aufmerksam, kreativ

Küchen-Garten

 

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Das aktuelle Stillleben in der Küche besteht aus einer einzelnen weißen Hyazinthe, die ich inklusive Topf in ein Vorratsglas gestellt habe. Um das Plastik des Topfes zu verdecken, sammelte ich im Garten Moos und schob es mit einem schmalen Zweig rund um die Knolle am Glas entlang nach unten, bis das Moos einen dichten Mantel um den Plastiktopf bildete.
So hat die Hyazinthe besseren Halt als in den üblichen Blumentöpfen und zaubert zusammen mit den grünen Craquelé-Schalen eine Stimmung wie im Gewächshaus.
Wenn sich die Blüte dann im strahlenden Frühlingslicht im Fenster und in den Fliesen spiegelt und verdoppelt, freue ich mich über den besonders malerischen Effekt.

 

Weitere schöne Blumen sind bei Holunderblütchen sowie Art of 66 zu entdecken.

aufmerksam, glaubhaft, liebevoll

Andacht zum Thema „Gemeinschaft und Miteinander“

 Im Folgenden teile ich eine Andacht, die ich gehalten habe. Nach Rücksprache mit mir kann der Text gerne weiter verwendet werden.
Die interaktive „Woll-Idee“ kann in einer Kirchengemeinde oder Kleingruppe, die locker ist und sich darauf einlässt, auch real durchgeführt werden. In Gemeinden, die eher traditionell und weniger experimentierfreudig sind, reicht es, die Idee als „Anleitung zum Mitdenken und -Fühlen“ vorzustellen. Nicht, dass jemand angesichts der neuen Methoden empört die Kirche verlässt, weil Wollknäule von Mensch zu Mensch über die Bank-/Stuhlreihen hüpfen… 😉

 Alle Lieder sind wie immer „Feiern & Loben – Die Gemeindelieder“ entnommen, Bundes-Verlag Witten.

 

Ich liebe Gemeindefreizeiten.
Und zwar aus zwei Gründen: Wegen der Verantwortungslosigkeit und der Anarchie.
Ehrlich.
Ihr nicht?
Okay, vielleicht sollte ich es näher erklären:
„Verantwortungslos“ meine ich die Tatsache, dass ich den Freitag der Anreise grundsätzlich frei nehme, damit ich unterwegs schon Gemeinschaft mit anderen bei der Entdeckung der Umgebung haben kann, bevor wir die restlichen Ankommenden zum Abendbrot im Tagungshaus treffen. So kann ich Gottes Schöpfung genießen und den Kopf frei vom Alltag bekommen, damit die Inhalte des Wochenendes auf fruchtbaren Boden fallen. „Verantwortungslos“ ist in meinen Augen auch die Vollpension, weil ich mich um nichts kümmern brauche, als pünktlich anwesend zu sein und mich an der Mahlzeit erfreuen kann. Dankbar.
„Anarchisch“ ist an Gemeindefreizeiten für mich, dass ich die anderen ohne Sonntagsstaat in Pulli und Puschen erlebe;
dass ich mit Personen Zeit verbringe, die sonst außerhalb meines Radars liegen;
dass das Nachmittagsprogramm zugunsten von Schläfchen oder spontanen Ausflügen geschwänzt werden kann.
Anarchisch ist das Auskosten gemeinsamer Zeit mit Anders-Denkenden, denen ich sonst zu wenig zuhöre.
Anarchisch sind die Gemeindemitglieder, die im September vor dem Frühstück im See baden gehen und den anderen davon vorschwärmen.

Warum erzähle ich das?
Weil ich mir mehr Gemeindefreizeit im Alltag wünsche.
Jetzt.
Ich habe hier Wollknäule, und ich möchte, dass wir uns vorstellen, dass diese Wollknäule durch die Reihen gehen und uns verbinden. Ich werfe dir das grüne Wollknäul zu und du stellst dir vor, an wen du es weiter gibst. Dort drüben werfe ich das blaue Wollknäul in die Luft, ihr fangt es auf und lasst es von Reihe zu Reihe hüpfen. Nach vorn, nach hinten, wenn ihr jemanden auslasst auch wieder zurück. Aus dem linken und dem rechten Flügel treffen sich beide Farben im Mittelgang.
Jetzt geht das Knäuel von dir zu dir… und plötzlich wird sichtbar, was der Heilige Geist schon lange getan hat… uns verbunden..

