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Update zum Beitrag „Fröhliche und abwechslungsreiche Familienfeiern“

Vor einiger Zeit schrieb ich „Müssen Familienfeste immer öde sein? Ideen zur Rettung der guten Laune“.

Angesichts eines runden Geburtstags brauche ich relativ kurzfristig noch brilliante Ideen für fröhliche Spiele. Aber keinen Klamauk aus dem Internet mit albernen Versen ohne jeden Sinn und Verstand!
Nun entdeckte ich eine schöne Aktivität für einen erwachsenen Geburtstag:

Alle Gäste bekommen eine weiße Karte und einen Stift. Jede Person soll auf ihrer Karte ein Erlebnis in kurzen Stichworten festhalten, das sie mit dem Geburtstagskind verbindet. Darunter wird der Name notiert, natürlich alles schweigend und „heimlich“.
Alle Anwesenden werfen ihre Karte dann in einen Beutel.
Die Moderatorin / der Moderator zieht eine Karte, liest sie vor und lässt das Geburtstagskind raten, welche Person hinter dem Erlebnis steckt. Außerdem werden von den Betroffenen natürlich nähere Einzelheiten erklärt.

 

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Programmideen für Feste

Familien- und Firmenfeste können eine wunderbare Gelegenheit sein, sich ausführlich zu unterhalten, Beziehungen zu vertiefen und Neuigkeiten auszutauschen. Sie können allerdings auch als langweilig und gleichförmig erlebt werden, sodass die Gäste das Ende der Veranstaltung kaum abwarten können.
Wie entstehen Feste, die unterhaltsam und dem Anlass angemessen sind?
Heute möchte ich Ideen vorstellen, wie mit interaktiven Elementen eine abwechslungsreiche Feier gestaltet wird.
Zugrunde liegen jeweils der Anlass sowie die GastgeberInnen: Grund bzw. Ziel der Veranstaltung, Wünsche der GastgeberIn, Anzahl und Alter der Gäste, erwartete Stimmung und Möglichkeiten der Organisation bilden das Grundgerüst, das mit Leben gefüllt wird.

 

Aktivitäten im Haus:

– Eine interaktive Geschichte wird passend zum Anlass geschrieben, einstudiert und unter Mithilfe der Gäste inszeniert:
Je nach Feierlichkeit eine Liebesgeschichte oder Liebeskomödie, ein Drama, ein Krimi. Die Gäste raten mit, wer der Mörder ist, sorgen für die passende Geräuschkulisse oder treten improvisiert auf.
Bitte keine beliebigen Vorlagen aus dem Internet ziehen und deren hölzerne Verse mit eklatantem Mangel an Pointen vom Blatt ablesen! Entweder dem Anlass gemäß selbst eine passende Version der Darstellung ausdenken oder es lieber bleiben lassen: Die meisten Sketche aus fremder Feder haben nichts mit dem Fest und der Hauptperson gemeinsam und laden zum Schlafen ein…

– Eine musikalische Darbietung mit der Möglichkeit, mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen und die Instrumente auszuprobieren: Eine vielseitige Möglichkeit für Familienfeiern, wenn alle Generationen zusammen kommen.

– Ein „Impulsvortrag“ passend zum Anlass oder zum Hobby der / des Einladenden. Eventuell mit dem Angebot, dass die Gäste während dessen angeregt werden zu raten, etwas in der Location zu suchen / sammeln, etwas an einer Tafel für alle sichtbar darzustellen, ….

– Wer die GastgeberIn gut kennt und viel Zeit und Liebe investieren möchte, kann ein Gesellschaftsspiel erfinden oder einen Spiele-Klassiker persönlich gestalten. Eine Möglichkeit wäre, „Tabu“ mit neuen Karten zu bestücken, deren Begriffe typisch sind für den Ehrengast / das Unternehmen / die Familie.

„Kulinarik interaktiv“: EinE KennerIn des Fachs lädt ein zu einer Kostprobe mit Hintergrundinformationen über alte Handwerkstechniken, Anbau der Zutaten usw.
Eine schöne Idee für SeniorInnen, die bewegungseingeschränkt sind!

