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Neues Leben für fast verblühte Tulpen: Osterteller mit Moos

Seit wir letztes Jahr für vier Tage in den Niederlanden waren, um die Tulpenblüte zu erleben, liebe ich Tulpen noch mehr als vorher. Sehr gerne denke ich an unsere Tage auf dem Hausboot zurück und kaufe zur Erinnerung frische Frühlingsblumen auf dem Wochenmarkt.
Irgendwann sind die Tulpen natürlich nicht mehr frisch, aber gleichzeitig zu schade, um bereits entsorgt zu werden. Für den Moment zwischen „Die Tulpen haben lange Hälse und lassen langsam nach“ und „Ab in den Müll“ habe ich mir eine schöne Dekorationsidee ausgedacht: Ideal für den Esstisch oder ein Oster-Brunch.
Dafür brauchen wir lediglich ein Tablett oder einen großen Teller, Moos aus dem Garten oder aus dem Wald, Ostereier und aufgeblühte Tulpen.

Zu Beginn sammeln wir Moos und breiten es auf dem Tablett oder Teller aus. Braune Blätter zupfen wir heraus, Gras schafft eine lebhafte Struktur und kann im Moos bleiben. Wenn das Moos beim Sammeln trocken war, wird es auf dem Teller gut gewässert, bevor wir mit der Dekoration beginnen.

Als nächstes arrangieren wir Ostereier in verschiedenen Größen im Moos. Dabei liegt es nahe, Farben zu verwenden, die mit den Tulpenblüten harmonieren.

Dann schneiden wir die Tulpen kurz unter der Blüte ab und schieben die kurzen Stiele in das feuchte Moos. Tatsächlich reicht die Feuchtigkeit aus, um die Tulpen auf diese Weise noch einige Tage blühen zu lassen und den Anblick zu genießen.
Auf dem Esstisch ist der Tulpen-Teller ein wunderschöner Mittelpunkt und verkürzt die Zeit bis Ostern.

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Lieder über die Schöpfung: Klassisch, modern und kindgerecht

Für alle, die gerade Lieder zum Thema „Schöpfung“ für einen Impuls, eine Predigt oder eine Kinderfreizeit brauchen: Ich habe Lieder für Senioren, Hipster und Kinder sowie alle dazwischen gesammelt 😉 Einfach anklicken und reinhören, die Texte sind in traditionellen Gesangbüchern oder zum Projizieren über den Beamer im Internet zu finden. Wer sich das Vorbereiten der Andacht sparen will, darf gerne meine verwenden und stattdessen in der gewonnenen Zeit Gottes Natur genießen.

Klassische Choräle und Lieder:

Geh aus, mein Herz und suche Freud

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte

Freuet euch der schönen Erde

Auf, Seele, Gott zu loben

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Ich singe dir mit Herz und Mund

Herr, ich sehe deine Welt

Die Sonne brachte Wärme hinein in unser Grau

Moderne Lieder:

He is Yahweh, auf deutsch: Er heißt Jahwe

Unbeschreiblicher, unbegreiflicher, auch unter „Von den Gipfeln der Welt“ bekannt, im Original: Indescribable

Herr der ganzen Schöpfung, im Original: God of wonders

Alle Schöpfung staunt und preist

Du bist der Schöpfer des Universums

Mit Kindern:

Alles jubelt, alles singt

Wer ist der König des Dschungels

Wäre ich ein Schmetterling

Wie ein kleiner Floh

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Kindgerechtes Material für den Gottesdienst: Frühjahrsputz im Herzen

Heute möchte ich Material für den Kindergottesdienst und den Gemeindebrief teilen. Den Fühjahrsputz nehme ich als Anlass, über das nachzudenken, was mich innerlich belastet und entsorgt gehört: Das Festhalten an einem alten Streit, abwertende Urteile über Mitmenschen, negative Erinnerungen, Sorgen und Grübelschleifen,…
In einfachem Deutsch formuliert lässt sich die Andacht (inhaltlich leicht modifiziert) auch für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen oder geistigen Behinderungen verwenden.

