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Hattem: Mittelalterliche Lebensfreude an der Ijssel

Hattem ist eine kleine, verschlafen-fröhliche Hansestadt an der Ijssel.
Sie liegt Zwolle, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Region auf der anderen Seite des Stroms gegenüber.

Hier wohnt ein Entenpaar in der Fußgängerzone und die EinwohnerInnen leben sehr entspannt und „gezellig“ in diesem friedlichen Städtchen. Die Dame im Tourismusbüro überschlug sich vor Ideen und Begeisterung und hörte kaum auf, mir spannende Veranstaltungen vorzuschlagen. Täglich fuhren wir auf dem Weg in die Tulpenfelder am örtlichen „Kinderbauernhof“ vorbei, winkten den Lamas, Eseln und Schafen.

Der Wochenmarkt findet ganz charmant auf einer Brücke statt und das Bäckerei-Museum bietet täglich Workshops zum Backen an. Ich meine, wie gemütlich kann es denn noch werden?

Mit unserem Hausboot in der Marina waren wir sehr zufrieden, eine dicke rote Katze übernahm die Begrüßung und das Einchecken. Die Besitzer und Angestellten waren alle sehr nett und entspannt, wer also in Hattem anlegen oder campen möchte: Wir empfehlen diesen ruhigen Schlafplatz sehr. Wer sich für Einzelheiten interessiert, frage mich bitte über das Kontaktformular.

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Ästhetische Unterhaltung aus Norddeutschland

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Gut Lasbek bei Hamburg

 

Im NDR wurde heute eine sehenswerte Sendung über die zwanzig schönsten Guts- und Herrenhäuser Norddeutschlands ausgestrahlt. Die Reportage ist über die Mediathek verfügbar, aber sicher nur zeitlich begrenzt.
Wer mit Handarbeiten, Bügeln oder Reparaturen beschäftigt ist, kann sich mit diesen schönen Impressionen angenehm ablenken… Oder stilecht eine Tasse Tee genießen und entspannen.

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Familienhotel in Hamburg

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Vor Kurzem berichtete ich bereits, dass mich Fachbücher aus der Gastronomie und Hotellerie sehr inspiriert haben. Dabei kam mir der Geistesblitz, dass ich mir gut eine Tätigkeit in einem hamburger Familienhotel für mich vorstellen kann. Alle meine Lieblingstätigkeiten wären dabei: Projekte organisieren und durchführen, kreative Zeit mit Kindern und Jugendlichen gestalten, Erlebnisräume schaffen, positive Momente des Miteinanders erleben, für eine liebevolle und ästhetische Atmosphäre sorgen und fröhliche Feste feiern. Völlig begeistert von meiner Idee schaute ich mich im Internet um und fand zum Thema „Familienhotel in Hamburg“ – nichts.
Es gibt in Hamburg kein Familienhotel.
Wir finden Hotels, deren Einrichtung für junge Familien passt und die auch für mehrere Personen bezahlbar sind. Aber Mehrbettzimmer und reduzierte Preise am Frühstücksbuffet für Kinder sind in meinen Augen noch kein „Familienhotel“.
Ein Familienhotel, wie ich es mir vorstelle, hat passende Räumlichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen. Es gibt ein buntes Programm von „ruhigen“ Elementen wie Vorlesen, Singen und Basteln über sportliche Aktivitäten bis hin zu Tagesausflügen. Ein abendlicher Babysitter ist Standard, keine extra zu buchende Sonderleistung. Ein geräumiges, grünes Außengelände gehört für mich ebenso dazu wie eine gut ausgestattete Sporthalle. Mehrere Speisesäle in unterschiedlichen Größen sorgen dafür, dass auch die Kleinsten in Ruhe essen können und keinen Overkill von dreißig grölenden Acht- bis Zwölfjährigen bekommen. Passend zu den Jahreszeiten gibt es Schwerpunkte in der Gestaltung der Ausflüge und Betreuungsangebote vor Ort. Die Eltern können die ausgezeichnete Infrastruktur im Hotel als Basis nutzen, während sie einen gemeinsamen Familienurlaub nach eigenen Vorstellungen gestalten. Genauso können die Kinder stunden- und tageweise betreut werden, damit die Eltern beruflichen Verpflichtungen nachgehen oder Zeit zu Zweit genießen können.

