aufmerksam, glaubhaft

Buchempfehlung: „Gib niemals auf“ von Joyce Meyer

Vor einigen Jahren schenkte mir eine wildfremde Frau das Buch „Gib niemals auf!“ in der S-Bahn. Ich war auf dem Heimweg, die Dame saß mir gegenüber und las, und aus irgendeinem Grund hatte ich den Eindruck, dass sie in einem christlichen Buch schmökerte und ich gern gewusst hätte, in welchem. Also fragte ich sie, sie hielt mir das Buch hin, und bevor sie viel zum Inhalt erzählt hatte, schenkte sie es mir und stieg aus. Ich war völlig perplex.
Natürlich begann ich direkt mit der Lektüre, aber aus irgendeinem Grund packte mich der Inhalt nicht. Trotz harter Jahre der beruflichen Neuorientierung, die mich oft an meine Grenzen brachten, blieb es jahrelang im Bücherregal. Bis ich neulich aus irgendeinem Grund danach griff und es mit sehr, sehr großem Gewinn las. Joyce Meyer ist eine ganz besondere Persönlichkeit, ihre direkte Art und ihr wahnsinnig selbstbewusstes Auftreten können friedliche ChristInnen ziemlich verschrecken. Aber der Inhalt ist das, was in einem Buch zählt, und der überzeugte mich beim zweiten Anlauf komplett.

„Wissen Sie, jeder Adler fühlt sich in einem Hühnerhof unwohl. Alle Adler sehnen sich nach klarer Luft und einem blauen, weiten Himmel. Wenn Sie an einem Ort leben, der Sie davon abhält, die Person zu sein, die Sie sein sollten und das zu tun, was Sie tun sollten, dann werden Sie sich auch unwohl fühlen.
Wenn der Gedanke in Ihrem Kopf und Ihrem Herzen Wurzeln schlägt, sich über das hinaus zu entwickeln, was Sie kennen, wenn der Same der wahren Größe in Ihnen anfängt zu wachsen, wenn Sie ein brennendes Verlangen spüren, aus Altem heraus zu treten, wenn Sie sich nach Abenteuern sehen und etwas Neues oder anderes machen wollen, dann nehmen Sie diese Empfindungen ernst. Fangen Sie an, entsprechend zu handeln.
Doch seien Sie sich auch darüber im Klaren, dass die Menschen um Sie herum Ihre Sehnsucht, aus der Umzäunung auszubrechen, nicht unbedingt nachvollziehen können. Vielleicht wollen sie Ihre Flügel stutzen oder sagen sogar: „Nun beruhige dich mal und sei wie die anderen Hühner. Sieh mal hier, diesen schönen Hühnerhof mit all den leckeren Würmern und Maden. Was soll es schon Besseres geben?“

„Ich bin sicher, dass wir unser Potenzial nur in dem Maße ausschöpfen, wie wir auch mit Widrigkeiten umgehen können. Winston Churchill sagte: „Gemeisterte Schwierigkeiten sind gewonnene Möglichkeiten,“ und diesem Ausspruch stimme ich voll und ganz zu. Wenn Sie sich von Schwierigkeiten und Problemen frustrieren, einschüchtern oder entmutigen lassen, dann werden Sie diese niemals überwinden. Schauen Sie ihnen stattdessen ins Auge; überwinden Sie die Widrigkeiten, mit denen Sie zu tun haben; weigern Sie sich, mittendrin aufzugeben; drängen Sie mit dem Geist eines Bezwinger weiter vorwärts! Und dann werden Sie die notwendige Fähigkeit und Entschlusskraft entwickeln, die Sie brauchen, um Ihr ganzes, von Gott gegebenes Potenzial zu entfalten und alles erleben, was Gott für Sie bereithält.“

Ja, Joyce Meyer liefert eine schier endlose Reihe Steilvorlagen. Wer es sich gerade gemütlich im Leben eingerichtet hat, mag das ungern hören.
Wer jedoch mit der eigenen Weisheit am Ende ist, mit dem Ziel vor Augen dringend neue Kraft braucht oder wer schon lange darauf wartet, dass sich der Wind endlich dreht, wird in diesem Ratgeber einen unfassbaren Schatz finden. Einen Schatz, der immer wieder das Wort Gottes und seine Versprechen für uns in den Mittelpunkt rückt.
Wer findet, dass das eigene Dasein in dieser Welt mehr ist als arbeiten, essen, schlafen und Rechnungen bezahlen, und es mehr geben muss als „Da-sein“, entdeckt in diesem Buch einen kraftvollen Begleiter.

