aufmerksam

Statt Meditation: Durch den Wald streifen und Beeren sammeln

Oberflächlich entspannen können wir alle gut:
Mit rumdaddeln, Buch lesen, Gassi gehen, online Shopping….
Aber wirkliche Entspannung, die Kopf und Herz erreicht, ist das meist nicht – eher oberflächliche Ablenkung.
Die Japaner erfanden „Shinrinyoku“, das Waldbaden. Genau genommen ist es einfach spazieren gehen, klingt aber viel trendiger.

Wer Spaziergänge auch unter dem kosmopolitischen Motto „Shinrinyoku“ beknackt findet, kann sich vielleicht zum Beeren sammeln motivieren:
Das klingt gleich viel produktiver und führt dennoch zu deutlicher Entschleunigung.
Zumindest nach einiger Zeit, wenn die vielen Gedanken in unserem Inneren endlich langsamer kreisen und irgendwann ganz zur Ruhe kommen. Wenn wir nicht mehr möglichst schnell und effektiv pflücken, sondern wirklich aus Spaß am Beerensammeln. Wenn wir zunehmend offen werden für Gerüche und Geräusche um uns und immer weniger an Zecken denken, die vielleicht gerade JETZT in unsere Kniekehle beißen.

Ganz nebenbei stellen wir fest, dass manche Landschaften im guten, alten Deutschland deutliche Einschläge von Skandinavien oder Schottland aufweisen. Und es auch im Corona-Jahr 2020 ganz zauberhafte Ecken in der Nähe unseres Zuhauses gibt, an denen wir uns ganz weit weg fühlen.
Wenn wir dann am nächsten Morgen Blaubeeren mit Naturjoghurt löffeln, kommt der Urlaub fast nach Hause.
Fast.
Und wir finden hoffentlich bald wieder den Weg in den Wald…

aufmerksam

Vitamine pur: Kochen mit Wildkräutern

Gundermann, Giersch, Sauerampfer und Löwenzahn

Gestern war ich auf dem größten Parkfriedhof der Welt unterwegs, um uns Zutaten für das Mittagessen zu sammeln: Wildkräuter, auch unter dem Begriff „Unkraut“ bekannt. Sie wurden aufgrund ihres Lebensraums besonders kräftig und natürlich gedüngt, fand meine Mann…
Ich hatte vor, aus dem ersten heimischen Kohlrabi eine Suppe mit vielen Kräutern zu kochen. Nachdem ich einer Freundin eine Zeitschrift vorbeigebracht und auf der Türschwelle geplaudert hatte, fuhr ich im großen Bogen über den Ohlsdorfer Friedhof, um Kräuter zu sammeln. Erstaunt stellte ich fest, dass sich die Unkräuter viel schwieriger finden ließen als erwartet. Besonders den Giersch konnte ich weit und breit nicht aufstöbern, bis ich dann auf dem Heimweg in Richtung Haupteingang doch noch Erfolg hatte.
Wie welches Kraut nun genau schmeckt, weiß ich nicht, weil ich sie alle zusammen in die Suppe warf. Die säuerliche Note stammt wahrscheinlich vom Sauerampfer (welch Wunder) und hätte nicht sein müssen. Aus dem Gefühl heraus halte ich den Giersch für harmlos-würzig-wohlschmeckend und damit zu allem kompatibel, sowohl roh als auch gekocht. Gundermann und Löwenzahn sind würziger, und der Sauerampfer sollte bei Bedarf an säuerlichen Aromen gezielt eingesetzt werden.
Da Wildkräuter die vierfache Menge an Vitaminen und ätherischen Ölen, verglichen mit kultivierten Kräutern, enthalten, gelten sie als sehr gesund. Viele Wildkräuter wurden als Arzneien eingesetzt, ein Teil der medizinischen Wirksamkeit konnte inzwischen bewiesen werden.
Und wer darauf nichts gibt, freut sich einfach, dass „Unkraut“ aus Garten, Wald und Park kostenlos essbar und hocharomatisch ist…

 

aufmerksam

Hamburgs heimliche Höhepunkte: Unterwegs im Raakmoor


Das Raakmoor liegt zwischen Hummelsbüttel und Langenhorn in Hamburgs Norden. Mit der U-Bahn-Linie U1 an der Station „Fuhlsbüttel Nord“ ist es zu Fuß gut zu erreichen, auch per Bus 24, wenn man die Haltestellen „Am Schulwald“ oder „Lademannbogen“ benutzt.

