aufmerksam, kreativ

Das erste Mal…. auf einer Auktion

Vor Kurzem besuchte ich das erste Mal eine Auktion. Ich hatte schon lange den Wunsch, die Stimmung dort zu erleben und zu sehen, welche Möbel- und Schmuckstücke versteigert werden. Nun erfuhr ich von einem Termin, der gleich am darauf folgenden Tag stattfand. Gespannt fuhr ich von der Arbeit aus dorthin und war überrascht, wie klein die Besucherzahl und wie unglamourös das Auktionshaus war.
Ich -und die Auktionatorin- staunten, wie wenig geboten wurde. Viele Gegenstände wurden mehrfach im Preis reduziert und schlussendlich doch nicht ersteigert, andere verschwanden sehr schnell wieder im Lager.
Einige Male entwickelten sich die Abläufe, die man sich landläufig unter dem Begriff „Auktion“ vorstellt: Es wird ein Möbelstück herein gebracht, angepriesen, der Preis genannt, geboten, überboten, überboten und noch einmal überboten, bis der höchste Bieter – zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten- den Zuschlag erhält.
Schick waren auch Bieter am Telefon und im Internet, aber im Großen und Ganzen verlief die Auktion für die Teilnehmer recht langweilig und für das Auktionshaus wahrscheinlich finanziell unerfreulich.
Glücklicherweise hatte ich mich nicht angemeldet, sodass ich gar keine Gelegenheit hatte, kopflose Entscheidungen angesichts schöner gustavianischer Stühle zu treffen.

Für die, die es interessiert, stelle ich eine fiktive Liste auf, was ich das nächste Mal täte, wenn ich mitbieten wollte:

1.) Informationen bezüglich der Beurteilung des Zustandes alter Möbel einholen (Woran erkenne ich irreparable bzw. teure Schäden?).

2.) Mit PolsterInnen, SchreinerInnen und FassmalerInnen über mögliche Kosten sprechen: Was muss ich addieren, um nach dem Kaufpreis und der anschließenden Restauration einen tatsächlichen finanziellen Aufwand abschätzen zu können?

3.) Auktionen mit passendem Angebot in Erfahrung bringen und im Kalender notieren.

4.) Zum Besichtigungstermin erscheinen, die Antiquitäten in Augenschein nehmen, fotografieren und Notizen machen, anschließend zu Hause Lektüre wälzen und mit MeisterInnen ihres Fachs überlegen, wie hoch die Gesamtkosten ausfallen würden.

5.) Zur Auktion anmelden, ein Gebot abgeben und Ruhe bewahren. Pünktlich erscheinen, mitbieten und stets die anfallenden 16% Gebühr im Kopf behalten, die zum Kaufpreis im Nachhinein addiert werden.

 

 
Vintage-Bee-Clip-Art-GraphicsFairy

aufmerksam, glaubhaft

Es wagen – und warten

 

„Wenn Sie alles tun, was in Ihren Möglichkeiten steht, ist es richtig, zu warten und Gottes Zeitplan zu vertrauen. Er leitet ihre Schritte.
So funktioniert Leben im Glauben. Ein Schiff, das nicht in Bewegung ist, kann nicht gelenkt werden. Wagen Sie mutige Schritte, damit Gott Sie führen kann.“

Dr. Henry Cloud, aus: Zeitschrift Lydia 1/2006

 

„Du verlierst keine Zeit, wenn du auf Gott wartest.“

Corrie ten Boom, aus: Die Losungen 2011, zu finden am 27. 02.2011

 

P1020560

aufmerksam, glaubhaft

Nimm dir Zeit

Nimm dir Zeit zum Denken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit für die Arbeit, denn dies ist der Preis des Erfolgs.
Nimm dir Zeit zum Spielen, dies ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit zum Lesen, dies ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit für die Andacht, das wäscht den irdischen Staub von deinen Augen.

Nimm dir Zeit zum Träumen, dies ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit zum Lachen, das hilft, die Bürden des Lebens zu tragen.
Nimm dir Zeit für die Liebe, sie ist der wahre Reichtum des Lebens.
Nimm dir Zeit, dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit, um mit Freunden zusammen zu sein und ihnen zu helfen, dies ist die Quelle des Glücks.
Zeit ist das begrenzteste Mittel, das du zur Verfügung hast.
Deshalb nimm dir Zeit, den Duft der Rosen zu genießen!

 

Aus Irland

 

P1090219

 

Quelle des Textes: „Dem Leben Richtung geben – In drei Schritten zu einer selbstbestimmten Zukunft“ von J. W. Knoblauch / J. Hüger / M. Mockler, Heyne


aufmerksam

Kindermund: Wilde Tiere

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ich lernte neulich, dass es wilde Tiere gibt, die „Korpssion“ heißen.

