahnung, wie viel Neid, Schuldgefühle, Ressentiments und nachtragende Gedanken wir mit uns herum schleppen. Auch, was wir uns selbst nie verzeihen oder wo wir uns für unsere eigene Schwäche schämen. Wir fühlen uns eigentlich ganz normal und bemerken die Dreckschicht gar nicht, die auf unserem Herzen liegt. Oder den dunklen Nebelschleier, der unsere Seele nieder drückt.
Dass wir nachts unruhig schlafen, schnell zickig reagieren oder hinter scheinbar unschuldigen Äußerungen Vorwürfe hören, bemerken wir nicht.

Wie gut, dass es jederzeit die Chance auf einen Neubeginn gibt:
Wir können uns unseren Neid eingestehen und mit anderen gemeinsam entschärfen. Wir können unmoralische Praktiken im Berufsleben aufdecken oder einen neuen, fairen Arbeitsplatz suchen. Wir können auch nach Jahrzehnten noch um Verzeihung bitten. Wir können Geld zurückzahlen, das wir unterschlagen haben.
ChristInnen haben dabei Jesus Christus vor Augen, der für unseren Mist gestorben ist, ihn ein für alle Mal bezahlt hat. Er ist auferstanden und bietet jeder und jedem an, mit ihm zusammen einen Neustart zu wagen.

„Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sollen mein Schutz sein.
Herr, auf dich allein hoffe ich!“
(Die Bibel, Psalm Kapitel 25, Vers 21)

Und das passende Lied dazu: Du machst alles neu

aufmerksam, feminin, glaubhaft

„Ich möchte hier nicht das Sorgenkind sein“

„Ich möchte hier nicht das Sorgenkind sein,“ dieser Satz einer Freundin fiel in einem gemütlichen Bistro in Dänemarks ältester Stadt Ribe. Dabei ist Anja* eine der fröhlichsten, scheinbar unverwüstlichsten Frauen, die ich kenne.
Ein paar Tage zuvor hatte mir Clara* (Name geändert) erzählt, dass sie aus einem Kurs der Gemeinde ausgetreten war, weil sie von einem der Leiter zu sehr gefordert und zu Leistung gepusht worden war. Sie hatte ihm nie direkt gesagt, dass sie seine befehlende Art als Zwang empfunden hatte, die ihr Angst machte, statt sie zu ermutigen.
Und ich selbst überlege tatsächlich manchmal, bevor ich nach dem Gottesdienst zu denjenigen gehe, die an dem Tag mit allen beten, die göttlichen Rückenwind suchen: Meine Güte, Marie, kommt es denen nicht zu den Ohren raus, dass du schon wieder anmarschiert kommst? Oder dir selber, ständig mit dem gleichen Quark vor Gott zu kommen und damit auch noch unschuldige Andere zu belästigen?

Drei Beispiele, ein Problem:
Selbst in der Kirchengemeinde, wo „bedingungslose Liebe“ durch die Person Jesus Christus allgegenwärtig ist, trauen wir uns nur eingeschränkt, anderen die dunkelsten Orte unserer Seele zu zeigen. Zu groß ist die Sorge, als psychisch schwach oder geistlich unreif zu gelten. Wir wollen nicht die sein, für die gebetet wird und die allgemeines Mitleid ernten. Der scheinbare Tiefpunkt ist erreicht, sollten unsere Namen jemals in der Rubrik „Wir beten besonders für die folgenden Menschen….“ auf dem Sonntagsblatt erscheinen. Klar, dazu muss man Krebs haben oder obdachlos sein, das sollte uns in nächster Zeit nicht passieren. Und dennoch scheuen wir davor zurück, anderen unsere Lebensgeschichte zuzumuten. Andere mit unseren Enttäuschungen und Narben zu belasten. Oder uns einfach „nur“ Erwartungen zu widersetzen, weil sie nicht zu uns passen.