 

Aktivitäten in der Umgebung:

– Spiele wie Boule / Boccia, Kricket, Federball, Frisbee.

– Einen naturkundlichen Spaziergang mit ExpertIn unternehmen oder einen Spaziergang zu einem Bauernhof / einem Tiergehege

– Etwas fernsteuern (Boote, Autos, Helikopter, Züge,…): Für Kinder und ihre Großväter gleichermaßen attraktiv!

– Eine Rallye über das Gelände vorbereiten. Achtung: Nichts ist langweiliger als sinnlose Aufgaben, die im Rahmen einer Schnitzeljagd absolviert werden sollen und deren Hintergrund und Witz den Gästen verborgen bleibt! Wenn keine mitreißende Idee entsteht, den Plan lieber aufgeben.

 

Ein neues Fortbewegungsmittel unter Anleitung auszuprobieren kann für die TesterInnen zum Highlight des Fests werden… 😉

 

Die Abbildungen stammen von The Graphics Fairy.

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Fest der Dankbarkeit

Am vergangenen Wochenende fand in unserer Kirchengemeinde ein großes Fest statt. Es begann am Samstag mit einer Party als Wiedersehen der ehemaligen Jugend. Darauf folgte am Sonntag nach dem feierlichen Gottesdienst ein Sektempfang und ein mehrgängiges Menü. Im Anschluss entstand ein Programm aus Reden, Musikbeiträgen, Grußworten und Geschenken.

In den vorangegangenen zwei Wochen habe ich viel Material besorgt und war oft zu Recherchezwecken unterwegs. In ungezählten Stunden habe ich danach in Handarbeit die Dekoration gefertigt.
Für die drei seitlichen Fenster des Saals bastelte ich Kränze, die das rot-orange Farbschema transportierten.

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Außerdem produzierte ich viele Papierrosetten und weitere Dekoration in Rot und Orange. Am Freitag befestigte ich sie zusammen mit Lampions, Wabenbällen und einer DANKE-Girlande auf einer sehr langen, wackligen Leiter an den Deckenträgern des Gemeindesaals. Nach vier Stunden des Auf und Ab rund um die Leiter weiß ich, wozu Werkzeuggürtel erfunden wurden! Bei nächster Gelegenheit nähe ich mir einen, bevor ich zum zweiten Mal kopfüber in vier Metern Höhe hänge und einzeln Dekorationsteile anbringe.
Ein erster Eindruck ist im Bild unten während des Aufbaus zu erkennen. Da sich die bunten Kreise in der Luft durch die Heizung ständig drehten, sind viele kaum zu erkennen…

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Tags darauf, mit blau geschlagenem Knie vom ständigen Leiterklettern, folgte am Samstag die zweite Runde vor Ort: Nach der Abholung der Blumen vom Wochenmarkt warteten die Schönheiten darauf, zu dreißig Gestecken verarbeitet zu werden. Ein Bruchteil ist hier in der Küche zu sehen. Zwischen der Anfertigung auf der Arbeitsplatte und dem Transport rüber in den Saal müssen sie warten und aus dem Weg geräumt werden, bis alle fertiggestellt sind.
Für den „Ehrentisch“ sind links zwei besondere Gefäße mit Silberrand zu entdecken.

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Desweiteren baute ich eine „Bonsche-Bar“ (auch bekannt als Candy-Bar) auf, damit die anwesenden Kinder ebenfalls einen Höhepunkt erleben: All die Reden waren es für die Kleinen jedenfalls nicht…

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Am Ende des Fests nahm eine Dreijährige einen Stapel verbliebener Servietten mit nach Hause. Eine Vierjährige sammelte alle rotgestreiften Becher ein, um diesen Schatz weiter zu benutzen…. Die Mädels haben Geschmack! 😉

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Nach dreimaligem Auffüllen aus den geheimen Vorräten war die Bonsche-Bar am späten Nachmittag restlos geleert. Da half auch noch so sehnsüchtiges Herumschleichen nichts…..

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Während ich am Sonntag vor dem Gottesdienst noch die letzten Einzelheiten arrangierte, kümmerten sich Freiwillige um die von mir besorgten Servietten. Leider wurde nicht eingedeckt, sodass die HelferInnen fanden, zumindest die Servietten aufstellen zu müssen. Geschmackssache, aber manchmal heißt es „Delegieren!“.

