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Vom Stiel bis zur Blüte alles verwendet: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Rosengestecke

Schon oft habe ich einerseits meine Blumenarrangements gezeigt und andererseits Tipps zum Verarbeiten von Blumen gegeben. Nun wollte ich endlich einmal vor dem Anfertigen eines Gestecks dran denken, die einzelnen Schritte festzuhalten und zu erklären.
Ich hatte ein Bund gelber Rosen, das aufgrund der Hitze schon etwas müde war. Daher entschied ich mich, sie aus der Vase zu nehmen, kurz zu schneiden und zu zwei Gestecken zu verarbeiten.
Mit stark gekürzten Stielen ist der Weg des Wassers bis in die Blüte deutlich kürzer, wodurch müde Blüten oft wieder aufblühen und länger halten.

Benötigt werden:
– Blüten wie Rosen, Gerbera, große Mageriten, Nelke, Dahlie, Chysantheme oder Sonnenblume inklusive Stiel und Blättern
– Grün aus dem Garten: Kleine Zweige mit Blättern, dekorative Blätter von Stauden, Efeuranken
– Ein Gefäß pro Gesteck, z.B. Blumentopf (ohne Loch), Müslischale, Suppenschüssel, Etagere
– Nasssteckschaum, der in Blöcken verkauft und mit dem Küchenmesser im trockenen Zustand entsprechend der Größe des Gefäßes zugeschnitten wird
– Waschbecken oder Schale voll Wasser zum Wässern des Steckschaums
– Küchenmesser
– „dekorativer Kleinkram“ nach eigenen Vorlieben

 

 

1.) Das Gefäß, das das Blumenarrangement halten soll, aussuchen. Ein Stück Steckmasse entsprechend der Größe des Gefäßes vom Block schneiden. Eine große Schüssel ins Waschbecken stellen und mit Wasser füllen. Den Steckschaum auf das Wasser legen und warten, bis er sich vollgesogen hat. Wenn der Steckschaum komplett dunkelgrün ist und ins Wasser sinkt, kann er benutzt werden.
Auf gar keinen Fall den trockenen Steckschaum im Gefäß von oben wässern! Dadurch dringt das Wasser nur oberflächlich und unregelmäßig ein und es bleibt ein trockener Kern.

 

 

2.) Nun den Steckschaum im Gefäß platzieren. Es eignet sich dafür ein Blumentopf (ohne Wasserloch) genauso wie eine Müslischale, ein Suppenteller oder eine Etagere.
Wenn der Steckschaum zu groß ist, die Kanten mit einem Küchenmesser leicht abschrägen.

 

 

3.) Für Sträuße und andere Arrangements werden grundsätzlich ungerade Zahlen von Blüten, Blättern und anderen dekorativen Materialien benutzt. Entsprechend habe ich mir fünf Rosen für mein Gesteck ausgewählt. Die ersten drei Rosen stecke ich in einer Diagonale in den Steckschaum. Dazu die Rosen mit dem Küchenmesser schräg anschneiden und ca. 3-4 cm Stiel stehen lassen. Die Rosen sanft, aber nachdrücklich an der Blüte fassen und in den nassen Steckschaum schieben.
Die Stiele der Rosen bitte aufbewahren, sie werden gleich gebraucht!

 

 

4.) Als nächstes platziere ich rechts und links der „Rosendiagonale“ jeweils eine Blüte, damit sind die fünf geplanten Rosen gleichmäßig verteilt.

 

 

5.) Wie versprochen, bleibt bei diesen Arrangements kein Abfall, wir verwenden vom Stiel bis zur Blüte alles: Die Stiele von eben werden so mit einem Küchenmesser schräg unterteilt, dass jeweils ein grünes Blatt mit einem Stiel von ca. 3 cm übrig bleibt. Jedes schöne Blatt wird mit Stiel verwendet, braune und hässliche Blätter benutzen wir nicht.
Nun die Blätter an ihrem kleinen Stiel unter den Rosen in den Steckschaum schieben, sodass sich ein Kranz aus Blättern entwickelt. Dabei die Blätter eher unregelmäßig verteilen, das wirkt natürlicher.