„Wenn die dunkle Jahreszeit langsam zu Ende geht, räumen viele Erwachsene auf. Die Sonne scheint hell ins Zimmer und zeigt uns Unordnung und Staub überall. Damit es auch drinnen hell und sauber wird, putzen jetzt viele Leute besonders gründlich.

Auch in unserem Herzen sieht es manchmal dunkel und dreckig aus. Wir finden bestimmte Menschen blöd und zeigen ihnen das auch. Oder wir sind wütend und bockig und nerven damit andere. Oder wir probieren gerne Schimpfwörter aus.
Das macht unser Herz ganz düster und schmutzig. Eigentlich fühlen wir uns damit selbst nicht wohl. Wir können in unserem Herzen genauso aufräumen wie im Kinderzimmer. Wir können die blöden Gedanken rausschmeißen und Platz für Jesus in unserem Herzen machen. Er bringt Licht und Liebe mit, dann wird es in uns drin ganz hell und fröhlich. So werden wir selbst glücklich und können auch anderen Menschen eine Freude machen.“


Weitere Impulse für Kinder:
Wir leben wir als Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntdeank
Großzügigkeit: Weihnachten im Schuhkarton für arme Kinder
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Pfingsten: Den Heiligen Geist kindgerecht erklären

Für nichtkommerzielle Zwecke kann der Text gerne geteilt werden. Alle Rechte daran liegen bei mir.

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Mit Kindern beten

Heute teile ich einen Text in einfachem Deutsch zum Thema „Mit Kindern beten“, den ich für unseren Gemeindebrief geschrieben habe. Er eignet sich ebenfalls für die Arbeit mit Menschen mit geistigen Behinderungen oder geringen Sprachkenntnissen.

 

 

„Manchmal wollen wir Gott besonders intensiv bitten: Für Oma, die solche Schmerzen hat; oder für ein Baby, das zu früh gekommen ist; oder für ein Kind, das gerade besonders traurig ist.
Dann zünden wir eine Kerze an, setzen uns alle zusammen und beten für diese Person. Die Kerze hilft uns, uns auf Gott zu konzentrieren. Schon vor langer Zeit brannten bei den Juden im Tempel Kerzen. Seit Jesus zu uns gekommen ist, erinnern uns Kerzen daran, dass er das Licht der Welt ist. Er bringt uns Hoffnung. Weil wir Jesus nicht sehen können und die Hoffnung manchmal gar nicht in unseren Herzen ist, hilft uns die Kerze, auf Jesus zu vertrauen. Mit einem Licht in unserer Mitte fällt es uns leichter, mit Jesus zu reden. Wenn wir uns an den Händen fassen und ihm alles erzählen, was uns Sorgen macht, trösten wir uns gegenseitig. Wir wissen bestimmt, dass Jesus uns hört.
Auf einen Bogen Transparentpapier lassen sich die Namen der Menschen schreiben, für die wir besonders beten wollen. Das Papier wird so geschnitten, dass es sich um ein Glas rollen lässt, in dem eine Kerze steht. Dann scheint das Licht der Flamme nach außen und die Namen leuchten.
So erinnern wir uns selbst an die Personen, für die wir bitten wollen.“

 

 

Gerne kann der Text unter Nennung meines Namens für nichtkommerzielle Zwecke geteilt werden. Alle Rechte daran liegen bei mir.

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Material für den Gottesdienst: Gottes Spuren entdecken

Kinder lernen am Besten interaktiv und alltagsnah. Was sie erleben können, bringt sie zum Nachdenken. Für Kindergottesdienste und Geschichten im Gemeindebrief eignen sich Alltagsbeobachtungen, die Erfahrungen des Glaubens einfach und anschaulich darstellen.
So schrieb ich für die Kinderseite einen Artikel zum Thema „Gottes Spuren entdecken“. Er ist in einfacher Sprache formuliert und eignet sich ebenfalls für die Arbeit mit Menschen mit geringen Deutschkenntnissen oder geistigen Behinderungen.

