aufmerksam, glaubhaft

Schwung! Eine Runde Schwung, bitte! Hier kommt das passende Lied

Wer braucht eine Runde Schwung, Ermutigung und Unterstützung?
Oder einfach nur ein fröhliches Lied, um endlich alle Fenster zu putzen?
Dafür empfehle ich „Sei mein Licht“ von der irischen Band „Rend Collective“. Wer es lieber auf englisch im Original mag: „My Lighthouse“ (tolles Video!)
Der mitreißende Rhythmus geht mir seit Tagen im Kopf herum…

Wenn ich zweifle und kämpf mit mir
wenn ich falle bleibst du doch hier.
Deine Liebe trägt mich durch,
Du bist mein Halt in der rauen See, wooh
du bist mein Halt in der rauen See.

Auch im Schweigen bist du stets da,
in den Fragen wird dein Wort wahr.
Deine Liebe trägt mich durch,
Du bist mein Halt in der rauen See, wooh
du bist mein Halt in der rauen See.

Sei mein Licht, sei mein Licht.
Du strahlst wie ein Leuchtturm,
und ich schau auf dich.
Sei mein Licht, sei mein Licht.
Du gabst das Versprechen:
sicher bringst du mich bis ans Land,
bis ans Land, bis ans Land, bis ans Land.

Und wer noch eine Portion mehr Energie und Ermutigung wünscht: Und ich singe, denn du bist gut

Du bist gut, deutscher Text von Anette Sorge, Original von Brian Johnson

Die ganze Welt soll hörn,
wie gut du zu uns bist,
wie groß und grenzenlos doch deine Gnade ist.
Du machst mein Leben reich,
mit Liebe füllst du mich.
Ich kann nur staunen Herr!
Und ich singe, denn du bist gut.
Und ich tanze, denn du bist gut.
Und ich rufe laut:
Du bist gut, du bist gut zu mir!
Nichts kommt dir jemals gleich,
niemand ist so wie du.
Der Himmel und das Meer
rufen dir jubelnd zu.
In meiner tiefsten Nacht
strahlst du als helles Licht.
Ich kann nur staunen Herr!
aufmerksam, glaubhaft

Love it, change it or leave it: Eine Frage der inneren Freiheit

Anfang der Woche traf ich eine Logopädin, mit der ich sonst nur im Vorübergehen ein paar Worte wechsle. Jetzt hatten wir Zeit, uns ungestört zu unterhalten, und ich berichtete ihr, was seit meinem Ausstieg als Logopädin passiert ist. Dabei hatte ich zwar nicht den Eindruck, mich rechtfertigen zu müssen, aber sehr wohl gut erklären zu sollen, wie es zur beruflichen Veränderung kam.

Außerdem rief eine Diakonisse (evangelische Variante von Nonne) an und fragte, warum ich nicht mehr in den Gottesdienst käme. Dass ich inzwischen einen anderen Gottesdienst besuche, hat sich offensichtlich nicht zu ihr herum gesprochen. Dass ich nach zwölf Jahren und fünf Ehrenämtern in der gleichen Kirche Lust auf etwas Neues hatte, ließ sie nicht gelten: „Aber du hast dich doch so engagiert! Du warst doch voll dabei!“ Ja, und? Was für elf Jahre gepasst hat, muss sich im zwölften Jahr nicht mehr gut anfühlen. Glücklicherweise sind wir alle freie Menschen und können einen Arbeitsplatz oder eine Kirchengemeinde verlassen, wenn das unser Wunsch ist. Mit keinem von beiden sind wir verheiratet, und sogar Ehen darf man scheiden, wenn keine Chance auf Veränderung besteht.