 

 

6.) Zwischen die Rosen stecke ich Zweige vom Liguster, die ich aus der Hecke vor dem Haus schneide. Alle anderen Zweige mit kleinen Blättern sind ebenso geeignet. Damit schaffen wir einen dreidimensionalen Effekt, da die Zweige über die Rosen hinaus ragen.

 

 

7.) Um das Gefäß und damit den Steckschaum weiter abzudecken, füge ich kleine Efeuranken aus dem Garten ein. Schöne Blätter der Heuchera (Purpurglöckchen) oder der Alchemilla (Frauenmantel) lassen sich ebenfalls sehr gut verwenden.

 

 

8.) Damit das Arrangement einen modernen Touch bekommt, stanze ich aus silbernen Pappe Kreise und klebe sie doppelt um einen Zahnstocher fest. Anschließend verteile ich die ungrade Zahl an Silberpunkten zwischen den Rosen. Ein dezentes Funkeln lockert die klassische Kombination aus Rosen und Grün auf und bricht das Licht.

 

 

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Nächste Woche zeige ich ein zweites, wild-romantisches Rosenarrangement mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Brief mit Blickfang: Sternen-Karte basteln

 

Zum Geburtstag einer Freundin gestaltete ich diese Sternenkarte.
Die Basis besteht aus silbernem Karton und hat eine doppelte Vorderseite, um ein Foto darin mit Passepartout zu präsentieren. Ich stanzte viele Sterne aus und klebte sie durcheinander und übereinander auf die Vorderseite. Manche schob ich mit einem Zacken halb unter den Rahmen des Passepartouts, sodass es mit den geschichteten Sternen dreidimensional wirkt.
Ein paar Extra-Sterne im Karteninneren und auf dem Umschlag sorgen für einen runden Eindruck.
Wer gleich mit dem Ausstanzen von Sternen für eine Geburtstags-Deko weitermachen möchte: Hier habe ich einen Kranz aus Sternen und Blüten vorgestellt.

 

 

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EINMAL im Leben „Mädchen sein“: Glitzertasche pimpen

 

Ehrlich gebe ich es zu: Ich war neidisch auf die Glitzertäschchen der Mädchen, mit denen ich gearbeitet habe. Meine Kindheit habe ich in Cordhosen und Jeans verbracht, meine Pullis waren rot, blau, gelb oder grün. Es gab genau zwei Sommerkleider, die ich gern getragen habe, eins mit vier und eins mit sieben Jahren. Dass ich jederzeit in den Apfelbaum hochklettern oder über den Gartenzaun zu den Pferden hüpfen konnte, war für mich das Größte. Insofern bin ich sehr dankbar für meine Erziehung jenseits von pinken Pullis und lila Leggins.
Aber ganz, ganz ehrlich, angesichts der Paillettentäschchen von Grundschülerinnen überkam mich ein gewisser Neid. Den habe ich erfolgreich niedergerungen, indem ich im Winterschlussverkauf ein eigenes Pailletten-Party-Produkt entdeckte. Und weil ich mit Clutchs nichts anfangen kann, nähte ich einen Schulterriemen.

 

 

Dazu steppte ich schwarzes Ripsband zweilagig so über einander, dass die Enden in einfacher Breite des Bands am Reißverschluss vorbei in der Tasche verschwinden. Die Mitte der Länge des Riemens, an der er auf der Schulter liegt, ließ ich das Band in doppelter Breite laufen.
Ein Webband mit Muffins, das hier schon lange im Fundus auf seinen Einsatz wartete, nähte ich mittig als farbliche Verbindung zwischen Tasche und Riemen auf.

 

 

Nehmt das, ihr Grundschülerinnen! Ich bin fünfmal so alt wie ihr und kann dennoch glitzern! 😀

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Winterliche Anleitungen für kreative Schneeflocken

 

Schon lange habe ich mir eine Schneeflocken-Stanze gewünscht, die aus Papier und Pappe Schneeflocken locht. Da ich genau weiß, wie oft ich meine geliebten Motivstanzen tatsächlich benutze und wie viel Platz sie benötigen, habe ich mich lange zurückgehalten. Bis ich im Winterschlussverkauf genau den richtigen Locher entdeckte und er unbedingt mitmusste. So habe ich mit meiner Dauer-Lieblings-Stanze mal wieder gewellte Kreise im Akkord fabriziert und mit ausgestanzten Schneeflocken und Ministernen beklebt. Glitzer-Flocken, die bereits in die „Konfetti-Herzen für alle Gelegenheiten“ gefüllt wurden, setzen funkelnde Akzente.
Die Kreise werde ich entweder einzeln in die Zweige im Wohnzimmer hängen oder in der Reihe als Girlande verarbeiten.

