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Verlosung: Gewinne dein Exemplar des Buchs „Wo die Freude wohnt“

Willkommen zu meinem vierten Buch, das heute im Buchhandel ankommt und von dem ich fünf Exemplare an alle Interessierten verlose!

„Wo die Freude wohnt“ lädt dich ein, deine Beziehung zu Gott auf kreative, ermutigende Weise zu vertiefen und neu die Lebenslust mit deinem Glauben zu verbinden. Du erhälst den Schlüssel zur „Villa der Freude“ und darfst die verschiedenen Botschaften der Räume entdecken:


Im Labor stellst du die Grundausstattung für ein fröhliches und zugleich tiefgehendes Leben zusammen. Im Garten lässt du alte Verpflichtungen und Zwänge hinter dir und erforschst, wie Neues, Heilsames wachsen kann. In der Bibliothek warten Gottes Versprechen auf dich und ich möchte dir Lust auf’s Bibellesen machen. Im Schaukelstuhl auf der Veranda wirst du getröstet und gehalten. In der Schatzkiste warten Goldklumpen für verschiedene Lebensbereich auf dich – du bist reich und mit allem ausgestattet, was du für einen erfüllenden Alltag brauchst!

Beim Festmahl begrüßt Gott ganz speziell dich als Ehrengast und möchte alles, was dich davon abhält, dein ganzes Vertrauen auf ihn zu setzen, endgültig entmachten. Am Lagerfeuer berührt dich der Heilige Geist und fängt deine Tiefpunkte auf. Im Wintergarten entdeckst du Raum für Bewegung und besonders kraftvolle, dynamische Gebete. Auf dem Dachboden lässt du deine Sorgen los und unter dem Baum am Wasser denkst du neu über deine Beziehungen nach. Im Wohnzimmer findest du Heimat und im leeren Zimmer entwickelst du ganz neue Perspektiven für deine Lebensträume.
Im Badezimmer erhälst du die Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu versöhnen und in der Küche setzt du dich mit Freuden und Spannungen von familiären Beziehungen auseinander. Auf dem Parkplatz löst du alte Blockaden und lässt Ängste los, während ausgerechnet im Arbeitszimmer ein Spiel-und-Spaß-Paradies auf dich wartet.

Jedes Kapitel bietet Raum zum Notieren, schenkt Tipps zum Ausprobieren und Anregungen zum Nachdenken und Beten.
All meine Impulse sind natürlich kein Garant für ein märchenhaftes „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“. Meine Gedanken und Tipps möchten dir eine Tür öffnen, wie du selbst deinen Alltag bunter, lustvoller, vertrauensvoller auf Gott hin gestalten kannst.
Das kreative Mit-mach-Buch ist im Neukirchener Verlag erschienen und für 16,00 Euro im Buchhandel erhältlich.
Eine Vorschau kannst du dir hier ansehen: Vorschau „Wo die Freude wohnt“
Die Illustrationen stammen von Miriam Gamper-Brühl.

Der Neukirchener Verlag stellt fünf Exemplare für eine Verlosung zur Verfügung. Schicke mir über das untenstehende Kontaktformular deine Mailadresse, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Pro Person, Haushalt und Familie kann ein Mal teilgenommen werden.
Als zusätzlichen Preis für das sechste Los verschenke ich drei exclusive handgefertige Grußkarten aus meiner eigenen Werkstatt: Sie beziehen sich direkt auf den Inhalt des Buchs, es gibt jeweils eine Karte zum Kapitel „Garten“, „Küche“ und „Parkplatz“.

Der Einsendeschluss ist am Valentinstag, den 14. Februar 2022 um 19:00 Uhr. So kannst du dich selbst mit einer Liebesbotschaft Gottes beschenken – ich wünsche dir viel Glück bei der Teilnahme!
Aus allen MitspielerInnen entscheidet per Zufall das Los. Die sechs ausgelosten Personen werden per Mail von mir angeschrieben und um ihre Postadresse gebeten, der Versand der Bücher erfolgt über den Neukirchener Verlag. Anschließend veröffentliche ich die GewinnerInnen mit Vornamen (ohne weitere Details) hier auf dem Blog. Nach Erhalt der Bücher werden alle Adressen umgehend gelöscht.

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    Jahresmotto: Mit Gott unterwegs

    Mit Gott ins neue Jahr

    Looking back – praise him.
    Looking ahead – trust him.
    Looking around – serve him.
    Looking up – expect him.

