Monatsarchive: Juli 2015

Üppige Rosen flirten mit Schokoladentrüffeln

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Manchmal sind die spontanen Ideen die besten:
Nach dem Urlaub hatte ich auf dem Wochenmarkt ein Bund Rosen besorgt, um den Abschied vom Land zurück in die Stadt zu versüßen. Mit Waschen, Aufräumen und anderem war ich so beschäftigt, dass ich nicht dazu kam, die Rosen schön zu binden. So schnitt ich sie nur zwischenzeitig frisch an und wechselte das Wasser. Als sie bereits voll erblüht waren, kam mir plötzlich der Gedanke, die Rosen auf der Etagere zu arrangieren. Ich wässerte eine runde Steckmoosform, platzierte sie auf der mittleren Etage und füllte sie mit Rosen. Zwei hob ich mir auf, um sie in einer Vase aus dem Urlaub sowie schwimmend in einer Schale zu präsentieren. Auch zwei Schwimmkerzen fand ich noch, die farblich passten. Zum Schluss füllte ich die Teller mit süßem Gebäck und Schokoladentrüffeln, die ich zusätzlich mit Rosenblättern dekorierte.

 

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Das Tischtuch, für unsere Hochzeit genäht, wiederholt die Farben des Arrangements. Auch wenn einfarbige Hintergründe oft die bessere Wahl sind, um dem Vordergrund den Auftritt zu überlassen – hier schöpfte ich aus dem Vollen.

 

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Freitags versammeln sich Blumen aller Art bei Holunderblütchen und bei Floral Friday Fotos.

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Ausdruck

 

„Es geht nicht um Kunst,
sondern darum,
für das Leben eine Sprache zu finden.“

Pina Bausch

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Zusammen unterwegs

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Ich schwelge weiter im Thema „Urlaub“, da all die schönen Fundstücke von unterwegs noch einmal festgehalten werden sollen.

 

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Zusammen mit frischen Kirschen und einem Kranz aus kleinen Äpfelchen entstehen sommerliche Impressionen. Die Äpfelchen habe ich im Garten gesammelt und auf starken Draht gezogen. Den großen Kranz habe ich aus Stoffmustern vom Raumausstatter gestaltet, sobald er den halbfertigen Zustand hinter sich gelassen hat, stelle ich ihn vor. Aber Spaß gab´s erstmal genug, meine Projekte und die Arbeit warten…

Beim CreaDienstag stellen Kreative ihre Werke vor.

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Liebe zählt keine Chromosomen

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Das Video „Love doesn´t count chromosomes“ entdeckte ich bereits vor längerer Zeit auf einem Blog. Leider habe ich mir den Link nicht sofort gespeichert, sodass ich jetzt das ganze (große…) Internet durchforste, um es endlich wiederzufinden und zu teilen.

Während meiner Recherche fand ich ein „Vorstellungsgespräch“ eines Jungen mit Trisomie 21, das Video nennt sich „The Simple Interview“.

Oder diese Menschen, die alle ganz besonders sind – für Fremde besonders seltsam, für Familie und FreundInnen besonders wertvoll: International Down Syndrome Coalition

Wir sind uns viel ähnlicher, als dass die Unterschiede überwiegen: Das Video ist weiterhin nicht das gesuchte, es gefällt mir dennoch. Was mir aber bereits zum zweiten Mal innerhalb meiner heutigen Recherche auffällt: Auch Mädchen und Frauen mit Trisomie 21 legen großen Wert darauf, dünn zu sein. Wirklich makaber, dass selbst „Behinderung nicht vor Schlankheitswahn schützt“. Klingt böse, ist es auch.

Blatt1Und endlich ist es da, das gründlich gesuchte Video: Liebe zählt keine Chromosomen, Love doesn´t count chromosomes.
Viel Freude damit!

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Blumengruß aus dem Urlaub

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Auf dem „Heimweg“ von einer Tagestour mit dem Rad sammelte ich am Feldrand Blumen und Kräuter, die ich mit in das Ferienhaus brachte. Zuerst arrangierte ich die drei Samenstände des großen Ampfers in einem hohen Glas und füllte die Mitte mit Margeriten, Kamille, Schafgarbe und Wiesen-Labkraut. Besonders das Wiesen-Labkraut erinnert mich an Reisen in Kindheitstagen nach Skandinavien.
Eine kleine Vase, unterwegs gekauft, wurde gleich mit Farn, Gänseblümchen und einer Blüte des Giersch eingeweiht.

Auf dieser Terrasse haben wir viele schöne Stunden verbracht, an die ich mich noch lange gern erinnern werde.