Gleich zu Beginn, am südlichen Ende, laden viele Mirabellenbäume zum Klettern und Naschen ein.
Gegenüber schaut ein Pony durch die Hecke…

Der Wald öffnet sich bald, um den Blick von Aussichtspunkten immer wieder auf das Moor freizugeben. Insgesamt ist das Raakmoor dicht bewaldet, aufgelockert von Birken an Bächen und zwei Teichen, an denen Bänke zum Picknicken einladen.
Wer das Paakmoor als Auftakt für eine längere Wanderung nehmen möchte, kann von hier aus am Müllberg (der als solcher wirklich nicht zu erkennen ist) vorbei Richtung Wittmoor laufen, das wesentlich größer als das Raakmoor ist. Jetzt blüht dort die Heide…

Hamburgs heimliche Höhepunkte, immer grün und kostenlos:
durch Wiesen und Wälder
– das Nottinghill Norddeutschlands
– entlang der Alster
– am Leinpfad
– im Stadtpark
– das Wellingsbüttler Torhaus
– auf dem Gut Karlshöhe
– am Bramfelder See
– im Museumsdorf Volksdorf
– am Bergedorfer Schloss
– in den Vierlanden

aufmerksam

Solange der Sommer hält…

Solange der Sommer hält,
… noch einmal ans Meer fahren, oder zumindest an einen großen See und dort die typische Luft des Wassers schnuppern
…. noch einmal einen langen Spaziergang zwischen kühlem Wald und bruttig warmen Wiesen unternehmen
… noch einmal zum Pferdehof fahren und todesmutig eine Reitstunde mitmachen
…. noch einmal den Grillen zuhören, wenn nicht vom Balkon, dann dort, wo sie abends zu hören sind
… noch einmal die Freundin im Kleingarten besuchen und beim Ernten helfen
… noch einmal paddeln
… noch einmal eine lange Tagestour mit dem Rad unternehmen, frei wie ein Vogel im Wind
… noch einmal im Freilichtmuseum den HandwerkerInnen zuschauen und mitmachen
… noch einmal …..?

aufmerksam, glaubhaft

earthy – erdverbunden

„Ziemlich wichtig ist in Denmark (Australien) die earthyness. Im Prinzip kann recht vieles earthy sein: Zum Beispiel ist ein Haus umso earthier, je windschiefer, improvisiert-selbstgebastelt-hexenhafter es sich in seinen Standort einschmiegt, fast so wie diese Wohnhöhlen der Hobbits in Auenland. Auch ein anständig bemaltes Fahrrad mit Blumenkorb und gestrickten Lenkerwärmern kann durchaus als earthy durchgehen, oder eine Party, bei der es gegrillte, ledrige Äpfel anstelle von Pommes, Geige statt Techno und Zimt statt Koks gibt. Überhaupt ist Denmark das Gegenteil vom latent zugekoksten, trendigen Süd-Perth der selbsternannten australischen Oberschicht.
Earthy ist ein Tausch von Lebensmitteln: Der eine Nachbar hat jede Menge Tomaten hinterm Schuppen, der zweite endlich seinen ersten Seelachs geangelt, viel zu groß für nur eine Familie; bei jemandem ist der Traubenmost fertig geworden, und ein anderer hat gerade einen Baum fällen müssen, bestes rotes Jarrah, so hart, dass es sich beim Holzhacken anhört, als würde man die Axt in einen Block aus Glas treiben. Es gibt auch in Essig eingelegte Kürbisse im Tausch gegen Känguruschenkel. (…)
Earthy kann es sein, wenn man ab und zu Bäume umarmt, zumindest als Frau kann man das komplett unkommentiert tun. Manchmal werden in Denmark Wald-Theaterstücke aufgeführt, in denen Blätter sprechen können: „Logisch“, sagte Nina trocken, als wir das zum ersten Mal sahen.


