aufmerksam, kreativ

Schneemann-Karten in bunter Vielfalt: Ein Dankeschön im Alltag

Aktuell muss ich mich damit arrangieren, dass vieles nicht so läuft, wie geplant. So auch mein Kartenstand, der ausfällt, obwohl ich den gesamten September und Oktober dafür wie wild produziert habe.
Was tun mit den ganzen handgefertigten Grußkarten?!
Erst habe ich mich sehr darüber geärgert, darauf sitzen zu bleiben: Es sind einfach zu viele für meinen privaten Bedarf. Nun habe ich beschlossen, sie als Karten-Sets zu bündeln und an Menschen zu verschenken, die mir im Alltag dienen:
Den Gemüse-Frauen auf dem Wochenmarkt zum Beispiel, bei denen ich seit Jahren einkaufe. Und den Angestellten der Bücherhalle (Stadtteil-Bibliothek), die ich seit Eeeeewigkeiten besuche, ohne jemals einen sichtbaren Dank zu hinterlassen (Buchspenden von einer Autorin zählen irgendwie nicht…). Das ist wirklich überfällig und ein großes Dankeschön wert!

Jetzt hoffe ich, dass sie den EmpfängerInnen Freude machen und sich die Mitarbeiterinnen aus den Motiven jeweils das Passende zum persönlichen Geschmack heraussuchen können.

aufmerksam, glaubhaft

Impulse zur Besinnung im Advent: Exerzitien online erleben

Aktuell bin ich zu groggy, um gute Impulse zu teilen, und suche selbst nach wertvollen Gedanken. So stieß ich auf einer Website auf „ökumenische Exerzitien im Advent“: Jede der vier Adventswochen steht ein Lied im Mittelpunkt, das durch tägliche, kurze Anstöße gemeinsam bedacht und erlebt wird. Ich habe es lediglich aufgestöbert und nehme inhaltlich keine Stellung zum Konzept – hoffe aber, dass es gelungen ist! Alle führen die Anregungen selbstständig für sich durch, wissen sich aber gedanklich mit den anderen TeilnehmerInnen verbunden.

Hier der Link, die Texte können einfach angeklickt und gelesen werden:
https://weihnachten.erzbistum.hamburg/exerzitien/

Informationen, Praxistipps und Erfahrungen zu Andachten und Gesprächen über persönliche Themen präsentiere ich in meinem Praxisbuch „Über die großen Fragen des Lebens sprechen. Achtsamkeit und Spiritualität in der Sozialen Betreuung“. Es ist aufgeteilt in die Bereiche Achtsamkeit, Spiritualität und philosophische Themen und eignet sich sowohl für Einzelbetreuungen als auch Gruppenangebote mit SeniorInnen. Das Fachbuch ist erschienen im Verlag Vincentz Network.

aufmerksam, kreativ

Weihnachtskarte ganz fruchtig: Granatäpfel mit Schneeflocken kombiniert

Die ersten Weihnachtskarten bastelte ich dieses Jahr im Mai für einen Artikel in einer Fachzeitschrift.
Die „ernsthafte Produktion“ ging erst im September los, Stück für Stück stelle ich die unterschiedlichen Designs hier vor. Ganz entgegen der Reihenfolge, in der die Grußkarten entstanden, präsentiere ich heute die jüngste Kreation: Granatäpfel auf weihnachtlich getrimmt.
Dazu stempelte ich zwei Rottöne für die Früchte übereinander und zwei Grüntöne verwendete ich für die Blätter, den Rand zog ich wieder über ein Stempelkissen: Ich mag den lockeren, künstlerischen Effekt, den es ergibt.Als Hintergrund verwendete ich Streifen von rotem Papier mit silberfarbenen Glanzpunkten, stempelte einen Spruch und setzte ihn auf einen extra Papierstreifen.
Eine ausgestanzte Schneeflocke (als Material nahm ich eine Schokokuss-Verpackung) lockert die harten Kanten auf, rote Schneeflocken aus einer Paillettenmischung geben weitere Akzente.