„Im Winter ist es oft matschig. Im feuchten Boden können wir Spuren entdecken: Von Füßen mit Schuhen, die dort lang gelaufen sind. Von den Reifen der Fahrräder und den Pfoten der Hunde, die hier unterwegs waren. An den unterschiedlichen Spuren können wir erkennen, wer vor uns diesen Weg benutzt hat.

Manche Leute sagen, dass sie „Gottes Spuren“ entdeckt haben. Damit meinen sie nicht, dass Jesus durch die Küche gelaufen ist. Sondern sie sind überrascht, wie etwas passiert ist. Etwas, das gut gegangen ist, obwohl sie Angst davor hatten: Ein schwieriger Besuch beim Arzt oder eine teure Autoreparatur oder ein Gespräch nach einem blöden Streit. Oft machen wir uns Sorgen, dass etwas schwierig werden wird. Wir fragen uns, was wir am Besten machen, damit es gut klappt. Und manchmal entdecken wir danach, dass es viel einfacher war, als wir vorher dachten. Plötzlich war genug Geld da für das kaputte Auto. Und beim Arzt ging es fast ohne Schmerzen. Und die Person, mit der wir uns gestritten haben, wollte sich auch gerne wieder vertragen. Dann sind wir ganz erstaunt, wie leicht und einfach es ging. Weil Gott dabei war und uns geholfen hat, ohne dass wir es merkten. Erst danach fällt es uns auf. So wie die Spuren im Matsch, die wir von Leuten entdecken, die hier vorher waren. Oft geht Jesus vor uns her und kümmert sich darum, dass schwierige Aufgaben leichter werden.
Wie hast du seine Spuren in deinem Leben entdeckt?“

Wer den Kindern keinen fertigen Text vorsetzen, sondern im Gottesdienst gemeinsam auf Entdeckung gehen möchte:
Spuren im Alltag fotografieren, zum Beispiel Reifenspuren im Schnee, Pfotenabdrücke im Matsch, Kondesstreifen am Himmel, Kratzspuren an der Haustür, dreckige Stiefelumrisse im Flur, Marmeladenflecke auf der Tischdecke usw.
Die Kinder schauen sich nacheinander jeweils ein Foto miteinander an und raten, wer diese Spuren verursacht hat. Bei kleinen Gruppen reichen ausgedruckte Bilder oder das Zeigen auf einem Bildschirm. Bei großen Gruppen oder einem Familiengottesdienst können die Fotos auch über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert werden, so kann die ganze Gemeinde etwas sehen.
Welche Spuren haben die Kinder (unabhängig von den gezeigten Fotos) schon einmal in ihrem Alltag entdeckt oder selbst verursacht?
Anschließend wird darüber gesprochen, wie sich Gottes Spuren im Alltag entdecken lassen.

Weiteres Material für Impulse mit Kindergruppen:

Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntedank
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Großzügigkeit: Weihnachten im Schuhkarton

Mein Text darf für nichtkommerziele Zwecke unter Nennung meines Namens weiterverwendet werden. Alle Rechte daran liegen bei mir.

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Worüber würdest du dich freuen, wenn du ein armes Kind wärst?

Bei uns im Gottesdienst gibt es jeden Sonntag ein „Wort an die Kinder“. Sie werden altersgerecht angesprochen, erfahren Aufmerksamkeit und Wertschätzung seitens der Erwachsenen und verlassen anschließend den Gottesdienstraum für ein eigenes Kinderprogramm.
Heute übernahm ich relativ spontan sowohl einen Teil der Moderation als auch das „Wort an die Kinder“. Als Gesprächsanlass nahm ich das Paket für „Weihnachten im Schuhkarton“, das ich gepackt hatte und im Anschluss abgeben wollte.
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Initiative, die dazu einlädt, bedürftigen Kindern in Osteuropa und Asien ein Paket zu senden. Für drei unterschiedliche Altersgruppen gibt es Empfehlungen, welche Gegenstände benötigt werden und welche nicht eingepackt werden dürfen (aus Gründen der Sicherheit und Logistik, um Gläubige anderer Religionen zu respektieren oder um Kinder aus Kriegsgebieten nicht zu ängstigen). Je nach Religion vor Ort wird die Weihnachtsgeschichte als Heft beigelegt oder nicht. Die Pakete werden regional gesammelt, kontrolliert, beanstandete Gegenstände (wie Second-Hand-Kleidung, Gummibärchen mit Gelatine oder Kriegsspielzeug) entfernt und mit LKWs auf den Weg gebracht.
Da noch bis zum 15.11.2016 Päckchen gepackt werden können, teile ich heute mein „Wort an die Kinder“, das sich als Impuls sicher auch für andere Kirchengemeinden und Kindergottesdienste eignet.

