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Grußkarte für Männer basteln: Der Wanderer

Für Männer schöne Grußkarten zu basteln fordert mich heraus:
Ich hasse Klischees und stereotype Rollenbilder, daher fertige ich sicherlich keine Biergrüße oder Grillfleischmotive an. Andererseits komme ich mit meinen üblichen Stempeln auch nicht ans Ziel, daher suche ich mir im Internet Schwarz-Weiß-Illustrationen, drucke sie auf dickem Papier aus und koloriere sie mit Tusche.
Ein bunter Hintergrund in klaren Farben bildet die Grundlage für das Bild, hier ist es ein Wanderer. Ich schnitt ihn rechteckig zu und knipste die Ecken raus, dann zog ich die Papierkanten über ein grünes Stempelkissen. Für das Sommergefühl darf zumindest eine Erdbeere Platz nehmen, rot-weiße Kordel klebte ich versetzt auf die Ecke als zusätzlichen Akzent auf.
So ist optisch eine Menge Spannendes zu entdecken – wie bei einer Wanderung!

Als nächstes bastle ich Karten mit Bullis, auch sehr naturverbunden – und im Zweifelsfall unisex.
Meine Karten sind alle handgearbeitete Unikate und für 4 Euro erhältlich, ich freue mich über eine Kontaktaufnahme über mail@wisperwisper.de

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Lesezeichen mit Erdbeeren basteln: Ein sommerliches Geschenk

Als kleine Zugabe zu einem Buch, das als Sommerlektüre verschenkt wird, eignen sich diese Lesezeichen mit Erdbeeren.
Und so gelingen sie:
Als erstes schnitt ich Motivkarton in 7 cm breite Streifen und faltete ihn, auf diese Weise können aus einem Din A4 Bogen drei Lesezeichen entstehen. Das Innere des gefalteten Streifens bestrich ich mit Klebe und strich ihn glatt, damit ist die Basis fertig. Tortenspitze aus Papier schnitt ich in Viertel, sie dienen als zarter Hintergrund. Aus grünem Karton mit goldenen Pünktchen maß ich Quadrate mit 6 cm ab, sie bilden die Grundlage für die Erdbeeren. Diese entstanden mit Hilfe einer Stanze und wurden anschließend mit zwei Farblagen pro Element bestempelt. Ich ordnete sie frei auf dem grünen Karton an und setzte als Auflockerung zweifarbige Kringel aus einer Kordel auf die Ecke.
Oben stempelte ich einen farbigen Pinselstrich und setzte ein „Danke“ darauf. Um den Übergang zum Rot der Erdbeeren darzustellen, unterlegte ich den Schriftzug mit einem Streifen aus dunkelrotem Karton.

Diese Lesezeichen können ebenfalls als Grußkarten gestaltet werden, ich verkaufe sie für 3,50 Euro und nehme auch Aufträge für Kundenwünsche an.

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Gutscheinkarte mit Einkaufstasche: Bitte einmal zugreifen!

Für den aktuellen Mai-Wettbewerb bei lillyinheaven habe ich mich an einer Anleitung für eine Klappkarte mit aufspringender Geschenktüte versucht. Im ersten Moment fragte ich mich, wie viele Stun-den das wohl brauchen würde, aber nachdem die innenliegende Tasche erstmal fertig war, gelang die eigentliche Karte sehr zügig. Sowohl für die Tasche als auch für die Grundkarte wählte ich zwei wilde Regenbogenmuster aus einer Motivpapierpackung eines Discounters. Ich hatte mich bisher nicht daran getraut und dachte jetzt abenteuerlustig: „Eine frickelige Anleitung in Kombination mit einem riskanten Muster – warum nicht?! Wenn es schief geht, geht es gleich doppelt schief!“
Aber es ging nicht schief, es knallte nur – auch mal schön. Den einfarbigen Tonkarton nutzte ich noch mehrfach als Zwischenlage, um optisch etwas Ruhe rein zu bringen: Dafür ist ein sattes Blau einfach prädestiniert, ohne dass der Farbklang matt und abgeschwächt wird. Die aufgesetzten weißen Flächen zog ich am Rand über ein Stempelkissen, damit sich ein weicherer Übergang ergibt.
Mein Schmetterlingsstempelset bekam endlich seinen ersten offiziellen Auftritt, in Jeansblau und Brombeermousse druckte ich sie auf festes weißes Papier und schnitt sie aus. Ein Etikett mit einem Spruch von Stampin’Up dazu runden die Karte ab.
Für das Design mit Geschenktasche habe ich nur selten Verwendung, aber die Maße und das Layout der Karte als solches sind super und werden definitiv öfter entstehen!
Die konkrete Anleitung findet ihr hier verlinkt bei lillyinheaven.

