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Weihnachtliches Material für Gruppenstunden

Vor Weihnachten sind alle Berufstätigen besonders urlaubsbedürftig, während von KundInnen und PatientInnen jetzt etwas besonders Schönes erwartet wird. Wer eine Gruppenstunde mit Erwachsenen oder Kindern vorbereitet und schnell noch ein fertiges Arbeitsblatt oder eine interaktive Idee sucht: Vielleicht helfen meine Materialien weiter? Für Schulkinder, Seniorengruppen, logopädische Stunden oder Lerntherapie.

Weihnachtsgedichte zum Ergänzen und Mitsprechen

Schüttelwörter im Advent

Gedichte für den Winter

Atemfreude-Stunde „Klirrend kalter Wintertag“

Wortfindungsübung „Alphabet im Winter“

Lach-Yoga

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Kindermund: Versehentlich verbotene Wörter

Szene aus meinem Alltag als Logopädin

Mit einem kleinen Jungen, frisch in die Vorschule gekommen, übe ich die Präpositionen. Auf einem Blatt mit verschiedenen Situationen springt unter anderem ein Mädchen in eine Pfütze.
Ich: „Wo springt das Mädchen hinein?“
Er: „In die Schlampe (Vermischung der Begriffe „Schlamm“ und „Pampe“).“

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Kindermund: Bäume unter sich

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin:

Mit einem sehr temperamentvollen Mädchen lese ich das Gedicht vom „großen, kecken Zeitungsblatt“ (von Josef Guggenmos). Ich erkläre dem Mädchen inklusive einer interaktiven Demonstration, was Purzelbäume sind, da sie im Text vorkommen. Im Anschluss soll sie mir Strophe für Strophe das Gedicht nacherzählen und berichtet von „Baumrollen“.

 

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Therapiematerial für die Logopädie

Projekte liebe ich. Dass ich jemals aufwache und denke, mir fehle ein Projekt, kann ich mir nicht vorstellen. Überhaupt, die Welt ist, wohin ich schaue, voller Vorhaben und Konzepte.
Die Krux ist: Meiner Beobachtung nach benötigen die Kirchen, Konzerne, Praxen, Unis und anderen Anbieter von Dienstleistungen und Bildungsangeboten in Deutschland weniger neue Programme als vielmehr eine bessere, transparentere Darstellung des vorhandenen Portfolios an interessanten Angeboten.
Auch ich selbst könnte, statt wieder in meiner Freizeit ein neues privates oder ehrenamtliches Projekt zu eröffnen, mein vorhandenes Engagement klarer darstellen. Da ich keine Public-Relations-Trulla bin, ist mir das eher fremd, aber irgendwo muss ein Anfang ja beginnen 😉

So denn:
„Madoo.net“ ist eine Homepage, auf der SprachtherapeutInnen aller Berufsgruppen ihr Therapiematerial aus der eigenen Herstellung dem riesigen „Kollegium“ artverwandt Tätiger zur Verfügung stellen. Es kann kostenlos herunter geladen und in der täglichen Arbeit benutzt werden. Ich habe davon schon oft profitiert und ebenfalls Arbeitsblätter, die ich erstellt habe, hochgeladen.
Auch für SozialpädagogInnen, LehrerInnen und interessierte Eltern sind Informationen zur Aufklärung über Sprachschwierigkeiten sowie passende Ideen zur Förderung zu entdecken.

Hier geht es zu meinen therapeutischen Informationsblättern und Übungen.

 

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Irgendwann habe ich mir vorgenommen, es zur Gewohnheit werden zu lassen, die Abschiedsgeschenke der Patienten zu fotografieren – oft vergesse ich es aber auch…

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Kindermund: Ganz neu

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Thema Gegensätze, ich stelle ein Beispiel vor:
„Wie ist die Oma? Alt ist die Oma.“
Kind: „Ja.“
Ich: „Wie ist das Baby?“
Kind: „Neu!“

Wir besprechen die Jahreszeiten.
Ein Hamburger Jung, ganz der Experte, zum Frühling:
„Es regnet, aber nicht so viel wie immer.“

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Kindermund: Wie wertvoll ist ein Fisch?

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ein Siebenjähriger erzählt mir:“Ich bekomme Kampffische, die kosten fünf Euro zusammen. Da kostet dann ein Fisch zwei Euro und der andere drei Euro.“
Als ich ihm erklären wollte, dass beide Fische gleich viel kosten und wie ich ihm das vorrechnen kann, wurde er sehr ärgerlich…

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Kindermund: Zuhause

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin:

Ein Fünfjähriger antwortete mir:
„Nee, das Auto ist nicht vom Nikolaus, das habe ich schon lange. Das ist von vorvorvorvorvorgestern, als ich noch fast ein Baby war.“

Im Seniorenheim auf Hausbesuch.
Ich fragte eine winzige alte Dame: „Wo schläft denn die Katze?“
Sie schaute mich mit klaren blauen Augen an und antwortete: „Im Katzenklo.“

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Kindermund: Am Tannenbaume, da hängt ’ne Pflaume…

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin:

Wir üben Haupt- und Nebensätze mit dem Fokus auf den „richtigen Ort für das Verb“ (Verbzweitstellung im Hauptsatz versus Verbendstellung im Nebensatz). Dabei soll Miroslav* möglichst viele unterschiedliche „Klebewörter“ (Konjunktionen) benutzen, „um die beiden Sätze zusammen zu kleben“.
Hier das Ergebnis der Hausaufgabe im Auszug, stolz präsentiert:
Der Tannenbaum siet schön aus, weil er geschmökt ist.
Ich Esse birne, obwohl ich die garnich mag.
Frau Maja reitet heute, weil sie reiten will.

Ahmed* malt einen Tannenbaum bunt.
Ich frage ihn: „Sind das Papierherzen?“
Er: „Nein, echte Herz.“
Ich stelle es mir kurz bildlich vor und höre schnell damit wieder auf, weil mir übel wird.

* Namen wie immer geändert

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Kindermund: Die Logopädin isst Hasenfutter, echt!

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ich schließe die Tür meines Therapieraums ab und gehe in die Mittagspause, in meiner Hand eine Tüte voll Kohlrabi und Karotten. Während das Kindergarten-Kind, das ich gerade verabschiedet habe, von seiner Mutter angezogen wird, ruft es:
„Mama, die isst nur Hasenfutter!“

Eine Woche später.
Auf dem Arbeitsblatt ist unter anderem ein Teddy abgebildet. Das Kind kritisch:
„Der Teddy braucht noch einen Pieschermann!“ und greift mit seinem grünen Stift fürsorglich ein.

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Kindermund: So schöne Aufsticker

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Eine kleine Vorschülerin bat mich um einen „Aufsticker“ (Verschränkung der Begriffe „Aufkleber“ und „Sticker“).

Ich laufe hinter zwei sich unterhaltenden Männern die Treppe zur U-Bahn hoch (ja, das ist in Hamburg so, dass man zur U-Bahn oft hoch statt runterläuft).
Der eine Mann, offensichtlich nicht deutschstämmig, zum anderen: „Und dann habe ich noch Unterlagen ohne…. Untersetzung… ohne Übersetzung!“
Unter und über, hoch und runter – wer soll da noch den Überblick behalten?!