Außerdem ist das Erlernen fremder Sprachen, in diesem Fall des Deutschen,
wegen der „Schatz-Wörter“ so langwierig – erklärte mir die Mutter eines Mädchens.
Ich fragte nach.
„Ja, wegen der Wörter-Schatz.“
Nun ahnte ich, dass sie den „Wortschatz“ meint – zugegebenermaßen ein recht ominöses und fast poetisches Wort, man könnte es auch „Wortwissen“ oder „Begriffsmenge“ nennen.

aufmerksam, glaubhaft

„JedeR hat etwas, das sie / ihn antreibt“

Heute kam ich mal wieder an einer Filiale der Volksbanken Raiffeisenbanken vorbei, die den Werbespruch „Jeder hat etwas, das ihn antreibt“ schon eine Weile nutzen.
Heute habe ich mich zum ersten Mal bewusst gefragt, was mich eigentlich antreibt.

Dazu der Film: http://www.was-uns-antreibt.de/
Daraus: „Die entscheidende Frage unseres Lebens ist, will ich Zuschauer meines Lebens sein, oder kann ich auch Akteur sein.“

Was treibt dich an?
Woher kommt deine Energie und in welches Ziel mündet sie?

 

DSCN8331

 

 

aufmerksam, glaubhaft, liebevoll

Andacht: Offen sein für Gottes Reden

Die Andacht eignet sich als Vorbereitung auf eine Predigt. Die Gottesdienstbesucher werden eingeladen, sich einzustimmen und auf den Gottesdienst einzulassen. Zu Beginn wird die Motivation geklärt, warum man eigentlich in der Kirche ist – aus Gründen der Tradition? Um schöne Musik zu hören? Damit der Pastor genau das sagt, was ich heute hören will?
Der Blick wird von der eigenen Befindlichkeit gelöst und in einen geöffneten Horizont geleitet – nach dem „Ankommen“ folgt das „Sich öffnen“, das in „Staunen und Stille“ mündet.

Alle Lieder stammen aus „Feiern & Loben – Die Gemeindelieder“
Hänssler Verlag / Bundes-Verlag / Oncken Verlag 2003

 

Lied 333 „Herr, ich komme zu dir“

Eingangsfrage:
Was tue ich hier?

Bin ich hier, weil der Gottesdienst am Sonntag zum Pflichtprogramm gehört?
Bin ich hier, weil ich etwas erwarte? Was könnte es sein, das ich mir erhoffe?
Gute Gedanken aus der Predigt? Schöne Musik? Unterhalten werden?
Was ist, wenn Gott etwas ganz anderes vorhat – mit der nächsten Stunde, mit der Botschaft, mit mir, mit uns?
Bin ich bereit, meine Aufmerksamkeit von mir weg auf Gott zu richten und zu warten, dass er mir entgegen kommt?

„Menschen, die mit Jesus rechnen, kommen immer in vorbereitete Verhältnisse.“
Paul Deitenbeck

Lied 361 „Ich vergesse, was hinter mir liegt“

Ankommen
Ich bin hier.
Ich bin hier richtig.
Ich bin hier und lasse alles andere draußen.

„Viel zu lange schon sind wir in einem fremden Land gewesen. Jetzt aber lädt Gott Sie ein, nach Hause zu kommen. Dort, wo man fröhlich ist und wo der Frieden wohnt.“
Richard J. Foster

„Ich habe das Bild eines Gottes mit ausgebreiteten Armen vor mir, der auf mich wartet, bei dem ich willkommen bin.“
Gloria Chisholm

„Liebe ist die Antwort des Herzens auf die überwältigende Güte Gottes. Also kommen Sie einfach in ungeschönter Ehrlichkeit zu ihm und reden Sie mit ihm.“
Richard J. Foster

Lied 34 (Kanon) „Wir sind hier zusammen“

Sich öffnen und aufnehmen, was der Heilige Geist mir zeigen will
Ich bin gespannt.
Ich erwarte nichts, ich warte. Auf ein Zeichen von dem, der mir entgegen kommt.
Auf ein Zeichen von dem, der hier anwesend ist und mich berührt.
Auf eine Botschaft, die für mich bestimmt ist.

„Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist, dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst, in sich aufnehmen kann.“
(Agnes Gonxha Bojaxhiu) Mutter Teresa

„Lasst euch von Gott erneuern. So entsprecht ihr immer mehr dem Bild, nach dem Gott euch geschaffen hat.“
Kolosser 3, 10

„Wenn Menschen ehrlich werden, wird Gott wirklich der Herr. Wenn Menschen hören, redet Gott. Wenn Menschen gehorchen, geschehen Wunder.
Wenn wir Gottes Wort hören und Gottes Werke tun, dann wird unser ganzes Leben ein nie endendes Erntedankfest.“
Friedrich von Bodelschwingh

Lied 3 „Dir, Gott, sei die Ehre“

Staunen, Still sein
Gott ist hier. Ich staune über seine Gegenwart. Ich freue mich, dass er da ist.
Er erreicht mich. Ich genieße es.
Ich schweige und bete.

