aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Gewohnheiten auf den Kopf stellen

Ich liebe gutes Essen. Und Freunde. Und Tischgemeinschaft.
So kam es, dass ich mich mit einer Freundin statt abends nach der Arbeit morgens vor der Arbeit verabredete: Auf der Suche nach einem passenden Termin kamen wir darauf, dass wir beide sehr gerne frühstücken und mit der Arbeit an manchen Tagen in der Woche erst spät am Vormittag beginnen. Da bot es sich an, mit der S-Bahn ein paar Stationen zu fahren, Brötchen zu kaufen und zwei nette Stunden bei meiner Freundin zu verbringen, um anschließend mit der Bahn weiter zur Arbeit zu fahren.
Zuverlässigkeit und Disziplin sind mir sehr wichtig, von daher musste ich die Uhr im Auge behalten, um rechtzeitig aufzubrechen und pünktlich in der Praxis zu sein. Dementsprechend ist es abends, wenn das Tagwerk erledigt ist, entspannter.
Grundsätzlich kann ich es empfehlen, Gewohnheiten in Frage zu stellen und die Dinge anders zu handhaben als normalerweise. Je öfter wir etwas anders angehen als die Routine uns vorzuschreiben scheint, wird das Leben spannender, kreativer und lebenswerter. Je unterschiedlicher unsere Erlebnisse sind, desto mehr erinnern wir später – Gleichmaß und Strategien wie „Das haben wir immer so gemacht“ lassen das Leben im Rückblick verkürzt und flach aussehen.

„Du kannst dein Leben nicht verlängern,
nicht verbreitern,
nur vertiefen.“

Gorch Fock

 

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