aufmerksam, feminin, kreativ

Dekorative Herzen aus Zeitschriften recyclen

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Zu Ehren des Geburtstags meiner Tante habe ich aus einer Reihe Zeitschriften (die ich secondhand aus der Praxis bekomme) Herzen zu verschiedenen „Herzensthemen“ gefertigt: Natur, Sport, Kulinarik, Schmuck, Kunst, Reisen, Feste.
Diese Herzen sollen ein Bündel kahler Äste zu einem bunten „Wunschbaum“ für das neue Jahr verwandeln.
Dazu faltete ich ein dickes Stück Papier und schnitt passend rund um die Faltkante eine Herzhälfte daraus, sodass ich nach dem Auffalten eine symmetrische Schablone bekam.
Anschließend suchte ich mir aus den Zeitschriften die schönsten Seiten aus und riss sie aus dem Heft.
Die Herzen müssen aus doppelt gelegtem und geklebtem Papier gefertigt werden, um die nötige Stabilität zu bekommen. Einen Teil der bunten Zeitschriftenseiten faltete ich so zusammen, dass ich jeweils außen die schöne Seite und innen, wo ich Klebe auftrug, die unerwünschte Seite hatte – so bekam das Herz farblich ähnliche Vorder- und Rückseiten. Bei einigen kleinen Bildern war dies nicht möglich, sodass ich zwei schöne Bilder in passender Grüße auswählte, zusammen klebte und dann anhand der Schablone die Herzform ausschnitt.
Zum Schluss holte ich meine bunten Garne hervor und zog in jedes Herz ein farblich passendes Bändchen zum Aufhängen.

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Ich habe mir ebenfalls eine Reihe Herzen gebastelt, die nun bei mir tote Winteräste in Wohnzimmer und Küche schmücken – in der Küche zum Thema „Speisen“, im Wohnzimmer in farblich passenden und kontrastierenden Tönen.
Auch die Glasscheiben in den Zimmertüren bekamen, passend zum Raum und seiner Funktion, ein Herz. Die Schneeflocken, die dort vorher hingen, konnte ich nicht mehr sehen…
Sowohl die Äste als auch die Tür-Herzen stelle ich hier vor, sobald ich sie bei guten Lichtverhältnissen fotografiert habe.

 

Weitere kreative Projekte beim CreaDienstag, UpcyclingTuesday und Meertje.

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Poppige Dahlien

Eine einzelne Dahlie schwimmt in einem Wasser gefüllten Glasschälchen, darunter liegt ein farblich passendes Stofftaschentuch aus vergangenen Zeiten, das ich in einem Antiquitäten-Geschäft entdeckte.
Durch die farbliche Korrespondenz, das fröhliche Muster und die aufgesetzten Glasperlen auf dem Rand der Schale, in denen sich das Licht bricht, ist so ganz schnell ein nettes Stillleben entstanden.

 

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Mehr kreative Ideen gibt es beim CreaDienstag und bei Meertje.

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Werkstatt: Ein Zuhause für Knöpfe

Diesen Kasten habe ich gestern entdeckt und mich gefreut, dass all meine Knöpfe nicht mehr wild durcheinander rutschen, sondern schön sortiert ein anständiges Ordnungssystem als Zuhause bekommen.

Ähnliche Kästen gibt es im Baumarkt, in manchen Möbelgeschäften oder zufällig im Ein-Euro-Ramsch-Laden.

Wunderbarerweise kann man den Koffer schließen, umdrehen und hat dort noch einmal die gleiche Anzahl von Fächern (die auch zum Teil schon belegt sind…).

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Unikate: Taschentücher-Taschen

Ein weinendes Kind, eine tropfende Nase – und schnell der Griff in die Tasche, um ein Taschentuch-Päckchen zu zücken. Leider hat es zwischen Portemonnaie, Wasserflasche und Anderem so gelitten, dass das dünne Plastik zerriss und den Tüchern keinen Schutz bot. Die zum Vorschein kommenden Tücher sind weder sauber noch glatt 🙁
In Taschentücher-Taschen findet eine Packung Taschentücher bequem Platz, sodass der nächsten niesenden Freundin ästhetisch und hygienisch ein Tuch angeboten werden kann.