„Gebet ist nicht, dass wir Gott mit unseren Bitten bestürmen, sondern dass wir in Einklang kommen mit Gott.“
Oswald Chambers

„Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus.“
Römer 10, 17

Stilles Gebet

> Überleitung zur Predigt

 

P1030600

aufmerksam, kreativ

Unikate: Schwungvolle Lilien

Nachdem die letzten Produkte aus der Werkstatt nostalgisch waren, kommen jetzt Kissen aus Satin mit dynamischen, modernen Blumendrucken:
Blüten in orange-rotem und braun-silbernem Farbklang, teils scherenschnittartig oder mit filigranem Umriss abgebildet.
Die Kissen werden mit farblich passendem Reißverschluss geschlossen.


Die Kissen kosten pro Stück 9,50 Euro.

aufmerksam, kreativ

„Ideen sitzen“ und „Blödes Orchester“ im Museum für Kunst und Gewerbe

Wer Lust auf einen unkomplizierten Museumsbesuch nach Feierabend hat, der sollte sich den Donnerstag Abend merken: Das Museum für Kunst und Gewerbe hat donnerstags bis 21.00 Uhr offen und lockt dazu ab 17.00 mit ermäßigtem Eintritt (5 Euro). Da das Betrachten von Designobjekte meiner Erfahrung nach weniger Konzentration benötigt als die Auseinandersetzung mit bildender Kunst, lohnt es sich auch nach einem Arbeitstag, hier vorbei zu schauen.
Ich wollte mir schon seit Langem die Ausstellung „Ideen sitzen. 50 Jahre Stuhldesign“ ansehen, tat es nun vor Kurzem und finde, dass es sich lohnt. Zu Beginn empfiehlt es sich, auf den riesigen grünen, nischenartigen Sofas Platz zu nehmen und dem einführenden Film zu folgen. Viele Objekte und Designer trifft man während der Ausstellung wieder, dazu komplettieren weitere Einrichtungsgegenstände aus dem jeweiligen Jahrzehnt und zusätzliche Informationen das Thema. Diese Ausstellung kann ich jedem weiter empfehlen, sie eignet sich für beide Geschlechter gleichermaßen und besonders für Paare, die sich neu einrichten wollen… 😉

Ein weiterer Tipp ist das „Blöde Orchester“ im zweiten Stock:
Dirigent, Cembalist und Komponist Michael Petermann alias „WEISSER RAUSCH“ hat aus 150 historischen Haushaltsgeräten vom Rasierapparat über elektrische Messer, Mixer, Ventilatoren, Staubsauger und Waschmaschinen ein Orchester gebildet. Angeordnet wie ein Sinfonieorchester, das sich auf ein altes Telefon als Dirigenten ausrichtet, spielt es jede Stunde für 35 Minuten eine…. nun ja, eine Musik.
Am 20. 02. 2011 um 12.00 ist der Künstler anwesend  -eine Gelegenheit, die besonders in Begleitung von Kindern und Jugendlichen genutzt werden sollte (Eintritt unter 18 Jahren frei)!

Einen ersten Eindruck gibt es dazu unter http://www.vimeo.com/19902008


„Ideen sitzen. 50 Jahre Stuhldesign“ bis 13. 03. 2011
„Blödes Orchester“ bis 30. 04. 2011

aufmerksam, kreativ

Unikate: Vorboten des Frühlings

Dank einer lieben Kollegin, die mir ihre Digitalkamera lieh, konnte ich den plötzlichen Schneefall nutzen, um meine aktuellen Unikate aus der Werkstatt abzulichten:
Zwei Wärmeflaschenhüllen und eine Kissenhülle aus salbeifarbenem Breitcord mit karierter Borte, Spitze und jeweils einem Schmetterling.


Das Kissen kostet 9,- Euro, die Wärmeflaschenhüllen pro Stück 8,50 Euro.

aufmerksam, kreativ

Skandinavisches Gipfeltreffen in der U-Bahn

IMG_7933

 

Unterwegs mit der U-Bahn ergab sich heute eine nette Situation:
Ein Mann mittleren Alters sowie eine ältere Frau stiegen am anderen Ende des Waggons ein und unterhielten sich auf Schwedisch. An der nächsten Station stieg unter anderem eine schicke ältere Dame zu: Sie meldete sich nach einigen Minuten des Zuhörens, indem sie aufstand und sich zu den beiden herüber lehnte, zu Wort: Eine Dänin. Während die drei sich quer durch den Waggon unterhielten und sich die schicke Dame kurz darauf zu den anderen setzte, gab sich gegenüber eine blonde junge Frau Ende zwanzig zu Erkennen: Eine Norwegerin. Nun fingen sie an, miteinander auf drei Sprachen zu kommunizieren, was zu einigen Nachfragen führte. Trotzdem meinte der Mann mittleren Alters sehr zufrieden auf schwedisch, dass die Skandinavier die Mehrheit in der „tunnelbaner“ darstellen würden. Daraufhin musste ich lachen und nicken, sodass die vier dachten, ich gehöre ebenfalls dazu.
Großartig.