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Feminine Grußkarten mit Herz: Wunderschöne Kreationen aus Papierspitze

Sparsamkeit ist eine große Tugend – wenn es ans Karten basteln geht, arbeite ich lieber mit Großzügigkeit:
Mehr Materialien, mehr Farben, mehr Schichten.
Diese Herzen sollten eine schnelle Materialstudie werden, und ich fand sie auf Anhieb so schön, dass ich sie nur noch zusammenkleben brauchte.

Grundlage bildet eine Doppelkarte in hellem bzw. dunklem Lila. Darauf setzte ich breite Streifen von Motivpappe, die ich farblich passend mit Rosa und Dunkelgrün rahmte.
Leicht schräg platzierte ich das Papierherz darauf, das wiederum pro Karte ein unterschiedliches, ausgestanzte Etikett erhielt. Ich bestempelte das Schild mit einem Spruch und setzte kleine Papierpunkte und Glitzersteinchen darauf. Mit einer weiteren Stanze fertigte ich Papierzweige an, die unter dem Etikett hervorwachsen.
Feminin und üppig, aber dank der zarten Farben bleibt der Eindruck leicht und hell: Wunderschön!

Diese und ähnliche Karten sind auf Wunsch für 4 Euro bei mir erhältlich, dafür gern das Kontaktformular verwenden!

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Grußkarten im Frühling basteln: Ein Tulpenbeet für dich

Ein Tulpenbeet nur für dich!
Gerade bastle ich Grußkarten in fröhlichen Eisfarben.
Dabei stemple ich erst den Hintergrund der Blütenkelche, indem ich die Farbe vom Stempel etwas abtupfe, damit sie nicht zu kräftig wird: Daraus entsteht der hintere Rand der Blütenblätter. Die vordere Hälfte stemple ich anschließend mit voller Deckkraft auf. Die rosafarbenen Exemplare bekamen von mir noch einen Hauch in Dunkelrot aufgesetzt, was sie schäbig-elegant wirken lässt. Auch für die Blätter verwendete ich zwei Grüntöne und diverse Blattformen, die ich übereinander schichtete, bis ein möglichst natürliches Gesamtbild entstand.

Auf die Doppelkarte klebte ich farbige Streifen, um das weiße Rechteck mit den Tulpen aufzulockern und über seinen Rand hinaus wachsen zu lassen.
Einzelne Tulpen setzte ich auf Abstandsklebepads, sodass sie doppelt sind und einen dreidimensionalen Effekt zaubern.
Ein lieber Wunsch dazu, ein paar Glitzersteine wie Tautropfen – fertig ist die Grußkarte!

Viel Freude beim Nachbasteln – auf Wunsch sind diese (und viele weitere Tulpenkarten) für 4 Euro bei mir erhältlich.

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Bunte Grußkarte mit Vögeln basteln: Kreative Resteverwertung

Eine fröhliche Spatzengruppe lümmelt auf einem Ast und freut sich, dass die elenden Stürme endlich vorbei sind – oder zumindest eine Pause machen.
Mit meinen bunten Karten, die Licht und Fröhlichkeit ausstrahlen, möchte ich dich heute zum Schmunzeln bringen. Und wenn du magst, kannst du mit mir aus Papierresten etwas wirklich Schönes gestalten.

Sie sind ganz einfach anzufertigen:
Aus bunten Resten von verschiedenen Motivpappen und einfarbigem Karton schnitt ich lauter Streifen zu. Entweder hatten sie sowieso verschiedene Längen, oder ich kürzte sie ein bzw. halbierte sie, sodass eine schöne Mischung entstand. Die Papierstreifen legte ich als harmonisches Muster diagonal auf die Doppelkarte, rutschte sie noch etwas zurecht und klebte sie fest. Anschließend schnitt ich Rechtecke zu, auf die ich die Vogelfamilie stempelte. Mit einem Stanzer trennte ich noch die Ecken ab, damit die geraden Linien nicht so überwältigend in der Mehrheit sind.