Auf Wunsch gebe ich gern Tipps und Anleitungen zum Basteln weiter. Auch Auftragsarbeiten fertige ich an!

aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Tischdeko basteln: Bunter Blumenkranz zur Begrüßung

Meine Kleingruppe der Kirche ist damit an der Reihe, für den „Alpha-Kurs“ zu kochen. Alpha ist eine Reihe von Treffen, bei denen Fragen rund um das Leben, den Sinn und den Glauben besprochen werden. Dies geschieht in einer sehr willkommenheißenden und entspannten Atmosphäre. Der Name Alpha kommt daher, dass diese Treffen sich an alle richten, die den christlichen Glauben neu für sich entdecken möchten. Alpha gibt es auf der ganzen Welt – in Cafés, Kirchen, Universitäten, Gefängnissen, Jugendclubs, zu Hause – überall wo es Menschen gibt. Und alle sind willkommen!

Das soll natürlich ganzheitlich erlebbar werden, daher beginnt jedes Treffen mit einem gemeinsamen Abendessen. Kostenlos, von Freiwilligen zubereitet – diese Woche von meiner Kleingruppe, die mich für das Thema „Tischdeko“ eingeteilt hat. Anschließend folgen bei jedem Alpha-Abend ein Impuls und eine offene Austauschrunde in kleinen Teams.
Also entwarf ich Tischkarten, die richtig fröhlich und groß sind und als Begrüßung und Schmuck gleichermaßen dienen. Eigentlich wollte ich das Basteln übersichtlich halten, stattdessen landete ich beim kompliziertesten Muster, das ich besitze! Jedes kleine Zweiglein wird in jeder Farbe einzeln von Hand gestempelt, das bedeutet pro Tischkarte 23mal Stempeln mit acht Farben und acht verschiedenen Motiven!

Anschließend zog ich die Kanten des Papiers über das Stempelkissen, um einen Rand in dunklem Oliv bzw. dunklem Blau zu gestalten. Eine farblich passende Papierkordel knotete ich um den unteren Bereich. Als Untergrund schnitt ich feste Pappe zu, faltete und klebte sie und setzte das Stempelmotiv leicht schräg darauf.
Und diesen ganzen Ablauf jetzt für alle Teilnehmenden des ganzen Kurses wiederholen, jippie!
Ich hoffe, dass die Gäste sich daran erfreuen…

aufmerksam, glaubhaft

Impuls zu Psalm 92: Für Gottesdienst und Kleingruppen als Download

Für die SeniorInnen der Residenz schrieb ich einen Impuls zu Psalm 92, den ich allen spirituell Interessierten vorbei brachte. Er ist so neutral gehalten, dass er für sämtliche Generationen passt – wer mag, adaptiere ihn gern für die eigene Gruppenzusammensetzung. Anhand der zentralen Aussagen des Psalms lade ich mit Fragen zum Nachdenken und zum Gebet ein, das Konzept kann privat oder in Gemeinschaft eingesetzt werden. Hier kann meine Andacht heruntergeladen werden:
Andacht zu Psalm 92

Informationen, Praxistipps und Erfahrungen zu Andachten und Gesprächen über persönliche Themen präsentiere ich in meinem Praxisbuch „Über die großen Fragen des Lebens sprechen. Achtsamkeit und Spiritualität in der Sozialen Betreuung“. Es ist aufgeteilt in die Bereiche Achtsamkeit, Spiritualität und philosophische Themen und eignet sich sowohl für Einzelbetreuungen als auch Gruppenangebote. Das Fachbuch ist erschienen im Verlag Vincentz Network.

aufmerksam, kreativ

Herbstkarte mit französischem Flair

Das gemeinsame Basteln von Grußkarten im französischen Stil mit den Teilnehmerinnen meines Online-Seminars hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich eine herbstliche Doppelkarte à la franςaise gestaltete. Im Hintergrund verwendete ich Motivpapier, dass an eine elegante Tapete erinnert. Ich stempelte Blätter und schnitt sie aus, fertigte einen Schriftzug an und schnitt Papierkordel zurecht. Gemeinsam mit einem ausgestanzten Ahornblatt und zwei Schmucksteinen fügte ich die Kreation zusammen.