    Schau zurück – lobe ihn.
    Schau nach vorn – vertraue ihm.
    Schau dich um – diene ihm.
    Schau nach oben – erwarte ihn.

    (Verfasser unbekannt)

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    Kreative Anleitung: Jahreslosung 2022 als Grußkarte gestalten

    Der Spruch für das Jahr 2022 lautet:
    „Jesus Christus spricht: Niemand, der zu mir kommt, wird von mir abgewiesen.“ aus der Bibel, Johannes Kapitel 6, Vers 37
    Um die Botschaft immer vor Augen zu haben, fertige ich dazu gerade Grußkarten an. Dazu verwende ich das Stempelset „Peaceful Cabin/Momente der Ruhe“ von Stampin’Up sowie diverse Motivpappen aus meinem Fundus.

    Je nach Hintergrundfarbe der Karte gestalte ich immer wieder leicht unterschiedliche Variationen des Themas, das mir viel Spaß macht. Dazu stemple ich die Schneehütte auf Tonkarton in Wollweiß, schneide den Umriss des Dachs aus und lasse den Rest der Hütte mit dem Karton verbunden. Diesen Hintergrund messe ich mit einer Schneidemaschine/Gouillotine so ab, dass er entweder die Karte ausfüllt oder ein leerer Rand rund um das Motiv stehen bleibt. Hier platziere ich Tannen, die aus dem selben Stempelset stammen: Entweder direkt auf der Grußkarte oder ich stemple sie ebenfalls auf den wollweißen Tonkarton und schneide sie aus, um sie anschließend am passenden Platz aufzukleben.
    Wer mag, nutzt den Zaun und einen „Pfützenstempel“, um die Szenerie weiter auszugestalten.

    Wie immer auf Fotos kommt das Glitzern von kleinen Details wie den Schneeflocken nicht gut heraus.
    Dafür lässt sich sehr schön der geschlungene Bast erkennen, der unter dem Spruch hervor schaut und einen natürlichen Akzent setzt. Dazu wickle ich den Bast zwei Mal um drei Finger zum doppelten Kreis und klebe ihn leicht versetzt zum geplanten Spruch auf.
    Die Sprüche befestige ich mit kleinen Schaumstoff-Pads, sodass sie dreidimensional wirken und der Bast gut darunter platziert werden kann.
    Ich bin gespannt, was die EmpfängerInnen zu meiner Hütte im Schnee sagen…

    Hier stelle ich die dazu passende Geschenkverpackung vor, die sich ganz schnell aus nur einem Blatt Faltpapier herstellen lässt.

    Bei Interesse biete ich diese handgefertigten Doppelkarten für 3,50 Euro pro Stück an, plus Briefporto für den Versand. Aufträge erreichen mich über mail@wisperwisper.de
    Danke!

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    Andacht zum Kirchenlied „Macht hoch die Tür“ inklusive Ablauf und Handout

    Neulich verwies ich auf die Adventswerkstatt zum Thema „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, die mir entscheidende Impulse zur Andacht mit meinen SeniorInnen gab.
    Heute möchte ich meinen Ablauf sowie das Handout zu meiner Gottesdienst-Variante teilen. Viele Ideen habe ich übernommen und für die BewohnerInnen der Residenz angepasst oder passend zum Thema den Inhalt erweitert.

    Hier ist der Ablauf:
    Zu Beginn spiele ich Glockengeläut von einer CD, die mir auf der Suche nach passenden Kirchenliedern in die Hände fiel.
    Da wir im Haus aktuell coronabedingt nicht miteinander singen dürfen, lasse ich das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ von einer CD erklingen. Anschließend lese ich den Text laut vor und bitte danach alle, sich in Ruhe mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Auf den Tischen liegen Buntstifte, mit denen sie einerseits die Begriffe unterstreichen können, die sie positiv finden. Ebenfalls können sie die Worte umkringeln, die Fragezeichen hinterlassen.
    Wir tragen unsere Eindrücke in einem lockeren Austausch in der Gruppe zusammen.

    Jetzt blättern die SeniorInnen die zweite Seite des Handouts auf, wo ich verschiedene Tore und Türen als Fotos zusammengestellt habe. Wir überlegen gemeinsam, welche Bilder wir ansprechend finden und warum. Durch welche Tür möchten wir lieber nicht treten? Warum? Was fühlen wir angesichts des Schilds „Geschlossene Gesellschaft“?

