aufmerksam, feminin, glaubhaft, liebevoll

Ich liebe mich

Eine Indianerin pflegte meiner Mutter stets ein paar Rebhuhneier oder eine Handvoll Waldbeeren zu bringen. Meine Mutter sprach kein Wort Araukanisch mit Ausnahme des begrüßenden „Mai-mai“, und die Indianerin konnte kein Spanisch, doch sie genoss Tee und Kuchen mit anerkennendem Lächeln.
Wir Mädchen bestaunten die farbigen, handgewebten Umhänge, von denen sie mehrere übereinander trug. Wir wetteiferten bei dem Versuch, den melodischen Satz zu behalten, den sie jedes Mal zum Abschied sagte.
Schließlich konnten wir ihn auswendig, ein Missionar hat ihn uns übersetzt:
„Ich werde wiederkommen; denn ich liebe mich, wenn ich bei euch bin.“

Legende, aus: Der andere Advent 2007 / 2008

 

 

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aufmerksam, glaubhaft, liebevoll

Sonntag

Zu wenig Zeit genommen
für die Betrachtung der Sterne
Ich rede nicht von Teleskopen
Ich spreche von einer Dachluke
in einer ganz gewöhnlichen
wolkenlosen Nacht
vom Heimweg zu später Stunde
nur flüchtig aufschauend
den Schlüssel schon im Schloss
Nicht was ich nicht weiß
reut mich
mich reut der nachlässige Gebrauch
meiner Augen

Rainer Malkowski

 

Liebe Schwestern,
vergesst nicht, neben dem Lernen, dem Arbeiten und Kämpfen, der Wut und der Geduld das Billardspielen zu lernen.
Oder greift zur Gitarre, Laute, Flöte, lernt das Kochen neu, nicht als Pflicht, sondern als schmatzigen, schmausigen Spaß.
Denkt euch Witze aus, lernt erneut den Himmel sehen, das Jauchzen beim Tanzen, das laute Rufen, das Miteinander; übt euch im Lieben.
Nur so werden wir, altersschwer und grau dann, sagen können:
Ich bin lebenssatt.

Anna Thüne

 

Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist:
Essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch das kann nur Gott ihm schenken!
Denn wer kann essen und genießen ohne ihn?

aus der Bibel: Prediger 2, 24-25

 

Mir geht es nicht um einen Glauben, der aus Spaß und Entspannung besteht.
Mir geht es vielmehr darum, dass der Sonntag als Tag Gottes für die Stille genutzt werden kann – und dazu braucht es eine gewisse Auszeit.
Mir geht es darum, dass das Wort Gottes uns Leichtigkeit und Vergebung bringen kann, wenn wir es hören wollen – bevor wir in die neue Woche starten.
Gott hat uns so viele Begabungen gegeben, die oft genug in den Pflichten des Alltags untergehen. Wann haben wir die Möglichkeit, das zu entdecken, was Gott in uns hinein gelegt hat?
Der Sonntag ist dafür eine schöne Möglichkeit.
Gott hat am siebten Tag selbst ausgeruht.
Der Sonntag ist für ihn bestimmt – und für unsere Erholung.
Das schließt sich nicht aus, sondern es ergänzt sich.

 

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aufmerksam

Kindermund: Fertig! Alles aufgetrunken

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ein Junge, 5 Jahre alt, sehr nachdrücklich:
„Das Pferd hat alles aufgegessen. Und aufgetrunken.“

Ich habe der Mutter eines Kindes versprochen, mit der Klassenlehrerin zu telefonieren, sobald sie und ich im Gespräch die nächsten Therapieschwerpunkte geklärt haben. Währenddessen macht sie (Muttersprache nicht deutsch) ihrem Ärger über die mangelnde Organisation der Lehrerin Luft:
„Das muss ich doch alles planieren! Wie kann ich planieren, wann ich den Füller kaufe, wenn sie mir kein Datum gibt, bis wann wir ihn haben sollen?“

Ein Mädchen im Kindergartenalter: „Erst haben die das Lagerfeuer angezündet. Und dann haben sie es wieder ausgezündet.“

Ein Junge, 5 Jahre alt, schaut nach dem Verabschieden beim Hinausgehen über die Schulter und sagt in sehr fürsorglichem Ton zu mir: „Mach’s gut!“

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Buchempfehlung: „Weiberabend“ von Joanne Fedler

Die einleitenden Sätze auf der ersten Buchseite sagen bereits alles über den Inhalt:

„Dieses Buch ist allen Müttern auf der Welt gewidmet.
Wann immer du dir wie eine schlechte Mutter vorkommst und dich vollkommen allein fühlst
– du bist es nicht.