Dabei habe ich den Eindruck, dass besonders Menschen aus dem sozialen Bereich sich sehr schwer tun, ihren inneren Wunsch nach Aufbruch in die Realität umzusetzen: „Was werden all die SchülerInnen / PatientInnen / SeniorInnen / KundInnen ohne mich tun? Wie wird sich meine Kündigung auf das Team auswirken? Und meine Chefin ist gerade in der Midlife-Crisis: Kann ich ihr das jetzt wirklich antun?“
Oft genug habe ich erlebt, das unglückliche Kolleginnen aus einem Loyalitätsgefühl in ihrem Alltag verharrten, statt sich nach etwas Neuem umzusehen. Und wem tut das gut? Meiner Einschätzung nach niemandem. In Gottes Augen sind wir zu hundert Prozent wertvoll und einzigartig, die reale Marktwirtschaft sieht das deutlich anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass wochenlang Tränen fließen, nur weil die Friseurin / Kindergärtnerin / Ärztin / Therapeutin / Käseverkäuferin den Arbeitsplatz wechselt, ist eher gering. Ja, auch ich habe schon erlebt, dass eine Mutter mit ihrer Tochter quer durch die Stadt fährt, nur für eine Dreiviertelstunde Logopädie in meiner „neuen“ Praxis. Das war eine Patientin von 37.

Natürlich möchten wir niemanden verletzen, indem wir unser Leben umkrempeln und Kolleginnen oder Vereinsfreundinnen hinter uns lassen. Wobei die, mit denen uns eine wirkliche Freundschaft verbindet, weiter unser Leben bereichern werden. Und umgekehrt. Alles andere sind oberflächliche Verpflichtungen, an die wir uns klammern, um nicht den veränderten Lebensbedingungen in die Augen sehen zu müssen.
Wenn ich mich an einem Arbeitsplatz nicht weiter entwickeln kann, gehe ich. Wenn die Gehaltserhöhung zu lange auf sich warten lässt, auch. Wenn ich alles erreicht habe, was ich erreichen wollte, und mich eine neue Herausforderung lockt, sowieso. Dass ich dabei viele Beziehungen zu Menschen beende, mit denen ich die letzten Jahre verbracht habe, ist unumgänglich. Aber selten so dramatisch, wie wir es uns ausmalen, um den Konsequenzen auszuweichen. Wobei auch Stillstand Konsequenzen hat, die uns ängstlichen Gewohnheitstieren nur weniger einschneidend vorkommen.

 

 

Wenn in meiner Kirchengemeinde kaum noch positive Beziehungen gelebt werden, die Predigten mich langweilen und das Ehrenamt eine öde Pflicht wird, dann kann ich mich sehr wohl entscheiden, mir etwas Neues zu suchen. Und solange das Neue eine andere Kirchengemeinde und nicht Buddha oder Allah ist, verstehe ich nicht, wie man sich darüber aufregen kann. Ja, früher haben die Leute von der Wiege bis zur Bahre ihr Leben in der gleichen Gemeinde verbracht. Nur: Früher ist früher und heute ist heute. Und auch früher waren ChristInnen nicht sechzig Jahre in der gleichen Kirche permanent zufrieden, das haben sie lediglich für sich behalten.
Davon unabhängig ist für mich das einzig Wichtige, dass meine Beziehung zu Gott lebendig und gesund ist, völlig egal, wie der „Verein“ heißt, den ich sonntags morgens besuche.

Wenn du an dem Punkt, an dem du gerade steckt, verharrst, profitiert niemand. Du meinst, damit alle (außer dir selbst) zufrieden zu stellen, aber das halte ich für eine Lüge. Niemand möchte eine Ehefrau / Angestellte / Kollegin / Sportskameradin haben, die permanent frustriert und innerlich abwesend ist. Völlig egal, wie sehr wir uns früher für das Unternehmen / die Praxis / die Familie / den Verein eingesetzt haben und was wir alles erreichten: Früher ist früher. Und jetzt ist jetzt.
Was uns heute nicht gut tut, macht uns kaputt. Wenn wir es nicht mehr lieben können wie vor Jahren, nicht mehr verändern können wie noch vor einigen Monaten, dann bleibt uns nur noch, innerlich und äußerlich zusammen zu packen und zu gehen. Das fällt natürlich einigen leichter als anderen. Aber alle sind sich der Konsequenzen wohl bewusst und wissen, dass es keine Alternative gibt. Wenn sie es vor lauter Angst vor dem Neuen zugeben könnten.