    Nun nähern wir uns den Ursprüngen des Lieds und ich lese laut den Psalm 14 vor, die SeniorInnen lesen auf ihren Blättern mit.
    Warum sind die Verse 7 und 8 sowie 9 und 10 doppelt? Was bezweckte König David damit? Worin liegt die Botschaft dieser Ausrufe?

    Als nächstes teilen wir in der Gruppe, welches Bild wir von Gott haben: Mit welchen Namen sprechen wir ihn an?
    Als mächtigen König, himmlischen Vater, sorgende Mutter, als Heiland, als Tröster oder Friedensfürst? Ist er für uns eher ein allmächtiger Herrscher und Schöpfer des Alls oder ein persönlichen Freund und Begleiter?
    Vielleicht möchte Gott uns in diesem Advent ganz neu und anders begegnen. Vielleicht wünscht er sich von uns eine offene (Herzens-)Tür, damit wir ihn unbelastet einladen und erleben können? Vielleicht wirbt er darum, dass wir ihm neu vertrauen, uns von ihm heilen und verändern lassen?
    Während die SeniorInnen diese Gedanken sacken lassen, spiele ich das Lied „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“ ab.

    Wer mag, vertieft die Gedanken in der zweiten Bibelstelle, die dem Lied „Macht hoch die Tür“ zugrunde liegt, im Johannisevangelium Kapitel 10, die Verse 7-15. Darin geht es um den guten Hirten, der sein Leben für die Schafe auf’s Spiel setzt, um sie zu beschützen.
    Ich frage die BewohnerInnen: „Wenn Sie an Jesus denken: Glauben Sie, dass er Sie tatsächlich mit offenen Armen empfängt? Dass er sich um Sie kümmert, wie ein Hirte um seine Schafe, dem jedes Einzelne am Herzen liegt? Auf Weihnachten bezogen: Können Sie darauf vertrauen, dass er in der Krippe liegt und sich freut, wenn Sie dazukommen? Oder gibt es Stimmen in Ihnen, die sich da nicht so sicher sind und Ihnen einflüstern, Gott hätte die anderen gemeint, als er alle zu sich einlud? Können Sie Jesus leise Stimme und seine Einladung in Ihrem Herzen hören – auch glauben?“

    Danach beten wir, danken für Brot und Wein (Traubensaft) des Abendmahls, das als nächtes folgt. Anschließend beten wir das Vater unser.

    Zum Schluss werden wir noch einmal kreativ und denken an die Tradition der Hausinschriften: Segenssprüche, die am tragenden Balken über der Tür stehen. Welchen Segen wünschen wir uns für die Feiertage? Besonders dann, wenn wir wahrscheinlich allein sein werden? Die SeniorInnen finden im Handout Beispielsprüche sowie einen schönen Rahmen, um ihren eigenen Segen zu formulieren oder ihre Wünsche an Gott zu adressieren.

    Abschließend lesen wir gemeinsam im Chor den abgedruckten „Segen der Sterne“ und segnen die Gruppe.

    Andacht Advent: Macht hoch die Tür

    Der Inhalt darf gern privat und nicht-kommerziell genutzt werden, alle Rechte daran liegen bei mir. Die Fotos stammen ebenso, wie immer, von mir – die Türen nahm ich in Dublin auf.

     

     

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    Stopp dem Terror von Sorgen und Befürchtungen: Wie du den Blick auf das Gute richtest

    Täglich habe ich mit den Sorgen und Befürchtungen meiner Mitmenschen zu tun. Ob es die SeniorInnen auf Arbeit oder private Kontakte am Telefon sind:
    Viele verbreiten sich über beängstigende Themen wie Coronaleugner, Impfgegner, zunehmenden Zulauf von rechtsradikalem Gedankengut, Klimawandel und tausend andere Hinweise, dass derzeit alles ganz, ganz schlimm aussieht und wir gar, gar nichts dagegen tun können.
    Ich persönlich finde es zu hundert Prozent sinnlos, sich Sorgen zu machen und andere mit Befürchtungen anzustecken.
    Wenn ich mich politisch auf dem Laufenden halte, wäre es eine sinnvolle und zielgerichtete Lösung, meinen kleinen, aber handfesten Beitrag für eine bessere Gesellschaft zu leisten. Jammern und jaulen hilft weder mir selbst noch meinem Gegenüber, das seine eigenen Sorgen mit sich schleppt, weiter.
    Oder ich bin sowieso sozial tätig, überarbeitet und unterbezahlt, dann soll man mich bitte mit Geschimpfe verschonen, sondern lieber fragen, was man als Nicht-Beteiligte mir als engagierter Person unterstützenswertes Gutes tun kann.
    Wenn ich nach einem anstrengenden Tag in der Senioren-Residenz nach Hause komme, ertrage ich es einfach nicht, wenn private Gespräche in einer Sackgasse von Meckern und Maulen enden. Die kurze gemeinsame Zeit im Telefonat können wir doch für beide Seiten so viel gesünder und ermutigender gestalten!