 

Die Taschen sind kontrastfarbig gefüttert, aus Baumwolle gefertigt, waschbar und kosten 5,- Euro.

 

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Letzte Gelegenheit: Rhododendron-Blüte im Stadtpark

Für alle HamburgerInnen, die noch nicht zur Rhododendronblüte im Stadtpark waren:
Ein Drittel der Büsche ist bereits verblüht, viele blühen noch und einige sind etwas später so weit, an manchen Büschen sind bisher erst Knospen. Bereits wenn man sich dem Areal nährt, riecht man all die Azaleen und Rhododendren. Dazwischen blühen im Schatten unter den Kiefern noch (letzte) Hasenglöckchen. Überall summt und brummt es und zwischen den Zweigen hüpfen Finken herum – herrlich.
Aber: Nur noch für kurze Zeit!

 

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aufmerksam

Poesie


L’automne

Salut! Bois couronnés d’un reste de verdure!
Feulliages jaunissants sur les gazons épars!
Salut, derniers beaux jours! Le deuil de la nature
Convient à la douleur et plaît à mes regards!

Je suis d’un pas revêur le sentier solitaire,
J’aime à revoir encor, pour la dernière fois,
Ce soleil pâlissant, dont la faible lumière
Perce à peine à mes pieds l’obscurité des bois!

(…)


Der Herbst

Salut! Wälder, die mit einem Rest Grün bedeckt sind!
Vergilbtes Laub auf den zerstreuten Rasenflächen!
Salut, letzte schöne Tage! Die Trauer der Natur
Passt zu dem Schmerz und gefällt meinen Blicken!

Ich folge verträumten Schrittes dem einsamen Pfad,
Ich mag zum letzten Mal noch sehen
Die erblassende Sonne, deren schwaches Licht
Die Dunkelheit der Wälder zu meinen Füßen kaum durchbricht!
(…)

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Alphonse de Lamartine (1790-1869), französischer Dichter
aus: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2010

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Gute-Laune-Trick 1: Farbe in den Alltag lassen

Manchmal habe ich den Eindruck, dass uns Erwachsenen Farbe im Alltag fehlt:
Oft sind wir so mit der Arbeit, den täglichen Pflichten und der Sehnsucht nach einer ruhigen Minute beschäftigt, dass es uns an Leichtigkeit fehlt.

Mein Gute-Laune-Trick Nummer eins lautet daher: Farbe in den Alltag lassen!
– Morgens etwas Buntes anziehen, am Besten ungewohnt farbenfroh mit anderen Stücken aus dem Kleiderschrank kombiniert
– Auf dem Wochenmarkt die strahlendsten Blumen mitnehmen, die es zu entdecken gibt
– Krachbunte Süßigkeiten kaufen und genießen
– Ein wildes Poster in der Wohnung aufhängen (oder zumindest eine fröhliche Postkarte, die hat wohl JedeR da…)
– Einen abwechslungsreichen Obstsalat schnippeln
– Gemütlich auf dem Sessel durch einen Bildband blättern
– Eine Reportage über ein exotisches Land anschauen und dazu etwas Passendes kochen (ja, das darf ein Experiment werden…)

 

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feminin

Verheißungsvolle Perspektiven

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Eine Frau ist wie eine Blume,
die blühen will…

„… und dann kam der Tag,
an dem es mir größere Schmerzen bereitete
eine verschlossene Knospe zu bleiben

als zu wagen, mich zur Blüte zu öffnen…“
Anais Nin

Liebe dich selbst, jeden Tag mehr, und liebe Dein Leben!
In dir steckt eine sinnliche, kraftvolle, dynamische,

lebendige, erotische, wache, wunderbare, einzigartige Frau.
Lasse sie zum Vorschein kommen und spiele.
Die Welt wartet auf Dich!


Quelle Text: http://www.weg-der-weiblichkeit.de/
Brigitte Hebekeuser