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Aus alt mach neu: Upcycling mit Schmuck

Wie viele neuwertige, ungenutzte Armbänder braucht eine Frau?
Eigentlich keine, stellte ich neulich fest und trennte drei Armbänder auf, um daraus eine Kette aufzufädeln, die ich stattdessen wirklich trage.
Anders nutzen, umarbeiten oder zweckentfremden gelingt mit Schmuck in vielen Varianten:
Aus den Einzelteilen neuen Schmuck gestalten, ihn in Mobilés verwandeln, als Perlenkragen direkt auf den Pullover nähen, eine Handtasche damit aufpeppen, dicke Perlen als Träger für eine Tasche einsetzen…

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Eine Wand voll Hoffnung: Anleitung zu Kunst im Alltag


Kinderbücher schlachten und als gerahmtes Bild an die Wand hängen ist immer wieder eine ergiebige Quelle für Kunst. Jede andere Art von Buch funktioniert natürlich auch…
Statt Weihnachtsdekorationen und verschneiten Motiven hatte ich hier bis vor Kurzem eine „Wand der Hoffnung“. Sie entstand aus dem Buch „Der Star im Apfelbaum“ und das kleine Mädchen sieht ein bißchen so aus wie ich als Kind.

In dem Bilderbuch aus der DDR singt der Star ein Lied vom Frühling, der im Apfelbaum schläft und bald aufwachen wird. Doch die Hoffnung scheint verfrüht und Babett, die vom Fenster aus das Lied hört, rät dem Star, sich nach einer passenderen Botschaft umzuhören. So besucht der Star verschiedene Vögel und bringt deren Klänge zu Babett. Bis Babett sich das Lied vom Frühling wünscht und dem Star seine eigene Melodie nicht mehr einfällt. Er verstummt, weil er nur noch die anderen Vögel nachahmen kann.

Natürlich geht die Geschichte gut aus, aber die Botschaft finde ich sehr kraftvoll:
Bleib bei deiner Mission, lass dich nicht von dem abbringen, was du in diese Welt tragen möchtest. Bleib deiner eigenen Stimme treu und halte die Hoffnung in den Zeiten aufrecht, in denen nichts darauf hinweist, dass sie sich erfüllt.


Die Bilder von Opa und Babett sind für mich ein Sinnbild dafür, mit Gott zusammen im Garten zu sitzen, wenn Dunkelheit und Kälte sich endlich verziehen und unsere Hoffnung Realität wird.

Der eigenen Stimme treu zu bleiben hängt für mich mit dem richtigen Platz im Leben zusammen. Einem Ort, an dem wir uns verwurzeln und Früchte für uns und andere tragen:
Daher arrangierte ich um die Seiten des Kinderbuchs Motive wie ein Reetdachhaus und  einen Leuchtturm, auch ein niederländischer Teller mit Windmühlen bildet für mich das Thema Heimat ab.

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Gute Wünsche zum neuen Jahr: Schneeflocken-Girlande basteln

Uns steht ein spannendes Jahr bevor, daher wollte ich für meine Kolleginnen kraftvolle Wünsche weitergeben. Dazu fertigte ich eine Girlande aus Pappe an, die vorn mit ausgestanzten Schneeflocken geschmückt wird und auf der Rückseite die Wünsche trägt.
Als erstes produzierte ich jede Menge Kreise mit Wellenrand mithilfe einer Papierstanze. Anschließend sortierte ich sie farblich in drei Reihen, um für jede Kollegin eine schöne Reihenfolge festzulegen.

Danach notierte ich auf schmalen Papierstreifen meine Wünsche und befestigte sie auf der Rückseite der Kreise. Auf die Vorderseite klebte ich die ausgestanzten Schneeflocken und nähte zum Schluss einmal durch alle drei Reihen, um die Kreise mit dem Nähgarn zu einer Girlande zu verbinden.

So können die Schneeflocken dekorativ aufgehängt werden und die guten Wünsche bleiben, im Gegensatz zu einer Grußkarte, im Blickfeld.

