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Mein Gebet „Für dich“ in der Zeitschrift Lydia

Die christliche Frauenzeitschrift „Lydia“ druckte eins meiner Gebete ab: Aktuell passiert das ungefähr ein Mal pro Jahr, letztes Jahr war es ebenfalls die August-Ausgabe! Ich schrieb das Gebet im letzten Herbst für eine Freundin, ganz spontan beim Nudeln kochen, weil sie mir innerlich vor Augen stand. Manchmal sind die ungeplanten Nebenbei-Werke diejenigen, auf die wir später am liebsten zurückgreifen, um auch anderen damit eine Freude zu machen.

Für dich

Ich wünsche dir Nahrung
und Heilung für die Seele.

Ich wünsche dir einen wärmenden Pulli,
der dich umfängt und tröstlich einhüllt.

Ich wünsche dir einen Leckerbissen,
der deine Augen leuchten lässt und deine Zunge tanzen,
bis er deinen Bauch wohlig füllt.

Ich wünsche dir einen Anruf,
der dich erst überrascht und dann erfreut:
Jemand denkt an dich, betet für dich, hat dich lieb.

Ich wünsche dir einen Sonnenstrahl,
der sich mutig und frei
durch die Wolkendecke schiebt und dir zuflüstert:
Du bist gehalten.
Du bist geborgen.
Du bist wertgeschätzt.
Dein himmlischer Vater hat dich lieb.

 

© Marie Krüerke

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Kranz aus Papierblüten: Schnelle Dekoidee

Vor lauter Bücher und Artikel schreiben, Workshops konzipieren, Karten gestalten und dann ja auch noch arbeiten bin ich die letzten Monate absolut nicht dazu gekommen, unsere Wohnung zu dekorieren. Es interessiert hier auch gerade niemanden, wie die Wände aussehen….. Bis ich kurzentschlossen einen Kranz aus grünen und schwarzen Papierblüten fertigte, die ich vor vielen Jahren für unsere Hochzeit kaufte und dort dann nicht benötigte. Nun zog ich sie aus einer der diversen krüerk’schen Materialkisten (-;
Zack-zack ballerte ich die Blumen mit Klebe auf eine runde Unterlage aus Pappe, die ich mit Hilfe eines Tellers gezeichnet und ausgeschnitten hatte. Als Akzent setzte ich silberfarbene Klebeperlen auf, die mir sonst für meine Grußkarten zu groß sind. Um die Form aufzulockern, klebte ich noch ein paar zusätzliche, lose Blüten an unsere hässliche Küchenwand. Sei hübsch oder ich fress dich – und schon sause ich schnell zum nächsten Projekt weiter!

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Gruß zum Entspannen für eine liebe Freundin

Manchmal ist es schwerer, Aufgaben und Pläne liegen zu lassen und für ein paar Stunden aus der allgemeinen Hetze auszusteigen, als weiter den Pflichten zu folgen.
Meine Doppelkarten laden dazu ein, sich für einen Moment zurückzuziehen und die Welt sich ohne uns weiterdrehen zu lassen.

Ich habe zum ersten Mal einen diagonalen Entwurf ausprobiert, für den ich zwei Rechtecke aus unterschiedlichen Motivpappen schräg zerteilte und neu kombiniert zusammensetzte. Mir gefällt die Farbkombination mit dem geometrisch aufgebauten Hintergrund sehr gut. Das Stempelmotiv stammt von Stampin`Up, ich klebte jeweils einen Spruch dazu und rundete die Grüße mit gelb-weißer Kordel ab.

Meine Karten verkaufe ich für 4,00 Euro inklusive Umschlag, Anfragen erreichen mich über mail@wisperwisper.de

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Frische Brise: Grußkarte mit Dame am Meer basteln

Heute zeige ich eine sommerliche Karte, die wunderbar frisch und maritim wirkt.
Ich schnitt aus strukturierter Pappe Doppelkarten zu und ordnete darauf versetzt zwei unterschiedliche Motivpappen in Blautönen an. Die Dame stempelte ich auf dickes weißes Papier, schnitt es zu und färbte die Ränder mit einem Stempelkissen. Die Muschel und der Seestern entstanden aus zwei Farblagen und wurden anschließend sauber ausgeschnitten. Zweifarbige Kordel ringelte ich zu einem Kreis und klebte sie als zusätzlichen Akzent auf.