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Obwohl ich mit den finanziellen Mitteln sehr haushalten musste (Spendengelder!), finde ich das Ergebnis sehr gelungen. Nur eine Aufnahme von den geschmückten Fenstern sowie der Dekoration über den Tischen im Überblick fehlt noch….

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Nachdem die Gestecke am Dienstag für das Treffen der älteren Generation einen zweiten Auftritt bekamen, folgt nun der dritte und letzte bei Holunderblütchens Friday-Flowerday.

Wen ein Blick hinter die Kulissen reizt: Hier habe ich über die Vorbereitung geschrieben.

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Nachtrag:
Heute fotografierte ich einen Teil der Dekoration bei besserem Tageslicht. Dennoch sind gelungene Aufnahmen im Gemeindesaal leider schwer zu erreichen.

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Blau-weiße Tafel mit Köstlichkeiten wie auf dem Weihnachtsmarkt

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Mit der Familie feiern wir bei uns nach dem Motto „Köstlichkeiten wie auf dem Weihnachtsmarkt“:
Mein Mann backt in der Küche belgische Waffeln, die mit Sahne, Eis und heißen Kirschen serviert werden. Noch warmes, frisches Popcorn steht bereits zusammen mit gebrannten Mandeln und weiteren Naschereien auf der Tafel.

 

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Als neutrale Basis verwende ich weißes „Alltagsgeschirr“. Antiquarische Stücke eines Service von Hutschenreuter dienen als Servierplatten – die Ornamente aus tiefem Blau und strahlendem Gold sind meine Lieblingsstücke und lassen feierliche Stimmung entstehen.

 

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Weiße Teller mit geschwungenem Rand bilden die Basis, auf der die Gestaltung des Gedecks zur Geltung kommt. Die Servietten sind als „Schleifen“ gestaltet: Eine Idee, die mit wenigen Handgriffen umgesetzt ist und festlich wirkt.
Mit Tannenbaumkerzenhaltern sind weiße Lichter an jedem Gedeck befestigt, ein blaues Satinband verdeckt den Halter und harmoniert mit dem Tischläufer.
Kleine Weihnachtsmänner sind daneben platziert und tragen warme Rottöne zum blau-weißen Farbschema bei.

 

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Weitere rote Akzente setzen die gestreiften Zuckerstangen sowie die Kissen und Polster auf der Teakbank. Rund um den Tisch lassen sich ebenfalls rote Blickpunkte entdecken, die die klassische Weihnachtsfarbe aufnehmen.

 

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Wenn bei uns ein Tannenbaum stünde, könnten die Schokoladenkringel und Zuckerstangen zusätzlich in die Zweige gehängt werden.
Durch das Wiederholen von Gestaltungselementen entsteht ein „visueller roter Faden“ im Zimmer (oder der ganze Wohnung) und trägt zu optischer Ruhe bei.

 

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Als Post Scriptum unter Blogerinnen:

Während des Eindeckens dachte ich zwischenzeitig, dass die Tischdekoration ohne sämtliche Gedecke, Gläser und Tassen deutlich besser wirken würde. Da aber zwischen dem Kerzen anzünden und dem Popcorn zubereiten keine Zeit blieb, um die Hälfte der Gedecke wieder abzutragen, ein Bild „von der perfekten Tafel“ aufzunehmen und anschließend die „brennenden Teller“ alle wieder mitsamt restlichem Geschirr auf den Tisch zu stellen, gibt es nun „nur“ sehr reale Bilder und keine großartig inszenierten.
Manchmal denke ich, ich sollte eine vorverlegte „Foto-Party“ schmeißen, danach einen gemütlichen Eheabend mit all den Genüssen zelebrieren und für die Gäste am eigentlichen Datum der Einladung ohne den Versuch von gelungenen Bildern feiern. So hätte ich an einem Tag großartige Bilder bei guten Lichtverhältnissen (vormittags beispielsweise) und am anderen Tag den Fokus in der Vorbereitung nur auf den Speisen und anschließend den Gästen, ohne Gehampel mit der Kamera (Hilfe, nur noch zehn Minuten, um schöne Bilder aufzunehmen. Was ist, wenn jemand zu früh kommt? Dann kann ich leider keine gute Gastgeberin sein, weil ich noch im Tafel-Shooting stecke. Tut mir leid, häng´ deinen Mantel doch inzwischen allein auf und begrüß dich selbst!).
Abwarten, welche Strategien und Ideen das neue Jahr bringt…

 

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Ein großes Dankeschön an meinen Mann für die schönen Fotografien!