Du bist es nicht.“

Dieser Roman handelt von der Autorin und Ich-Erzählerin sowie ihren sieben Freundinnen.
Es ist in vieler Hinsicht autobiografisch, auch wenn sie die Figuren der Freundinnen verfremdet hat, um ihre Privatsphäre zu schützen.
Die Frauen, alle Mütter in den Dreißigern, haben sich eine Nacht von ihren familiären Verpflichtungen freigenommen und treffen sich abends zum Essen und Schnacken.
Dabei wird schnell deutlich, dass jede der Frauen ihr Päckchen zu tragen hat:
Ein untreuer Ehemann, ein psychisch kranker Ehemann, ein ständig auf Geschäftsreisen weilender Mann, gar kein Mann.
Ein geistig behindertes Kind, ein verhaltensauffälliges Kind, Kinder mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ein Einzelkind, von einer philippinischen Nanny betreute Kinder während die Mutter Karriere macht: Alle realen Möglichkeiten, die das Familienleben kompliziert gestalten, treten auf.
Dabei ist das Buch weder zynisch noch melodramatisch – es ist einfach sehr, sehr nah an der Realität (was daran liegt, dass die Autorin sowohl eigene Kinder hat als auch Journalistin ist).
Was passiert, wenn aus dem Traum der perfekten Kleinfamilie und dem niedlichen Baby harte Realität wird; was sich körperlich und seelisch bei den Frauen während und nach der Geburt verändert; wie sie eine Beziehung zu ihren Kindern aufbauen und oft genug zweifeln, dass die Liebe und die Geduld reicht.
Wie aus der perfekten Bilderbuch-Mutter eine ungeduldige, schreiende Frau wird, die einfach nur noch Ruhe haben will.
Was das alles für die Liebesbeziehung bedeutet. Und für die Berufstätigkeit der Frau sowie die finanzielle Lage. Wie die Frauen die Rolle von der begehrten Partnerin und der sexy Fremden auf der Straße vermissen, weil sie zu einer abgekämpften, bleichen, schwabbeligen Hülle geworden sind.
Das klingt nicht nach einem Buch, das man freiwillig liest, oder?
Ich habe es trotzdem mit großem Gewinn getan.
Sicher, es ist keine leichte Schnulze, aber so ehrlich und realistisch wie kaum ein Buch, das ich bisher gelesen habe.
Ich kann meine Freundinnen und ihr Leben seit der Geburt der Kleinen nun deutlich besser verstehen. Und ich weiß genau, warum ich keine Kinder möchte – in diesem Buch kamen alle meine Gründe vor.
Trotzdem ist es kein Buch gegen Kinder – es ist ein Buch, das die Realität spiegelt, so wie die Autorin sie erlebt und wie ich sie wiedererkannt habe. Kinder sind großartig – es gibt nichts, was so unverdorben und lebendig ist in unserer industrialisierten Welt. Trotzdem ist es eine große Aufgabe, an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich im Dienst zu sein.
Der Roman liefert wieder einmal den Beweis für das afrikanische Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen.“ In Zeiten von alleinerziehenden Müttern und zerbrochenen Familien mangelt es an Unterstützung, das erlebe ich in meiner Arbeit täglich neu.

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Verlobt!

Inzwischen sind hoffentlich alle liebevoll gefertigten Karten bei den Verwandten angekommen, sodass die Omas und Tanten beider Familien informiert sind und wichtige Neuigkeiten nicht über das anonyme Internet mitgeteilt bekommen (den Freundinnen habe ich es gleich direkt verraten):

Mein Finger blinkt und glitzert wie der einer Prinzessin!
Ach nee, das ist nicht die eigentliche Neuigkeit…
Also von vorn:
Wir haben uns verlobt!
Und freuen uns!
Die veränderte Bezeichnung („Mein Verlobter“ statt „mein Freund“) muss ich allerdings noch üben. Sobald ich es automatisiert korrekt sage, werde ich mich wahrscheinlich schon wieder umgewöhnen müssen…
Tscha, dat is zu un zu aufregend. Aba bis dat man soweit is, wird noch feel passiern. Toerst bruken wia ’n tohuus in Hamborch for uns Leevslüüd.

 

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Kunstgenuss

Erfolgreichen Kunstgenuss erlebte ich zwischen den Jahren in Karlsruhe, dort besuchten wir die Ausstellung “ Kykladen-Lebenswelten einer frühgriechischen Kultur“ im Badischen Landesmuseum. Klingt trocken, war es aber nicht! Die Ausstellung fand ich sehr gut aufbereitet und konzipiert, lediglich der Brückenschlag von der Bronzezeit zur Gegenwart hätte noch deutlicher heraus gearbeitet werden beziehungsweise durch zahlreichere Exponate dargestellt werden können. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und nach der frühgeschichtlichen Vorlage aus grünlichem Speckstein eine ähnliche Ikone herzustellen – darauf hatte ich mich am meisten gefreut.  Dank der tatkräftigen Hilfe von Schatz ist es auch gut gelungen (auf dem Foto schlecht zu erkennen).