Das wäre in meinen Augen ein Familienhotel.
Falls jemand eins in Hamburg eröffnet und noch fröhliche, anpackende Angestellte sucht:
Ich wäre dabei!

 

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Dieses Foto wurde mitten in Hamburg von einem Kanu auf der Alster aufgenommen.
Kanutouren gehören selbstverständlich zum Programm des Familienhotels…

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Tea-Time in Hamburg: Tipps für Inheemsch und Butenlanner (Zugezogene und BesucherInnen)

Um die kalte Jahreszeit jenseits des Weihnachtstrubels zu genießen, möchte ich in Hamburg mehrere Möglichkeiten zur englischen Tea-Time vorstellen. Als Erklärung für die Butenlanner (Zugezogenen) und Touristen vorweg: HamburgerInnen sind ausgesprochen anglophil und zelebrieren dies gern. Nicht nur im Anglo-German Club an der Außenalster, auch beim jährlichen „British F(l)air“ im Polo-Club Klein Flottbek sowie im Straßenbild. Geschäfte mit britischen Stilmöbeln, Damen und Herren in Wachsjacken mit Hut und Burberry-Karo lassen sich oft im Alltag entdecken.

 

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„Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“ an der Binnenalster, Neuer Jungfernstieg 9-14
In der Wohnhalle des Hotels laden stilvolle Sessel in gediegenem Ambiente ein, sich den schönsten Platz auszusuchen. Wir saßen direkt am Fenster, um die Sonne zu genießen. Im Winter prasselt ein Feuer im Kamin, während im Saal das Flair der Gründerzeit zum Umschauen einlädt. Die Tea-Time wird auf einer Etagere serviert, für die ein zusätzliches Tischchen aufgebaut wird. Als Teekarte gibt es eine anschauliche Präsentation, aus der gewählt werden kann. Der Service ist sehr aufmerksam und angenehm.
Da der Preis pro Person für eine Tea-Time bei 49,- Euro liegt, teilten wir uns zu zweit eine Etagere und bestellten JedeR noch ein Stück Kuchen / Torte dazu. So kann die ganze Vielfalt genossen werden, ohne das Budget zu sehr zu strapazieren.

„The George“ an der Außenalster, Barcastraße 3
Britische Tradition mit einem modernen Touch und interkulturelle Einflüsse aus Kolonialtagen verspricht das Hotel „The George“ im Stadtteil Sankt Georg. Die Bar, neben der Rezeption gelegen, ist in dunklem Graubraun gestrichen und deutlich trendiger als die der anderen Hotels. Wir wurden im schummerigen Ambiente, egal wie hip oder nicht, schnell sehr müde…. Die Musik ist ebenfalls sehr modern, mich hat sie vorrangig gestört. Tatsächlich sind viele english native speaker unterwegs. Die Karte der Tea-Time lässt sich hier einsehen. Der Preis liegt bei 21,- Euro.

„Park Hyatt“ im Levantehaus / Mönckebergstraße, Bugenhagenstraße 8
Das „Park Hyatt“ liegt direkt an einer der größten (und langweiligsten) Einkaufsmeilen Hamburgs. Wer tatsächlich interessant und angenehm shoppen möchte, sollte sich in den Geschäftsstraßen der Viertel umschauen, in denen mehr Atmosphäre herrscht: In Eppendorf, Eimsbüttel, an der Schanze und in den Elbvororten gibt es mehr Flair, mehr Individualität und inhabergeführte Geschäfte. Sie verraten wesentlich mehr über den Geist der Stadt als die anonyme Mönckeberg- oder Spitalerstraße zwischen Hauptbahnhof und Rathausmarkt. Das Levantehaus ist einer der wenigen Lichtblicke der Innenstadt, das Park Hyatt befindet sich in der hübschen Passage. Mir persönlich gefällt der cleane Fünfziger-Jahre-Stil nicht, daher war ich hier bisher nicht zu Besuch. Ein Blick auf das Angebot, das 29,- Euro pro Person kostet.