    Im ersten Halbjahr 2021 nahm ich an einer Kleingruppe teil, in der wir uns gegenseitig angespornt haben, Teile der Bibel auswendig zu lernen. Wir haben uns alle zwei Wochen online getroffen und gegenseitig abgefragt, wie weit wir mit dem Einprägen von Gottes Weisheiten gekommen sind.
    Ich übte unter anderem Verse aus dem Brief an die ChristInnen in Philippi ein, zu finden im vierten Kapitel, Vers 8:
    „Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, vorbildlich und gerecht, was anständig und liebenswert ist und einen guten Ruf hat. Beschäftigt euch mit den Dingen, die auch bei euren Mitmenschen als Tugend gelten und Lob verdienen.“
    Nicht Meckern, Maulen und Miesmachen. Nein, wir sollten unseren Fokus auf das richten, was ermutigend, positiv und erstrebenswert ist. Das Gute voran bringen, statt paralysiert auf das Schlechte zu starren.
    Die Verse, die diesem voran gehen, sind sogar noch wichtiger:
    „Alle Menschen sollen eure Güte und Freundlichkeit erfahren. Der Herr kommt bald! Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid. Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, vorbildlich und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat. Beschäftigt euch mit den Dingen, die auch bei euren Mitmenschen als Tugend gelten und Lob verdienen. Haltet an der Botschaft fest, die ihr von mir gehört und angenommen habt. Richtet euch nach dem, was ich euch gelehrt habe, und lebt nach meinem Vorbild. Dann wird Gott, von dem aller Friede kommt, bei euch sein.“
    Die Bibel, Brief an die Philipper Kapitel 4, die Verse 5 – 9

    Also: Den Blick auf Gott richten, ihm meine Sorgen sagen, mich nicht damit belasten, sondern alles Gott überlassen. ER ist der Schöpfer des Universums, ER hat den Tod besiegt, ER ist mein himmlischer Vater, der mein Herz trösten möchte. ER ist die Lösung, ich selbst bin Teil des Problems.
    Außerdem kann ich das Gute in den Fokus nehmen, mich nach Gottes Frieden ausstrecken und meinerseits zum Friedensbringer werden.
    Gnädig mit mir selbst sein und mitfühlend mit meinem sozialen Umfeld.
    Das tut uns selbst und unseren Mitmenschen tausend Mal besser als das sinnlose und gedankenlose Verbreiten von pessimistischen Meinungen.

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    Adventsandacht „Macht hoch die Tür“ für eine interaktive Gruppenstunde

    Vorgestern saß ich, müde und erschöpft, im Büro der Senioren-Residenz und versuchte mir eine schwungvolle Idee für meine Krippen-Andacht am 21.12. auszudenken. Irgendeine Inspiration ist immer nötig, um einen Anfang zu schaffen, von dem aus ich den Gottesdienst entwickeln kann. Ich war nur leider zu energielos für jegliche Idee, die als Motto durch den Ablauf führt.
    Aber auf Jesus ist Verlass: Mir kam das Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in den Sinn, also nutzte ich meine Lieblingssuchmaschine „Ecosia“ und probierte mal, ob vielleicht schon jemand vor mir zu dem Lied ein buntes Programm entwickelt hat. Siehe da: Ellen Baumgärtel von der Uni Erfurt und Ramona Möbius aus dem PTI Neudietendorf haben eine ganz fantastische Adventswerkstatt zum Thema „Tür und Tor“ gestaltet. Ausgehend vom Kirchenlied bieten sie diverse Aktivitäten, Gesprächsideen und kreative Aktionen an. Alles fertig ausgearbeitet und hübsch illustriert, brauche ich nur noch ausdrucken und anwenden! Tausend Dank!

