Monatsarchive: August 2011

Andacht: Gott und ich

Als Anbetungsteil vor der Predigt habe ich am vergangenen Sonntag die unten stehende „Andacht“ gehalten. Sie dient eigentlich dazu, dass die Gemeinde sich auf Gott ausrichtet und indirekt als Vorbereitung auf die nachfolgende Predigt. Trotzdem denke ich, es eignet sich ebenfalls dazu, es als kurzen Input einzusetzen, wenn gewünscht mit einer Vertiefung aus eigener Feder. Meine Gedanken dürfen gerne weitergegeben werden, dabei bitte ich aus rechtlichen Gründen um die Nennung meines Namens.
Alle Lieder sind wie immer dem Gesangbuch „Feiern und Loben – die Gemeindelieder“ entnommen -erschienen im Hänssler Verlag, Holzgerlingen; Bundes-Verlag, Witten
und Oncken Verlag, Kassel und Haan. Erste Auflage 2003


Lied: Herr, ich komme zu dir, und ich steh vor dir so wie ich bin Nr. 333

Einleitung:
Wer ist Gott?
Als wen hast du / haben Sie Gott kennen gelernt?

Wer ist Gott heute für dich?

Was wir glauben, wer Gott ist, hängt viel von unserer Erziehung und dem, was uns erzählt wurde, ab. Zu Beginn.
Viel von dem, was wir über Gott denken und sagen, sagt etwas über uns selbst – im Positiven wie im Negativen.
Im Laufe der Zeit haben wir das Bild, das wir uns von Gott machten, verändert.
Wir entdecken bestimmte Eigenschaften Gottes ganz anders oder bewerten sie neu.
So lebendig wie wir sind, so lebendig ist unser Gottesbild.
Und so unterschiedlich wie unsere Gefühle sind, so verschieden wird über Gott berichtet:
Der, der zornig ist – und der, der Erbarmen hat. Dabei resultiert der Zorn aus der Sorge um uns. Gott steht kompromisslos für uns ein. Er sieht uns an und schenkt uns damit Ansehen – ganz egal, welches Bild die Welt von uns hat. Und wie wir selbst über uns denken.

Lesung:
Jeremia 31, 20

„Ich, der Herr, antworte: Ephrahim ist mein geliebter Sohn, mein Lieblingskind! Immer wenn ich ihm Strafe androhe, muss ich doch in Liebe an ihn denken. Es bricht mir das Herz, ich muss Erbarmen mit ihm haben!“

Psalm 78, 38
„Trotzdem blieb er barmherzig, vergab ihre Schuld und tötete sie nicht. Immer wieder hielt er seinen Zorn zurück, anstatt ihm freien Lauf zu lassen.“

Römer 9, 16
„Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.“

Lied: Allein deine Gnade genügt Nr 329

Lesung:
Meister Eckhart

„Der Mensch soll sich in keiner Weise als fern von Gott ansehen, weder wegen einer Schuld noch wegen einer Schwäche noch wegen irgendetwas sonst. Und sollten deine großen Sünden dich auch so weit abgetrieben haben, dass du dich nicht als Gott nahe anzusehen vermöchtest, so sollst du doch Gott als dir nahe annehmen.“

Max Lucado
„Die größte Macht im Kosmos hat Verständnis für Sie und tritt für Sie ein.“

Gordon MacDonald
„Es ist toll, wenn man jung ist und einem Älteren ansehen kann, wie die Gnade Gottes sich in seinem Leben entfaltet hat.“

Lied: Weil du immer zu mir hälst Nr. 412

Wechsellesung im Stehen: Psalm 146 unter Nr 561

Gebetsgemeinschaft

Lied: Die Güte des Herrn Nr. 66

 

 

Andere Lieder zum Thema:

Du bist der Weg, und die Wahrheit, und das Leben
Dir, Gott, sei die Ehre
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt
Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin

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Blickwinkel

Ich bin eine Frau, die Gott liebt.

 

Lesart 1: Ich bin eine Frau, die Gott liebt.

Lesart 2: Ich bin eine Frau, die Gott liebt (d.h. die von ihm geliebt wird).