Wir haben ein Team aus tollen Frauen, die regelmäßig einen Abend lang in der Gemeinde sitzen und für alle beten, die vorbei kommen und Heilung brauchen. Ob es um Bandscheibenvorfälle oder Depressionen oder Neugeborene mit Behinderung geht, ist dabei völlig egal.
Ganz ehrlich, bei einer Gemeinde mit mehreren hundert Mitgliedern würde man doch glauben, dass die Damen kaum aus dem Gebet heraus kämen. Dass es Warteschlangen gäbe.
Stattdessen erzählte mir eine ganz frustriert, dass sie oft ans Aufgeben denkt, weil kaum jemand auftauche.
Wie bitte?
Da sitzen Frauen, die die liebevollste, geduldigste, kraftvollste und weiseste Ausstrahlung haben, die ich je erlebte, und keiner kommt?
Weil wir uns sogar dann zu sehr schämen, über unsere Schwächen zu reden, wenn uns nur eine einzige, dafür ausgebildete und zutiefst begabte Person gegenüber sitzt?
Wenn es diese Person sogar glücklich macht, uns zu dienen und für uns zu beten?
Und das nur, weil unser Ego sogar in den dreckigsten Momenten unseres Lebens zu groß ist, um zu sagen „Ich brauche deine Hilfe und ich mute mich dir zu“?
Und das unter ChristInnen, die daran glauben, dass es Gottes sehnlichster Wunsch war, die gesamte Sch*** des menschlichen Lebens zu erfahren, sämtliche vorstellbaren Schmerzen zu erleiden, nur um uns zu befreien?
Wenn Gott uns die Freiheit von unserer Vergangenheit, von unseren Fehlern und Grenzen geschenkt hat, warum haben wir dann Angst davor, was andere von uns denken? Noch dazu, wenn diese anderen sogar den gleichen Glauben wie wir teilen und keine gleichgültigen Arbeitskollegen sind, die wir nur oberflächlich kennen?

Ich kann es mir nur damit erklären, dass unser Ego immer noch größer ist als die Wahrheit in unseren Herzen. Auch meins, immer wieder. Und dass es genügend Mächte in dieser Welt gibt, die uns ständig einflüstern, dass wir sogar in der Kirche gut aussehen, intelligent reden und physisch wie psychisch belastbar sein sollen. Dass die Maßstäbe dieser Welt auch unsere Gemeinschaft durchdringen, wir als Kind Gottes neben anderen Kindern Gottes doch immer noch gut dastehen wollen. Wie peinlich, wenn uns jemand für ein Sorgenkind hielte! Ich kenne solche Gedanken selbst sehr gut.
Und doch liegt genau darin die Macht der Wahrheit:

Dreimal habe ich zum HERRN gebetet, dass Er mich davon befreie. Jedes Mal sagte Er: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche.“ Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann. Da ich weiß, dass es für Christus geschieht, bin ich mit meinen Schwächen, Entbehrungen, Schwierigkeiten, Verfolgungen und Beschimpfungen versöhnt. Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.

2. Korinther Kapitel 12, Verse 8-10

Das passende Lied dazu: Raise A Hallelujah

aufmerksam, glaubhaft

Ein guter Tag beginnt


It´s gonna be a good day with God (Es wird ein guter Tag mit Gott)
It´s gonna be a good day with love (Es wird ein guter Tag mit Liebe)
It´s gonna be a good day knowing him by my side
(Es wird ein guter Tag, ich weiß, dass er an meiner Seite ist)
It´s gonna be a good day, he´s there (Es wird ein guter Tag, er ist da)
It´s gonna be a good day, he cares
(Es wird ein guter Tag, er kümmert sich)

Lord you are there, every day. (Gott, du bist da, jeden Tag)

Micha Keding

Wie wir in den Tag starten, bestimmt, was wir erleben.
Und selbst, wenn viele Termine nicht verhandelbar sind, entscheidet eine bewusste innere Haltung darüber, wie wir sie erleben.
Ich bitte Gott jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit um Segen für den Tag:
Ich bringe jedes Mitglied des Teams vor Gott, bitte für die Leitung, bitte für die Menschen, denen wir dienen.
Ich bitte um gutes Gelingen meiner Veranstaltungen und um eine wohlwollende Gemeinschaft der SeniorInnen untereinander.
Ich bitte Gott, mit seinem Segen voraus zu gehen, die Orte zu fluten, die ich besuche.
Für unsere Seele ist es so wichtig, aufmerksam und positiv in den Tag zu starten und sich geborgen zu wissen.
Das bestimmt nicht nur unsere eigene Herzenshaltung und Leistung, es wirkt sich durch unsere Ausstrahlung auf unser ganzes Umfeld aus.