Weihnachten im Schuhkarton

„Hallo Kinder, kommt doch mal zu mir nach vorn auf die Treppenstufe. Ich habe euch heute ein Paket mitgebracht. Und einen großen Beutel. Wer von euch nimmt bitte den Karton? Ich habe nämlich nicht so viel Platz auf meinem Schoß.
(Übergebe einem Kind, das gern den Karton halten möchte, den bunt beklebten Schuhkarton)
Jetzt schau mal in das Paket rein. Ist da was drin? Nee, das ist leer. Ich möchte mit euch heute ein Paket packen. Für ein Kind, das in einem anderen Land lebt und dessen Familie nur sehr wenig Geld hat. Stellt euch vor, ihr seid ein Kind in einem fernen Land. Mama und Papa müssen immer arbeiten, und obwohl sie so viel arbeiten, verdienen sie nur ganz wenig Geld. In dem Land ist es im Winter sehr kalt, und der eisige Wind pustet bis ins Haus rein. Das Haus ist nicht so gemütlich und warm wie bei uns, weil gute Häuser viel Geld kosten. Und das hat die Familie nicht. Bei der Familie gibt es nur so langweiliges Essen wie Reis und Kartoffeln, manchmal ein bißchen Gemüse. Aber keine Schokolade und keinen Kuchen, das ist zu teuer. Wenn ihr dort ein Kind wärt, hättet ihr nur wenig Spielzeug. Und das müsstet ihr euch mit den Geschwistern immer teilen. Wenn das Spielzeug kaputt geht, gibt´s erstmal kein neues. Wenn ihr wachst und die Hose zu kurz wird, oder der Pulli zu klein, dann müssen Mama und Papa extra arbeiten, um Geld für Klamotten zu verdienen. Und wenn in der Schule der Bleistift ganz klein geschrieben ist und die Filzstifte verbraucht, dann ist das Pech. So ist das Leben bei einer armen Familie. Da habt ihr das hier richtig gut, wenn wir mal drüber nachdenken.
Jetzt überlegt mal: Wenn ihr so ein armes Kind wärt, worüber würdet ihr euch freuen?
In diesem Beutel habe ich alle möglichen Dinge drin, die das Kind gut gebrauchen kann. Ihr sagt mir einfach eure Ideen und mal gucken, ob ich das ins Paket packen kann. Das Paket ist ganz in echt für ein Kind, das mache ich nachher zu und gebe es ab.

(Die Kinder nennen ihre Vorschläge, ich moderiere. Passende Gegenstände hole ich aus dem Beutel, gebe sie dem jeweiligen Kind, lasse sie einmal „untersuchen“ und den Gegenstand in den Karton legen. Vorschläge, zu denen ich nichts griffbereit habe, kommentiere ich wertschätzend und sage kurz, warum ich sie nicht dabei habe (Zu groß für einen Schuhkarton, nicht für den weiten Weg bis an den Zielort geeignet, habe selbst nicht dran gedacht, usw.) Sobald die Ideen weniger werden, lege ich den Beutel in die Mitte und die Kinder können reingreifen. Ich nenne, was sie herausholen, und warum das Kind diese Gegenstände braucht.)