 

 

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Stilsicher

Eine Runde niveaulose Unterhaltung ist zuweilen das, was ich nach einem langen Tag brauche: Dann blättere ich in einer Illustrierten, um hinreichend von bunten Bildern abgelenkt zu werden, damit ich danach den restlichen Abend etwas Sinnvolles tue.
Und was sah ich während der S-Bahn-Fahrt nach Feierabend, als ich einige Seiten weiter blätterte? Dass hinter Suri Cruise, der Tochter von Katie Holmes und Tom Cruise, eine Person steht, die die gleiche Bluse trägt wie ich! Ich behaupte, es ist Katie Holmes persönlich, notfalls ist es die Nanny. Tatsache ist, dass ich die gleiche Bluse habe. In Blau-Tönen statt in lila-grün-gelb, was ich persönlich hübscher finde, aber der Fakt ist unübersehbar:
Meine Bluse von „Rossana Diva“ wird von einem Hollywood-Star getragen.
Und das beweist: Ich habe Stil.  🙂

 

Suri Cruise, dahinter Katie Holmes mit der beschriebenen Bluse

Meine Bluse

von „Rossana Diva – made in Italy“

Wenn jemand im Internet das oberste Bild mit einer kompletten statt einer kopflosen Katie Holmes findet, bin ich über eine Zusendung des Links sehr dankbar.

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Fernsehsendung zum Locked-In-Syndrom

Der WDR hat im letzten Jahr eine Sendung zum Thema „Wachkoma“ und „Locked-In“ gedreht, die heute auf 3sat ausgestrahlt wurde. Dabei wurde vorrangig die Fragestellung behandelt, ob es „austherapierte“ Patienten gibt, ob alle Wachkoma-Patienten korrekt als solche diagnostiziert sind und welches Potential das Gehirn trotz dieser Diagnose hat.

Bezüglich der Frage, woran man erkennt, wie weit der Wachkoma-Patient seine Umgebung wahrnimmt und wie intakt die kognitiven Prozesse trotz des Unfalls sind, wurden eine Reihe Patienten im Uniklinikum Lüttich eine Woche lang intensiv untersucht. Da im Kernspintomographen zwar Aktivität in einzelnen Regionen des Gehirns sichtbar gemacht werden kann, nicht jedoch die Reaktionen eines vollständig gelähmten Menschen auf Anfrage beurteilt werden können, stellte einer der Ärzte folgende Aufgabe:
„Ich stelle Ihnen eine Frage. Wenn Sie ’nein‘ antworten wollen, denken Sie daran, wie Sie Sport machen. Wenn Sie ‚ja‘ antworten wollen, denken Sie an (…)“
Dadurch werden bestimmte, lokalisierbare Regionen des Gehirns stimuliert (wie in diesem Beispiel die Bewegungsplanung und das geistige Erleben einer Bewegung), wodurch die Ansprechbarkeit und das Sprachverständnis des Patienten durch rot leuchtende Aktivität im entsprechenden Hirnareal eingeschätzt werden können.

Inwieweit ein Patient „austherapiert“ ist oder sein kann, ist derzeit vorrangig eine Frage der finanziellen Mittel der Krankenkasse bzw. deren Bereitschaft, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.
Andererseits weiß ich aus meinem Alltag, dass es mehr Spaß macht, einen Patienten zu therapieren, der aufgrund meiner Bemühungen Fortschritte zeigt, als einen Patienten zu behandeln, um den status quo zu halten. Beides erfordert Einsatz, aber nur das erste vermittelt den Eindruck, erfolgreich zu sein.
Und ich weiß, dass man als Therapeutin einen Patienten nach Jahren der Therapie „satt haben“ kann, dass einem die Ideen ausgehen, dass man trotz Dialog im Kollegenkreis auf der Stelle tritt – dies bedeutet jedoch nicht, dass für den Patienten nichts mehr getan werden kann: Es bedeutet, dass ich als Logopädin an meine Grenzen komme, weil ich tue was ich kann, aber weder Engel noch Heilige bin. Dann bietet sich ein Therapeutenwechsel an oder der Versuch eines neuen Behandlungskonzepts außerhalb der eigenen Praxis.
Nicht jedoch sollte an dieser Stelle der Patienten abgeschrieben und entlassen werden!
Die Frage nach dem Sinn der Therapie ist eine Frage nach dem ‚wie‘, nicht eine Frage nach dem ‚ob‘!

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Unikate: Kleine Tasche für Dessous

Meine eigene Tasche für Dessous hat mir im Urlaub gute Dienste geleistet, sodass ich nun Taschen zum Verkauf nähe.
Diese ist aus weißer Baumwolle mit schwarzen Punkten gefertigt, darauf wurde ein Höschen aus apricotfarbenem Leinen appliziert – zusätzlich schwarze Spitze, ein rotes Satinband, eine kleine Schleife mit einer silbernen Perle sowie eine große Schleife.
Die Tasche wird oben mit zwei Druckknöpfen geschlossen und misst 34,5 cm x 21 cm. Wird weniger Platz gebraucht, kann der obere Teil umgeschlagen und mit einer Schlaufe am orangefarbenen Knopf geschlossen werden. Dann ist sie 25 cm x 21 cm groß.
Das Volumen eignet sich für ein verlängertes Wochenende.