Meine Karten verkaufe ich für 4 Euro, hier verwendete ich Stempel von Stampin’Up. Wer gern ein Exemplar erhalten möchte oder sich ein ähnliches, personalisiertes Design wünscht, erreicht mich über mail@wisperwisper.de

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Üppige Pfingstrosen: Abschiedskarten für die Kleingruppe

Wir hatten dieses Semester in der Kirchengemeinde eine wunderbare Kleingruppe, in der es um die Verbindung von Malen und Gebet ging. Mich hat die gemeinsame Zeit sehr berührt und innerlich verändert. Jedes Mal habe ich mich extrem auf den 14tägigen Termin gefreut, auch wenn viele Abende online stattfanden und dadurch wenig Raum für Gemeinschaft blieb. Unsere Kursleitung hat sich sehr, sehr viel Mühe gegeben und mich wird das Thema weiter begleiten – mal schauen, wie.
Neben der Dankeskarte für die Gruppenleitung bastelte ich für alle Frauen eine Karte mit einem Gebet von mir und einem ermutigenden Spruch, um sie auf ihrem Weg als Künstlerin zu stärken. Ich merke selbst immer wieder, wie angreifbar meine Identität als Künstlerin ist – sicher freuen sich alle über meinen Kartengruß.

Zwei Versionen fertigte ich an – einmal in hellblau und einmal in rosa. Grundlage ist glänzende, strukturierte Pappe, die ich zuschnitt und faltete. Darauf setzte ich leicht verschoben zwei unterschiedliche Motivpappen in Blau- bzw. Rosatönen. Auf festes, weißes Papier stempelte ich die Struktur von Leinengewebe und setzte jeweils eine Pfingstrose darauf. Als Akzent klebte ich gebündeltes Glitzergarn zu Füßen der Päonie. Ins Innere platzierte ich eins meiner Gebete sowie die Ermutigung: „Du bist eine Künstlerin! Bei Gott kannst du aufblühen“.

Wer selbst eine Pfingstrosenkarte versenden möchte, erhält sie bei mir für 4 Euro über mail@wisperwisper.de

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Buchempfehlung: „Everything I’ve Ever Done That Worked“ von Lesley Garner

Ich handle gerne freundlich, klug und geduldig.
Das ist mein erklärtes Ziel, aber oft kommt mir meine Menschlichkeit dazwischen:
Wie so viele andere verhalte ich mich versehentlich (und routinemäßig) egoistisch, ungeduldig und treffe vorschnelle Entscheidungen. Um mir selbst im Morast der täglichen Hoffnungen und Enttäuschungen ein festes Fundament zu geben, starte ich bewusst mit Weisheit in den Tag: Als Christin lese ich während des Frühstücks ein Sachbuch, eine Andacht oder einen Fachartikel, der meine Seele ernährt und meinen Geist herausfordert. Ich suche Weisheit, um meinem Inneren Wachstumsimpulse zu geben und meine unruhige, selbstbezogene, sprunghafte menschliche Natur in den Hintergrund treten zu lassen. Das ist keine Garantie dafür, dass mein Tagewerk gelingt – aber eine wesentlich bessere Voraussetzung, als wenn ich es nicht täte.