„Hotel Atlantik Kempinski“ an der Außenalster, An der Alster 72-79
Bisher besuchten wir die Tea-Time des Kempinski noch nicht, nähere Informationen sind hier zu finden. Der Preis liegt bei 39,- Euro pro Person.

„Meßmer Momentum“ in der HafenCity, Am Kaiserkai 10
Ein zentraler Ort in der HafenCity, um Tee zu trinken – leider gerade bei schlechtem Wetter so unglaublich voll, dass man nichts vom schönen Kamin und eher wenig vom Ambiente hat. Die Preise im Messmer Momentum sind für die dezent dekorierten Speisen in geringer Größe sehr üppig. Eine Tea-Time kostet zwischen 17,50 und 19,50 Euro, fällt jedoch deutlich kleiner aus als in den Hotels. Dafür gibt es diverse thematische Varianten (Queens Delight, Tee de Salon, Winter Salon Tee). Hier ist ein Blick in die Karte möglich.

„Lühmanns Teestube“ und „Witthüs“ in Blankenese, Elbvororte
Wer die Innenstadt hinter sich lassen möchte, fährt mit der S-Bahn „raus“ in die Elbvororte.
„Lühmanns Teestube“ liegt direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen, fußläufig zum Bahnhof, an der Blankeneser Landstraße 29. Das Cafe präsentiert sich herrlich nostalgisch eingerichtet. Der Service ist laut diversen Quellen mangelhaft, die Preise dafür umso höher. Daher habe ich bisher von einem Besuch abgesehen.
Das „Witthüs“ liegt romantisch im Hirschpark, wer gut zu Fuß ist, erreicht ihn ebenfalls vom Blankeneser Bahnhof aus (Elbchaussee 449) . Ein weißes Reetdachhaus mit viel Geschichte lädt sowohl im Garten als auch im Inneren zum Genießen ein. Eine traumhafte Location für Hochzeiten und Feiertage, auch perfekt zum Aufwärmen nach einem Spaziergang an der Elbe… Die klassische Tea Time gibt es hier nicht, dafür diverse Kuchen, Torten und eine umfangreiche Teekarte.

 

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Zum Schluss füge ich Inspirationen für eine weihnachtliche Tea Time zu Hause ein:
Cottage Christmas aus der Zeitschrift „Zuhause Wohnen“

aufmerksam

Seminare für erfolgreiche Events

Bereits vor einiger Zeit berichtete ich über die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und ihre Angebote. Leider melden sich manchmal nicht genügend Interessierte an, um die Seminare stattfinden zu lassen. Damit die Kurse weiterhin zu Stande kommen, ist es mir ein Anliegen, sie hier vorzustellen:

„Erfolgreich dekorieren – Schaufenster- und Ladendekorationen im Wandel der Jahreszeiten und zu Sonderthemen“ in Lübeck

„Die Feste feiern- Firmenveranstaltungen richtig planen und organisieren“ in Lübeck

„Praxiswissen Gastronomie: Tischdekorationen zu verschiedenen Anlässen“ in Husum und Kiel, aktuell läuft noch die Anmeldefrist zum Kurs am 02.11.2015!

„Praxiswissen Gastronomie: Klassische und besondere Serviettenformen als Dekorationselemente auf dem Tisch“ in Husum und Lübeck, nächster Termin am 04.11.2015

Die Kurse sind sowohl für Angestellte, die auf diese Weise fortgebildet werden, als auch für Privatpersonen zugänglich.

 

 

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