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Leben als Gottes Kind

„Seht doch, wie groß die Liebe ist, die Gott der Vater uns schenkt!
Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen,
sondern wir sind es wirklich.“
(Die Bibel, erster Brief des Johannes Kapitel 3, Vers 1)

Ich bin in einer sehr bodenständigen Familie in einem (stillgelegten) Bauernhaus aufgewachsen. Meine Mutter fand Barbie-Puppen zum Glück sexistisch und nutzlos, meine Kleidung war praktisch und in klaren Grundfarben gehalten. Tüllröckchen, Rosa und Pink sowie jede Form von Disney-Prinzessinnen-Quatsch gab es nicht.
Dennoch gab es immer eine Seite in mir, die gern etwas Besonderes gewesen wäre. Mehrfach las ich den Kinderbuch-Klassiker „Sarah, die kleine Prinzessin“ von Frances Hodgson Burnett, wo ein reiches Mädchen durch den Tod ihres Vaters plötzlich ausgestoßen und als Dienstmagd behandelt wird, bis endlich Rettung eintrifft. Später träumte ich, parallel zu meinen feministischen Überzeugungen, von einem Mann, der mich liebevoll anschaut und immer nur mein Bestes als Ziel hat. Und dass mich, trotz meiner zupackenden Art, die europäischen Königshäuser interessieren, haben meine Freundinnen bis heute nicht verstanden.
Irgendwo tief in mir steckt die Sehnsucht, wertvoll, ausgewählt und unendlich geliebt zu sein.

Im Januar schenkte Gott mir das innere Bild eines großen roten Umhangs, der mich einhüllt und schützt, Gottes Umhang der Gnade. Innen ist er kuschelig warm und hält mich geborgen, nach außen wehrt er alle Angriffe ab. Ich nähte für einen Teddy einen Umhang aus weinrotem Samt, um mich immer wieder daran zu erinnern. Dennoch verlor ich in den folgenden Monaten diese wunderbare göttliche Unterstützung wieder aus den Augen.
Im April hatte während eines Gebetsabends eine mir unbekannte Frau den Eindruck, dass ich jederzeit zu Gott auf eine Burg flüchten kann, um an seinem reich gedeckten Tisch aufzutanken und zu genießen.
Im Mai erzählten mir eine junge Frau, dass sie mich im Gebet mit einer goldenen Krone auf dem Kopf gesehen habe. Und erinnerte mich an das Kinderbuch „Nicht wie bei Räubers“, wo aus einem Dreckspatz ein Königskind wird.
Im November erinnerte mich ein Mitglied meines Gebetskreises an mein Bild vom Umhang der Gnade und meinte, er habe den Eindruck, inzwischen sei eine Krone hinzugekommen.
Und vorletzten Donnerstag Abend brach vor meinen Augen ein Leistungssportler in Tränen aus und sagte: „Wenn du nur sehen könntest, wie Gott dich anschaut! Gott setzt dir die Krone auf, die dich auszeichnet als sein Kind. Er ist froh, dass du zu ihm gehörst. Er beschützt dich wie ein Adler unter seinen riesigen Flügeln, er führt dich durch Stürme wie ein Schiff, das mitten in den Wellen in Ruhe segelt.“

Also glaubte ich endlich, dass all diese Menschen, die mich gar nicht kennen und dennoch das gleiche Bild vor Augen haben, die Wahrheit sagen. Dass das, was in meinem Alltag passiert, nur ein Teil der Realität ist. Die scheinbar geltende, aber doch nur vordergründige Realität, der Gottes Sicht der Dinge weit überlegen ist. Dass ich Gottes Umhang der Gnade und seine Krone der Liebe trage. Dass er mich auserwählt hat, dass er mich grenzenlos liebt, dass mich täglich sein liebevoller Blick begleitet und er nur mein Bestes wünscht.
Egal, wie weit manche Wegstrecke sich anfühlt.
Egal, wie lange das Erreichen meiner Lebensziele braucht.
Egal, wie viele Hindernisse mich von der Verwirklichung meiner Träume trennen.
Ich bin Gottes Kind, er führt und begleitet mich. Auch, wenn ich an der Hand meines himmlischen Vaters oft frage:
„Wie laaaange noooch? Ich wiiilll nicht mehr! Wann sind wir daaaa? Ich bin so müüüüde. Ich kaaaann nicht mehr, muss Pipi, will mich ausruhen! Ist es noch weeeiiit?“