Nun ist die Frage, was Menschen, die mit Gebet, Bibellesen und christlicher Ratgeberliteratur nichts anfangen können, ihrer Seele morgens zum Frühstück anbieten?
Zufällig (danke, Jesus….) zog ich das Buch „Everything I’ve Ever Done That Worked“ von Lesley Garner aus einem öffentlichen Bücherschrank. Die drei bis vierseitigen Essays sind so schlau und auf den Punkt und schwungvoll und inspirierend und weise, dass ich mich komplett in die Gedankensammlung verliebt habe. Ich lese extrem viel, aber ihre Gedanken sind mir tatsächlich noch nirgendwo untergekommen. Bodenständig und gleichzeitig fantasievoll, realistisch und auch in Krisen aufmunternd und humorvoll: Die Texte sind ein wahrer Schatz.
Lesley Garner, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in ihrer Fünfzigern, schreibt über Lebenslektionen, kreative Auszeiten, innere Haltungen, praktische Alltagstipps und wie wir unsere Seele befreien.
Ich liebe dieses Buch!
Christliche Sachbücher helfen meiner Suche nach Weisheit und innerer Entwicklung oft weiter, psychologische Ratgeber gelegentlich auch. Diese Sammlung an pointierten Impulsen redet weder von Gott noch von Psychologie, ist aber dennoch von Schöpferkraft, Kreativität und Klugheit durchdrungen.
Manche Bücher würde ich gerne kofferweise kaufen und an alle verschenken, die ich gern habe – diese Entdeckung ebenfalls! Es ist nur auf Englisch erhältlich, was den Lesegenuss nicht schmälert: Ich finde es leicht und flüssig lesbar.

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Gutscheinkarte mit Einkaufstasche: Bitte einmal zugreifen!

Für den aktuellen Mai-Wettbewerb bei lillyinheaven habe ich mich an einer Anleitung für eine Klappkarte mit aufspringender Geschenktüte versucht. Im ersten Moment fragte ich mich, wie viele Stun-den das wohl brauchen würde, aber nachdem die innenliegende Tasche erstmal fertig war, gelang die eigentliche Karte sehr zügig. Sowohl für die Tasche als auch für die Grundkarte wählte ich zwei wilde Regenbogenmuster aus einer Motivpapierpackung eines Discounters. Ich hatte mich bisher nicht daran getraut und dachte jetzt abenteuerlustig: „Eine frickelige Anleitung in Kombination mit einem riskanten Muster – warum nicht?! Wenn es schief geht, geht es gleich doppelt schief!“
Aber es ging nicht schief, es knallte nur – auch mal schön. Den einfarbigen Tonkarton nutzte ich noch mehrfach als Zwischenlage, um optisch etwas Ruhe rein zu bringen: Dafür ist ein sattes Blau einfach prädestiniert, ohne dass der Farbklang matt und abgeschwächt wird. Die aufgesetzten weißen Flächen zog ich am Rand über ein Stempelkissen, damit sich ein weicherer Übergang ergibt.
Mein Schmetterlingsstempelset bekam endlich seinen ersten offiziellen Auftritt, in Jeansblau und Brombeermousse druckte ich sie auf festes weißes Papier und schnitt sie aus. Ein Etikett mit einem Spruch von Stampin’Up dazu runden die Karte ab.
Für das Design mit Geschenktasche habe ich nur selten Verwendung, aber die Maße und das Layout der Karte als solches sind super und werden definitiv öfter entstehen!
Die konkrete Anleitung findet ihr hier verlinkt bei lillyinheaven.

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Doppelkarte mit schrägem Schnitt: Einfache und zugleich raffinierte Anleitung

In losen Abständen treffen wir uns in der Kirche zum kreativen Werkeln, und der größte Luxus ist, dass ich nur ein paar ausgewählte Schätze beitrage und das gesamte Material von einer netten Dame bereitgestellt wird. Während sich nebenan, durch eine mobile Trennwand nur unzureichend abgeschirmt, der Gospel-Chor die Seele aus dem Leib brüllte, frickelten wir friedlich an unseren Grußkarten. Ich verliebte mich in die Blumen-Motivpappe und kombinierte sie mit zwei Stanzteilen, die ich nur aus dem großen Fundus fischen brauchte. Luxus, sagte ich das schon?
Die Vögel auf dem orangefarbenen Etikett sehen aus, als würden sie sich in der Abendsonne über dem Blumenbeet versammeln…

Die abgeschrägte Ecke ist so simpel und dennoch derart effektvoll, dass ich ganz begeistert bin. Aufwändige Faltungen fertige ich sonst nur in Workshops an und zu Hause nie wieder – dieses Kartenlayout werde ich ganz bestimmt noch serienmäßig produzieren! Dabei ist es immens wichtig zu beachten, spiegelverkehrt auf der linken Seite des Motivpapiers die Maße und die Schrägung einzuzeichnen, damit am Ende der bunte Karton passend auf der unifarbenen Grundkarte platziert werden kann. Automatisch neigt man dazu, mit dem Bleistift auf der Rückseite des Papiers die Maße so einzuzeichnen, dass sie dem finalen Ausschnitt entsprechen. Wendet man dann die Motivpappe auf die Vorderseite, ist die Schräge plötzlich falsch….