Vielen Dank für eure Hilfe. Wir haben zusammen eine Überraschung für ein Kind vorbereitet. Jetzt kommt das Paket zu einer Sammelstelle und wird dort in einen Laster gepackt, damit es auf die Reise gehen kann. Es sind noch zwei Wochen Zeit, bis das letzte Paket abgegeben werden soll. Vielleicht habt ihr ja Lust, zusammen mit Mama und Papa praktische und schöne Sachen einzukaufen und auch einen Karton zu packen. Dann bekommt von uns nicht nur ein Kind ein Paket, sondern zwei oder drei oder vier Kinder können sich freuen.“

Weitere Impulse für Kindergruppen:

Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntedank
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Pfingsten: Den Heiligen Geist kindgerecht erklären

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Material für den Gottesdienst: Fasching oder „Echt-sein“

Donnerstag Nachmittag. Das Telefon klingelt: „Hallo Marie, für den Gottesdienst am Sonntag brauchen wir noch eine Person, die die Kinder begrüßt. Die üblichen Verdächtigen sind nicht da, könntest du dir das vorstellen?“
„Ich bin am Sonntag auf jeden Fall da… Hast du irgendeinen Anhaltspunkt für mich? Predigttext oder Thema des Sonntags oder irgendwas, das mich auf eine Idee bringen könnte?“
„Wie begrüßen einen Gastprediger, den Pastor aus einer der Nachbarkirchen. Predigttext ist Hebräer 13 oder so, warte mal… Ach, und „Bibelsonntag“ haben wir.“
„Äh, danke, das führt gerade nicht zu Inspirationen bei mir. Egal, ich mach´s, dann muss sich der Heilige Geist drum kümmern, dass mir was Passendes für die Kinder einfällt.“
„Super, danke, dann bis Sonntag.“

Mir fällt nichts ein.
Ich kehre zu meiner Lektüre zurück.
Wenig später: Ich hab´s und schreibe kurz den Text runter. Nur das nötige Utensil muss noch angefertigt werden, dazu nehme ich mir tatsächlich erst Samstagabend Zeit.

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„Hallo Kinder, schön, dass ihr da seid. Kommt mal zu mir nach vorne – ich bin übrigens Marie, auch wenn ich heute so anders aussehe.
Ich habe heute diese supertolle Maske auf, die habt ihr bestimmt schon gesehen. Damit fühle ich mich richtig gut und es sieht auch wirklich klasse aus, finde ich. Bestimmt denken das auch die Erwachsenen.
Aber ich muss euch was verraten: Ich will die Maske bloß nicht abnehmen. Solange ich die auf dem Gesicht habe, denken nämlich alle, wie wunderbar ich bin. Und alle finden mich gut, glaube ich. Aber wenn ich die Maske abnehme, dann merken die anderen bestimmt, dass ich gar nicht sooo toll bin. Also verstecke ich mich lieber. Wenn ich mich nicht verstecke, entdecken die Leute bestimmt, dass ich alles mögliche falsch mache. Zum Beispiel vergesse ich wichtige Sachen, dann schimpfen andere Erwachsene mit mir. Oder ich mag nicht aufräumen, dann sieht es im Wohnzimmer schlimm aus. Manchmal sage ich auch gemeine Sachen, und dann sind andere Leute beleidigt und eingeschnappt.
Ihr merkt schon, es ist besser, wenn ich die Maske aufhabe. Dann sehe ich wunderschön aus und keine merkt, dass ich Blödsinn mache oder Sachen verliere. Das weiß ja keine, weil keine hinter meine Maske gucken kann.
Aber, ehrlich gesagt, kann ich gar nicht so gut gucken wie sonst. Euch seh ich heute wirklich schlecht.
Und es kitzelt mich auch ein bißchen, dieses Maskending.
Und Luft kriege ich auch nicht so gut.
Das juckt außerdem an meinem Gesicht.
Äh, ich würde die Maske gerne abnehmen. Aber ich trau mich nicht, darunter sehe ich ganz müde und schwitzig aus. Und alle wissen dann, dass ich nicht so toll bin, wie ich tu.
(Ich ziehe die Maske vom Gesicht)

