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Näh-Atelier: Blumen, Bilder und Belohnungen

Kreatives Chaos:
Ausgerissene Seiten mit bunter Sommermode und Stoffreste für ein fröhliches Kissen versammeln sich um einen Blumenstrauß. Garnrollen und Natas runden das inspirierende Durcheinander ab…

Das Rosenkissen im Hintergrund nähte ich aus einer Seidentunika, die ich viele Jahre heiß und innig geliebt habe. Jetzt verschönt sie das Wohnzimmer… Das grüne Kissen entstand aus einer Jeans, die Anleitung dazu habe ich hier vorgestellt.

Spitzendetails und lebhafte Stoffkombinationen machen Lust auf frischen Wind im Kleiderschrank.
Anschließend locken die klebrigen Natas zur Stärkung.

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Wilde Wunderlandschaft: Spätsommerlicher Blumenstrauß

„Einfach mal eine Runde Luft schnappen,“ hilft dann, wenn der Kopf vor lauter Problemen oder zu wenig Pausen ganz verdreht ist. Viel zu oft vergesse ich, dass ich nur aus der Haustür treten brauche und schon fünf Minuten später an der Alster durch die Natur spazieren kann. Zu Beginn habe ich noch einen straffen Stechschritt drauf und wühle in meinem Kopf herum, aber nach einiger Zeit legt sich der Gedankenwust und ich nehme meine Umgebung intensiver wahr. Kurz darauf fange ich schon an, Kiefernzapfen zu sammeln und Blumen zu pflücken. Das passiert ganz von allein, ich bin einfach eine olle Sammlerin. Minimalismus ist nicht so meins, weswegen ich ständig meine Eichörnchenartigen Haufen aus gesammelten Dingen aufräumen muss… 😉

In diesem Fall stehen die Sammelstücke in diversen Flaschen und bilden ein lockeres Arrangement aus Wildkräutern und Ästen voller Beeren. Bei uns im Viertel entdeckte ich einen wunderbaren Holzapfelbaum, der mir all die Jahre entgangen ist. Wo hier gelbe und grüne Holzäpfel wachsen, weiß ich, aber diese wunderbaren roten habe ich erst jetzt gefunden. Auf einen Schaschlikspieß geschoben bringen sie noch mehr Strahlkraft in das blumige Durcheinander.

Rinde von Platanen sammelte ich ebenfalls und bohrte mittig ein Loch hinein. Durch das Loch schob ich die Kräuter und Zweige, sodass die Rinde eine horizontale Ebene bildet und zusätzlich Spannung bringt.

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Wilde Tulpen im Schmetterlingsschwarm: Küchen-Stillleben

Der Vogelschwarm ist von der Küchenwand geflattert, jetzt tanzen Schmetterlinge an den Fliesen. Und rund um die Papageientulpen mit ihren dicht gefüllten Blütenköpfen. Dank der Wärme haben sie schon lange Hälse bekommen und hängen wie zappelige Kleinkinder halb aus der Vase.
Orangen warten darauf, gepresst und mit Schokokeksen genossen zu werden.

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Tischdekoration mit Pflanzenkraft

 

Schon viel zu lange hatte ich keine Muße, in Ruhe eine schöne Tischdekoration vorzubereiten. Mit den wild austreibenden Heuchera-Blättern in kräftigem Weinrot und den schwungvollen Efeuzweigen gestaltete ich ein Gedeck voller Pflanzenkraft.
In meiner Lieblingsfarbe Grün natürlich – mit blühenden Akzenten der Forsythie und einem Strauch, der weiße Blütenwolken trägt.
Mir gefallen die verschiedenen Texturen: Das grüne Relief der Glasschale, die Flecken des getöpferten Tellers, die Sprenkel in den Teelichtern und der Vase sowie der Farbverlauf im mundgeblasenen Trinkglas.
Den Perlenstrang als Serviettenring habe ich letztes Jahr selbst gemacht.

For a long time I had no time to do a creative tablesetting. Now I´ve chosen lots of different textures in my favorite colour green. Fresh ivy, strong leaves of Heuchera und little blossoms bring the power of plants into our kitchen.
The pearls around the napkin are also handmade, here I´ve shown the first idea.

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Explosion von grünem Zeugs

Für eine Freundin hatte ich im Urlaub bereits zwei (besonders schöne und unkaputtbare) Becher besorgt, da ich eingeladen war und etwas Passendes mitbringen wollte. Zwei leere Becher wirken nun nicht sooo überzeugend, also brauchte ich eine schöne Füllung.

 

Wildes Gesteck

 

Ich entschied mich, sie mit einem Gesteck aus Zweigen und Früchten zu füllen – ohne Blüten. So war ich mal wieder an der Alster unterwegs, um dort die Fruchtstände von Cornus, Reynoutria, Brombeeren, Schneebeeren und diverse weitere zu sammeln.

 

Wildes Gesteck Dahlie

 

Aus einem der benachbarten Gärten wurde ich von einem freundlichen Afghanen darauf hingewiesen, dass die Reynoutria giftig sei. Das bezweifle ich stark, aber ich erzählte ihm zur Beruhigung, dass eine derart wuchernde Pflanze ruhig ein paar Zweige an mich abgeben könne und wozu ich sie verwenden wolle. Daraufhin lud er mich in seinen Garten ein, um mir so viele Dahlien für meine Freundin zu schneiden, wie ich wolle.