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Jetzt aber husch: Letzte Rettung für die, die noch keine Weihnachtsdekoration haben. Garantiert kostenlos!

Falls rein theoretisch jemand da draußen noch keine Weihnachtsdekoration hat, und auch kein Geld, aber noch irgendwelche Reste im Keller auftreiben kann:
So könnte eine kostenlose Aufpeppung der eigenen vier Wände oder der Haustür gelingen. Der Trick sieht vor, mindestens drei potentiell schmückende Dinge miteinander zu kombinieren, um daraus große Kunst zu zaubern. In diesem Fall zuppelte ich eine unglaublich geschmackvolle Plastikfransenglitzergirlande durch einen Kranz aus naturbelassener Birkenrinde. Als besonderen Clou schob ich Zuckerstangen hinein, die jedes Jahr wieder abgenommen und ordentlich in den Dekokisten im Keller verstaut werden.
Sehr geschmackvoll, sehr kreativ und ein absolutes Unikat(hust)! 😉

Ich finde ja, wir sollten das mit dem Schmücken nicht so ernst nehmen.
Diesen wirklich fürchterlichen Kranz habe ich an unsere Wohnungstür gehängt, einfach weil es geht. Natürlich mit einer wunderbaren Botschaft, nämlich: „Macht euch locker, es muss nicht immer alles glatt gehen und toll aussehen. Etwas Schräges und Lustiges kann viel mehr Leben in den Alltag bringen. Mut zum Murks!“

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Fröhliche Papiersterne aus bunten Resten basteln

Anleitungen zum Basteln von Sternen gibt es fast so viele, wie Himmelskörper durch den Orbit kreisen. Einfache Sterne, die sich aus Papierresten herstellen lassen und dennoch effektvoll aussehen, gibt es eher weniger. Daher stelle ich zum dritten Advent heute meine Lieblingssterne vor.
Dazu suchen wir einen fünfzackigen Stern aus dem Internet und drucken ihn aus, anschließend verbinden wir mit Bleistift auf dem Stern sämtliche Spitzen miteinander, sodass die einzelnen Zacken entstehen.
Einen Stern kleben wir „am Stück“ auf Pappe und nutzen ihn als Schablone. Einen zweiten ausgedruckten Stern zerschneiden wir entlang der inneren Linien, um so einzelne Zacken zu erhalten. Auch von den Zacken kleben wir einen oder zwei auf Pappe und nutzen sie als Schablone.


Dann zeichnen wir auf bunten Papierresten einzelne Zacken auf und schneiden sie aus. Den Stern kopieren wir mit der Schablone auf dickes Papier und füllen diese Basis mit fünf einzelnen Zacken aus. Wir tauschen die Zacken in verschiedenen Farben so lange miteinander, bis uns das Muster des Sterns gefällt. Dann brauchen wir sie nur noch festkleben, fertig.
Hinten können wunderbar ein paar nette Zeilen notiert werden, dann verschicken wir den Stern statt Weihnachtskarte.
Ebenso schön sehen die Sterne am Fenster oder an der Zimmertür aus, in kleinen Gruppen zusammen gestellt.

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Orkan im Wohnzimmer: Windschiefe Bildercollage mit Flohmarkt-Schätzen

Unsere herbstliche Bilderwand im Wohnzimmer sieht auf den Fotos völlig vom Winde verweht aus. Einerseits täuscht der Eindruck natürlich total, niemals würden hier Bilderrahmen verrutscht auf den Nägeln hängen (ähem). Andererseits stammen sämtliche Rahmen vom Flohmarkt, insofern lassen sie sich tatsächlich nicht ganz maßgenau ausrichten.
Aber im Herbst ist eine gewisse schiefe Grundhaltung ja quasi natürlich, so, wie die Stürme hier pfeifen…

Das Aquarell links oben erinnert mich an den Duvenstedter Brook, wo wir als Familie am Samstag immer spazieren gegangen sind. Die Fischerkaten darunter sehen aus wie auf dem Darss und bringen ein bißchen Urlaubsflair und Weite in den Alltag. Das Kalenderblatt im leeren Rahmen bekam ich von einer alten Dame geschenkt, es passt wunderbar ins Arrangement.