Zum Glück können wir bei Jesus die Maske abnehmen. Er weiß sowieso alles: Das, was ich super hinbekomme, und das, was ich falsch mache genauso. Bei Gott brauch ich keine Maske, denn er hat mich ja erfunden und kennt mich genau. Er sagt, dass er mich ohne Maske genauso liebt wie mit. Und ich, ich erkenne Gott auch viel besser, wenn ich mich nicht hinter der Maske verstecke. Wenn ich mit Gott darüber rede, was ich super schaffe und wo ich Mist mache, dann hilft mir das. Viel mehr als verstecken.“

Nun zünde ich das Licht in der Laterne an und habe gleich einen kleinen Jungen vor mir stehen, der die Laterne heute tragen möchte. Wie jeden Sonntag singen wir a capella „Geh mit Gottes Segen, mach dich auf den Weg. Geh mit seinem Segen, er wird bei dir sein“, während die Kinder einmal durch die Reihen ziehen und dann nach unten zum Kindergottesdienst verschwinden.

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Die Predigt beginnt und handelt nicht von Hebräer Kapitel 13, sondern 14: Über das, was verborgen ist, und die Wirkung des Wortes Gottes (Maske ab…).
Ich staune, da meine Vorbereitung und der verwechselte Bibelvers plötzlich perfekt zusammen passen.
Niemand nimmt einem eine gute Planung ab – dass es letztlich trotz menschlichen Fehlern passt und die Botschaft ankommt, ist Gottes Verdienst.

Weitere Impulse für Kindergruppen:
Worüber würdest du dich freuen, wenn du ein armes Kind wärst?
Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntedank
Pfingsten: Den Heiligen Geist kindgerecht erklären

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Kreative Idee für Kinder: „Danke!-Konfetti“

Als kindgerechte Möglichkeit, Erntedank zu feiern und über Gottes Segen nachzudenken, entstand die Idee des „Danke!-Konfetti“. Aus buntem Papier werden Kreis ausgeschnitten. Gemeinsam überlegen Eltern und Kinder, wofür sie in diesem Jahr dankbar sind: Freunde im Kindergarten, überstandene Windpocken, erholsame Ferien, gesunde Haustiere, ein erfolgreicher Umzug, Besuche bei den Großeltern, Mamas Arbeitsstelle, Papas neues Hobby, Bewahrung auf Autofahrten usw. So geben sich Kinder und Erwachsene gegenseitig Einblick in ihr Erleben des bisherigen Jahres und ihre Dankbarkeit.

Diese Gründe zum Danken werden auf den Kreisen festgehalten: Mit Zeichnungen und Worten, je nach Alter und Können. Die bunten Kreise werden mit Fäden an Zweigen oder an einem gut sichtbaren Ort in der Wohnung aufgehängt. Im abschließenden Gebet danken alle Gott für seinen Segen und seine „Geschenke“ an uns. Das ist eine Runde „Danke!-Konfetti“ wert!

KinderGartenDie Bildquelle ist The Graphics Fairy.

Weitere Impulse für Kindergruppen:

Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Großzügigkeit: Weihnachten im Schuhkarton für arme Kinder
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Pfingsten: Den Heiligen Geist kindgerecht erklären

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Material für den Gottesdienst: Kindgerecht den Heiligen Geist erklären

Bei uns in der Kirche werden die Kinder im ersten Teil des Gottesdienstes mit dem sogenannten „Wort an die Kinder“ angesprochen und wertgeschätzt. Das passiert durch eine Geschichte, ein gemeinsames Lied, einen Sketch oder Ähnliches – je nachdem, wer sich etwas einfallen lässt. Im Anschluss verlassen sie den Gottesdienstraum und werden in Gruppen betreut, während für die Erwachsenen der Hauptteil des Gottesdienstes und die Predigt beginnt.
Im Folgenden möchte ich mein „Wort an die Kinder“ zum Thema Pfingsten vorstellen, in dem ich versuche, den Heiligen Geist darzustellen – was sich als schwierig erweist, wie die Kinder bald merken. Die Bibelverse, auf die ich mich beziehe, sind hier zu finden:

Apostelgeschichte 2, 2+3

2 Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten.
3 Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ.
4 So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt, (…)

2. Korinther 6, 6

6 Wir lassen uns nichts zuschulden kommen und erkennen Gottes Willen; wir sind geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch uns, und wir lieben jeden Menschen aufrichtig.