Einmal saß ich betend in der U-Bahn und ein fremder, farbiger Mann sprach mich an: Obwohl äußerlich nicht erkennbar ist, wenn ich bete, hat er es gespürt und gab mir eine ermutigende Botschaft weiter. Beten verändert nicht nur unser Herz, sondern strahlt auf die gesamte Umgebung aus.

aufmerksam, glaubhaft

Was ich während der Gemeindefreizeit auf Römö lernte

Gott sorgt für uns
– Anfahrt zum Resort: Das Navi wollte nicht mehr, wir fuhren direkt hinter dem Damm am Beginn der Insel an den Straßenrand. Sven*, ein etwas verpeilter Mann aus der Gemeinde, erkannte versehentlich unser Auto, drehte um, fuhr zu uns ran und fragte, wie er uns helfen kann. Wir sollten einfach hinter ihm her fahren. (* Name geändert)
– Mittags zwischen zwei Veranstaltungen, ich hatte Hunger und keine Zeit zum Kochen: Unsere Nachbarin brachte einen Rest selbstgemachte Pizza und eine Schale Gulasch vorbei.
– Wir wollten reiten, es goss heftig und hagelte. Nach 20 Minuten warten und Gebet, pünktlich zum Start des Ausritts, kam die Sonne raus. Und blieb. Bis wir 2,5 Stunden später auf den Pferden zurück auf die Koppel kamen, dann rasten die Wolken heran und es schüttete wie aus Kübeln.
– In Ribe diskutierten wir in einem Café den Weg zur Insel Mandø. Ein Mann am Nachbartisch merkte, dass wir nicht vorwärts kamen und ohne Gezeitentabelle eh keine Entscheidung treffen konnten. Also sprach er uns an, zeigte die Gezeitentabelle auf seinem Handy und erklärte uns die beste Überfahrt. Wie fuhren dann letztlich doch nicht durch´s Watt auf die Insel, aber wir hätten alle notwendigen Infos gehabt.

Wir haben fantastische Talente und Profis in der Kirche
Das Vorurteil Christen gegenüber ist oft, dass die, die an Gott glauben, es nötig haben:
Der öffentlichen Meinung zufolge ist Kirche voller Schnachnasen, Softies und Verlierer.
In meinem Leben gehörte ich bisher zu vier Kirchen, inklusive der aktuellen. Nicht immer war ich Mitglied, eine besuchte ich auch nur ein Jahr lang im Rahmen meines Freiwilligen Sozialen Jahrs. Dass Gemeinde das Sammelbecken für chronisch Kranke, Übersensible und Ewiggestrige ist, fand ich noch nie.
Dass Gemeinde voller Talente steckt und von leidenschaftlichen Profis überquillt, erlebte ich während der Woche auf Römö ganz intensiv:
Wir haben IllustratorInnen, ChefredakteurInnen, Hamburger MeisterInnen, Agenturleiter, Kommandoführer, AutorInnen, ChefärztInnen und ProfimusikerInnen in einem Raum. Dazu jede Menge talentierte Jugendliche und ältere Semester, die zwar keine glänzenden Titel am Revers tragen, aber mich einfach mal knuddeln und küssen. Ist auch eine Menge wert, so ein Chefkoch oder Art Director hält ja nicht unbedingt die Seele warm… 😉