Es gibt extra das Rote Zelt, hinten Richtung Beveridge Road, für Frauen zum „in-Frieden-bluten“, während andere Frauen für sie kräftigende Gemüsebrühe kochen. Das war mir wirklich ziemlich fremd, liegt aber vermutlich einfach daran, dass ich noch nie Menstruationsbeschwerden hatte. Ein beträchtlicher Teil der Einwohner versorgt sich bereits komplett über ein riesiges, gemeinschaftlich finanziertes Windrad in der Nähe des Ocean Beach mit Strom, dann muss man sich nicht allzu sehr mit den Stromkonzernen abgeben.
Die Lebensphilosophie in Denmark kam uns natürlich sehr entgegen, nicht zuletzt, weil wir schließlich mit Mrs. Earthy höchstpersönlich unterwegs waren. Wenn man es zum Beispiel schafft, mithilfe des sogenannten „Umkehrpfützen-Tricks“ fast den gesamten Inhalt einer Pfütze mit weniger als fünf strategisch angelegten Sprüngen ins Innere der Gummistiefel zu befördern, hat man bei den earthigen Nachbarskindern sofort einen Stein im Brett. Zudem fungierten Ninas Jackentaschen als tragbare Terrarien, so dass bald jeder im vernünftigen Alter wusste, dass sie sich um eventuell einsame Regenwürmer aus dem Berridge Park ebenso verantwortungsvoll kümmerte (linke Tasche) wie um die Kellerasseln (rechte Tasche, denn die hatte einen Reißverschluss) vom Parkplatz vor dem fabelhaften Mrs. Jones Café. Wenn es um Tiere ging, konnte man sich immer vertrauensvoll an Nina wenden. Sie wusste, wo die giftigsten Spinnen wohnten und wo die Vogelnester steckten, und sie hortete zusammen mit Simon unter dem Patio ein ganzes Arsenal von sehr earthigen Objekten, von denen wir nichts wissen sollten oder wollten.“

aus: „Eine Million Minuten. Wie ich meiner Tochter einen Wunsch erfüllte und wir das Glück fanden“ von Wolf Küper

aufmerksam

Zecken und Schamodder: Wildnispädagogik ausprobiert

Und Zeckengift wirkt doch! Nur, um das vorab festzuhalten, und das Argument „Mückenspray hilft denen, die dran glauben“ zu entkräften. Obwohl ich grundsätzlich das beliebteste Opfer von stechenden Insekten aller Art bin, konnte mein Mann beim abendlichen Absuchen kein einziges Mistvieh entdecken, und das, obwohl die Biester den ganzen Tag auf uns herum gekrabbelt waren.
Nachdem wir diesen lebenswichtigen Punkt geklärt haben, können wir zum Unterhaltsamen übergehen:
In der Fischbeker Heide hatte ich einen sehr spannenden Tag unter dem Motto „Fortbildung Wildnispädagogik“. Da ich mir ständig neue Veranstaltungen für die SeniorInnen ausdenke, ist mein neuster Plan, nächste Woche eine Spaziergangsgruppe der besonderen Art zu eröffnen: Wir werden auf der Wiese turnen, unsere Wahrnehmung schärfen, wilde Kräuter essen und seltsame Fundstücke sammeln. Da kam mir die Veranstaltung des NABU gerade recht, um neben meinen eigenen Einfällen das konzentrierte Wissen der Profis einfließen zu lassen.
Wie viel ich tatsächlich gelernt habe, weiß ich nicht, aber es war ein wunderbares Erlebnis. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal eine Hütte aus Stöckern im Wald gebaut habe. Mit einem Feuerstein eine Flamme entfacht habe ich definitiv noch nie. Oben ist die Hütte meiner Gruppe zu sehen, ich taufte sie „das chaotische Monster“. Sie ist ein hässliches Ungetüm, dafür können SeniorInnen barrierefrei mit ihrem Rollator hineinfahren, so hoch ist der tragende Ast. Eine Familie mit fünf Personen kann auch darin übernachten. Es zieht zwar und regnet rein, aber Platz ist jede Menge.