 

 

Karten sind ja der Klassiker, wenn es um die Verwendung von Motivlochern geht. Entsprechend machte ich mit zwei Karten weiter, auf denen ich Schneeflocken in kühlen Farbtönen schichtete. Die weiße Karte bekam weiße Schneeflocken als Basis, darauf setzen Flocken in hellgrün und hellblau farbige Highlights. Auch hier klebte ich Ministerne aus Papierresten und silberne Metall-Schneeflocken in die Zwischenräume.
Aus der blauen Karte stanzte ich Schneeflocken und setzte dickes weißes Papier dahinter. So ergeben sich durch die gestanzte Basis, die blau-in-blau Schneeflocken im Hintergrund, farbige Schneeflocken im Vordergrund und die silbernen Pailletten diverse Lagen für eine spannende Struktur.

Falls sich jemand angesichts meiner glühenden Begeisterung für Stanzen entscheiden sollte, mir als Geschenk oder zu Werbezwecken welche zu schicken – gerne! Wenn nicht, muss ich wohl noch mehr davon schwärmen… 😉

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Post zum neuen Jahr: Herzen mit „Konfetti für alle Gelegenheiten“

 

Heute möchte ich meine Herzen mit „Konfetti für alle Gelegenheiten“ vorstellen:
Es wird mein Neujahrsgruß, den ich gerade in aller Ruhe bastle, weil für Weihnachtskarten weder Zeit noch Nerven übrig waren. Macht nichts. Inzwischen sind alle Briefe geöffnet, alle Geschenke eingeweiht, da ist die Freude über eine liebe Botschaft zum neuen Jahr umso größer. Und eine Erinnerung, um den Moment zu feiern, ist im Alltag immer wertvoll.
Wer mag, fabriziert die Herzen gleich für Silvester und reißt sie im Kreis von Freundinnen zusammen auf.
Benötigt werden Transparent- oder Pergamentpapier, ein feiner Filzstift, ein Rest Papier und eine Schere für die Schablone, Konfetti, eine Nähmaschine (inklusive Faden) und Alleskleber.
Als erstes wird aus dem Papierrest eine Schablone für das Herz ausgeschnitten. Das tue ich locker aus der Hand, indem ich eine Herzhälfte aus einem gefalteten Papier schneide und es anschließend wieder aufklappe – gelingt immer.
Danach mithilfe der Schablone Herzen auf das Transparentpapier zeichnen, dabei immer gleich zwei Herzen für ein Exemplar berechnen, und ausschneiden.

 

 

Die Herzen werden dann exakt übereinander gelegt und mit der Nähmaschine zusammen genäht. Eine Öffnung bleibt zum Befüllen frei und wird anschließend verschlossen. Die Fäden mit Klebe am Rand des Herzens fixieren, damit die Naht nicht aufribbelt.
Wer keine Nähmaschine hat oder nicht nähen mag, klebt die Herzen mit Alleskleber zusammen.

 

 

Zwischenzeitig sieht es dank des Konfettis chaotisch aus, aber das merkt in den bummeligen Tagen zwischen Weihnachten und Silvester ja niemand…
Mit einzelnen Pailletten, die von außen auf die Herzen geklebt werden, verstärkt sich der Glanz.
Nun fehlt nur noch eine nette Botschaft zum neuen Jahr, und schon wird das Herz mit dem „Konfetti für alle Gelegenheiten“ verschickt.

 

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Floristischer Workshop: Frische Ideen für den altbekannten Strohkranz

Heute möchte ich die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Adventsgesteck teilen. Es hat als Basis den altbekannten Strohkranz (Strohrömer genannt), wird aber ein voluminöses Arrangement und kein klassischer Adventskranz!

