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Genuss im Sommer: Süße Erdbeeren als Grußkarte

Die Erdbeer-Saison ist schon weitgehend vorüber, falls nicht noch ein paar Nachzügler auf dem Wochenmarkt angeboten werden. Vor einigen Jahren war die Hamburger Erdbeersaison so endlos, dass es im November (!) noch Früchte aus der Region gab. Zu Schleuderpreisen, weil nach fünf Monaten unter Erdbeer-Dauerbeschuss wirklich alle im Stadtteil keine Lust mehr darauf hatten. Für den Wettbewerb auf dem Blog Lillyinheaven teile ich meine süße Karte zum Thema „Sommerzeit“, denn wenn etwas typisch sommerlich für mich ist, dann sind es heimische Beeren in allen Varianten.
Ich stempelte in verschiedenen Grün- und Gelbtönen eine Gartenkulisse aus Zweigen und Ranken auf wollweißen Karton. Auf rosafarbene Pappe stempelte ich in zwei Schritten Erdbeeren und stanzte sie aus. Aquarellpapier färbte ich in Grünschattierungen ein und stanzte daraus die Stilansätze und Erdbeerblätter, sie bekamen noch Umrisse aufgestempelt.
Auf einer rosafarbenen Doppelkarte setzte ich alle Elemente zusammen, zusätzlich klebte ich eine kleine Erdbeerblüte unten auf den Rand, um den gesamten Wachstumsprozess abzubilden. Goldene Glitzersteinchen sorgen für heiteres Funkeln, und aus zwei Garnen fertigte ich ein zartes Knäuel als Akzent für die untere Ecke.

 

 

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Sommerliches Basteln mit Papier: Spaß mit Erdbeeren

Nach ewigen Jahren nahm ich endlich mal wieder an einem Bastelabend teil, der tatsächlich erst gegen 23:30 Uhr zu Ende ging….
Das erste Projekt war eine Geschenkbox, für die wir weißen Karton bestempelten. Ich gestaltete eine „schwedische Tapete“ aus lauter Erdbeeren und Beerenranken, die anschließend abgemessen, gefalzt und in eine Box verwandelt wurde. Allein eine Erdbeere zu stempeln, beinhaltete vier Schritte: Umrandung der Beere, Inneres genau auf den gleichen Platz stempeln, Umrandung Blätter, Inneres der Blätter exakt darüber platzieren. Puh! Wat’n Aufwand…
Mit dem Skalpell frickelte ich ein Spitzenband für eine Schleife durch den Karton und setzte eine bestempelte, ausgestanzte Erdbeere extra auf die Front.

Mit einer sehr viegelinschen (hamburgisch für „ausgebufft“) Grußkarte ging es weiter:
Drei verschiedene Seiten mussten für die Karte zugeschnitten plus ein Schiebe-und-Klappmechanismus eingebaut werden. Und das nach 22:00 Uhr….
Dafür ballerte ich schön heftige Kombinationen von Designpapier zusammen: Bunte Blüten im Pfingstrosen-Aquarell-Look mit Edelsteindruck inklusive Goldprägung. Bäm! Wenn das mal nicht maximal amerikanisch ist, weiß ich auch nicht.Hatte ich einfach Bock drauf, und viel hilft viel.
Gern würde ich hier verlinken, wie die Karte genau entstanden ist, aber ich kann online dafür keine Anleitung finden. Egal: Wer Lust hat, eine „Pop-up-Karte“ anzufertigen, findet im Internet wirklich genug andere Anregungen.

Ich habe mich nicht bezirzen lassen, Produkte aus dem schweineteuren Katalog zu bestellen, auch wenn es wirklich Spaß gemacht hat.
Ich sage nur:
Second-Hand Stempel und Stanzen aus den Kleinanzeigen tun’s genauso. Und selbst die liegen mehr rum, als sie benutzt werden, seien wir mal ehrlich.

Dennoch hat der Abend sehr viel Spaß gemacht und tatsächlich gönne ich mir jetzt aus zweiter Hand mal eine richtig fette Stanze, um endlich sommerliche Karten mit Zitronen zu basteln. Da schleiche ich schon seit letztem Jahr drum herum und jetzt reicht’s: Die Stanze ist von einer netten Vorbesitzerin auf dem Weg zu mir!

Mal gucken, ob ich davon bald schöne Bilder zum Vorstellen habe…
In diesem Sinne lade ich dazu ein, das Weltuntergangs-Wetter draußen zum kreativen Werkeln drinnen zu nutzen.

Hach ja:
Ein supersüßes Gastgeschenk mit Schokoladenfüllung gab’s noch oben drauf.

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Sommerliche Lebensfreude

 

Ein genussvolles Stillleben mit Zutaten frisch vom Markt.
Wer diese schöne Momentaufnahme nachmachen möchte, zum Beispiel als Tischdekoration, sollte kleine Wasserbehältnisse unter die kurz geschnittenen Stängel stellen – Fingerhüte zum Beispiel. Den gesamten Teller unter Wasser zu setzen empfiehlt sich nicht, da die Früchte bei der Wärme schnell faulen.
Grundsätzlich verkürzt die Nähe von Obst die Haltbarkeit der Blüten durch das austretende Reifegas. Entsprechend eignet sich das Stilleben nur für eine zeitlich begrenzte Dekoration…
Wie die Momentaurfnahmen alter holländischer Meister, die reifes Obst und üppige Blüten in ihren Ölschinken festhielten (während schon die Käfer krabbelten, ähem).

Verlinkt mit RUMS, FloralFridayFoto und Freutag.

 

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Unikat: Sommerliche Beeren

In meinem Dekorationsfundus habe ich eine Stoffbahn wieder entdeckt, die ich vor zehn Jahren für mein damaliges Zimmer genäht habe. Den Stoff fand ich im Alsterhaus, säumte ihn rundum und nähte oben und unten jeweils einen Tunnel, um die Stoffbahn an zwei schmalen Holzleisten aufhängen zu können.
Damals kam ich gerade aus einem wunderschönen Schweden-Urlaub zurück und hielt die Erinnerung daran mit den typischen Waldbeeren fest…
Nun habe ich die Stoffbahn gebügelt und aufgehängt und überlege, ob ich das obere Ende abtrenne, das derzeit noch auf dem Kopf steht. Wahrscheinlich dachte sich die Designerin des Stoffs, dass die Käuferin sich daraus ein Tischtuch näht – dann passt das Muster des Rapports. Aber so hängt das obere Ende falsch herum. Das war mir damals offensichtlich egal, heute nicht mehr. Wenn ich eine Reihe Beeren-Karo opfere und daraus den neuen Tunnel nähe, müsste es klappen.

 

 

Weitere genähte Schätze gibt es beim Creadienstag