Daher plädiere ich an alle, ihre FreundInnen / KollegInnen / VereinskameradInnen zu unterstützen und zu loben, wenn sie sich verabschieden und zu neuen Zielen aufbrechen.
Sie sind mutig!
Sie sind engagiert!
Sie sind weise!
Viel mehr, als wenn sie um der Bequemlichkeit und der „Freundschaft“ willen in einem Lebensabschnitt verharren, der sie einengt und lahmlegt.
Party!
Unsere Freundin hat den Mut, sich zu trennen!
Unsere Kollegin hat den Mut, sich selbstständig zu machen!
Unsere Laufpartnerin hat den Mut, auszuwandern!
Das ist ein Grund zur Freude!
Wenn wir uns gegenseitig im Wunsch nach Veränderung unterstützen, profitieren wir alle. Weil wir über uns hinaus wachsen, gemeinsam und allein. Das tut uns und unserer Gesellschaft gut! Viel mehr, als wenn wir uns gegenseitig kritisieren, weil wir die anderen am Ausbrechen hindern wollen. Wenn wir uns wechselseitig kleinhalten und Veränderungen bestrafen, leben wir in einem engherzigen, unversöhnlichen, frustrierten Umfeld. Wollen wir das wirklich? Oder tut es uns allen nicht viel besser, wenn wir den anderen etwas zutrauen und sie ermutigen, die nächste Etappe in Angriff zu nehmen?!
Es lebe der Neuanfang!

 

aufmerksam, glaubhaft

Kraftvolles Lied gegen Sorgen und Zweifel

Von einer neuen Baustelle oder alten Sorgen können wir jedes Mal erzählen, wenn wir uns im Gebetskreis treffen. Natürlich berichten wir einander auch, was sich seit dem Gebet füreinander letzte Woche verändert hat. Und doch sind manche Probleme und Ängste erstaunlich resistent. Zumindest in unseren Augen, Gott sieht das in seiner Weisheit sicher anders.
Manchmal fragen wir uns, wie oft wir uns denn noch mit angespannten Beziehungen, gesundheitlichen Problemen oder Sorgen im Beruf herum schlagen müssen. Dass Jesus uns von all dem befreit und allmächtig unser Leben in seiner Hand hat, ist im Alltag oft nur schwer zu spüren.

Dann singt uns Sefora Nelson zu:

„Lege deine Sorgen nieder
Leg sie ab in meiner Hand
Du brauchst mir nichts zu erklären
Denn ich hab dich längst erkannt

Lege sie nieder in meiner Hand
Komm leg sie nieder, lass sie los in meiner Hand
Lege sie nieder, lass einfach los
Lass alles falln, nichts ist für deinen Gott zu groß

Lege deine Ängste nieder
Die Gedanken in der Nacht
Frieden gebe ich dir wieder
Frieden hab ich dir gebracht

Lege deine Sünde nieder
Gib sie mir mit deiner Scham
Du brauchst sie nicht länger tragen
Denn ich hab für sie bezahlt

Lege deine Zweifel nieder
Dafür bin ich viel zu groß
Hoffnung gebe ich dir wieder
Lass die Zweifel einfach los.“

 
aufmerksam, feminin, glaubhaft

Frauen aus Gottes Sicht: Geliebt, gewollt, begabt

 

Gott wollte, dass wir sein Bild in die Welt tragen – als Frauen.
Als Frauen mit unserer Stärke, mit unserem Kampfgeist
ebenso wie mit unserer Zärtlichkeit, unserem Erbarmen, unserer Schönheit.

 

 

Eva ist der Schlussakkord, das letzte, erstaunlichste Werk Gottes. Die Frau.
Die Schöpfung findet ihren Höhepunkt nicht in der Erschaffung von Adam, sondern von Eva.
SIE ist der geniale letzte Pinselstrich des Meisters.

Stacy Eldredge in „Mehr als alles hüte dein Herz“

aufmerksam, glaubhaft

Abschied aus der alten Kirchengemeinde – wie eine neue finden?