Auf Wunsch gebe ich gern Tipps und Anleitungen zum Basteln weiter. Auch Auftragsarbeiten fertige ich an!

aufmerksam, Presse

Fachartikel: Kartenwerkstatt mit SeniorInnen vom Herbst bis in den Advent


Bereits im Mai bastelte ich erste Weihnachtskarten, um den Artikel zur Kartenwerkstatt für SeniorInnen zu produzieren. Er ist aktuell in der Fachzeitschrift „Altenpflege Aktivieren“ zu lesen.
Für herbstliche Karten rege ich dazu an, sie mit Motiven aus den Grimm’schen Märchen zu verbinden. Dazu lassen sich wunderbar nostalgische Glanzbildchen (Oblaten) verwenden, die ganz einfach das Hauptmotiv auf der Doppelkarte bilden und von den SeniorInnen in der Gestaltung „nur noch“ einen bunten Rahmen abverlangen.
Thematisch bieten sich Märchen an, die im Dunklen spielen, wie beispielsweise die Bremer Stadtmusikanten, das frierende Sterntaler, oder Schneeweißchen und Rosenrot im beängstigenden Wald. So kann die Bastelstunde mit einem Märchen-Nachmittag kombiniert werden und zeitlich aufeinander aufbauen: Morgens basteln, nachmittags Märchen oder umgekehrt.
Im Advent schließen sich thematisch die Aufführungen von Balletten an, beispielsweise Schwanensee, Mausekönig und Nussknacker oder Hänsel und Gretel. Die ProtagonstInnen können gestempelt oder ausgedruckt, coloriert und als Fokus auf der Grußkarte geklebt werden. Als Hintergrund eignet sich Papierspitze in Form von Tortendeckchen, die es in der Drogerie oder dem Ein-Euro-Geschäft zu kaufen gibt. Dazu eine Lage Motivpapier mit glänzenden Elementen als Untergrund, ein Schriftzug und ein paar Glanzeffekte zum Aufkleben:
Schon sind ganz einfache Kartengrüße in wenigen Schritten zusammengefügt.

aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Überraschungstüten: Mitgebsel am Ende einer Gruppenstunde

Meine letzte Achtsamkeits-Gruppenstunde mit den SeniorInnen begann mit einer Überraschungsgeschichte und endete mit einer Überraschungtüte für alle Anwesenden zum Mitnehmen. Ich hatte sie aus buntem Kopierpapier gebastelt und mit Stempeln verziert: Schön genug, um Wertschätzung auszudrücken, aber simpel genug, um sie in Serie anzufertigen.
Im Inneren warteten eine Süßigkeit, ein besonders feiner Tee und 6 bunte Karten mit philosophischen Sprüchen. Außerdem legte ich jeweils einen Bogen besonders schönes Briefpapier und ein Kuvert dazu, um die EmpfängerInnen dazu anzuregen, ihrerseits zu SenderInnen zu werden.