Währenddessen bauten die Streberinnen nebenan eine super ordentliche Höhle, die kriechend auf dem Bauch betreten und verlassen wird. Dafür ist sie garantiert bis 11 Beaufort sturmfest. Man muss halt wissen, was man will… 😉 Und ich bin im Wald offensichtlich die chaotische, ausgesprochen nachlässige Variante meines üblichen Selbst. Auch schön zu erleben…

Extrem nach Rauch stinkend und mittel-verdreckt kam ich wieder zu Hause an und erzählte meinem Mann, dass ich ihn nächstest Mal unbedingt dabei haben will.
Eine Ehe überlebt ja nicht von allein, genauso wenig wie ein moderner Mensch in der Wildnis. Ehetraining und Überlebenstraining lassen sich doch ideal kombinieren, das festigt das Vertrauen in einander und schafft anhaltende Erinnerungen… Das sollte ich mal als Konzept vermarkten! Jetzt, wo mein Fachbuch über die ganzheitliche Atemgymnastik mit SeniorInnen endlich auf dem Markt ist, brauche ich dringend ein neues Projekt 😉

aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Der Tod heute in knallbunt

Andacht und Ruhe sind die ersten Assoziationen, wenn wir an den größten Parkfriedhof der Welt in Hamburg-Ohlsdorf denken.
Lifemusik von den Beatles, Bratwürste und Kunst mischten dieses Wochenende die letzte Ruhestätte auf.

Gartenglasfantasien von Anne Dahms

Das Projekt „Ohlsdorf 2050“ soll aus dem Friedhof eine Oase des Naturerlebens und der Kultur gestalten. Viele Menschen lassen sich in Urnen beerdigen, sodass trotz des rasanten Stadtwachstums der vorhandene Raum neu genutzt werden möchte. Wenn die Hamburger Regierung weiterhin eiskalt alles zubaut und ehemals öffentliche Flächen mit Massentiermenschhaltung bestückt, wird der Parkfriedhof irgendwann das letzte Stück lebenswerten Grüns sein.

Holzskulpturen von Hans-Ulrich Kittelmann

Umso sinnvoller ist es, rechtzeitig und im Dialog mit den Menschen der umliegenden Stadtteile nach einer lebenswerten und nachhaltigen Nutzung des Geländes zu suchen.
Im Garten der Frauen wurde heute an Wegbereiterinnen des Wahlrechts und der Gleichberechtigung erinnert, und Musik weiblicher Komponistinnen erklang zur Rhododendronblüte. Unter uralten Buchen wurden irritierende Szenen gefilmt, während nebenan die KünstlerInnen sich gegenseitig in ihren Pavillons besuchten. Ehemalige Nachbarn trafen sich zu einem überraschenden Wiedersehen, sodass viele Begegnungen entstanden.

Acrylbilder von Regina Meier

Nun bin ich gespannt, wie viel täglich genutzter Lebensraum sich für die HamburgerInnen tatsächlich entwickelt oder ob das Projekt noch langfristig im Planungsstadium bleibt, das nur bei einzelnen Anlässen erlebbar wird.

Nashorn von Horst Stockdreher

Leben und Sterben miteinander in Kontakt treten zu lassen und Tabus abzubauen, ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf den Moment. Den Friedhof jenseits von persönlichen „Trauerfällen“ (schreckliches Wort) einladend zu gestalten und positiv erlebbar zu machen, ist ein lohnendes Ziel.
Ich bin sehr gespannt, was sich nach diesem Auftakt in und um den Parkfriedhof entwickelt.

Fischfrauen von Susanne Osterhus

aufmerksam, kreativ

Wilde Wunderlandschaft: Spätsommerlicher Blumenstrauß

„Einfach mal eine Runde Luft schnappen,“ hilft dann, wenn der Kopf vor lauter Problemen oder zu wenig Pausen ganz verdreht ist. Viel zu oft vergesse ich, dass ich nur aus der Haustür treten brauche und schon fünf Minuten später an der Alster durch die Natur spazieren kann. Zu Beginn habe ich noch einen straffen Stechschritt drauf und wühle in meinem Kopf herum, aber nach einiger Zeit legt sich der Gedankenwust und ich nehme meine Umgebung intensiver wahr. Kurz darauf fange ich schon an, Kiefernzapfen zu sammeln und Blumen zu pflücken. Das passiert ganz von allein, ich bin einfach eine olle Sammlerin. Minimalismus ist nicht so meins, weswegen ich ständig meine Eichörnchenartigen Haufen aus gesammelten Dingen aufräumen muss… 😉

In diesem Fall stehen die Sammelstücke in diversen Flaschen und bilden ein lockeres Arrangement aus Wildkräutern und Ästen voller Beeren. Bei uns im Viertel entdeckte ich einen wunderbaren Holzapfelbaum, der mir all die Jahre entgangen ist. Wo hier gelbe und grüne Holzäpfel wachsen, weiß ich, aber diese wunderbaren roten habe ich erst jetzt gefunden. Auf einen Schaschlikspieß geschoben bringen sie noch mehr Strahlkraft in das blumige Durcheinander.