 

Zeiten ändern sich.
Manches, was uns lange gut tat, passt nicht mehr zu uns.
Das betrifft nicht nur Lieblingsshirts und Zeitschriftenabos, sondern auch umfassendere Dinge wie den Wohnort, den Arbeitsplatz oder den Partner.
Oder die Kirchengemeinde.
Manche Menschen gehen sehr schnell, wenn ihnen die Mischung aus sozialer Komponente einerseits und geistlichem Angebot andererseits nicht passt. Andere empfinden es als Unding, die Gemeinde zu wechseln, einfach „weil man das nicht tut“.
Zum Glück ist niemand lebenslang an die Gemeinde vor Ort gebunden. In kleinen Orten ist angesichts fehlender Alternativen guter Rat teuer, wenn man sich im Zwischenmenschlichen und in der Theologie nicht mehr wohlfühlt. In großen Städten wie Hamburg ist nichts einfacher, als jeden Sonntag in eine andere Kirche zu gehen. Natürlich lebt eine Gemeinde von den Mitgliedern, schließlich ist sie keine Behörde, sondern die geistliche Heimat derer, die sie mit Leben füllen. Dazu gehören auch ein Mindestmaß an Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit.
Nach zwölf Jahren in der gleichen Gemeinde war für mich der Schritt überfällig, mich nach neuen Möglichkeiten umzusehen. Der Frust überwog seit einigen Jahren immer mehr die noch verbliebenen positiven Aspekte.
Dabei ist es nicht nur lustig, in fremde Gottesdienste zu gehen und sich dort umzuschauen. Einerseits ist es selbst einem Small-Talk-Profi wie mir irgendwann zuviel, ständig mich selbst vorzustellen und zu erzählen, was mich an diesem Sonntagmorgen hier her bewegt. Andererseits ist eine viel tiefer gehendere Frage die, was ich mir von einer neuen Gemeinde, der ich langfristig treu bleibe, wünsche.

Woran erkenne ich, dass die gepredigte und gelebte Theologie zu mir passt und mit meinem Glauben übereinstimmt? Schließlich gibt es in jeder Kirche andere Formen der Spiritualität, andere moralische Maßstäbe, andere Gesprächskulturen usw. Das ist oft auf den ersten Blick nicht erkennbar, prägt aber das Miteinander gewaltig.

Wie wichtig ist mir die Gestaltung des Gottesdienstes? Brauche ich einen klaren Ablauf (eine Liturgie) oder finde ich es gut, wenn jeder Sonntag anders gestaltet wird? Ist mir ein ausgewogenes Verhältnis von Liedern, Gebeten, Predigt und interaktiven Elementen wichtig oder komme ich damit zurecht, wenn bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden? Will ich mittendrin sein oder konservativ auf der Kirchenbank sitzen?

Brauche ich klassische Choräle? Oder schwungvollen Beat von der Band? Singe ich am liebsten auf deutsch oder finde ich die neusten Hits der christlichen Szene aus den USA auf englisch gut? Wie wichtig ist mir da eine ausgewogene Mischung?

Brauche ich ein Pastorin / einen Pastor oder finde ich, dass der Einsatz jedes einzelnen Mitglieds den Gottesdienst bestimmt? Wie wichtig ist mir das Mitspracherecht und der Spielraum jeder / jedes Einzelnen? In manchen Gemeinden taucht die Pastorin nur für die Predigt auf, alles andere gestalten die Mitglieder eigenverantwortlich. Andere Gemeinden leben komplett ohne PastorIn.

Wie wichtig ist mir der architektonische Rahmen? Brauche ich ein klassisches Kirchengebäude oder fühle ich mich auch in einer alten Fabrikhalle oder einem ehemaligen Bürogebäude wohl?

Was passiert von Montag bis Samstag in der Gemeinde? Wie leben die Menschen dort Glaube im Alltag? Wie viele Möglichkeiten für Treffen, Gebet, Freizeitangebote gibt es? Wie wichtig ist es mir, daran teilzunehmen?

Möchte ich in der Gemeinde auch meinen Gebetskreis haben? Oder finde ich es besser, sich im Stadtteil mit anderen ChristInnen zu treffen und woanders zum Gottesdienst zu gehen?