 

Vorbereitung

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Zu Beginn wird aus Filzstreifen ein Zopf geflochten, der anschließend um den Strohrömer gelegt wird. Anfang und Ende werden mit Haften oder Krampen (U-förmigen Drahtbögen) im Kranz fixiert.
Eine Plastikschale wird mit einem Pinholder präpariert, der anschließend das gewässerte Steckmoos in Position hält. Das Steckmoos wird etwas zurecht geschnitten, damit sich später eine kuppelförmige Silhouette ergibt.
Tipps und Tricks zum richtigen Verwenden von Steckmoos habe ich hier gesammelt.

 

Zwischenstand

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Der Strohrömer wird mit Moos abgedeckt, das mit Haften befestigt wird. So kann später kein helles Stroh durch die Tannenzweige schimmern.

 

Mit Tannengrün ausstecken

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Als nächstes wird die Grundform komplett mit Grün ausgesteckt. Dazu eignen sich Tannenzweige, Eiben mit Beeren (giftig!), Immergrün, Efeu und Ilex.

 

Vollendetes Weihnachtsgesteck

 

Zum Schluss werden die Kugeln eingefügt, Tannenzapfen mit Heißklebe befestigt und Sterne verteilt. Von einer Weihnachtskugel wird der Anhänger entfernt, damit sie mit Wasser gefüllt als Vase dienen kann.

 

Adventsgesteck grün-rosa

 

Die ersten drei Anleitungen für Advents-Floristik habe ich hier vorgestellt:
Arrangement aus Tannenzapfen, Gesteck mit Kerze, schnelle Sträuße mit Tannengrün und Blüten.

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Geburtstagstafel mit Anleitung für Blumenkörbchen

Sommerfest

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Heute möchte ich Ideen für einen sommerlichen Geburtstag teilen.
Unter die Teller legte ich Blätter einer riesigen Klettenstaude, die bei uns an der Straße wächst. Sie sollten erst unmittelbar vorher geschnitten werden, da sie innerhalb weniger Stunden schlapp werden. Die Servietten umwickelte ich mit Gras- und Getreidehalmen.

 

Sommerfest 2

 

Als Unterlage für die durchsichtigen Glasteller benutzte ich Blüten aus Pappe, sie sorgen zusammen mit warmen Farben für sommerliches Flair. Aus blühenden Blumen zu naschen hat etwas Märchenhaftes…
Als Gruß auf den Tellern warten kleine Klappkarten mit floralen Motiven, an denen ich mit einer dekorativen Klammer Namensschilder befestigte. Daneben liegt jeweils ein Päckchen Brausepulver für ausgelassenen Spaß.

 

Sommerfest 3

 

Natürlich gab ich mir mit den Blumenarrangements wieder besondere Mühe:
Hier erkläre ich die Anleitung für die Gestecke in den Körben, die ich selbst entwickelt habe.

Gebraucht werden dazu kleine Drahtkörbe, Nasssteckschaum, Plastiktüten oder -folie, große Blätter sowie diverse Floralien (Blüten und Zweige).

Zuerst wird die Steckmasse in Stücke geschnitten, die in die Körbe passen, und fachgerecht gewässert. Anschließend zerschneiden wir eine Plastiktüte so, dass das Steckmoos in eine Ecke der Tüte passt und von allen fünf Seiten bis auf die Oberseite damit umhüllt wird. Vielleicht ist es notwendig, die Tüte mit Stecknadeln zu fixieren. Als Nächstes wird das Körbchen mit großen Blättern von Ampfer, Renautria, Rhababer o.ä. ausgelegt, damit später die Plastiktüte nicht mehr zu sehen ist. Nun vorsichtig den Steckschaum am Henkel des Körbchens vorbei einpassen, dabei darauf achten, dass die Blätter schön glatt am Rand liegen. Dies ist der anstrengendste Teil, danach wird es entspannt:
Blumen und Zweige nach Wahl schräg anschneiden und im Steckschaum platzieren, einige größere Blätter (von Heuchera oder Galax) über den Rand ragen lassen. Auch kleine Efeutriebe wirken spielerisch und lieblich, um die Kanten des Körbchens abzumildern.
Damit die Blumen lange frisch bleiben, mit einer dünnen Tülle einer Gießkanne vorsichtig Wasser zwischen den Blüten nachfüllen, damit der Steckschaum feucht bleibt. Trocknet der Steckschaum aus, zieht er die Feuchtigkeit aus den Blumenstängeln und lässt sie umso schneller welken.