Natürlich hat das „miteinander verbunden sein“ seinen Grund in unserem Glauben,

Rick Joyner sagte:
Die wahre Gemeinde findet täglich 24 Stunden lang statt, an sieben Tagen in der Woche.
Diesen Blick, diese Haltung wünsche ich uns.

 

Lied 34: „Wir sind hier zusammen in Jesu‘ Namen“ Kanon

 

In Philipper 2, 2-3 steht:
Es gibt über euch so viel Gutes zu berichten: Ihr ermutigt euch als Christen gegenseitig und seid zu liebevollem Trost bereit. Man spürt bei euch etwas von der Gemeinschaft, die der Geist Gottes bewirkt, und herzliche, mitfühlende Liebe verbindet euch. Darüber freue ich mich sehr. Vollkommen aber ist meine Freude, wenn ihr euch ganz einig seid, in der einen Liebe miteinander verbunden bleibt und fest zusammenhaltet.

 

Lied 60: „Dankt dem Herrn mit frohem Mut, er ist freundlich, er ist gut“

 

Wenn ich mir eine Gemeinde auswählen könnte, nähme ich eine mit Leuten, die beten.

John Charles Ryle

 

Gebetsgemeinschaft

 

Gebet
Gott, danke für die Gemeinde, die uns Heimat, Unterstützung, Lehre und Kurskorrektur bietet. Danke für die Schwestern und Brüder, die auf einander hören und aufeinander zugehen. Danke für die Möglichkeit, gemeinsam zu dir zu beten – du vereinst uns in unserer Unterschiedlichkeit. Hilf uns, immer mehr eine Gemeinde nach deinem Herzen zu werden. Hilf uns, über Unterschiede hinweg das Verbindende zu sehen. Hilf uns, gemeinsam voran zu gehen. Danke für deine Leitung und deinen Segen, amen.

 

Lied 138: „Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander seh’n“

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Frühlings-Aktion für BloggerInnen

Auf Brigitte.de läuft aktuell eine Frühlings-Bloggerei,bei der kreative Leserinnen ihre Projekte vorstellen können. Auch Interessierte, die keinen Blog haben, können ihre Kreation mit einem Digitalfoto hochladen und mit einer kurzen Anleitung vorstellen.
Die Aktion läuft bis zum 12. März, während dessen können Stimmen für die schönste Idee abgegeben werden. Ab dem 20. März werden die GewinnerInnen präsentiert, eine Reise winkt für die Person mit den besten Bewertungen zusätzlich.
Mit meinem Kissen aus Stoffproben (hier der Link zum Anklicken) bin ich ebenfalls dabei und freue mich über alle, die mich mit ihrem Votum unterstützen! Vielen Dank!

 

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Da es offensichtlich möglich ist, mehrere Beiträge einzusenden, teile ich ebenfalls den Reigen aus Klee.

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Eine Frage der Auslegung

 

Both read the Bible day and night,
But thou read’st black where I read white.

(In der Bibel liest ein jeder Tag und Nacht,
Doch wo die/der eine schwarz liest, liest die/der andere weiß.)

William Blake

 

aus: A. J. Jacobs, „Die Bibel und ich. Von einem, der auszog, das Buch der Bücher wörtlich zu nehmen“, List Taschenbuch

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Im Fokus

 

Nicht die Größe einer Gemeinde,
sondern ihre Nähe zu Jesus und ihr Leben in der Welt
entscheidet über ihre Wirkungskraft.