Also habe ich mich hingesetzt und mich als Gottes Kind gemalt, mit dem Umhang der Gnade und der Krone seiner Liebe. Denn was ich male, vergesse ich weniger schnell. Es soll kein Kunstwerk sein, sondern eine ständige Erinnerung daran, dass jenseits des Alltags Gott einen ganz anderen Blick auf uns hat als wir selbst oder unsere Mitmenschen.
Auch du bist Gottes Kind, bist von ihm geliebt und gerettet, ob du es weißt und glaubst oder nicht!

„Kraft und Würde sind ihr Gewand,
und sie lacht des künftigen Tages.“

(Die Bibel, Buch der Sprüche Kapitel 31, Vers 25)

„Du gabst ihm, was er sich von Herzen wünschte,
und seine Bitten schlugst du nicht ab.
Mit Glück und Segen hast du ihn überschüttet
und ihm eine goldene Krone aufs Haupt gesetzt.“
(Die Bibel, Psalm 21, Vers 2 und 3)

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Für alle, die heute Trost und Mut brauchen

God is saying to you today:
„The pain will end.
The tears will stop.
The doors will open.
A season of miracles and blessings
are on the horizon for you and your family.
Don ´t give up.“

Gott sagt heute zu dir:
„Der Schmerz wird aufhören.
Die Tränen werden enden.
Die Türen werden sich öffnen.
Eine Zeit der Wunder und Segnungen
für dich und deine Familie
erscheint am Horizont.
Gib nicht auf.“

Eine Freundin von mir erlebt derzeit unfassbar schreckliche Zeiten mit ihrer Familie. Sie ist eine der aufmerksamsten, liebevollsten Menschen, die ich kenne. Und zu hören, wie die schmerzhaften Krisen nicht enden und sie parallel beruflich täglich aufgerieben wird, bricht mir schier das Herz. Wenn der Druck sich erhöht, statt zu sinken, und die eigenen Kräfte kaum noch für uns selbst, geschweigedenn für andere zu reichen scheinen, fehlt uns jede Hoffnung, dass es besser wird.
Daher teile ich heute diesen Spruch für alle, die Unterstützung gebrauchen können. Zusammen mit einem Zitat von Max Lucado:

„Gott hat niemals seinen Blick von dir genommen.
Nicht für eine Tausendstelsekunde.“

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Mein Leben im Kaninchenstall: Warum akzeptieren wir enge Grenzen?

In unserem Alltag sind wir MeisterInnen darin, uns abzufinden:
Wir finden uns ab mit unserem Aussehen, mit unseren Beziehungen, mit unserem Gehalt, mit unseren Familien. Und damit finden wir uns ab mit Einschränkungen und Grenzen und nennen das Ganze „Ist wie´s ist.“ In vielen Fällen ist Kapitulation sinnvoll, damit wir uns nicht täglich an unerreichbaren Zielen und unserem Versagen auf dem Weg dorthin aufreiben.
Aber warum finden wir es normal und gesund, von Gott nichts mehr zu erwarten?
Warum dödeln in unseren Kirchen alle ziellos vor sich hin?
Warum glauben wir das, was wir immer schon geglaubt haben? Oder lassen unsere Beziehung zu Gott sanft einschlafen, nur um uns selbst gelegentlich zu versichern, dass wir immerhin noch „höhere moralische Ansprüche als die anderen“ haben? Frei nach dem Motto „Gott ist mir egal, aber wenigstens schlage ich meine Frau nicht und betrüge nicht bei der Steuererklärung.“
Warum glauben wir, ein kraftvolles Gebetsleben wäre „was für Spinner“?
Warum glauben wir, die Power des Heiligen Geistes wäre „nur etwas für Ausgeflippte“?
Kurz: Warum geben wir uns mit einem Leben grau-in-grau zufrieden? Und wenn schon der Alltag ist, wie er ist: Warum leben wir dann unsere Beziehung zu Gott nicht kraftvoll und hoffnungsvoll? Warum machen wir es uns im Kaninchenstall gemütlich und versichern uns und allen anderen stark gerupften Karnickeln im Gedränge um uns, dass unser Leben so aussehen soll?