Heute ist Pfingsten.
Zu Ostern ist Jesus erst gestorben und dann vom Tod auferstanden. Er hat danach alle seine Freunde, die Jünger, getroffen und  mit ihnen Zeit verbracht. Dann ist er zu Himmelfahrt zurück zu Gott in den Himmel geflogen, auf einer Wolke. Die Jünger saßen jetzt ganz bedrückt zu Hause, wo sie sich alle bei einem getroffen hatten, und wussten gar nicht, wie es ohne Jesus weiter gehen soll. Da ist plötzlich etwas passiert – der Heilige Geist ist gekommen. Das nennen wir Pfingsten, als Gott den Heiligen Geist zu den Jüngern geschickt hat, damit sie sich nicht mehr so allein fühlen.
Aber wie? Und was ist der Heilige Geist eigentlich? Wir wollen mal gucken.

Kommt bitte nach vorne zu mir, ich habe eine Tasche voller Sachen. Jede und jeder darf sich hier etwas raus nehmen. Ihr haltet es hoch, und ich erzähle etwas dazu.

  • Du hast einen Taschentücher-Geist. Das ist ein Geist, aber den habe ich selbstgemacht und deshalb ist das nicht der Heilige Geist. Der ist leider für nichts gut.

  • Dann ist hier ein leeres Blatt. Den Heiligen Geist kann man nicht sehen. Hier könnte der Heilige Geist unsichtbar rauf gemalt sein, aber weil es unsichtbar ist, erkennen wir es nicht. Oder siehst du da den Heiligen Geist drauf? Nee, ich auch nicht. Also ist das auch für nichts gut.

  • Einen Föhn für Wind haben wir hier, weil in der Bibel steht, dass vom Himmel ein lautes Brausen kam und ein doller Wind, der ins Haus zischte wie ein Sturm. Mit dem Sturm zusammen kam der Heilige Geist zum ersten Mal zu Jesus` Freunden. Aber hier brauchen wir jetzt keinen Föhn, der uns Wind macht. Der Heilige Geist ist ja doch anders als der Föhn.

  • Streichhölzer für Feuer hast du in der Hand, weil in der Bibel steht, dass es wie kleine Flammen aus Feuer aussah, die durch den Sturm zu den Freunden von Jesus kamen. Aber die Streichhölzer sind NICHT der Heilige Geist und helfen uns auch nicht weiter.

  • Also haben wir hier gar nichts mehr, woran wir den Heiligen Geist erkennen können. Mist.

  • Jetzt muss ich mir mal kurz mein Oberteil ausziehen, da will ich euch auf meinem Arm was zeigen. Hier: „Heiliger Geist“ steht auf dem Arm. Wir brauchen gar nichts für den Heiligen Geist, weil der schon längst da ist. Hier, auf meinem Arm steht es: Der Heilige Geist ist ganz dicht bei mir, sogar in mir, und hilft mir, wenn ich Angst bekomme oder alleine bin oder traurig bin oder nicht mehr weiter weiß. Ich merke vielleicht nicht, dass der Heilige Geist in mir ist, aber in der Bibel verspricht Gott uns, dass jede und jeder von uns den Heiligen Geist in sich hat. Unsichtbar, aber stark. In euch genauso. Und plötzlich merken wir, dass wir richtig gute Sachen machen können, weil der Heilige Geist in uns drin damit anfängt. Auch in euch, und dafür sind wir Gott dankbar. Das feiern wir zu Pfingsten.

Weiteres Material für Impulse mit Kindergruppen:

Frühjahrsputz im Herzen
Wie leben wir Christen Gemeinschaft?
Danke-Konfetti für Erntedank
Fasching: Wollen wir echt sein oder Masken tragen?
Großzügigkeit: Weihnachten im Schuhkarton