Auch den völlig verrückte Herbststürm aus Öl stöberte ich auf dem Flohmarkt auf. So expressionistisch und wild erinnert er mich daran, öfter spontan und lebhaft meine Pläne umzuwerfen und etwas ganz Anderes zu tun. Das kleine Aquarell auf dem rechteckigen Spiegel kaufte ich vor vielen Jahren in Dresden, und die diversen Blätter aus Filz und Keramik stammen aus meinem Fundus.

Tipps für eine abwechslungsreiche Bilder-Collage:
– Die Rahmen sollten sich ähneln, hier sind sie aus Holz oder gold gefasst (oder beides, wie der grüne Rahmen mit der Wiese links oben). So schaffen sie eine Verbindung zwischen den einzelnen Elementen.
– Mit verschiedenen Größen zu spielen, bringt Spannung in das Arrangement. Ein grundsätzliches Thema, das abwechslungsreich dargestellt wird, sorgt für Zusammenhalt.
– Materialien wie raues Holz, weicher Filz (Blätter), glatte Keramik (Teller) und Elemente aus der Natur (Kranz aus Zapfen) wecken den Eindruck von Gemütlichkeit. Wenn alles zu glänzend und neu wirkt, erscheint die Bilderwand oft leblos.

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Schnell frischer Schwung im Flur: Wimpelkette über der Tür

Bei uns hängen im Flur über den Türen zu „öffentlichen Bereichen“ wie Küche und Wohnzimmer schon seit Jahren Wimpelketten mit dem „Dannebrog“, der dänischen Flagge. Für locker-leichte Atmosphäre, unaufdringlich und trotzdem fröhlich. Jetzt brauchte ich frischen Wind und hängte zusätzlich eine bronze-glänzende Girlande einer dänischen Ladenkette auf. Ein Muster aus Blumen, Blättern und Vögel ist ausgestanzt, und unser recht dunkler Flur ist jetzt um einen Licht reflektierenden Blickfang reicher.
Wer es selbst basteln möchte: Dreiecke mit einer Zackenschere zuschneiden und Muster ausstanzen. Wer keine Stanzen hat: Ein Locher tut´s auch.
Zur Nachahmung empfohlen!

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Schnelle Sommerdeko für die Wand: Blumenkranz aus einer Girlande

Wer eine langweilige Kachelwand in der Küche hat, weiß und öde am Frühstückstisch, kann mit wenigen Handgriffen sommerliches Flair gestalten:
Einfach eine blumige Girlande mit Klebefilm so befestigen, dass ein Kreis entsteht: Unser „Blütenkranz“. Vorhandene Lücken werden mit zusätzlichen Papierblumen zugeklebt, in die Mitte setzen wir Schmetterlinge aus einem Glanzbilder-Bogen.
Wer den Blumenkranz verschenken will, zum Beispiel für ein Kinderzimmer, benutzt als Unterlage eine grundierte Leinwand.

Wer sich an dem Wandschmuck satt gesehen hat, kann ihn schnell wieder ablösen – Klebefilm hinterlässt auf Kacheln keine Spuren. Und wenn doch: Einmal mit einem Spritzer Fensterreiniger drüber wischen, fertig.

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Bilderwand gestalten: Skandinavischer Sommer

Um die Zeit zum Urlaub abzukürzen, gestaltete ich die Bilderwand im Wohnzimmer neu.
Dazu nahm ich die Fotos aus dem Finnlandurlaub letztes Jahr und überlegte, wie ich die fehlenden Passepartouts günstig ersetzen könnte. Damit die Fotos einen farblich passenden Hintergrund im Rahmen erhielten, tuschte ich einfach festes Papier in den passenden Farben.


Außerdem testete ich, ob sich die Schwedenflagge vom Atemfreude-Workshop neulich integrieren lässt. Einen Großteil der vorherigen Bilderwand hatte ich bereits demontiert und nur die Elemente hängen gelassen, die ich weiter nutzen wollte. Dann knüllte ich die Schwedenflagge möglichst ästhetisch in den Holzrahmen ohne Rückwand. Es sah gar nicht so schlecht aus, aber ich entschied mich doch dagegen.