    Hier der Link für alle, die auch ausgelaugt und abgearbeitet sind, aber dringend gelungenes Material für einen Adventsgottesdienst brauchen:
    Adventswerkstatt „Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“

    Allen, die generell auf der Suche zum Thema „Spiritualität mit SeniorInnen“ sind, empfehle ich meine kostenlosen Arbeitsmaterialien auf der Website Schatzkiste Seniorenbetreuung.

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    Hoffnungsvolle Andacht für SeniorInnen: Hier zum Herunterladen

    Angesichts der aktuellen Lage fällt mein Gottesdienst in der Senioren-Residenz derzeit (wieder einmal…) aus. Da eine seelische Aufmunterung nötiger denn je ist, verteilte ich den SeniorInnen, die sich sonst dafür anmeldeten, eine schriftliche Andacht in die Appartements. Dazu schrieb ich für alle einen persönlichen Gruß, damit sie sich individuell angesprochen fühlen. Mutmachende Klassiker aus den Kirchenliedern, Anstöße zum Beten und Nachdenken und eine liebevolle Geschichte sind Teil des Hefts.
    Wer selbst mit SeniorInnen arbeitet, kann meine Andacht gern hier herunterladen und für den internen Gebrauch verwenden:
    Behalte die Gabel

    Wer sich weitere Anregungen für spirituelle Angebote mit hochaltrigen Menschen wünscht, findet auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ die passende Rubrik mit praxiserprobten Materialien.

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    Andacht für SeniorInnen zu Erntedank

    Bevor die Saison für Erntedank-Gottesdienste endgültig vorbei ist, möchte ich noch meine Andacht teilen, die ich für die SeniorInnen vorbereitete.  Darin lade ich dazu ein, die eigene Biografie in der Rückschau wie eine Landschaft aus Feldern zu betrachten:

    Welche Lebensbereiche, die Sie sich als „Felder“ vorstellen können, waren fruchtbar?

    Wo hat Ihr Einsatz Frucht getragen? Im familiären Bereich, im Beruflichen, in Ihren Hobbies, ehrenamtlichen Tätigkeiten oder Reisen?

    Was hat Ihnen damals vielleicht Mühe bereitet, liegt jetzt im Alter aber wie ein reicher Teppich aus bunten Äckern vor Ihnen?

    Wenn Sie auf dieses Jahr zurückschauen:
    Was ist gut gelungen, wo haben Sie Positives erlebt?

    Welche großen Sorgen haben Sie umgetrieben, wie den Bauern, der erst auf Regen und dann auf Sonne wartet?

    Welche Befürchtung ist nicht eingetroffen?
    Wo sind Sorgen im Nachhinein betrachtet ganz überflüssig gewesen?
    Was ist Ihnen in den Schoß gefallen, gnädig und unverdient?

    Mit klassischen Kirchenliedern, Zeit zum Austausch und Gebet, einem besonders schönen Segen kann hier ein kompletter Ablauf für einen Erntedank-Gottesdienst mit SeniorInnen herunter geladen werden: Andacht Erntedank

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    Input für Andacht und Gottesdienst: Ein Regenbogen leuchtet über mir