Ich bin mir todsicher, dass Gott mit uns allen etwas Größeres vorhat. Mit dem Leben von uns allen, mit den verschnarchten und aussterbenden Kirchen, mit unseren Familien, mit unseren Arbeitsplätzen. Hallo, für so ein ödes Leben wie unseres hätte Jesus sich doch nie kreuzigen lassen und den ganzen Stress mit dem Sterben und Auferstehen durchgezogen! Niemals hätte er gesagt:
„So Leute, das waren wirklich drei heftige Tage, mit Intrigen und Verhören, Folter und Todesangst und stundenlangem Sterben und Trip in die Hölle und zurück. Ich habe die Herausforderung angenommen, stellvertretend für jeden Dreck in eurem Leben zu sterben, jetzt bin ich auferstanden – dann lasst uns mal schön zurück in ein farbloses, enges Leben gehen!“
Natürlich hat Gott etwas Größeres, Bunteres, Kraftvolleres, Gesünderes und Fröhlicheres mit uns vor als diese enttäuschende Darbietung, die wir momentan „Leben“ nennen und mit der wir uns abgefunden haben!

Wie können wir Gott als Ursprung unseres Lebens hier und heute mehr Raum geben? Wie möchte er uns verwandeln und aus engen Denkmustern befreien?
– Welches Unkraut möchte Gott aus deinem Herzen und deinem Leben reißen? Was möchtest du selbst loswerden? Womit soll Gott dich stattdessen füllen?

– Wo glaubst du, dass erstmal das Chaos geordnet werden muss, bevor dein „echtes“ Leben endlich beginnen kann? Gott ist der allmächtige Chaos-Bändiger. Und lässt viel Gutes aus dem scheinbaren Durcheinander wachsen. Versteckst du dich vielleicht hinter der Ausrede, zuerst „innerlich aufräumen“ zu wollen, bevor Gott dich verändern und als Segen benutzen kann? An welchem Punkt möchtest du Gott dein Vertrauen schenken, dass er am besten weiß, wie dein Leben gelingt? Wo lässt du dich herausfordern, statt auszuweichen?

– Im Paradies war die Schlange unterwegs und hat die Harmonie zwischen Gott und Mensch mit Lügen zerstört. Welchen Lügen glaubst du? Was treibt dich weg von Gott? Was gehört in deiner Seele entlarvt und entmachtet, damit Gott sich heilsam in dir entfalten kann?

– Vielleicht herrscht in dir auch einfach nur Leere. Entweder, weil du mit Gott und Glauben nichts anfangen kannst und auf der Suche nach etwas bist, das dich im Innersten befriedigt. Oder du hast Gott aufgegeben und bist seit einiger Zeit planlos in deinem Alltag unterwegs. Zeige Gott deine Leere und bitte ihn, sie mit dem aufzufüllen, was du heute und hier am meisten brauchst.

– Wenn du dein Leben eigentlich ganz in Ordnung, aber etwas langweilig findest: Bitte Gott um Sehnsucht. Bitte Gott, dass er dein Herz öffnet und dir begegnet. Bitte Gott, dass er durch den Heiligen Geist in dir wirkt und dich von Innen heraus erneuert. Dir die Augen öffnet, dich Neues entdecken lässt, dich Spannendes hören lässt, dich Herausforderndes spüren lässt.

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Korinther 1, 7

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Löffel-Liste: Wovon träumst du?

Momentan lese ich das Buch „Deine Sehnsucht wird dich führen“ von Sabine Asgodom. Ziel der Lektüre ist es, Lebensträume aufzuspüren, ernst zu nehmen und umzusetzen. Eine der Übungen ist die sogenannte „Löffel-Liste“: Was möchtest du in diesem Leben noch tun, bevor du den Löffel abgibst?