 

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Kindermund: Eine Frage der Betonung

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Ein Junge, 5 Jahre alt, bezüglich der Bildergeschichte „Kim gießt Blumen“:
„Die Blume hat Durst – sooo Durst hat die, die kriegt ein‘ Schluckauf!“

Mein Chef wedelt mit einer Akte herum, auf der ein Klebezettel mit der Aufschrift „Perfekt!“ klebt.
Er: „Marie, was heißt das hier auf deiner Akte?“
Ich: „Perfekt, warum?“
Er: „Wir haben nämlich überlegt, und ich dachte, es hieße etwas anderes…“
Ich: „Wieso, dachtest du da steht `perfekt!`? Also, dann könnte ich ja genauso gut `Marie, du bist so eine großartige Logopädin!` drauf schreiben, aber warum sollte ich das tun?“
Er: „Naja, ich dachte, vielleicht kam der Patient aus dem Urlaub zurück und hat einen großen Entwicklungsschritt gemacht und du warst begeistert…?!“
Ich: „Nee, das ist eine Erinnerung, dass ich mit dem Patienten das Perfekt übe.“

Jaja, so entstehen Gerüchte…

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Setz dich ein!

Eine Bachelorarbeit der anderen Art ist hier zu finden – prägnant und auf den Punkt gebracht:

Setz dich ein

Das Video kann auch unter http://www.setzdichein.de/ aufgerufen werden.

Ein Artikel dazu: http://www.erf.de/1-542-3766-Artikel.html?PHPSESSID=121e0682292f8eb94f09b5959689cd62

 

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Mittenmang inne Heide

För een wunnerboren Tach hebbt wie de Lüneborger Heide genossen. Dat Wedder waar härrlich un dat Leven so schöin!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bickbean
Klein Erna is mit Mamma inne Schwaazen Berge. Die sind so schwaaz, weil da so viel Bickbean auf wachsen. Klein Erna setzt sich mittenmang un isst.
Mittenma saacht sie: „Mamma, ham Bickbean Beine?“
Mamma: „Nee!“

Klein Erna: „Ham Bickbean bestimmp keine Beine?“
Mamma: „Hörscha, die ham keine, was hastu denn?“
Klein Erna heulend: „Wenn Bickbean ganz bestimmp gaa keine Beine ham, dann hab ich eben ein‘ Käfer gegessen!“

zu finden unter http://www.plattdeutsch-hochdeutsch.de/kleinerna_bickbean.php

 

 

 

 

 

 

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Unikate: Capes im Retro-Stil

Diese Capes sind nach einem eigenen Entwurf hergestellt und bedecken den Brustkorb und die Schulterblätter. Sie erinnern an die späten 50er und früher 60er-Jahre, das Cape mit dem plüschigen Fell hätten Audrey Hepburn oder Jackie Kennedy getragen. Sie besitzen Abnäher im Rücken für einen schönen, glatten Fall und sind vorne mit Bändern aus Futter-Taft zu schließen. Beide sind farblich passend gefüttert und tragen innen das „Mirabelle“-Logo.

Nach diesem selbstangefertigten Schnitt nähe ich mit entsprechenden Vorgaben bezüglich der Stoffwahl gerne weitere, individuelle Exemplare nach Ihren Vorstellungen.

 

Das Cape ist Onesize (passend für alle Größen) und kostet 23,- Euro.

 

Das Cape ist Onesize und steht großen Größen sehr gut, es wurde inzwischen verkauft.

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Werkstatt: Customizing mit Shirts und Tops

Hier habe ich die Shirts und Tops, die ich im Laufe dieses Jahres nach meinen Vorstellungen verändert habe (auch „Customizing“ genannt – gekaufte Kleidung wird überarbeitet und dem eigenen Geschmack angepasst) zusammen gestellt.

Die Oberteile sind alle von Peek&Cloppenburg. Dabei hatten die T-Shirts alle ursprünglich sehr eng geschnittene Ausschnitte. Ich habe sie so verändert, dass ein schön gerundetes Dekolleté entsteht und den Ausschnitt mit Borten aufgewertet.
Die Tops haben ihren ursprünglichen Schnitt behalten und wurden von mir in der Optik überarbeitet.
Alle Kleidungsstücke waren vorher schlicht einfarbig.

Gerne entwickle ich mit Ihnen Ideen, wie wir Ihren Basics zu neuem Leben verhelfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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