aufmerksam, Presse

Party im Seniorenheim: Ideen für Spaß und eine positive Gruppendynamik

In der Fachzeitschrift „Altenpflege Aktivieren“ erschien ein weiterer Artikel von mir, Grundlage war mein Lieblingsthema und Dauerbrenner „Lebensfreude stärken“.
Viele Fachartikel und Stundenkonzepte fokussieren sich auf Aufgaben, Anleitungen und Durchführungen. Mir war wichtig, den Zusammenhalt der Gruppe zu vertiefen und das Wohlgefühl der Einzelnen in den Mittelpunkt zu setzen. Also stellte ich meine fröhlichsten, schwungvollsten Spiele zusammen, für meine Gruppen konzipiert und im Alltag für sehr gut befunden.

Zum Glück konnte ich wieder zwei Damen als Fotomodell gewinnen.
Nachdem sie vom „Lachen am Morgen“ schön locker und gut gelaunt waren, produzierten sie diverse Faxen vor der Kamera und bestanden auf zusätzlichen Motiven: „Frau Krüerke, wir haben noch gar nicht den frechen Spruch aufgeführt!“ Das daraus entstandene Foto sieht aus, als würden die beiden Herzchen jemandem mit größtem Genuss „eins auf die Fresse geben“, daher kann ich es leider hier nicht zeigen 😉

Eine bunte Auswahl weiterer Artikel liegt bereits fertig lektoriert und bebildert in der Redaktion der Fachzeitschrift. Nach Ablauf einer Frist zur Wahrung der Verlagsrechte werde ich sie hier nach Erscheinen wieder vorstellen.

aufmerksam, feminin, glaubhaft

So schöööön: Mein Leben in der neuen Kirche

Hach, war der Sonntag heute schön:
Unser Sommerurlaub ist dieses Jahr sehr spät, sodass wir immer noch durchhalten müssen, während die meisten schon wieder erholt aus den Ferien zurück kommen. Das wusste Gott natürlich, und nachdem ich ihn gestern inständig gebeten habe, mich innerlich zu erfrischen und zu stärken, folgte die Gebetserhörung direkt heute. Dank des Marathons rund um mein erstes Buch war ich das erste Jahr in der neuen Gemeinde oft in einem Besuchs-Modus: Ich komme zwar, und das gern, aber ich kannte nur eine Handvoll Leute. Für jede Form von tieferem Engagement fehlten mir die Kapazitäten, und das fand ich auch in Ordnung so. Es ist, wie es ist.
Letzten Sonntag klärte sich endlich die Frage, mit wem ich im Oktober eine Woche Gemeindefreizeit auf Rømø verbringen werde: Eine alleinstehende Frau, ebenfalls das erste Mal dabei, und ich werden uns ein Ferienhaus teilen. So haben wir beide ein eigenes Zimmer und so viel Ruhe und Platz, wie angenehm für uns ist. Vom Frühsport um 7:00 Uhr bis zur Mitternachts-Sauna wird es sieben Tage lang Halligalli ohne Ende geben. Wir sind beide sehr froh, eine ruhige Oase zu zweit zu haben und uns zurückziehen zu können.
Heute entdeckte ich vor Beginn des Gottesdienstes eine Frau, mit der ich mich die letzten beiden Sonntage unterhalten hatte, und winkte sie mit ihrem Mann zu mir. Später wurde ich von drei verschiedenen Gruppen gefragt, ob ich mit ihnen Essen kommen würde (einmal griechisch, einmal portugiesisch und einmal italienisch) und die Option, auf der Alster zu segeln, stand ebenfalls im Raum. Meine Essensgruppe kannte ich nur zur Hälfte, aber es war einfach so eine entspannte, lustige Stimmung, dass ich mich total wohlfühlte.
Meine Gedanken und Empfindungen wurden ernst genommen und bestätigt, was absolut nicht in jeder christlichen Gruppe beim spontanen Essen der Fall ist – und jenseits des gläubigen Umfelds schon gar nicht.

Trotz der Hitze und einem Bistro direkt an einer Hamburger Hauptverkehrsstraße habe ich heute rundum auftanken können und mich von weitgehend fremden Menschen total willkommen und akzeptiert gefühlt. So soll Gemeinde sein: Statt kleinlich auf oberflächlichen Unterschieden zu beharren oder Cliquenwirtschaft zu betreiben, Menschen mit offenen Armen begrüßen und ehrlich über den Glauben sprechen. Dann natürlich auch unterschiedliche Sichtweisen und Lebenserfahrungen stehen lassen können, auch ohne gemeinsamen Konsens zusammen lachen können. Und einfach spontan sein, miteinander aufbrechen, einander einladen, das Leben teilen, Hilfe anbieten. So hat Gott sich das vorgestellt.

Hier habe ich den Auftakt zum Thema „Auf der Suche nach einer neuen Kirche“ geschrieben.

aufmerksam

Wach bleiben

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In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf
gegen ein Ungeheuer führen,
das alles verschlingt:
die Gewohnheit.
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Honoré de Balzac