Auf dem Weg zu einem Termin in Hannover schrieb ich meine Löffel-Liste. Und stellte währenddessen fest, dass ich alle möglichen Punkte gar nicht notieren brauche, weil ich diverse Träume bereits erreicht habe:
Für die qualitativ hochwertigste, unabhängige christliche Zeitschrift der D-A-CH-Region habe ich einen Artikel geschrieben.
Ich habe am Meer geheiratet – nicht, wie erträumt, zu zweit am Strand, sondern zu zweit auf dem Leuchtturm.
Danach verbrachten wir die Flitterwochen in Afrika (und ich möchte bald wieder hin).
Aus den Nöten und Wünschen von SeniorInnen habe ich ein Therapieprogramm entwickelt, und ein Fachbuch darüber geschrieben, das in Kürze zu kaufen sein wird.
Fotos meiner floralen Arrangements wurden ausgestellt und ich habe meine eigene Finissage festlich gestaltet.
Mich besuchte ein Team aus Journalistin und Fotografen, um mein Event-Styling in unserem Wohnzimmer festzuhalten.
Für eine große Feier mit über 200 Gästen gestaltete ich den gesamten Raumschmuck, unter anderem dekorierte ich ebenfalls einen Geburtstag zur Volljährigkeit und ein hundertjähriges Jubiläum.

Kurz:
Jede Menge Träume habe ich bereits verwirklicht, auch wenn manche der Wünsche so größenwahnsinig waren, dass ich sie nie laut einer anderen Person gegenüber als Traum geäußert habe. Wie zum Beispiel, ein Therapiekonzept zu entwickeln – darüber zu reden, klingt reichlich abgehoben, weshalb ich es immer für mich behielt.
Der Blick auf das Erreichte gibt mir Rückenwind für die Ziele, die ich momentan vor mir habe und derentwegen ich das Buch über Sehnsüchte und Lebenszufriedenheit lese.
Wenn ich, mit Gottes Hilfe, so viele Träume „quasi nebenbei“ aus dem Wunsch in die Realität überführen kann, sollte mir vor der Größe meiner aktuellen Ziele nicht bange sein!

Und was wünschst du dir, wovon träumst du?
Hier findest du die Statements von Menschen, die viel erreicht und dabei sich selbst und ihre widrigen Umstände überwunden haben.

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Was tun mit den Sorgen?

Wird meine Arbeit heute einmal dazu reichen, meine Rente später zu finanzieren?
Werden wir die richtige Entscheidung für die weiterführende Schule unserer Kinder treffen?
Wie wird es mit bestimmten gesundheitlichen Fragen (von uns oder Angehörigen) weitergehen?
Wie geht es mit dem angespannten Betriebsklima weiter?
Wo und wie finden wir ein passendes Reiseziel für einen erholsamen, abwechslungsreichen und bezahlbaren Urlaub?
Wird unsere Miete langfristig zu unserem Einkommen passen/ der Hauskredit langfristig machbar sein?
Immer wieder quälen wir uns mit Fragen herum, die wir so heute nicht beantworten können und die sich als Sorgen in unserem Kopf einnisten.
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Eine kraftvolle Predigt über das Thema „Seid nicht besorgt!“ teile ich hier und hoffe, damit gute Gedanken weitergeben zu können.
Und hier folgt der zweite Teil.
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Jesus: »Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Nahrung und Kleidung! Bedeutet das Leben nicht mehr als Essen und Trinken, und ist der Mensch nicht wichtiger als seine Kleidung?
Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid?
Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.
Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie mühen sich nicht ab und können weder spinnen noch weben.
Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn Gott sogar die Blumen so schön wachsen lässt, die heute auf der Wiese stehen, morgen aber schon verbrannt werden, wird er sich nicht erst recht um euch kümmern? Vertraut ihr Gott so wenig?
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: ›Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?‹
Nur Menschen, die Gott nicht kennen, lassen sich von solchen Dingen bestimmen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.
Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.
Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.«
aus der Bibel, Buch Matthäus, Kapitel 6, ab Vers 24
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Morgensonne und Abendstille

Die Nacht ist noch voll Weinen,
doch mit dem Morgen kommt die Freude.

Psalm 30,6

Es ist gut, am Morgen von deiner Gnade zu erzählen
und in der Nacht von deiner Treue.
Psalm 92,3
.
Früh am Morgen stehe ich auf und rufe zu dir um Hilfe,
denn ich setze meine Hoffnung auf dein Wort.
Nachts liege ich wach und denke über dein Wort nach.
Psalm 119,147
Ich aber will von deiner Macht singen.
Jeden Morgen will ich vor Freude über deine Gnade jubeln.
Denn du beschützt mich wie eine Burg,
eine Zuflucht, wenn ich in Not bin.
Du meine Stärke, dir singe ich Loblieder,
denn du, Gott, bist meine Zuflucht.
Herr, du zeigst mir deine Gnade.
Psalm 59,17
.

