aufmerksam, glaubhaft, kreativ

SO VIEL Segen

Heute gab es Segen im Überschuss:
Zuerst einen lustigen Gottesdienst mit der „Regenbogenstraße“, in der wir Erwachsenen wieder zu Kindern wurden und sich die Kinder gut amüsierten.
Anschließend aß ich in einem Bistro etwas Leckeres und besuchte dann das Bucerius Kunst Forum, in dem nur noch bis zum 15.05. die Ausstellung über Gerhard Richter läuft. Dort erfuhr ich beim Hereinkommen, dass der Eintritt heute umsonst sei – wie nett! Dementsprechend war das Museum trotz Sommerwetter und Hafengeburtstag proppenvoll.
Ich amüsierte mich beim Betrachten der Bilder, während einer Führung und im Gespräch mit einer Fotografin vor Ort (die wahrscheinlich Bilder für die Öffentlichkeitsarbeit machte) und eh ich mich versah, waren gut zwei Stunden vergangen.
Dann fand ich im Museumsladen ein wunderbares Reclam-Heftchen mit Kindergedichten, hervorragende und lustige Karten („Kunst kommt von Können. Käme es von wollen, so hieße sie Wunst.“ Friedrich Nietzsche) und trat hinaus auf den Rathausplatz in die Sonne.
Dort spielte ein Straßenmusiker auf seinem Flügel, und ich genoss die Musik und die Wärme. Und natürlich das Panorama…

Herrlich! Vielen Dank, Gott.

aufmerksam, kreativ

Unikate: Schwungvolle Lilien

Nachdem die letzten Produkte aus der Werkstatt nostalgisch waren, kommen jetzt Kissen aus Satin mit dynamischen, modernen Blumendrucken:
Blüten in orange-rotem und braun-silbernem Farbklang, teils scherenschnittartig oder mit filigranem Umriss abgebildet.
Die Kissen werden mit farblich passendem Reißverschluss geschlossen.


Die Kissen kosten pro Stück 9,50 Euro.

aufmerksam, kreativ

Hamburger Kunsthalle: Rodney Graham „Through The Forest“

Nachdem ich schon seit einer Weile an akuten Museums-Entzugserscheinungen leide, war ich heute in der Hamburger Kunsthalle, um mir die Retrospektive über Rodney Graham zu Gemüte zu führen. Es wird ein Überblick seines Schaffens gezeigt, der die zahlreichen Phasen seiner Auseinandersetzung mit verschiedenen Medien und Konzepten abbildet. So gibt es Schaukästen mit Fragmenten, die während der Herstellungsprozesse entstanden, Installationen, Videos und Bilder. Durch die Unterschiedlichkeit der Exponate wird es nicht langweilig, sodass ich mich immer wieder gefragt habe, was wohl als Nächstes kommt.
Obwohl ich vorher zur Einstimmung auf Wikipedia und http://www.art-magazin.de unterwegs gewesen war, fühlte ich mich während des Besuchs der Ausstellung an Informationen unterversorgt. Ich gehe nicht ins Museum, um lässig durch die Säle zu schlendern und „Aha – moderne Kunst – aha – alles Quatschkram“ zu sagen. Nein: Ich gehe ins Museum um „Aha, das war die Inspiration – aha, das war die Umsetzung – aha, das ist das Resultat – aha, darin liegt die Einmaligkeit“ zu sagen. Leider war mir das bei Rodney Graham, trotz des Informationsbogens und der laminierten Erläuterungen in manchen Räumen, nicht möglich.
Fazit: Der Künstler ist eine faszinierende Gestalt der aktuellen Kunst und verdient es, bei der Betrachtung seiner Werken gedanklich begleitet zu werden. Der Besuch lohnt sich im Rahmen einer Führung.
Nett ist es, auf dem Rückweg vom zweiten Stock nach unten einen Schlenker durch den ersten Stock der Galerie der Gegenwart zu machen, um sich „Cut. Scherenschnitte von 1970 – 2010“ anzuschauen. Da gibt es zwar auch den einen oder anderen wertvollen Hintergedanken bezüglich der Ausstellungsstücke, aber wenn man auf` s Nachdenken verzichtet, kommt man auch gut durch.
Im Erdgeschoss läuft gerade „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“. Diese Ausstellung ist wirklich umfangreich und vielschichtig und verspricht einige intensive Stunden… beim nächsten Mal.

Rodney Graham / Through The Forest: Bis 30. Januar
Cut. Scherenschnitte von 1970 – 2010: Bis 06. Februar
Kosmos Runge: Bis 13. März