Schwupp, schon fertig!
Dabei benötigst du natürlich nicht zwangsweise einen Vogelstempel, genauso gut kannst du jedes andere Motiv auf den Patchwork-Untergrund setzen.Diese und viele weitere Grußkarten verkaufe ich für 4 Euro, ich freue mich über eine Kontaktaufnahme via mail@wisperwsiper.de

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Anleitung: Grußkarte „Vogelhaus“ basteln

Diese Grußkarte sieht charmant aus und überbrückt die Wintermonate bis zum Frühling: Die Farben sind noch kühl, das Thema aber schon lebendiger: Aufbruch zum Blühen und Brüten!
Dazu verwendete ich u.a. ein Desingerpapier namens „Raffiniert marmoriert“ von Stampin`Up als Hintergrund. Die Karte faltete ich aus farblich passender einfarbiger Pappe und schnitt oben die Ecken weg, sodass der Giebel des Vogelhauses entstand. Ich betonte ihn mit zwei farbigen Pappstreifen, die ich als Rahmen auf den Rand setzte. Der Vogel sollte nicht so im „bodenlosen Nichts“ sitzen, daher erhielt er ebenfalls zwei Streifen als Basis. Die Motive stammen alle aus dem Stempelset „Frei wie ein Vogel“, die sternförmige Blüte aus der Elementstanze „Das blühende Leben“.
Mit dieser Karte nehme ich am Februar-Kreativ-Projekt des Blogs „Lilly in Heaven“ teil.

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Grußkarte „Himmelblau“ voller Wölkchen

Ich hatte Lust, einen luftigen Wolkenhimmel auf meinen neuen Grußkarten zu kreieren. So schnitt ich aus verschiedenen Motivpappen Wolken aus und schichtete sie in einer abwechslungsreichen Reihenfolge. Dazwischen setzte ich Wolken aus silberner und dunkelblauer Glitzerpappe, um einen fröhlichen Akzent hinzuzufügen.
Die Karte eignet sich wunderbar, um Papierreste sinnvoll zu verwenden:
Schließlich haben Wolken keine eindeutige Form und können einfach „irgendwie“ aussehen. Ideal, um kleine Papierecken und Fetzen zu etwas Schönem zusammen zu fügen.

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So schön grün hier: Grußkarten mit Glücksklee

Am Montag verkaufe ich meine Grußkarten in der Residenz, und diverse Damen lecken sich seit der Bekanntgabe des Termins die Finger nach meinen Entwürfen. Zwischenzeitig hatte ich schon mehrere Momente, in denen ich mich fragte, was ich wohl tue, wenn alle Karten in den ersten sieben Minuten ausverkauft sind. Also bastle ich wie besengt und werde die Karten zusätzlich als Übersicht abfotografiert auslegen, sodass direkt nachbestellt werden kann.

Damit auch für die Herren, als Käufer oder Empfänger, etwas Passendes dabei ist, fertigte ich diese Glücksklee-Karten an. Mit ausgestanzten Blättern sowie original Klee aus Dresdner Pappe, der schön metallisch glänzt. Kleine Pailletten runden die universell einsetzbaren Grüße ab.

Natürlich produziere ich bereits kräftig Motive für den Herbst, so auch die beliebten Blätterkränze, die ich in den letzten Jahren schon gestaltet habe. Leider kommt der Glanz der Goldprägung im Foto nicht heraus.

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Grußkarte für GenießerInnen: Fruchtige Zitronen mit Spitzenrand

Hach, ich liebe die Zitronenstanze, die ich mir nach einem Jahr Drum-herum-schleichen gekauft habe!
Die erste Charge Zitronenkarten habe ich hier vorgestellt, nun folgt die Gourmet-Variante mit blau-weißen Streifen und Spitzenrand.
Sie entstand eigentlich nur deshalb, weil ich Bastelpappe in einem OP-Türkis übrig hatte: Die Farbe erinnerte mich ganz schrecklich an OP-Kittel. Mit den passenden PartnerInnen aus dem Materialfundus entstand auf einmal ein wunderschönes Design, in das ich mich richtig verliebt habe. Ich denke dabei an eine mediterrane Küche, leicht und beschwingt und verführerisch…
Dazu schnitt ich die Pappe zu und falzte sie, sodass Doppelkarten entstanden. Aquarellpapier tuschte ich in gelb-grün an und stanzte Zitronen daraus. Tortendeckchen aus Papier schnitt ich passend zu und klebte sie in zwei Lagen mit blau-weiß gestreifter Motivpappe auf. Zum Schluss bekamen die Zitronen ihren Platz – bon appetito!