Your Love Never Fails

(Jesus Culture)

Nothing can separate
Even if I run away
Your love never fails

I know I still make mistakes
But You have new mercies for me everyday
Your love never fails

You stay the same through the ages
Your love never changes
There may be pain in the night
But joy comes in the morning

And when the oceans rage
I don’t have to be afraid
Because I know that You love me
Your love never fails

The wind is strong and the water’s deep
But I’m not alone here in these open seas
‚Cause Your love never fails

The chasm is far too wide
I never thought I’d reach the other side
But Your love never fails, Your love

You stay the same through the ages
Your love never changes
There maybe pain in the night
But joy comes in the morning

And when the oceans rage
I don’t have to be afraid
Because I know that You love me
Your love never fails

‚Cause You make all things work together for my good
And You make all things work together for my good
You make all things work together for my good
You make all things work together for my good

und hier zum Hören und Mitsingen: Your Love Never Fails

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Du bist es wert, von Gott geliebt zu werden und in Fülle zu leben

So sah vor einigen Tagen der Sonnenaufgang bei uns aus:
Hinter einer dunklen, undurchdringlichen Wolkendecke kamen weit oben am Himmel Sonne und strahlendes Pink und Blau hervor.
In unserem Leben sieht es oft ähnlich aus: Wir starren auf Barrieren und Hindernisse, die uns undurchdringlich erscheinen. Wir fühlen uns mutlos und verlassen oder von anderen bedrängt und bedroht. Oft merken wir gar nicht, dass wir von dunklen Mächten umzingelt werden. Wir lassen den Kopf hängen und uns von dem undurchdringlichen Dunkel entmutigen. Viele Konflikte nehmen wir persönlich und arbeiten uns daran ab, statt hinter die Kulissen zu schauen und festzustellen, dass der Teufel uns wehrlos und klein machen will.
Währenddessen strahlt die ganze Zeit eine Etage höher Gottes Licht. Seine Wahrheit, Liebe, Freiheit und Hoffnung strahlen die ganze Zeit heller und kraftvoller als die Sonne. Doch wir lassen uns von demjenigen beeindrucken und ängstigen, der ausgeklügelte Lügen als Kulisse dazwischen schiebt: „Du bist es nicht wert“, „Du hast schon wieder versagt“, „Alle anderen wussten, dass du es nicht packst, aber du bist ja sogar zu doof, um rechtzeitig aufzugeben“, „Dein Leben wird sich nie zum Besseren verändern, weil du es nicht verdienst“.
Wir glauben diesen ganzen Scheiß, jeden Tag auf´s Neue. Statt die Augen zu heben, hinter die Kulissen zu schauen und Gottes ewige Liebe im strahlend hellen Licht der Hoffnung zu sehen, bleiben wir mit unserem Blick an der manipulierten Oberfläche kleben.

Ein uraltes Lied von Gerhard Tersteegen fasst es sehr schön zusammen:

Ich schließe mich aufs Neue
in deine Vatertreue
und Schutz und Herze ein.
Die irdischen Geschäfte
und alle finstern Kräfte
vertreibe durch dein Nahesein.

Dass du mich stets umgibest,
dass du mich herzlich liebest
und rufst zu dir hinein,
dass du vergnügst alleine
so wesentlich, so reine,
lass früh und spät mir wichtig sein.

Ein Tag, der sagt dem andern,
mein Leben sei ein Wandern
zur großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne,
mein Herz an dich gewöhne,
mein Heim ist nicht in dieser Zeit.

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Treu bis zum letzten Atemzug

Als man Christus danach fragte, wie weit seine Liebe reicht,
streckte er einen Arm nach rechts, den anderen nach links aus
und ließ seine Hände in dieser Haltung festnageln,
um dir zu zeigen, dass er aus Liebe zu dir starb.

Am Tag seiner Kreuzigung traf Jesus eine Entscheidung.
Er wollte lieber für dich in die Hölle gehen als ohne dich in den Himmel.

Du kannst Gott verlassen – er liebt dich immer noch.
Du kannst Gott verleugnen – er liebt dich immer noch.
Du kannst an Gott zweifeln – er liebt dich immer noch.

Es ist an der Zeit, dass du alle Bereiche deines Lebens von Gottes Liebe berühren lässt.
Alle Geheimnisse.
Alles, was schmerzt.
Alle dunklen Stunden, alle sorgenvollen Minuten.