Weniger erfolgreich war mein Besuch gestern in der Hamburger Kunsthalle, wo ich die aktuelle Liebermann-Ausstellung besuchen wollte. Da ich am nächsten Sonntag zu einem Workshop angemeldet bin (mal gucken, was mich dort ganze sechs Stunden erwartet), wollte ich unbedingt rechtzeitig einen ersten Eindruck bekommen.
Im Untergeschoss der Galerie der Gegenwart schoben sich derart viele Menschen durch die Räume, dass keines der Bilder zu sehen war. Gleichzeitig war der von mir angeschaute Ausstellungsbereich in einem dunklen, muffigen Jägergrün gestrichen und die Luft war sehr stickig.
Kurz: Ich trat umgehend den Rückzug an.
Der exzellente Mohnkuchen im hauseigenen Café tröstete mich, ebenso die Möglichkeit, durch die gesparte Zeit noch einen Spaziergang vor Anbruch der Dunkelheit machen zu können.

 

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Gentrifizierung in Hamburg-Barmbek

Gerade bin ich durch das „Quartier 21“ geschlendert – eines der aktuellen großen Hamburger Bauvorhaben.
Auf dem fast quadratischen Gelände des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek wird seit einigen Jahren ein Stadtteil im Stadtteil entwickelt. Die Klinik selbst ist in einen hochfunktionellen Neubau gezogen, sodass die historischen Klinkerbauten von 1913 leer standen und von den umgebenden Grünanlagen überwuchert wurden.
Ein Großteil der ästhetischen, historisch wertvollen Gebäude wurde äußerlich weitestgehend erhalten, im Inneren jedoch komplett neu konzipiert und zu großzügigen Wohnungen von bis zu 180 qm umgestaltet. Neubauten mit weniger hochpreisigen Wohnungen kamen hinzu, leider architektonisch weniger gelungen.

Auf dem seit einem knappen Jahrhundert bestehenden Areal findet nun erstmals privates Wohnen statt – positiv ist das insofern, als dass ein hoher Prozentsatz des alten Baumbestandes sowie der ursprünglichen Gebäude erhalten blieb.
Wer durch die Straßen bummelt, sieht jedoch schnell, was negativ zu beobachten ist:
All die „Townhouses“ mit ihren hohen Decken und riesigen Fensterfronten sehen aus, als würden ihre Bewohner sich an 365 Tagen im Jahr für „Schöner Wohnen“ bewerben. Teuer, stylish und mit dem passenden Auto vor der Tür.
Um in meinem beruflichen Slang zu bleiben: Ich wette, dass der Prozentsatz an Privatpatienten in Barmbek von 0% auf gefühlte 25% hoch schnellt.
Arbeiterviertel adé – herzlich willkommen Gentrifizierung in Barmbek!

Nun heißt es allerorten, in Hamburg herrsche Wohnungsnot.
Ein nicht mehr benötigtes, bereits bebautes Gebiet umzufunktionieren ist eine super Idee – schade, dass wieder nur das gehobene Preissegment bedient wird und der Normalverdiener erneut und immer häufiger leer ausgeht.
Dabei ist genau das das Problem: Dass vor lauter Gentrifizierung und Aufwertung ein Stadtteil nach dem anderen zu teuren Wohnraum anbietet, während die bezahlbaren Wohnungen kaum noch zu finden sind.
Hamburg ist bereits Deutschlands Stadt mit den meisten Millionären – da ist es nicht notwendig, die oberen Zehntausend zu hofieren, während die klassischen Arbeitersiedlungen aussterben.
Die CDU und die FDP, die in Barmbek bisher ein Schattendasein fristeten, werden sich definitiv freuen. Und die Gentrifizierung voran treiben. Schöne neue Welt! 😡

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte:Quartier 21

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Buchempfehlung: „Weltwissen der Siebenjährigen: Wie Kinder die Welt entdecken können“ von Donata Elschenbroich

Als Warnung vorab: Dies ist kein Buch, das man locker nach Feierabend liest. Bei mir waren zwei Fahrten quer durch Deutschland mit der Bahn nötig, um ausreichend Ruhe und eine hinreichend reizarme Umgebung zu haben – dann habe ich es mir mit großem Gewinn zu Gemüte geführt.