Großzügig sein ist eine Gabe und Aufgabe
… die wir ganz schön verkackt versäumt haben. Damit, das Essen von Nachbarn aus den umliegenden Ferienhäusern anzunehmen, hatten meine Freundin und ich kein Problem. Damit, andere einzuladen oder zu gemütlichen Treffen eine Schachtel Pralinen beizutragen, auch nicht. Aber aus heiterem Himmel mal kurz das frische gekaufte Brot halbieren und abgeben, das war uns nicht möglich. Wir fanden es in dem Moment beide selbst peinlich, aber konnten nicht über unseren Schatten springen. Unsere Nachbarin zog weiter, und wir saßen am Tag darauf zu dritt beim Frühstück statt zu fünft. Das halbe Brot hätte also mehr als gereicht, wir hätten es problemlos abgeben können.
Und selbst, wenn unser Brot knapp geworden wäre, hätten unsere Gäste mehr als genug mitgebracht.
Kurz: Es gab keinen Grund, knauserig zu sein, Gott hätte uns so oder so versorgt.
In diesem Fall hatten wir einen akuten Brotüberfluss. Echt peinlich.

Die nächsten Tage sagte meine Mitbewohnerin dementsprechend ständig: „Und wieder hat Gott aus wenig viel gemacht“, weil dauernd Essen über war, oder wir auf andere Weise versorgt wurden.

Die nettesten Begegnungen gibt´s im Whirlpool
Ein viel zitiertes Gerücht meiner (sehr großen) Gemeinde besagt, dass eine Woche Gemeindefreizeit so viele Erlebnisse und Begegnungen schafft wie drei Jahre zum-Gottesdienst-kommen. Das kann ich nur teilweise bestätigen, aber ich habe ja auch nicht das komplette Programm von Workout über Whisky Tasting bis Running Dinner mitgemacht. Eine kleine Auszeit mit einem Roman auf der Sonnenterrasse muss auch mal sein, finde ich. Oder ein Spaziergang allein auf dem Deich.
Sollte die Lust nach Gemeinschaft unstillbar erscheinen, reicht es, sich in einen Whirlpool zu setzen und abzuwarten, wer dazu kommt. Oder in einen bereits besetzten Whirlpool dazu zu steigen. Natürlich ergeben sich jetzt nicht sofort tiefe Freundschaften zu bisher Fremden, nur weil man weitgehend nackt im Sprudelbecken sitzt. Aber es hilft, um lose Kontakte zu knüpfen oder erstmal mit Small Talk einzusteigen. Und manchmal kommen beim offenen Café-Haus, die reihum von verschiedenen Familien im eigenen Ferienhaus veranstaltet werden, plötzlich Leute auf mich zu und sagen: „Dich kenne ich schon lange vom Sehen, wer bist du eigentlich?“
Muss man gar nicht unbedingt nackt für sein…

aufmerksam, feminin, glaubhaft

Den richtigen Platz finden – beruflich und privat


Ich habe eine große Sehnsucht danach, einen Ort zum Bleiben zu finden und mich fest zu verwurzeln. Auch, wenn ich eine sehr neugierige und dynamische Seite habe, sodass ich mich beruflich schnell langweile und neue Projekte brauche: Grundsätzlich am richtigen Platz zu sein, ist viel wert. Das merke ich seit einigen Monaten in meiner neuen Kirchengemeinde, wo sich nach dem ersten Jahr oberflächlicher Kontakte jetzt Freundschaften vertiefen. Ich genieße den Gottesdienst voller Lebensenergie und Inspiration, die neuen Blickwinkel, einen weit geöffneten Horizont. Auch innerlich verändern mich die Inhalte aus Predigten und Gesprächen positiv und umfassend.

Beruflich dagegen sind noch viele Wünsche offen.
Ich liebe es, Menschen zusammen zu bringen und Lebensfreude im Alltag zu fördern. Positive Momente zu gestalten, zum Nachdenken anzuregen, mit Humor müde Geister zu wecken. Wo und wie ich arbeite, ist allerdings noch längst nicht das, was ich mir langfristig wünsche. Dass ich parallel als Autorin arbeite, sorgt für willkommene Abwechslung und Ablenkung. Dennoch verfolgt mich die Frage, wie ich den Platz finde, an dem ich mich verwurzeln möchte. An dem ich fruchtbar bin, meine Talente anderen Menschen dienen, ich zufrieden mit meiner Leistung und meinem Team sein kann.