Holunderblütchen sammelt freitags florale Schätze und Fundstücke. Auch am Floral Friday nehme ich teil.

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Stilvolle Unterhaltung

Wer mich gut kennt, weiß, dass ich ein Laster habe: Ich liebe Gutshöfe, ausgedehnte Parks, altes Leinen und Silberbesteck sowie Reportagen rund um das Thema „Adel“. So muss ich umgehend mitteilen, dass ich in der Mediathek des WDR gerade die (fast aktuellen) Sendungen zur dritten Runde „Von und zu lecker“ entdeckt habe.

 

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Wieder laden sechs Besitzerinnen von Landgütern zum Menü ein, reihum besuchen sich die Damen gegenseitig. Es wird sowohl das Gut und die dort wohnende Familie als auch das Dinner vorgestellt. Diese Sendungen sind wunderschön anzusehen, weshalb ich sie Gleichgesinnten wärmstens empfehle:

Von und zu lecker– wie immer nur zeitlich begrenzt in der Mediathek abrufbar.

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Kompromiss in schillerndem Azurblau

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In einer eleganten Zeitschrift entdeckte ich vor einiger Zeit ein Collier aus Edelstein-Perlen, das einerseits wunderschön und andererseits unfassbar teuer war. So riss ich das Bild des Colliers heraus und bewahrte es auf, um zumindest diesen kleinen Eindruck davon zu bewahren.
Vor Kurzem entdeckte ich eine Kette, die unter anderem Halbedelsteine enthielt, die den Edelsteinen des Colliers ähnelten. Sie waren natürlich künstlich gefärbt, um ihre Farbe zu intensivieren, aber zumindest kam ich dem Schmuck meiner Begierde näher.
So trennte ich die Kette auf, sortierte alle erwünschten Steine heraus und legte die anderen weg. Die azurblauen Steine reihte ich mit kleinen silbrigen Rocailleperlen auf den ursprünglichen Draht, auch den Verschluss verwendete ich wieder. Um die nötige Länge zu erreichen, benutzte ich aus der ursprünglichen Kette Halbedelsteine in bläulichem Dunkelgrün. Sie setzen in Farbe und Größe schöne Akzente und lassen die blauen Perlen umso zarter scheinen.

Die changierenden Töne erinnern mich an das klare, schimmernde Meer und ich trage den Schmuck gerade sehr gern.

Kreative Projekte gibt es auch bei CreaDienstag und Meertje.

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Weite Horizonte und fröhliche Herzen

Sicherlich kennst du sie auch: Orte, an denen du Frieden und Freude gleichzeitig spürst. Orte, die zum Auftanken einladen. Orte, an denen du dich leicht und unschuldig fühlst, wie ein dankbares Kind. Wenn nicht, wünsche ich dir, dass du solche Orte für dich entdeckst.

Ebenso kennst du vielleicht die Sehnsucht nach diesen Orten, die manchmal aufbricht und nach Erfüllung schreit. Dann ist es gut, die nächste Möglichkeit zu ergreifen, dorthin zu gelangen.

 

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Im Urlaub waren wir unter anderem an der Schlei. Schon lange war die Reise geplant, weil es dort so wunderschön sein soll – zu Gunsten spannendere Reisen oder anderer Veranstaltungen in den letzten Jahren wurde meine innere Schlei-Idee stets verschoben. Zu unspektakulär.
Doch nun war es Zeit: Nach einigen Tagen in lieblicher Landschaft, netten Begegnungen mit Wildfremden, vielen Wild- und Bauernhoftieren, warmer Sonne, frischem Wind und glitzerndem Wasser waren wir so entspannt, glücklich und gelassen wie selten zuvor. Diese Landschaft stellt etwas mit der Seele an, das kaum zu greifen und gleichzeitig sehr tiefgehend ist.

Der Blick aus dem Fenster, den das obige Bild zeigt, begrüßte mich morgens, wenn ich die sanfte Morgenluft herein ließ. Gegen das gleißend helle Licht erscheint das Zimmer durch die Kamera dunkel, was es natürlich nicht war: Wir wohnten in einem roten Schwedenhaus aus Holz, dessen Balken innen weiß lasiert waren. Auf der Terrasse verweilen und in den Garten schauen, Johannisbeeren pflücken, den typischen Duft des Holzhauses riechen, stets barfuß laufen, im Wohnzimmer sitzen und die hohe Decke unter einem heftigen Sommergewitter förmlich zittern sehen: Das verwandelt ein Ferienhaus in ein Wohlfühlhaus. Wenn die Kräuter direkt aus dem Beet im Salat landen, das Dorf nur aus wenigen Häusern besteht und ich jederzeit durch die Felder zum Wasser laufen kann: Dann hat meine Seele Raum. Wie an vielen Orten nahe der Schlei, in Schwansen und Angeln.