Stimme ich den grundlegenden Organisationsstrukturen zu? Brauche ich die Basisdemokratie einer Freikirche oder mag ich die Hierarchien einer staatlichen Landeskirche? Wie sehr möchte ich mich bei Gemeindeversammlungen, Abstimmungen und Verantwortlichkeiten engagieren?

Fragen über Fragen, die zeigen, dass eine Neuorientierung nicht bedeutet, vor Verantwortung zu flüchten, sondern vielmehr die Eigenverantwortung sichtbar macht.

 

aufmerksam, glaubhaft

Kirche der Stille: Die „Heiligen Nächte“ erleben

 

Nachdem ich eine der Krippenandachten im Hamburger Michel besuchte, war ich tags darauf in der Kirche der Stille zu Besuch.
Vom 26. Dezember bis 06. Januar findet täglich um 18:00 Uhr ein Angebot zu den „Heiligen Nächten“ zwischen Weihnachten und dem Drei-Königs-Tag statt.
Bei den Krippenandachten hatte ich den Eindruck, dass es um ein „Mehr“ ging: Ein mehr an schöner Musik und festlicher Atmosphäre.
In der Kirche der Stille wirkte der Fokus auf mich wie ein Ruf zu „Weniger“: Weniger sprechen, weniger denken, weniger handeln. Dafür loslassen, schweigen, spüren, ruhig werden, Lasten abgeben. Mit Momenten der Stille, Impulsen zum Nachdenken, sehr ruhiger Musik einzelner Instrumente und Taizé-Gesängen.
Ein völlig anderes Konzept in komplett anderem Rahmen, sodass sowohl die LiebhaberInnen von Mehr als auch vom Weniger in den Tagen zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr auf ihre Kosten kommen.
Auch in der Kirche der Stille sollte man deutlich früher kommen, ab 17:30 Uhr ist die Kirche offen. Auch hier sind überwältigend viele Menschen, was mich in dieser Oase der Ruhe erstmal aus dem Konzept brachte. Durch das konsequente Schweigen aller Anwesenden fühlte ich mich dann doch wohl. Und wer vorgewarnt ist, dass hier nicht die übliche Handvoll Personen im leeren Raum auf Meditationsmatten sitzt, sondern der ganze Raum gefüllt, kann sich entsprechend vorbereiten. Unbedingt warme Socken mitbringen, da die Schuhe draußen bleiben. Und eine Decke oder eine warme breite Stola, es zieht (je nach Sitzplatz) empfindlich (die vorhandenen Decken sind natürlich sehr schnell vergeben…).
Die Kirche der Stille ist zu erreichen über die S-Bahn-Station „Holstenstraße“ (10 Minuten Fußweg), und die Busse 15, 20, 25, 183, 283 bis Max-Brauer-Allee Mitte.

 

aufmerksam, glaubhaft

Kurz vor knapp: Krippenandacht im Hamburger „Michel“

 

Heute Abend besuchte ich, quasi kurz vor knapp, eine der Krippenandachten im Hamburger Michel (Hauptkirche Sankt Michaelis). Sie finden vom 25. 12. bis 01.01. täglich um 18:00 Uhr statt. Hochkarätige klassische Musik wird gespielt, Weihnachtslieder gesungen, eine Andacht (Kurzpredigt) gibt es auch. Und jede Menge Stimmung, wie immer in Hamburgs berühmtester Kirche.
Die nächsten beiden Abende können noch genutzt werden, um dieses abwechslungsreiche Angebot wahrzunehmen. Wichtig: Unbedingt eine halbe Stunde früher kommen, um einen schönen Platz zu finden. Wer vorher noch einmal gewisse Örtlichkeiten aufsuchen möchte, sollte allein dafür eine Wartezeit von einer Viertelstunde einrechnen. Aber auch die, die im letzten Moment herein huschen, finden noch einen Platz. Nur eben keinen mit gutem Blick oder ausgefeiltem Klang…
Wer öffentlich kommt, was angesichts fehlender Parkplätze sehr sinnvoll ist, steigt entweder am „Rödingsmarkt“ aus der U3 oder an der „Stadthausbrücke“ aus der S1.
Weitere Informationen gibt es unter Michel-Musik.