(Max Lucado)

aufmerksam, glaubhaft

Auf und davon!

 

Falls mich jemand sucht, ich befinde mich im Wandel.

Visual Statements

Wer kennt Menschen, die, wenn du ihnen sagst, dass du dich neu orientierst, als Erstes mit Ermahnungen antworten?
Egal ob es um fehlende Perspektiven im Job geht, eingeschlafene Freundeskreise, festgefahrene Kirchengemeinden oder vertrackte Partnerschaften?
Ständig dieses „Aber Mariiiiiie, das ist doch normal / das ist doch woanders genauso / damit musst du eben leben / das halte ich selbst seit zwanzig Jahren aus“! Letzteres ist natürlich keine reale Antwort, wäre es aber gewesen, wenn die Person am anderen Ende der Telefonleitung ehrlich mit sich und mir wäre.
Mein Bauchgefühl sagt mir: „Das reicht, ab hier geht´s nur noch bergab, du hast etwas Besseres verdient und bist kreativ und flexibel genug, um dich neu zu orientieren.“
Mein Hirn sagt mir: „Du hast alles erreicht, was du hier erreichen konntest. Deine Lernkurve stagniert, dein Energiehaushalt ist aus dem Lot, du schaust dich besser woanders um.“
Völlig egal, was ich wann warum ändern will (und es bisher immer erfolgreich geschafft habe), immer heißt es: „Aber Mariiie, das ist doch kein Grund! Dir geht es doch gut! Das ist doch normal! Woanders ist auch nichts perfekt!“ Noch besser: Wenn mir im Gespräch ein ständiges, grüblerisches „Das wird aber schwierig. Nee, du, das wird aber schwierig!“ entgegen schlägt.
Hallo?! Sind wir denn alle miteinander lebendig begraben?
„Woanders ist es auch nicht besser“ ist doch kein Argument! Das ist eine Entschuldigung für eigene Faulheit und um ein langweiliges Leben zu rechtfertigen! Wer immer „mit allem zufrieden ist“, aus Angst, die eigene Komfortzone zu verlassen, braucht lebenslustigen, dynamischen Zeitgenossen doch wirklich keine Ratschläge geben.

A comfort zone is a beautiful place, but nothing ever grows there.
(Die Komfortzone ist ein wunderbarer Platz, aber nichts wird jemals dort wachsen.)
Visual Statements

Wenn ich nach derartigen Gesprächen mal wieder wutentbrannt durch die Wohnung stürme, sagt mein Mann immer beruhigend: „Sie wollen dir doch nur helfen. Denk immer daran: Sie wollen dir nur helfen!“ Mit Pessimismus und Besserwisserei wurde aber noch nie jemandem geholfen. Nur man selbst bestätigt sich damit, dass es einfacher ist, in eng gesteckten Grenzen zu bleiben und es lieber nicht jenseits davon zu probieren. In der Hoffnung, dass Marie nicht schon wieder ihre Träume auslebt und damit alles Gewohnte ins Wanken geraten könnte. Und wenn schon, wen interessiert´s? Ich bin schlau, ich weiß was ich will, und ich werde es auch dieses Mal schaffen. Wozu das Geheule?
Ja, wir können auf die Nase fallen.
Wir können aber auch ein Meer an Möglichkeiten entdecken und uns freischwimmen.
Frei von alten Prägungen, Glaubenssätzen, Erziehungsmustern und Erwartungen anderer an uns.
Frei von eigenen Ängsten und Befürchtungen.
Frei, das zu entdecken und zu kultivieren, was Gott in uns hinein gelegt hat.
All die Begabungen, Talente und Potentiale, die Gott uns beim Eintreffen auf diesem Planeten geschenkt hat – leben wir sie?
Oder verstecken wir uns in Routinen und scheinbarer Sicherheit?
Ganz ehrlich, wie viel Prozent der Möglichkeiten, die in dir stecken, lebst du? 11% ?  23 % ? 47% ? 86% ?
Wovor schreckst du zurück, aus Angst oder Faulheit?

 

Ob die Distel sich wohl gefragt hat, wie lange sie auf dem nackten Felsen direkt am Meer überlebt?
Nein, sie trieb aus, bildete Wurzeln und genießt seitdem ihren Platz an der Sonne!