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Eine nette ältere Dame backt dort jedes Wochenende köstliche Torte, die sie im eigenen Garten zwischen Reetdachhaus und Schafweide (siehe Foto) serviert. Steht das Schild mit der gelben Schleife an der Landstraße, wissen alle Bescheid. Offensichtlich gibt es auch Ausnahmen der Regel, so entdeckten wir das Schild plötzlich zusätzlich am Donnerstag…

Gastfreundschaft wird an der Schlei wirklich gelebt.
Schulkinder grüßten uns, wenn wir mit dem Rad unterwegs waren.
Bei einer Weberin schaute ich in die Werkstatt und unterhielt mich sehr nett und kompetent mit ihr, unter anderem über mangelhaften Kunstunterricht in Schulen und motorisch ungeschickte Kinder.
Als wir völlig verschwitzt und müde auf der letzten Etappe einer Tagestour genau im richtigen Moment an einem Garten-Café vorbei kamen, entdeckten wir, dass es in wenigen Minuten schließt. Dennoch stellten wir die Räder ab und ich trat ein, mit der Frage, ob wir noch bedient werden könnten. Die nette Dame lud uns herzlich ein, einen Platz im Garten zu wählen und uns auszuruhen. Sie bot mir einen Erdbeer-Guavensaft an, den sie im Kühlschrank des Cafés verwahrt, aber bisher nur privat trank. Dazu brachte sie etwas später eine Flasche Wasser mit nach draußen, mit dem Hinweis, ich würde den köstlichen Saft vielleicht lieber als Schorle trinken – sie berechne das Wasser nicht. Im Übrigen sollten wir uns Zeit lassen, die Öffnungszeiten seien variabel. Selten wurde ich von einer Wildfremden derart willkommen geheißen.
Ein Landwirt erzählte uns unaufgefordert sehr ausführlich über die Ausgrabungsarbeiten auf seinem Feld. Von den Wikingern habe er eine Vielzahl an Gegenständen gefunden, auch goldenen Schmuck. Leider sei es ein Kartoffelacker gewesen, von dem all die Jahre viele Steine und damit wohl auch Fundstücke beim Sortieren weggeworfen wurden (um als Straßenbelag zu enden…). Er bat uns in seinen Bauernhof, um Fotos zu zeigen.
Neben dem Ausgrabungsfeld, das längst wieder zugeschüttet wurde und bis heute nicht seitens des Museums in Schleswig erwähnt wird, blühen Kornblumen, Kamille und Mohn.

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Die Gastfreundschaft wird sogar auf Privatgärten ausgeweitet:
Unterwegs bewunderte ich überall die traumhaften Gärten, einige sind zu bestimmten Zeiten sowie „nach Zufall“ zu besichtigen. Dieser Garten darf besucht werden, wenn das Gartentor offen steht. Wir schlichen auf den engen Wegen durch überbordende Beete, um niemanden zu stören. Japanische Zwerghühner waren unterwegs, eine Katze tauchte auf, im Teich badeten Frösche. An den Garten schließt sich eine Wildblumenwiese an, dort trafen wir den Hausherren beim Mähen mit der Sense. Wir unterhielten uns über wilde Orchideen, die den Weg auf seine Wiese gefunden haben, und japanische Zwerghühner: Ihre Eier bestünden zu zwei Dritteln aus Eigelb, perfekt zum Backen, erzählte er. In der Diele ist ein kleines Museum eingerichtet, gebastelte Grußkarten, Lavendelherzen und eingetopfte Pflanzen können für wenige Euros mitgenommen werden. Ich entschied mich für zwei Tütchen mit Samen, die ich zu Hause aussäen möchte. Die Hausherrin kam herein, während ich mich in das Gästebuch eintrug. Ich erzählte, dass ich Samentütchen mitgenommen und das Geld in die Kiste gelegt habe. Sie antwortete, dass ich die Samen auch einfach so hätte einstecken können und bot mir an, weitere Samen im Garten zu sammeln.
Selten habe ich so viel zweckfreie Freundlichkeit erlebt.

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Überall gibt es wunderbare Cafés, teilweise mit angrenzendem Atelier. Wir saßen in Gärten, vor Feldern, mit Blick auf das Wasser. Manche Cafés leben vom Tatendrang einer einzigen Frau auf privaten Grundstücken, andere werden als Geschäft geführt.