Rinde von Platanen sammelte ich ebenfalls und bohrte mittig ein Loch hinein. Durch das Loch schob ich die Kräuter und Zweige, sodass die Rinde eine horizontale Ebene bildet und zusätzlich Spannung bringt.

Verlinkt mit FloralFridayFoto, Holunderblütchen und Freutag.

aufmerksam

Hamburgs heimliche Höhepunkte: Mit der Barkasse durch die Vierlande

Die Serie „Hamburgs heimliche Höhepunkte“ entführt uns jedes Mal an Orte im Hamburger Stadtgebiet, die TouristInnen mit ihrem Fokus auf die Innenstadt selten sehen. Und auch HamburgerInnen sind oft so in ihrem Stadtteil verwurzelt, dass durch einen Blick über den Tellerrand viele überraschende Erlebnisse beginnen.
Heute starten wir in Bergedorf zu einer abendlichen Barkassenfahrt durch die Vierlande. Die Vier- und Marschlande sind sehr fruchtbar, hier wird traditionell Gemüse, Obst und Blumen angebaut. Stromabwärts auf der anderen Elbseite befindet sich das Alte Land, Nordeuropas größtes Obstanbaugebiet.

Die Vier- und Marschlande wurden ab dem 12. Jahrhundert eingedeicht, daher ist in der Barkasse der beste Platz auf dem Aussichtsdeck: Wer unten sitzt, schaut ständig an die Deiche, statt darüber hinweg…

Mit flachen Booten wurde die Ernte jede Woche mit Körpereinsatz die Kanäle hinauf bis zum Hamburger Großmarkt transportiert.
Heute gibt es hier neben Gemüseanbau und Blumenzucht viel Milchvieh. Entlang des Wassers sind kleine Werften und Yachtclubs angesiedelt, auch eine Hausbootkolonie zeugt vom Leben jenseits der hektischen Großstadt.


Wer abends mit dem Schiff an Höfen und Dörfern vorbei durch die Landschaft treibt, fühlt sich wie im Urlaub. Rechts und links des Ufers führen an vielen Stellen Radwege entlang, sodass niemand die Barkasse zahlen und nutzen muss, um Hamburg von einer neuen Seite zu entdecken.
Und als passende musikalische Begleitung: Wir sind Vierländerkinder

Weitere Ziele für Ausflüge in Hamburg:
Das Bergedorfer Schloss, das Wellingsbüttler Torhaus, grüne Perlen entlang der Alster, Spaziergang entlang des Leinpfads, die Schätze des Stadtparks, das Museumsdorf Volksdorf, Gut Karlshöhe, der Bramfelder See, Heideblüte im Wittmoor und der Stadtpark Norderstedt.

aufmerksam, feminin, Gäste & Feste, kreativ

Sommerliche Tischdekoration mit einem Schwarm Vögel

Rosenblätter sind viel zu schade, um sie nur bei Hochzeiten zu streuen.
Auch ein gemütliches Treffen zu Keksen und Kuchen wirkt gleich festlich, wenn welkende Rosen ein kurzes, zweites Leben erhalten und ihre Blütenblätter verstreut auf dem Tisch liegen.
In den Zweigen hängen neben Wimpeln und Papierrädern Vögel aus Porzellan und Metall.

Auch auf den Plätzen und in der Tischdeko sitzen Vögel, so entsteht zusammen mit den bunten Sträußen ein sommerliches Gartengefühl.


Äste wurden in Scheiben zersägt und mit Vogelmotiven bestempelt. Mit einem grünen Zweig auf der Serviette arrangiert, erinnert das Stillleben an ein Picknick im Freien. Wer im eigenen Garten Rosen wachsen lässt, kann sie direkt auf dem Kuchen effektvoll dekorieren. Gekaufte Rosen sind mit Pestiziden gegen Schädlinge gespritzt und sollten nicht mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen.

Verlinkt mit CreaDienstag, Holunderblütchen, DienstagsDinge, HoT.