Peter Strauch

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Hochzeits-Einladungen

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Weiße Karten habe ich mit einem hochwertigen Geschenkpapier beklebt – der riesige Bogen wurde zuvor vermessen und mit einer „Guillotine“ in Streifen und anschließend in Rechtecke zerschnitten.
Das Einlegeblatt aus sehr starkem Papier wurde mit gescannten, nostalgischen Zeichnungen aus dem antiquarisch gefundenen Buch „Alsterdampfer – Die weiße Flotte am Jungfernstieg“, Christians Verlag, geschmückt.
Zum Schluss zog ich eine grün-silberne Glasperle auf grüne Nähseide und knotete sie zusammen mit einem Satinbändchen um die Einladung, sodass es wie ein elegantes Lesezeichen-Bändchen wirkt.
Gestanzte Blüten aus geprägten und marmorierten Papieren in harmonischer Farbgebung sind im Inneren der Karte sowie auf den Briefumschlägen zu entdecken. Beim eifrigen Stanzen halfen mir Freundinnen und Kolleginnen während gemütlicher Treffen, vielen Dank – nun habe ich noch jede Mange als Streudeko übrig!

 

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Weitere kreative Erzeugnisse gibt es beim CreaDienstag und bei der Revival Link Party

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Kurzfilm „Unterdrückte Mehrheit“: Wenn der Status quo sich ins Gegenteil verkehrt

Nachdem ich vom Kurzfilm „Majoritée Opprimée“ las und ihn nun entdeckte, möchte ich ihn teilen und zitiere dazu Brigitte.de:

„1977 stellte die norwegische Autorin Gerd Brantenberg in ihrem Roman „Die Töchter Egalias“ die Welt spektakulär auf den Kopf, indem sie die Rollen von Männern und Frauen vertauschte. Jetzt hat auch die französische Regisseurin Éléonore Pourriat in ihrem zehnminütigen Kurzfilm „Majorité Opprimée“ („Unterdrückte Mehrheit“) die Verhältnisse umgedreht: Die Frauen haben das Sagen, die Männer schlüpfen in klassische Frauenrollen.
Protagonist Pierre bringt sein Kind in die Kita, radelt mit dem Fahrrad zur Arbeit und wird immer wieder mit sexuellen Anspielungen konfrontiert. Sein Protest gegen die Anmaßungen der Frauen wird nicht gehört. Eigentlich ist doch auch nichts dabei, wenn ein Mann sich rasiert, weil seine Frau das toll findet, oder? Und mal ehrlich – wenn ein Mann Shorts trägt, muss er sich nicht wundern, wenn er sich den einen oder anderen Spruch einfängt.
Nachdem Pierre von einer Gruppe Frauen angegriffen wird, nimmt ihn die Beamtin auf der Polizeiwache nicht ernst. Von seiner Frau, die erst nach dem Meeting für ihn Zeit hat, mal ganz abgesehen. Gegenüber dem Guardian sagte Pourriat über die Rolle des Pierre: „Wenn Frauen belästigt werden, denken viele, es wäre ihre eigene Schuld, sogar Menschen aus dem engen Umfeld. Das wollte ich mit diesem Charakter zeigen.“

Der Film ist aus dem Jahr 2010, startet aber erst jetzt auf YouTube und Facebook durch. Lohnenswert.“

Quelle und Video sind  hier zu finden:
http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/sexismus-maenner-1189982/

 

Und ein kafkaesk-erdachter Dialog zwischen einem Polizisten und Mann, der einen bewaffneten Überfall melden möchte, wurde als Analogie einer Vergewaltigungsanzeige getextet.
Quelle: http://watch-salon.blogspot.de/2014/02/geschlechterrollen-mal-andersherum.html

 

Um die Sammlung der „verdrehten Welt“ wieder in die Richtung der „aktuellen Meldungen“ zu wenden:
„One Billion Rising – Menschen erheben sich und treten für die Rechte der Frauen ein“

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Wenn sie eine Reise plant, dann kann sie was erleben

Dieser Artikel ist als Beratung und Warnung für all jene gedacht, die den diesjährigen Urlaub in ferne Länder planen und sich deswegen impfen lassen bzw. sich bezüglich der Impfungen informieren.
Der große Outdoor-Ausstatter „Globetrotter“ (Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, München, Frankfurt, Bonn) bietet eine Impfsprechstunde ohne Termin an, in Hamburg parallel zu den Öffnungszeiten sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Genauere Uhrzeiten sind der Internetseite zu entnehmen.
Was wie ein wunderbar unkomplizierter Service klingt, hat deutliche Nachteile.
Im Folgenden eine Auflistung beider Argumente:

Positiv an der informellen Impfsprechstunde bei Globetrotter sind
– die sehr günstigen Zeiten für Arbeitende (auch abends und am Wochenende)
– die unkomplizierte Abwicklung (keine Terminvergabe notwendig)
– der sehr lockere, freundliche Umgangston der Ärztinnen, mit denen wir bisher zu tun hatten

Negativ an der informellen Impfsprechstunde sind
– die fehlende Untersuchung der Impfwilligen (ich hätte gerade wer weiß was für eine Krankheit haben bzw. ausbrüten können und wäre trotzdem geimpft worden, weil weder danach gefragt noch untersucht wird)
– die fehlende Aufklärung über Nebenwirkungen der Impfungen
– der Wille, an die jungen, fitten, solventen KundInnen, die alle Impfleistungen bar bezahlen (und im Nachhinein mit der Kasse verrechnen, wenn möglich), so viel wie möglich zu verkaufen.
Hier wird vom ärztlichen Personal niemand als „PatientIn“ gesehen, hier sind alle „KundInnen“. Und an diese KundInnen werden so viel Impfstoff und so viele Medikamente wie möglich verkauft, damit der Umsatz stimmt.

Tatsache ist, dass ich vor Kurzem mehrere Tage mit einer Fülle an Nebenwirkungen verbrachte (Schüttelfrost, Fieberkrämpfe, geimpfter Arm komplett versteift und vor Schmerzen nicht zu bewegen, Übelkeit, Gliederschmerzen) und ich absolut niemandem einen solchen „Impfschock“ wünsche. Da ich (versehentlich?) eine Vierfach-Impfung statt einer Dreifach-Impfung bekam, plus eine weitere Impfung zwei Minuten später in den gleichen Arm, wundert es mich bei meiner zierlichen Statur im Nachhinein gar nicht, dass mein Organismus komplett abklappte. Dass ich aber über die Möglichkeit derartiger Nebenwirkungen nicht unterrichtet wurde und dass ich überhaupt Impfstoffe bekam, die ich nicht bekommen sollte (Impfausweis lag vor), ist schlichtweg fahrlässig.

Daher meine Empfehlung, sich gut zu überlegen, wo und von wem man sich impfen lässt.
Und wer wie ich denkt: „Och, bisher habe ich immer alles vertragen, Typhus und Tollwut letzte Woche ging doch auch ganz easy,“ sollte sich nicht in Sicherheit wiegen: Es reicht genau eine Spritze und die darauffolgende Unverträglichkeitsreaktion, um Impfungen nie wieder so locker zu nehmen.

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Kindermund: Unanständige Fledermäuse

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin

Zum ersten Mal mit einer neuen kleinen Patientin im Gespräch, wir „erforschen“ den ihr unbekannten Therapieraum. Wir beschäftigen uns mit Schleichtieren, sodass ich ganz ungezwungen einen ersten Einblick in Wortschatz, Satzbau und Artikulation erhalte.
Das Mädchen ist von meiner Fledermaus ganz begeistert und hält sie hartnäckig kopfüber. Zwar hängen Fledermäuse bekanntermaßen kopfüber, aber sie fliegen nicht auf diese Weise (in unserem Hinterhof lebt eine überaus vitale Fledermaus, mir kann man diesbezüglich nichts erzählen).
Ich: „Die Fledermaus hat den Kopf ja unten, du drehst sie besser andersrum – sonst wird ihr ganz schlecht.“
Sie schaut stumm.
Ich: „Die Fledermaus fliegt, aber sie fliegt die ganze Zeit nach unten – dreh sie doch mal. Die hat schon Bauchweh!“
Sie schaut stumm, aber interessiert.
Ich: „Die Fledermaus muss gleich spucken. Mir ist sooo schlecht, jammert sie!“
Sie schaut stumm, aber interessiert.
Ich, leicht verzweifelt: „Ich übergebe mich!, jammert die Fledermaus!“
Sie schaut ganz gelassen weiter stumm auf mich, und fragt sich offensichtlich, was mein Problem ist.
Ich, völlig verzweifelt (wer weiß, welche Wörter dieses Kind kennt?): „Jetzt ruft die Fledermaus: Ich kotze gleich!“
Sie, erstaunt: „Nee, keine Katze!“