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Aufwändige Faltkarte: Wie kompliziert kann eine Grußkarte werden?

Neulich erhielt ich ganz kurzfristig die Nachricht, dass ich einen frei gewordenen Platz in einem kleinen Kreativworkshop besetzen könnte. Natürlich war ich dabei und ließ mich überraschen, was gebastelt werden sollte. Es entstand eine aufwändige Faltkarte, die von einer Banderole zusammen gehalten wird.

Sie lässt sich an den Ecken auseinanderziehen und gibt den Blick auf die innenliegende Botschaft frei, die noch Raum für einen handschriftlichen Gruß lässt.
Derartig komplexe Faltungen sind mir bisher zu viel Aufwand, auch wenn meine Stempelbilder für Grußkarten durchaus 12 Schritte beinhalten – vom Herstellen der eigentlichen Karte noch gar nicht zu reden. Umso mehr freut es mich, wenn ich selbst angeleitet werde und zur Abwechslung mal von der Expertise anderer profitieren darf!

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Jippie-ja-yeah: Endlich besitze ich ein Stand-Up-Paddleboard!

Uiuiui, da hatte ich gestern dezentes Herzrasen:
Das erste Mal mein Stand-Up-Paddle-Board aufpumpen, benutzen und heil wieder auf dem Fahrrad nach Hause hühnern! Mitte der Woche hatte ich es second-hand nach der Arbeit abgeholt und unfallfrei auf dem Gepäckträger nach Hause geradelt. Nun waren diverse Neoprenschuhe per Post gekommen, von denen zumindest ein Paar passte – und es hielt mich nichts mehr! Auf zur Jungfernfahrt, pfeif auf 15°C und fehlende Profiklamotten an den Beinen: Die Regenhose musste es tun.
Der von mir ausgewählte Steg war belebter und beliebter als gedacht, was ganz praktisch war, so schnackte ich nett sowohl beim Auf- als auch beim Abbauen mit Wildfremden und hatte weniger Zeit, Angst vor Fehlern zu entwickeln.

Tatsächlich gibt es mitten in Hamburg ganz lauschige Ecken, die ich mir nur mit einem sehr niedlichen Haubentaucher und einem hektischen Buntspecht teilte. Ersterer ergatterte vor meinen Augen einen Fisch und schwamm sehr stolz vor der Nase des Boards damit herum… Der Blick in seinen Augen sagte eindeutig: „Mein Fisch! Feiner Fisch! Schau mal: Lecker Fisch!“
Nach zwei Jahren, die komplett aus Corona-bedingtem Verzicht auf absolut alles Vergnügen und dafür doppelt und dreifach viel Arbeit bestanden, habe ich mir eine Belohnung mehr als verdient. Und einen Beitrag zu mehr Lebensfreude, denn ein Ende von Corona und Krieg sind wirklich nicht abzusehen…

Zum Schluss mal austesten, wie gemütlich es sich sitzen und chillen lässt – Yoga auf dem Brett kommt später. Die Vorbesitzerin erzählte, sie habe mal das Abendbrot in den Rucksack gepackt und auf dem Wasser verzehrt: Auch eine gute Idee.
Da der ganze Spaß sich trotz second-hand und möglichst günstiger Sportklamotten (nur die Hose fehlt noch…) doch ordentlich zusammen läppert, wie man bei uns sagt, hoffe ich, dass ich einige Jahre daran Freude haben werde. Derzeit werde ich von einem tierischen Muskelkater gut unterhalten… der war wohl für die erste Runde im Preis inbegriffen.