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Buchempfehlung: „Die souveräne Leserin“ von Alan Bennett

 

Dieser kleine Roman beschreibt, wie die britische Queen das Lesen für sich entdeckt.
Eigentlich nur, weil sie einem ihrer ungezogenen Hunde hinterher läuft und dabei auf einen Bücherbus trifft, der neben den Abfalleimern der Küche im Hof hält. Dort lernt sie den Küchenjungen Norman kennen, der mit Vorliebe homoerotische Literatur liest und der Queen natürlich ebensolche empfiehlt. Nachdem sich die Queen aus Höflichkeit ein Buch mitnimmt und sich ebenso aus Höflichkeit hindurch quält, muss sie beim Zurückbringen des Buchs in der nächsten Woche natürlich anstandshalber ein neues Buch aussuchen. Innerhalb kürzester Zeit liest sie wirklich gern und wirklich viel. Plötzlich kommt sie zu spät, weil die Lektüre so fesselnd ist, oder schmökert im Wagen, während sie abwesend der Menge entlang der Straßen winkt. Bei Staatsbesuchen hat sie überraschend neue Themen, die alle durcheinander bringen, statt über das Wetter und den Stau zu sprechen.
Kurz: Die Queen ist auf einmal unbequem und zeigt auffallend viel eigene Meinung, was auf Widerstand unter den Bediensteten stößt.

Eine wirklich gelungene Lektüre, unterhaltsam und dennoch niveauvoll.
Die suoveräne Leserin“ von Alan bennett, Wagenbach Salto

 

Details vom Balkon, aus Mangel an englischen Parks bei uns zu Hause…

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„British F(l)air“ mit hamburger Kaiserwetter

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Viele Grüße vom heutigen „British F(l)air“ in Hamburg-Klein Flottbek.
Bei bestem Sonnenschein und ganz ohne Wind gab es wie jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm.

 

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Da die Veranstaltung traditionell im Polo-Club stattfindet, wurde natürlich eine Runde Polo gespielt. Auch dieses Jahr trat „The smallest theater in the world“ auf, sie wiederholten das Stück „Kind Kong“: Die Bilder sind hier zu finden.
„Dinner for One“ wurde ebenfalls wieder in sehr guter Darstellung aufgeführt.

 

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Die Greifvögel fehlten dieses Mal, dafür nahm der hessische Schäfer mit seinen Hütehunden erneut teil. Die Schafe bezog er intensiver mit ein, so zeigte er, dass sie zahm genug sind um ihren Gesundheitszustand ganz entspannt festzustellen.

 

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Am Abend bekam ich die „Drums and Pipes“ noch einmal vor die Linse, bevor es Zeit war, nach Hause zu gehen. Nahe an den Dudelsäcken waren die hohen Töne für mich kaum auszuhalten, weshalb ich etwas mit Abstand zuhörte. Viele ältere Herrschaften hatten offensichtlich Gehörschwächen im Hochtonbereich, da sie ganz entspannt direkt neben den Dudelsäcken standen und sich sogar noch nebenbei unterhielten….

 

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„British Flair“ in Hamburg

Am Wochenende besuchte ich „British Flair“ unter dem Motto „Shopping * Show * Charity“ in Klein Flottbek, Hamburg.
Bei wahrlich englischem Wetter (Schauer mit Wolken, Schauer mit Sonne, Sonnenschein mit Wind) genoss ich die verschiedenen Vorführungen:
Highland Games, Dinner for One, Sheep Dog Trials, Oldtimer, Cricket,  Hunderennen, Dudelsack-SpielerInnen sowie Reiten im Damensattel (eine Technik, die in meinen Augen nicht am Leben erhalten werden braucht – wer benötigt ein anstrengendes Hobby, das an Zeiten erinnert, in denen Frauen verschnürt und verhüllt schief auf Pferden sitzen mussten, weil sie anderweitig gar nicht hätten reiten dürfen?).

 

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Überall waren Hunde unterwegs, die meisten Besucher sahen ausdrücklich stilecht aus – so sehr, dass offensichtlich war, dass es sich um ein Extra-Outfit und nicht um die üblichen Kleidungsgewohnheiten handelte.

 

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Trotz Publikum, Cricketspielern und Läufigkeit zeigte diese Border Collie-Hündin, zu welchen Leistungen sie fähig ist. Die wirklich spannenden Manöver beobachtete ich jedoch ohne Kamera…

 

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Starke Frauen finde ich grundsätzlich klasse – hier zu erleben bei den Highland Games.

 

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Gerne mache ich ungewöhnliche Aktionen mit, zum Beispiel das „Gummistiefel-Weitwerfen“.

 

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