Zahlreiche Gutshöfe, die meisten gut versteckt, warten darauf entdeckt zu werden.
Konzerte in malerischen alten Dorfkirchen, Erdbeeren pflücken auf der Plantage, Schweine füttern beim Bauern, Segeln mit den Wikingern in Haithabu: Erlebnisse für jeden Geschmack warten auf die Gäste.
Nur Hektik und Ignoranz nicht.
Wir kommen wieder, versprochen.

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Orange geflammte Gerbera in Begleitung

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Als kleinen Blumengruß erhielt ich eine langstieligen Gerbera mit zwei Zweigen Aspargus und Gräsern. Ich hätte ihn in eine schlanke Vase stellen können, wollte jedoch lieber eine kompaktere Form haben, in der die Blüten gut zu Geltung kommen. So wurde das Arrangement kräftig eingekürzt und mit den übrig gebliebenen Rosen eines anderen Straußes kombiniert.

Durch die unterschiedlichen Höhen zwischen Blüten und Bindegrün sowie die seitlich herausragenden Strukturen ist es ein interessanter und ungewöhnlicher Strauß geworden.

An jedem Freitag sammelt Holunderblütchen Blumen von allen Kreativen.

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Raum für neue Ideen

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Im Urlaub habe ich Ideen gesammelt – allerdings nicht die, die ich als Aufgabe mitgenommen hatte. Eine einzige der geplanten „Das denke ich mir in Ruhe im Urlaub aus“-Aufgaben habe ich erledigt, alle anderen schienen unterwegs noch unattraktiver als Zuhause…. Weshalb ich sie schön bleiben ließ, die Ferien sollten wir uns niemals selbst verderben. 😉

Anregungen für Momente, in denen Einfälle Lust haben könnten, zu uns zu kommen:

1.) Ein klassisches (oder anderes) Konzert genießen und dabei die Gedanken wandern lassen.
Wie mein Mann und ich feststellten, kann ein Live-Konzert zu fruchtbaren Ergebnissen führen:
Wir saßen in einer kleinen Dorfkirche aus dicken Feldsteinen mit weiß gekalkten Wänden. Um uns herum nichts als heller Raum (die Kirchen im Norden sind angenehm schlicht) und viele Senioren, die andächtig lauschten. Vorne eine talentierte Harfenistin, die sanft bis temperamentvoll spielte. So dachten wir beide, unabhängig von einander, über alles Mögliche nach und kamen auf gute Lösungen. Natürlich hatten wir geplant, ebenso andächtig wie die örtlichen DorfbewohnerInnen zuzuhören, aber das angenehme Pling-plong-plangplang-pling-plong der Harfe stellte sich als sehr inspirierend heraus. Bei einem Blasorchester oder einem Orgelkonzert wären wir sicher weniger dazu gekommen, über dies und das nachzusinnen.

2.) Allein eine sehr lange Radtour (oder Wanderung) unternehmen, die einen zwingt, sich unterwegs gedanklich zu beschäftigen. Eine kurze Radtour ist zu schnell vorbei, zu zweit ist es zu lustig. Aber allein bei brüllender Mittagshitze quer über´s Land zu radeln oder bei unaufhörlichem Nieselregen gegen den Wind anzutreten: Das fördert das menschliche Gehirn in seiner Kompetenz, sich gründlich abzulenken, statt verrückt zu werden und aufzugeben. Denn mitten im ländlichen Nichts das Rad in den Graben zu schmeißen war bekanntlich noch nie eine sinnvolle Lösung.

3.) Ungewollte Ideen begrüßen, statt erwartete Einfälle zu erzwingen.
Ich hatte mir in den Urlaub ganz konkrete Aufgaben mitgenommen, um die Zeit gut zu nutzen und weil ich annahm, ich würde mich damit gern beschäftigen. Ich verlor einige Tage Zeit damit, mich über mich selbst und meine fehlenden Inspirationen aufzuregen. Dann verlor ich Zeit, um mich über meine fehlende Disziplin im Urlaub zu ärgern (schließlich hatte ich doch den GANZEN TAG ZEIT, um Sinnvolles zu schaffen, also?! Warum ging es nicht???). Als nächstes verlor ich Zeit, mir einzureden, dass die Inspirationen, die stattdessen ungeplant kamen, blöd und sinnlos seien. Am vorletzten Tag des Urlaubs setzte ich mich hin und schrieb einen ganzen Haufen Papierbögen mit meinem Einfall voll. Völlig egal, was daraus wird, ich habe meine Kreativität letztlich doch in die Realität entlassen, auch wenn das Ergebnis nur „Spaß“ war und nicht in Geld zu verwandeln ist.

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