    Im Sommerurlaub entdeckte ich in Schwerin einen Papierblock, der aus Notizzetteln in Regenbogenform und -farben bestand. Sofort wusste ich: Den bringe ich meinen SeniorInnen mit, damit sie in der nächsten Andacht alle einen Regenbogen erhalten, um darauf zu notieren, wo und wie sie sich Segen wünschen. Passend zum Thema „Segen“ gestaltete ich einen Gottesdienst rund um den Regenbogen:
    Ich las aus der Bibel die Geschichte von Noah vor, der sich angesichts einer prophezeiten Naturkatastrophe voll auf Gott verließ und tat, was dieser ihm auftrug. Dabei war weit und breit kein Anzeichen für eine Rekordflut, die die Vorhersage bestätigt hatte. Dann harrte Noah aus, während die Arche völlig unkontrolliert herum trieb und er nicht ahnen konnte, wann der Spuk vorbei wäre. Wem kommt diese Situation bekannt vor – das beängstigende Driften zwischen hohen Wellen, die uns Angst machen, ohne dass ein Ende in Sicht ist, während wir in einer unmöglichen Situation feststecken? Ich sage nur: Corona! Am Ende löst Gott die Katastrophe auf und spricht seinen umfassenden Segen, also sein Versprechen für Wohlwollendes und Gutes, über der Menschheit aus. Was macht das mit uns?
    Was treibt die SeniorInnen momentan um, wo fühlen sie sich hilflos, von Wellen hin und hergeworfen? Wo steht ihnen des Wasser bis zum Hals?
    Gemeinsam haben wir Fürbitten gesammelt.
    Die SeniorInnen konnten schriftlich auf dem Regenbogen festhalten, welche Herzenswünsche an Gott sie haben, was ihnen gut tun würde, wonach sich ihr Herz sehnt.
    Nach einem weiteren Lied gab ich ein Kreuz aus Scherben herum: Als Symbol dafür, dass aus Katastrophen und Zerbruch etwas Neues, Schönes entstehen kann. Dass durch die Risse in unserer Biografie das heilende Licht Gottes hinein scheint. An welcher Stellen haben die SeniorInnen Lust, mit Jesus‘ Hilfe aus etwas Kaputtem etwas Wertvolles zu gestalten? Wie kann aus Verletzungen ein Segen entstehen?
    Nach einem Gedicht folgten ein weiteres Lied, das „Vater unser“, Abendmahl, Abschiedslied und ein besonderer Segen.

    Der gesamte Ablauf ist hier kostenlos zum Ausdrucken hinterlegt: Andacht Regenbogen Segen
    Dabei eignet sich der Inhalt natürlich auch für alle anderen Gruppen, unabhängig von SeniorInnen. Wer mit jüngeren Menschen arbeitet, sollte die sehr klassischen Kirchenlieder allerdings dringend gegen moderne Worshipsongs umtauschen!

    Wer sich generell für Andachten mit SeniorInnen interessiert, wird in der Kategorie „Spiritualität“ meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ fündig.

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    Frauenevent mit Königin Esther: Willkommen im Orient!

    Aaaach, wie schön, endlich wieder mit anderen Frauen zum Austausch zusammen zu kommen, sich inspirieren und beschenken zu lassen!
    Meine Gemeinde organisierte ein extrem aufwändiges Event, um Frauen zu ermutigen und zu verwöhnen:
    Als Auftakt wurden wir mit Lavendellimonde begrüßt und schauten uns staunend im Saal um, der wie ein orientalischer Palast gestaltet war. Überall Gold und Palmwedel, von der Decke bis zum Boden.
    Im Garten standen Zelte, in denen Mezze serviert wurden, abgerundet mit starkem, süßem Minztee.

    Zwei Input-Blöcke brachten uns das Leben von Königin Esther aus dem alten Testament näher, unterbrochen von Austauschrunden mit den Sitznachbarinnen. Zwischen den Vorträgen gab es die riesigste Kleider-Tauschbörse, die ich je gesehen habe: Wir hatten mindestens so viele Kleidungsstücke und Accessoires wie ein durchschnittliches Modegeschäft (zwei Räume voll!).
    Parallel wurden Hände mit Henna bemalt, es gab ein Spa mit Maniküre und Pediküre sowie einen Kreativ-Workshop. Neben vielfältigen Materialien wartete dort an jedem Platz ein Körbchen mit Pralinen, Liebesbotschaften und einer Kerze. Sooooo wohltuend!
    Und viel zu wenig Zeit: Ich schaffte es nur zum Essen, in die Klamotten-Party und zu einer ganz schnellen Runde Malen.

    Die zweite Input-Runde begann mit einem neuen Drink (diesmal Ayran) und wurde wieder von einer klasse Band superjunger Frauen begleitet. Währenddessen stellte ich fest, dass ich coronabedingt weder Menschenmassen noch Abendveranstaltungen mehr gewohnt bin und extrem aufpassen musste, um konzentriert zu bleiben (-;
    Ich bin sehr dankbar für diesen Ausbruch aus meiner zurückgezogenen Corona-Dauersituation und möchte alle ermuntern, ebenfalls als Frauen zusammen zu kommen. Ja, wir hatten ein fettes Budget und haben uns sogar eine Rednerin aus Süddeutschland kommen lassen. Aber auch ohne professionelles Catering und fünf Aktivitäten gleichzeitig lohnt es sich, das Leben als Frau zu feiern und einander kreativ zu unterstützen.