Am letzten Sonntag sprach mich der Mann einer Freundin an, dem ich versehentlich zu einer neuen Arbeitsstelle verholfen habe. Seine Frau besuchte meinen Atemfreude-Workshop, lernte dort die Leitung einer neuen Einrichtung kennen, erzählte ihrem Mann davon, und der Rest ist Geschichte. Da ich ständig auf der Suche nach den passenden Kontakten bin, freut es mich wahnsinnig, dass ICH diejenige war, die jemand anderem helfen konnte. Die Suche nach „Vitamin B“ fühlt sich ja sonst auf Dauer ziemlich egoistisch an…
Eine Freundin wurde gerade aktiv von ihrem neuen Arbeitgeber angeworben, statt monatelang verkrampft nach einer vielversprechenden Alternative suchen zu müssen. Und ein Bekannter hat nach langen selbstständigen Jahren eine Perspektive als Angestellter gefunden.
Drei ermutigende Lebens- und Jobgeschichten am gleichen Sonntag – das macht Hoffnung, dem allmächtigen Gott die voller Wucht meiner Wünsche und Erwartungen zuzutrauen. Keine kleinen Brötchen zu backen, sondern das Maximum zu erträumen.

Und was hilft nun in der Zeit des Suchens und Wartens?
+ Dran bleiben und Ruhe bewahren:
Eine gute Mischung aus Hartnäckigkeit einerseits und locker bleiben andererseits hilft, wenn aus Monaten Jahre werden und sich nichts zu verändern scheint.

+ Zusammen beten:
Allein verlieren wir oft den Mut und den Fokus, wir lassen uns ablenken und vergessen irgendwann, dass das Erreichen des Ziels letztlich von Gott abhängt. Egal, wie krampfhaft wir uns bemühen: Gott hat uns erschaffen, er kennt uns bis auf den Grund unserer Seele, hat diese Sehnsucht in uns gelegt. Umso mehr wird er dafür sorgen, dass die Sehnsucht Erfüllung findet. Aber sein Zeitplan ist oft ein anderer als unserer, und manche Entwicklungsaufgabe will erst erledigt werden, bis wir wirklich reif für unseren Traum sind. Zusammen zu beten hilft, das große Ganze im Blick zu behalten und immer wieder mit neuem Schwung mit Gott ins Gespräch zu kommen.

+ Dankbar für das Gute im Hier und Heute sein:
Ich bin seit einiger Zeit ganz neu dankbar für unsere Ehe. Das in den Fokus zu rücken, was gut läuft, und sei es noch so unspektakulär, sorgt für ein gesundes Gleichgewicht. Sonst bluten wir aus auf dem Rennen zum Lebenstraum.

Und wann ich tief verwurzelt und von kraftvollem Leben umgeben bin wie diese Palmen im Dschungel, die ich neulich malte?
Wir werden sehen…

aufmerksam, glaubhaft

Die Kraft des Wartens

Am Freitagmorgen spielte mein Kopf bereits im Halbschlaf das Lied „Es liegt Kraft in dem Warten auf den Herrn“ ab. Es ist eigentlich kein Lied, das ich regelmäßig höre oder singe, insofern schaute ich kurz nach dem Aufstehen erstmal im Internet nach, um heraus zu finden, wie der Text nochmal hieß und was mir diese Morgenbotschaft sagen wollte.
In der Küche zeigte als nächstes ein Blick auf den tagesaktuellen Kunstkalender Frauen, die an einem milden Abend in Dänemark in den Dünen sitzen und wartend über´s Meer schauen.
Danke, Gott, ich habe die Botschaft schon vor Wochen geschnallt, und dennoch versuche ich, neben dem Warten meine Zukunft wenigstens teilweise voran zu bringen. Was völlig in Ordnung ist, solange ich Gottes Tempo von 2 km/h anerkenne und damit in Frieden lebe, denke ich.