Stattdessen arrangierte ich im großen Rahmen Urlaubsbilder und Postkarten mit Pippi Langstrumpf. „Unser“ Ferienhaus als Sehnsuchtsziel bekam natürlich auch seinen Platz, jetzt lacht der skandinavische Sommer von der Wand. Farbige Keramikteller sorgen für Glanz und interessante Materialien wie der Metallvogel oder der Holzschmetterling bringen weitere Blickfänge in das Arrangement.


Eine gelungene Bilderwand besteht aus einem gemeinsamen Motto aller Gegenstände oder aus einem Farbspektrum, das harmonisch und abwechlungsreich ist. Ein Wechsel aus großen und kleinen Elementen und verschiedenen Formaten bringt Spannung in den Aufbau.

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Hygge: Stoffreste in skandinavische Gemütlichkeit verwandeln

Die Skandinavier haben das Talent, ihr Zuhause lässig, fröhlich und gemütlich einzurichten. Der Charme von schwedischen Sommerhäusern liegt nicht nur in der roten Holzfassade, sondern an der entspannten Ferienatmosphäre im Inneren. Obwohl alle Holzhäuser einen typischen Eigengeruch haben, der mich sofort in meine Kindheit und in Urlaubslaune versetzt, ist dieser Geruch nicht eigentlich schön. Er ist irgendwie typisch, so wie die Einrichtung: Meist zusammengewürfelt, Omas Erbstücke mit IKEA und Stöckersammlungen fremder Kinder gemischt (es sei denn, man hat viel Geld und wohnt in stylishen Designerwohnungen, um alles öffentlichkeitswirksam fotografieren zu können, was bei uns nicht der Fall ist). Kurz, es ist ein bißchen abgeliebt, aber insgesamt gepflegt, lebendig und gemütlich. Genau die Stimmung, die dem Herzen gut tut und Frieden vermittelt.

Dazu gehören selbstgenähte Kissen, oft aus Omas alter Gardine oder Kinderbettwäsche. Oder sonstigen Stoffresten, die irgendwie über, aber zu schade zum wegwerfen waren. In Erinnerung an den zauberhaften Finnlandurlaub letztes Jahr nähte ich ein solches Flickenkissen und eine Wimpelgirlande aus weiteren Stoffresten.


Für den Kissenbezug steckte ich die Stoffreste so zusammen, dass am Ende genug Volumen für ein 40 x 40 cm großes Kissen entstand. Der graue Stoff mit den Punkten, ein ehemaliger Blusenärmel, wurde natürlich noch begradigt… Mir half es, die Stoffstücke zuvor auf einem Kissen mit Stecknadeln zu fixieren, um die Anordnung und die nötigen Maße einschätzen zu können.

Flickenkissen erhalten ihren Charme dadurch, dass sie  nicht wie aus dem Katalog bestellt aussehen, sondern sich tatsächlich verschiedene Stoffreste versammeln. In diesem Fall kombinierte ich Lila mit kühlem Grün und Blau, damit das Kissen auf meinem weinroten Ohrensessel harmonisch wirkt. Kleine und große Muster wechseln sich mit Streifen, Blumen und Kirschen ab.

Für die Wimpelkette fertigte ich eine dreieckige Schablone an, schnitt die Stoffreste zu und bügelte sie, damit sie sich leichter nähen lassen. Eine alte Rosenborte klappte ich halbiert zusammen und schob die offenen Kanten der Wimpel hinein, um sie so zu einer Kette zu verbinden.

Die Wohnzimmerkissen sind bis auf das gesteppte im Jeanslook (es stammt aus Schweden, gekauft in Finnland) selbstgenäht.
Die Tischdecke ist ein Bettbezug, den ich mit Farbe besprenkelte, hier schrieb ich darüber: Froschgrüne Party und Zitronenfest.
Wer fröhlich wie die Skandinavier sein möchte: Hier gibt es die passende Musik.