Die Karte auf dem Foto ist nur ein Platzhalter, weil ich alle Originalkarten verschenkt habe…
Auf Wunsch gebe ich gern Tipps und Anleitungen zum Basteln weiter. Auch Auftragsarbeiten fertige ich an!

aufmerksam, kreativ, Presse

Mein sechstes Buch: „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“

Nach sechs Jahren in der sozialen Betreuung von SeniorInnen habe ich alle Erfahrungen in dieses Grundlagenwerk eingedampft. Nun ist es im Buchhandel erhältlich: „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“

Der erste Teil stellt viele Fragen, dazu habe ich als Bild einen Zirkus verwendet:
Das Publikum auf den Rängen: Was sind unsere Zielgruppen? Kommen sie gleichberechtigt vor oder gibt es Personen und Interessen, die nicht beachtet werden?
Die Manege: Wie sortieren wir die Vielfalt unserer Angebote? Welche Gruppenstunden sind doppelt, welche fehlen, was raubt unnötig Kraft?
Wer ist in unserer Abteilung die/der ZirkusdirektorIn? Wer bestimmt viele Entscheidungen, wer gibt das Tempo im Arbeitsalltag vor? Wie ist das Verhältnis zu Vorgesetzten und was wünschen „wir an der Basis“ uns an Unterstützung?
Die Raubtiere und Ziegen: Welche MitarbeiterInnen reiben sich untereinander, welche SeniorInnen sorgen für Unruhe? Wie entschärfen wir Konflikte im Team und zwischen BewohnerInnen oder Tagesgästen?
Der Zirkuswaggon: Wo tanke ich Kraft? Was sind meine Rückzugsmöglichkeiten im Arbeitsalltag und privat?
…und viele, viele Fragen mehr.
Sie laden zu einer Standortbestimmung ein: Wo stehen wir, wo stehe ich heute? Wohin möchte ich? Welche Aufgaben möchte ich abgeben, was stattdessen intensiver kultivieren?
Immer wieder gibt der „Sternenstaub für die Praxis“ kurze, handliche Tipps zur direkten Anwendung.

Im zweiten Teil folgt gaaaanz viel Praxis:
Wie teilen wir das Jahr auf? Wann organisieren wir welche Feste und welche Mottos gibt es jenseits ausgelutschter Klassiker?
Welche Struktur geben wir dem Monat, wie teilen wir Gruppenstunden und Einzelbetreuungen während der Woche auf?
Welche körperlichen, geistigen, kreativen und spirituellen Angebote haben wir? Was wollen wir bleiben lassen, was stattdessen neu dazu nehmen? Decken wir dabei alle Zielgruppen ab?
Ausflüge, Projektwochen und weitere Themen stelle ich mit Konzepten und Praxistipps vor.

Der dritte Teil besteht aus erlebten Geschichten aus meinem eigenen Arbeitsalltag:
Nun dürfen sich die LeserInnen zurücklehnen und heutnah dabei sein, wie ich täglich zwischen Freude und Chaos schwanke. Humorvolle Beobachtungen, reale Berichte und lustige Checklisten zeigen: Auch die anderen BetreuerInnen sind täglich zwischen vergnügt und vertrackt unterwegs.
Hier ist eine Leseprobe zu finden.

 

 

 

 

 

 

aufmerksam, kreativ

Herbstlaub, Pilze und Kürbisse: Grußkarten wie Collagen

Für diese Grußkarten schnitt ich Strukturpappe zu und faltete sie zu einer Doppelkarte. Darauf setzte ich herbstliche Bilder, die ich aus Motivpappe zuschnitt und deren Ecken ich mit einem Stanzer ausknipste. Den oberen Rand schmückte ich mit bunten Papierstreifen aus der Restekiste.

Auf festes, weißes Papier stempelte ich verschiedene Blattformen – nach einander pro Blatt in zwei Farbtönen, um eine lebendige Optik zu erzielen. Anschließend schnitt ich sie aus und arrangierte sie auf- und übereinander.
Aus Papierkordel drehte ich eine Schleife und setzte zusätzlich Schmucksteine auf. Mit einem kleinen Gruß schmuggelte ich die Karten auf die Schreibtische meiner Kolleginnen.

Auf Wunsch gebe ich gern Tipps und Anleitungen zum Basteln weiter. Auch Auftragsarbeiten fertige ich an!