Warten – eine höchst unbeliebte Tätigkeit, die sich sinnlos und nach Nichtstun anfühlt.
Und doch erleben wir immer wieder, dass wir wissen wollen, wie es weitergeht und was Gott für unsere Zukunft vorbereitet hat. Wenn wir den Plan bloß kennen würden, dann würden wir ihn auch umsetzen können! Und dennoch mutet uns Gott regelmäßig neu zu, auf ihn und sein Reden zu warten. Manchmal können wir das gut aushalten, so wie ich im Moment. Manchmal zerreißt es uns fast, so wie eine Freundin in einer jahrelangen Ehekrise.
Letzte Woche im Gebetskreis waren wir uns einig, dass in scheinbaren Stillstands-Zeiten oft besonders viel passiert. Eben nicht an der Oberfläche als Ereignisse oder Erfolge, sondern unterirdisch in unserem Denken und Fühlen. Hier habe ich schon einmal darüber geschrieben: Leerstellen bedeuten manchmal Fülle
Trotzdem braucht es jedes Mal wieder eine Menge Vertrauen, dass Gott uns nicht auf´s Abstellgleis geschoben hat, sondern dass er im Hintergrund aktiv ist: In unserem Herzen, in unseren Mitmenschen, an dem Ort, den er für uns vorbereitet.
Gleichzeitig sollen wir nicht grundsätzlich passiv abwarten und uns in fünf Jahren die Spinnweben vom Gesicht wischen, weil wir irgendwie dachten, das mit dem Warten sei immer die passende Entscheidung. Nein, wir sind für unser Leben selbst verantwortlich – wenn wir warten, dann deshalb, weil Gott uns deutlich gemacht hat, dass Warten eine aktive Tätigkeit und ein waches Vertrauen ist, wozu wir genau jetzt aufgefordert werden.

»Gott wird nicht müde, nie verliert er den Mut, bis er auf der ganzen Erde für Gerechtigkeit gesorgt hat.
Selbst die Bewohner der Inseln und der fernen Küsten warten auf seine Weisung.«
Jesaja Kapitel 42, Vers 4

Jesus sagt: »Ihr sollt so leben wie Diener, die darauf warten, dass ihr Herr von einer Hochzeit zurückkommt.
Seid wie sie dienstbereit und achtet darauf, dass eure Lampen brennen. Wenn ihr Herr zurückkommt und klopft, können sie ihm schnell öffnen.«
Lukas Kapitel 12, Vers 35

»Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der endlich Gerechtigkeit herrscht.«
2. Brief des Petrus Kapitel 3, Vers 13

Und im Original: Everlasting God

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Heute

Gestern blühten die Pfingstrosen noch üppig.
Heute begraben sie den Küchentisch unter einer Fülle von Blütenblättern.

„Ich glaube daran, heute zu leben.
Nicht gestern und nicht morgen.“

Loretta Young

„Nur für heute werde ich keine Angst haben.
Ganz besonders werde ich keine Angst haben,
und mich an allem freuen, was schön ist.
Und ich werde an die Güte glauben.
Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben
– ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
Nur für heute werde ich fest daran glauben

– selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – ,
dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert,
als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.“

Johannes XXIII

„Was wir heute für wichtig erachten,
ist morgen schon Treibsand in der Geschichte.“

Christa Schyboll

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Mein Leben im Kaninchenstall: Warum akzeptieren wir enge Grenzen?

In unserem Alltag sind wir MeisterInnen darin, uns abzufinden:
Wir finden uns ab mit unserem Aussehen, mit unseren Beziehungen, mit unserem Gehalt, mit unseren Familien. Und damit finden wir uns ab mit Einschränkungen und Grenzen und nennen das Ganze „Ist wie´s ist.“ In vielen Fällen ist Kapitulation sinnvoll, damit wir uns nicht täglich an unerreichbaren Zielen und unserem Versagen auf dem Weg dorthin aufreiben.
Aber warum finden wir es normal und gesund, von Gott nichts mehr zu erwarten?
Warum dödeln in unseren Kirchen alle ziellos vor sich hin?
Warum glauben wir das, was wir immer schon geglaubt haben? Oder lassen unsere Beziehung zu Gott sanft einschlafen, nur um uns selbst gelegentlich zu versichern, dass wir immerhin noch „höhere moralische Ansprüche als die anderen“ haben? Frei nach dem Motto „Gott ist mir egal, aber wenigstens schlage ich meine Frau nicht und betrüge nicht bei der Steuererklärung.“
Warum glauben wir, ein kraftvolles Gebetsleben wäre „was für Spinner“?
Warum glauben wir, die Power des Heiligen Geistes wäre „nur etwas für Ausgeflippte“?
Kurz: Warum geben wir uns mit einem Leben grau-in-grau zufrieden? Und wenn schon der Alltag ist, wie er ist: Warum leben wir dann unsere Beziehung zu Gott nicht kraftvoll und hoffnungsvoll? Warum machen wir es uns im Kaninchenstall gemütlich und versichern uns und allen anderen stark gerupften Karnickeln im Gedränge um uns, dass unser Leben so aussehen soll?