Zwischen 1996 und 1999 hat die Autorin zusammen mit einem Team aus wissenschaftlichen MitarbeiterInnen über 150 Gespräche geführt, um herauszufinden, was Kinder im beginnenden Schulalter kennen gelernt haben und wissen sollten.
Dabei führt sie der Weg fort von Kindergärten, in denen jeder nach Lust und Laune tun (und wesentlich häufiger lassen) kann, was er will, hin zu einem ambitionierten und gleichzeitig grundlegenden Bildungsbegriff.
In der Liste, was Siebenjährige getan und erlebt haben sollen, treten natürlich Fähigkeiten unserer Kultur auf den Schauplatz – grundlegende Kenntnisse bezüglich Sprache und Logik, die in jeder Vorschul-Untersuchung abgeprüft werden. Das ist aber nicht das Herzstück des Buches: Es handelt vielmehr vom Horizont des Kindes und seiner Umgebung.
+ War das Kind schon einmal im Wald unterwegs? Welche Erfahrungen hat es dort gemacht?
+ Kann es Gefühle erkennen, einordnen und darauf reagieren? Kann es selbst beschreiben, was es denkt und fühlt?
+ Hat es ein Museum besucht? Was hat es dort erlebt?
+ Welche Besonderheit gibt es in unserer Familie, die andere nicht kennen (Rituale, Wörter, Gerichte …)?
+ Waren die Themen Sterben und Tod für das Kind erlebbar (im Gespräch oder unmittelbar)?
+ Hat das Kind seine Anwesenheit und seine Persönlichkeit als Bereicherung erleben dürfen, hat es als „Problemlöser“ auftreten können (Ich habe eine Situation besser verlassen, als ich sie vorgefunden habe  – habe aufgeräumt, habe getröstet, habe einem Gespräch eine positive Wendung gegeben o.ä.)?
+ Konnte das Kind Stille erleben und wie empfand es sie?

Die Liste ist wesentlich länger und oft sehr ambitioniert.
Anhand von Rezensionen im Internet lässt sich erkennen, dass viele LeserInnen die „Bildungsziele“ willkürlich und zu ehrgeizig fanden. Ja, sie sind sowohl willkürlich als auch ehrgeizig. Aber viele sind ebenfalls der Meinung, dass es schwer wäre, einzelne Bereiche des Weltwissens aus der Aufzählung sowie aus den Berichten der „Experten“ zu streichen. Es kommen verschiedenste Berufsgruppen mit ganz unterschiedlicher Sozialisation zu Wort: Jede und jeder hat einen speziellen Blick auf die Welt, damit ergeben sich jeweils unterschiedliche Erfahrungshorizonte und Bildungsziele.

Stichpunktartige Notizen, was ich bemerkenswert fand, weil es bisher Gehörtes und Gelesenes unterstützt:
– Kinder in ihren Fragen und ihrem Forscherdrang ernst nehmen. Naturwissenschaftliche Fragen so weit es möglich ist beantworten, nicht auf den Physik-Unterricht in der siebten Klasse vertrösten! Gleiches gilt für andere ambitionierte Fragen, die Erwachsene in Verlegenheit bringen…
– Wissen wird durch Erlebnisse aufgebaut: Ganzkörperlich, auf Eigeninitiative und Neugier des Kindes hin, aus der Situation heraus – wenn man sie erkennt und nutzt.
Gespräche und Bücher sind schön – erleben reicht weiter!
– In Anlehnung an ein Referat über Janusz Korczak vor vielen Jahren: Kinder nicht bewahren wollen vor ihrem Drang, die Welt zu erobern. Dem Kind etwas zutrauen.
– Die Zeit vor der Schule für Ausflüge nutzen (Bibliothek, Museum, Wildpark, Naturschutzgebiet, Kirche, Berufe entdecken…)

Natürlich wird immer wieder Bildungskritik betrieben – sowohl von der Verfasserin als auch von den Gesprächspartnern. Das ist berechtigt, soll an dieser Stelle aber nicht weiter thematisiert werden.
In meinen Augen ist der Schwachpunkt dieses Buches, dass es aus Fragmenten besteht. Diese wurden zwar sortiert, die Ordnung leuchtet jedoch nicht ein. Innerhalb einer halben Seite finden häufig beachtliche Sprünge von einem inhaltlichen Schwerpunkt zum anderen statt, ohne dass der Sinn dahinter deutlich wird: Das hemmt den Lesefluss sowie den Überblick.

Eine Anekdote zum Schluss:
Ich war ganz ins Buch vertieft und las plötzlich etwas über „Kinder, die die Möglichkeit haben, sich in SchreiBecken zurück zu ziehen, um sich dort ruhig und ungestört auszuprobieren“. Das kam mir sehr seltsam vor – erstens hatte ich noch nie etwas von Schrei-Becken gehört, und zweitens: Was daran sollte ruhig sein? Waren Schrei-Becken der Gegen-Trend zu Snoeselen-Räumen?
Beim erneuten Lesen des Satzes ging mir auf, dass die Autorin SchreibEcken meinte – einen kleinen Tisch, um sich in Ruhe mit ersten Schreibversuchen auseinander zu setzen.
Wenn du das Wort „Schreibecken“ gelesen hättest – was hättest du gedacht? 😉