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Tischkultur: Servietten

Wie bereits angekündigt, widme ich mich heute dem Thema „Servietten“.
In diesem Artikel möchte ich darstellen, wie vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten mit Servietten und Serviettenringen, zusammen mit dem passenden Tischtuch oder -set sind:
Jeweils wenige Dekorationselemente genügen, um ein Motto zu kreieren oder eine Stimmung zu transportieren.

 

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Im Bild oben sind die Materialien einfach, ländlich und frisch:
Die bemalten Serviettenringe aus Keramik, das gewebte Tischset mit dem Karomuster und die Häsin im Leinenkleid – sie wirken lässig und familiär, einfach gemütlich.
Auf einem Frühstückstisch am Wochenende oder bei einem spontanen Plausch zum frisch gebackenen Blechkuchen passen sie wunderbar.

 

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Die weißen Porzellan-Ringe mit Tieren des Bauernhofs orientieren sich ebenfalls am Landhaus-Stil, erscheinen aber moderner und eleganter. Durch die glänzende weiße Glasur sind sie farblich sehr vielfältig einzusetzen und wirken besonders mit farbigen oder gemusterten Servietten gut.
Die selbstgenähten Servietten wurden hier einmal längs und einmal quer gerollt, je nach Geschmack ergeben sich bereits durch kleine Details verschiedene Varianten.

 

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Die gleichen Serviettenringe mit bedruckten Servietten wirken weiterhin ländlich, erhalten durch das florale Motiv jedoch eine feminine Nuance .

 

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Aus dem Antiquariat stammen diese silbernen Serviettenringe. Obwohl es alles Einzelstücke sind (von denen ich noch viele weitere besitze), harmonieren sie durch das Material und die ähnliche Formensprache.
Silber und Stoffservietten gehören für mich zusammen: Durch sehr reduzierte Farben, wie im Bild oben, treten die Texturen umso mehr in den Vordergrund – die schimmernde Seidenkordel, das matte alte Leinen, die weichen Baumwollservietten und das glänzende Silber der Ringe.

 

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Aus Porzellan sind diese Servietten-Ringe gefertigt, die von „Tirschenreuth“ aus der Serie „Baronesse weiß“ stammen. Ich entdeckte sie im Antiquitätengeschäft und nutze sie besonders für eine Tee-Zeit mit Freundinnen besonders gerne: Das zarte Weiß und die geschwungenen Formen wirken sehr feminin.
Für ein lebhafteres Bild bieten sich farbige Servietten an – uni als Stoffserviette oder, in lässiger Runde unter Freundinnen, als bedruckte Papierserviette.
Für hohe Festtage wie Taufen, Hochzeiten oder Jubiläen eignen sich diese sehr klassischen Serviettenringe in hervorragender Weise: Ton in Ton mit der Tischwäsche gehalten wirken sie rein durch ihre plastischen Linien.

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Hochzeit: Abschieds-Gruß

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Als Abschieds-Gruß an die Gäste besorgte ich Blumensamen, die ich in verzierte Kuverts steckte. Die Blumenstanzer, die bereits für die Einladungen verwendet worden waren, kamen dafür wieder zum Einsatz.
Jeder Brief braucht eine Botschaft, nach einigem Überlegen kam ich auf die passende Idee:
Der Text des Lieds „In Hamburg sagt man Tschüß“ von Heidi Kabel passte perfekt – die Gäste von hier kannten das Lied und die Angereisten lernten es auf diese Weise kennen.
So druckte ich den Refrain in der Schriftart, die für die Einladungen sowie die Schilder benutzt worden war, damit es ein einheitliches Bild ergab, und klebte das Papier zusammen mit Baumwoll-Spitze auf die Umschläge.