Ich bin mir todsicher, dass Gott mit uns allen etwas Größeres vorhat. Mit dem Leben von uns allen, mit den verschnarchten und aussterbenden Kirchen, mit unseren Familien, mit unseren Arbeitsplätzen. Hallo, für so ein ödes Leben wie unseres hätte Jesus sich doch nie kreuzigen lassen und den ganzen Stress mit dem Sterben und Auferstehen durchgezogen! Niemals hätte er gesagt:
„So Leute, das waren wirklich drei heftige Tage, mit Intrigen und Verhören, Folter und Todesangst und stundenlangem Sterben und Trip in die Hölle und zurück. Ich habe die Herausforderung angenommen, stellvertretend für jeden Dreck in eurem Leben zu sterben, jetzt bin ich auferstanden – dann lasst uns mal schön zurück in ein farbloses, enges Leben gehen!“
Natürlich hat Gott etwas Größeres, Bunteres, Kraftvolleres, Gesünderes und Fröhlicheres mit uns vor als diese enttäuschende Darbietung, die wir momentan „Leben“ nennen und mit der wir uns abgefunden haben!

Wie können wir Gott als Ursprung unseres Lebens hier und heute mehr Raum geben? Wie möchte er uns verwandeln und aus engen Denkmustern befreien?
– Welches Unkraut möchte Gott aus deinem Herzen und deinem Leben reißen? Was möchtest du selbst loswerden? Womit soll Gott dich stattdessen füllen?

– Wo glaubst du, dass erstmal das Chaos geordnet werden muss, bevor dein „echtes“ Leben endlich beginnen kann? Gott ist der allmächtige Chaos-Bändiger. Und lässt viel Gutes aus dem scheinbaren Durcheinander wachsen. Versteckst du dich vielleicht hinter der Ausrede, zuerst „innerlich aufräumen“ zu wollen, bevor Gott dich verändern und als Segen benutzen kann? An welchem Punkt möchtest du Gott dein Vertrauen schenken, dass er am besten weiß, wie dein Leben gelingt? Wo lässt du dich herausfordern, statt auszuweichen?

– Im Paradies war die Schlange unterwegs und hat die Harmonie zwischen Gott und Mensch mit Lügen zerstört. Welchen Lügen glaubst du? Was treibt dich weg von Gott? Was gehört in deiner Seele entlarvt und entmachtet, damit Gott sich heilsam in dir entfalten kann?

– Vielleicht herrscht in dir auch einfach nur Leere. Entweder, weil du mit Gott und Glauben nichts anfangen kannst und auf der Suche nach etwas bist, das dich im Innersten befriedigt. Oder du hast Gott aufgegeben und bist seit einiger Zeit planlos in deinem Alltag unterwegs. Zeige Gott deine Leere und bitte ihn, sie mit dem aufzufüllen, was du heute und hier am meisten brauchst.

– Wenn du dein Leben eigentlich ganz in Ordnung, aber etwas langweilig findest: Bitte Gott um Sehnsucht. Bitte Gott, dass er dein Herz öffnet und dir begegnet. Bitte Gott, dass er durch den Heiligen Geist in dir wirkt und dich von Innen heraus erneuert. Dir die Augen öffnet, dich Neues entdecken lässt, dich Spannendes hören lässt, dich Herausforderndes spüren lässt.

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Korinther 1, 7