 

Wildes Gesteck Dahlie 2

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Ich wusste nicht so ganz, was ich von dem Angebot halten sollte, aber willigte dankend ein und schnitt drei wirklich wunderschöne, ganz unterschiedliche Dahlien. Danach erzählte mir der Herr noch einen Teil seines Lebens, während ich mit meinem Fahrrad auf dem Weg stand. Bald hatte ich die Fundstücke nach Hause gebracht, zu Gestecken verarbeitet und meinen Beitrag zum Buffet zubereitet. Die große Schüssel stellte ich in die Mitte des Fahrradkorbs, die beiden Gestecke seitlich in die Ecken, und los ging´s zum zweiten Mal an der Alster entlang. Leider verloren die Gestecke einige Beeren (besonders die wundervollen blau-grünen Fruchtstände eines speziellen Cornus), dennoch erntete ich viel Lob für meine wilde Mischung von diversen Gästen.
Dabei war ich mir selber gar nicht sicher gewesen, ob ich diese Explosion von wilden Zweigen, Beeren und Krautigem selbst gelungen fand…

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Rankender Sommerstrauß mit fruchtiger Ernte

Ferienhaus-Garten

 

Am liebsten hätte ich auch in Hamburg einen der schönen Gärten, die wir im Laufe der Jahre mit den gemieteten Ferienhäusern genossen haben. Allein so ein malerischer Holzschuppen, der sich bereits dadurch lohnt, dass er so eine wunderbare Kulisse darstellt… Hier ist nun der diesjährige Ferienhaus-Garten auf Bornholm in der Hauptrolle. Wie bereits berichtet, wachsen auf Bornholm überall Mirabellen, Äpfel und diverse Beeren. Aus Holzäpfeln und gelben Mirabellen legte ich ein Herz auf den Gartentisch, das ganz wunderbar mit dem roten Schuppen harmoniert. Zusammen mit kleinen Mageriten, Wicken, Hopfenranken und lustigem Puschelgras, die ich jenseits der Gartenpforte fand, ergibt sich ein wunderbar sommerliches Bild.

 

Sommerstrauß

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Bornholm is an island between Sweden and the baltic countries, but it belongs to Denmark. It is called „Scandinavia in microcosm“ because of its rich, very diverse nature and lots of cultural monuments. Many artists work at the island and handcrafted delicacys were sold.
We used our bikes every day and collected fruits and flowers.

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Obst aus wilden Hecken naschen

Kaum im Ferienhaus angekommen, sammelte ich erstmal die Äpfel aus dem Gras „unseres“ Gartens, pflückte auf der anderen Seite der Gartenpforte Blumen und Brombeeren.

 

Stillleben mit Obst

 

 

Skandinavische Lebensmittelpreise sind bekanntermaßen beachtlich. Wer im August unterwegs ist, kann sich auf Bornholm kostenlos Vitamine aus Bäumen und Büschen pflücken. Hier wachsen in jeder Hecke Brombeeren: Direkt am Strand, zwischen den Felsen am Leuchtturm, auf dem Feld, in der Burgruine – überall. Zusammen mit den Mirabellen und Äpfeln, die ebenfalls überall wild wachsen, zauberte mein Mann morgens wunderbare Smoothies.

 

WickenAnanas-Äpfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entdecken, was rund um das Ferienhaus zu finden ist und welche Gefäße die Küche bietet, um darin Blumen und Obst zu arrangieren, finde ich jedes Mal wunderbar. Noch nie habe ich so viele Sorten Mirabellen entdeckt wie hier: Gelbe, orangefarbene, rote und schwarze (die so sehr dunkelrot waren, dass sie schwarz wirkten).

 

Obst auf dem Gartentisch

 

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Visiting Scandinavia in august, nobody has to pay expensive prices for fruits: They grow everywhere in the landscape, even on the beach, between the rocks and in the woods. We picked blackberries, apples and mirabelles in lots of colours everywhere. When bicycling through Bornholm, we always had a box close at hand to pick berries and fruits. My husband made great smoothies out of our crop.

Mein sommerliches Stillleben verlinke ich bei RUMS, FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten, Froh & kreativ und FridayFlowerday.

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Maiglöckchen und ein Kampfschwein

Maiglöckchen

 

Die heutigen Link-Parties zum Thema „Blumen“ werden von mir durch ein Sträußchen mit Maiglöckchen ergänzt. Inzwischen sind sie hier verblüht, umso schöner ist es, sich noch einmal an den kleinen Blüten zu freuen. Begleitet werden die Maiglöckchen von Waldmeister, der direkt daneben wuchs, sowie Bornholmer Mageriten und Hornveilchen vom Balkon.

 

Maiglöckchen Waldmeister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Seit ich die Sendung „Neues aus Büttenwarder“ kenne, muss ich bei den weißen Blüten immer an „Maiglöckchen, das Kampfschwein“ denken. Bedauerlicherweise tat Maiglöckchen nichts anderes, als relativ artig neben dem Landwirt zu stehen und den Boden nach Essbarem abzusuchen, was dieser mit „Naja, sie lauert noch…“ quittierte.

Das Sträußchen nimmt bei FridayFlowerday, FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten teil.