To create this flower-arrangement you need a little basket made of wire, floral foam, a plastik bag, a scissor, flowers and leaves.
First, you soak the floral foam. Afterwards you place it in one corner of the plastic bag and cut the plastic bag, so that it can coat the piece of foam completely – except of the top. Now you cover the inside of the basket with leaves and put the covered foam in the basket – no one will see the plastic which is holding the wet foam anymore. Next you start to arrange the flowers (first cut them short!) and leaves in the floral foam. When it´s ready, keep in mind to soak the arrangement every second day, so that it may last longer.

 

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Die Anleitung teile ich bei CreaDienstag, HandmadeOnTuesday, Dienstagsdinge, Maleviks Rosengarten, Engel und Banditen, FloralFridayFoto,Holunderblütchen.

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Weiße Rosen: Dreimal anders inszeniert

Die „Urban Jungle Bloggers“ suchen diesen Monat nach unserer Lieblingsblume, die in drei unterschiedlichen Arrangements gezeigt werden soll. Da ich gerade noch weiße Rosen aus einem halb verblühten Strauß gerettet habe, boten sie sich für die Aufgabe an.

The Urban Jungle Bloggers asked for our favourite flowers in three different kind of styles: Here are my white roses. First naturally styled, second in a glamorous way and third in blue and white with danish accents.

 

Rose natürlich

 

Die erste Rose bekam Hirtentäschel, Alchemilla (Frauenmantel) und Gras als Begleitung. Die Unterlage bildet eine Baumscheibe, die ich neulich bei Fällungen an der Alster mitnahm. Im Hintergrund verstärkt ein Rebkranz zusammen mit Zapfen das natürliche Motto.

 

Rose Glamour

 

Die zweite Rose inszenierte ich als Kontrast glamourös:
In eine silberne Vase mit Hammerschlagoptik stellte ich die Rose zusammen mit Disteln und Blaubeerzweigen. Weitere Vasen in Bronze und Rosé unterstützen glänzend die eleganten Akzente. Seit ich letztes Jahr in der Eventfloristik gearbeitet habe und sie dort viele verschiedene Gefäße und Vasen in Silber hatten, bin ich wirklich auf den Geschmack gekommen, was glänzende Metallictöne angeht… Ein silberfarbenes Band windet sich um das Arrangement und verbindet die Gefäße.

 

Rose Blau-Weiss

 

Die dritte Rose findet sich mit Astern, einer Bouvardie und Gräsern in einem blau-weißen Setting. Die mundgeblasene Vase verbindet beide Farben und wird von Glasflaschen in Blautönen umrundet. Teller aus dem Service „Amalienburg“ dienen als Basis und zentrieren den Aufbau. Kleine Teller mit dänischen Motiven treten als zusätzliche Blickfänge auf.

Bei den Flower Power Bloggers, FloralFridayFoto, Holundertblütchen und RUMS verlinke ich den Beitrag ebenfalls.

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Motto-Bild gestalten: Einfach und wirkungsvoll

Buchstabenbild

 

Alle, die wenig Talent für kreative Aktionen haben, aber dennoch etwas Besonderes selbst gestalten wollen, kommen heute voll auf ihre Kosten.

Benötigt werden ein Computer mit Internetzugang, ein Drucker, Papier (weiß oder farbig) zum Drucken, Tapetenreste oder Geschenkpapier oder eine bunte Seite aus einer Zeitschrift, eine Schere, Klebe und ein Bilderrahmen (oder ein Stück Pappe als Untergrund).

Auf der Website Wordificator wird ein Schattenriss ausgesucht, der das spätere Motiv darstellt. Diverse Stichworte werden eingegeben, um daraus das Bild zu generieren. Nun einfach auf „Wordificate now!“ klicken und abwarten, wie die Stichworte als Umriss arrangiert wirken. Ich habe mehrfach „Wordificate now!“ geklickt, bis ich mit der Anordnung meiner Wörter im Umriss zufrieden war. Kostenlos ausdrucken, ausschneiden, auf einem Hintergrund aus Geschenkpapier, Tapetenrest oder Zeitungsseite befestigen, rahmen und fertig!
So einfach kann ein künstlerisches Ergebnis sein…

Diese Anleitung teile ich bei CreaDienstag, Meertje, DienstagsDinge und HandmadeOnTuesday.

 

Motto-Bild