 

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In Hamburg sagt man Tschüß
Das heißt auf Wiedersehn
In Hamburg sagt man Tschüß
Beim Auseinandergehn

In Hamburg sagt man Tschüß
Das klingt vertraut und schön
Und wer einmal in hamburg war
Der kann das gut verstehn

Und wer einmal in Hamburg war
Der kann das gut verstehn

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Viele weitere kreative Ideen sind wieder bei CreaDienstag und bei Meertje zu finden.

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Hochzeit: Probe-Styling

So viel Arbeit eine Hochzeit, egal wie klein und bescheiden sie geplant wurde, letztlich doch bedeutet: Es gibt auch Momente, die für die Braut als Haupt-Organisatorin einfach schön sind.
Die Besprechungen über den Entwurf des Kleids sowie die folgenden Anproben bei der Schneiderin, das Aussuchen des Leih-Schmucks und das Probe-Styling; aber auch so greifbare Vorbereitungen wie die gelieferten Köstlichkeiten des Caterers als Geschmacksprobe.
Hier möchte ich einige Bilder vom Probe-Styling zu Hause im Wohnzimmer teilen:
Da ich ganz pragmatisch nur zum Schneiden und nie zum Stylen zur Friseurin gehe und meine Haare stets schnittlauch-glatt sind, war das Probe-Styling inklusive Lockenwicklern wirklich spannend…

 

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Um zu demonstrieren, wie groß eine kleine Blume im Haar wirkt, zupfte die Stylisten aus dem Margeriten-Topf auf der Fensterbank eine Blüte ab und steckte sie mir ins Haar.

Im Gegensatz zu den Kleideranproben und der Auswahl des Echtschmucks beim ökofairen Goldschmied, die sowohl spannend als auch sehr anstrengend waren, durfte ich hier einfach einmal nichts tun. Nur den Kopf passend halten, nett schnacken und locker bleiben. Zu Hause in ruhiger Atmosphäre im Wohnzimmer zu sitzen statt im Friseur-Salon zwischen vielen anderen KundInnen, mit einer Stylistin nur für mich allein, das war ein Erlebnis der angenehmen Art!
Denn egal was die Frauenzeitschriften dieser Welt behaupten: Ich käme nie auf den Gedanken, mir jenseits eines pragmatischen Haarschnitts „mit selber Föhnen“ ein derartiges Erlebnis zu spendieren, wie vieler Orts zum Thema „Wellness und Schönheit“ empfohlen wird.
So hat mir die Hochzeit, bei allem Aufwand, zu einem maßgeschneiderten Kleid nach eigenem Entwurf sowie einem professionellen Styling verholfen.
Das hat mit meinem Alltag nichts zu tun und ist dementsprechend auf den ersten Blick wenig relevant für mein Leben, dennoch bedeutet es für mein eigenes Bild von mir eine neue Facette, die ich genieße.

 

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Hochzeits-Einladungen

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Weiße Karten habe ich mit einem hochwertigen Geschenkpapier beklebt – der riesige Bogen wurde zuvor vermessen und mit einer „Guillotine“ in Streifen und anschließend in Rechtecke zerschnitten.
Das Einlegeblatt aus sehr starkem Papier wurde mit gescannten, nostalgischen Zeichnungen aus dem antiquarisch gefundenen Buch „Alsterdampfer – Die weiße Flotte am Jungfernstieg“, Christians Verlag, geschmückt.
Zum Schluss zog ich eine grün-silberne Glasperle auf grüne Nähseide und knotete sie zusammen mit einem Satinbändchen um die Einladung, sodass es wie ein elegantes Lesezeichen-Bändchen wirkt.
Gestanzte Blüten aus geprägten und marmorierten Papieren in harmonischer Farbgebung sind im Inneren der Karte sowie auf den Briefumschlägen zu entdecken. Beim eifrigen Stanzen halfen mir Freundinnen und Kolleginnen während gemütlicher Treffen, vielen Dank – nun habe ich noch jede Mange als Streudeko übrig!

 

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Weitere kreative Erzeugnisse gibt es beim CreaDienstag und bei der Revival Link Party