aufmerksam, glaubhaft

Mein Leben als Autorin: Power ohne Pause

Am Dienstag saßen wir in unserer Lektüregruppe zu einem Buch über das Thema „Beten“ zusammen und ich lud am Ende die anwesenden Frauen ein, mithilfe der Verlosung meinen ermutigenden Wandkalender für PflegerInnen und BetreuerInnen an betroffene Frauen weiter zu verschenken. Plötzlich war es sehr still im Wohnzimmer der Gastgeberin, und meine Sitznachbarin meinte: „Ich wusste ja gar nicht… also, das kam nie so direkt rüber, du hast das nicht so gesagt…. aber, du schreibst ja richtig professionell!“ Eine andere meinte: „Ja, wenn du mal richtig Erfolg hast, können wir sagen, wir kannten sie damals schon – “ „-als sie ihre Bücher und Kalender noch an diejenigen, die sie am Nötigsten brauchten, verschenkt hat!“ lachte ich.

Fakt ist, dass es ein wahr gewordener Lebenstraum ist, als Autorin zu arbeiten.
Fakt ist aber auch, dass ich das abends, am Wochenende und an freien Tagen tue und mein dadurch erzieltes Einkommen bisher seeeehr übersichtlich ist. Professionell zu schreiben ist, wie so viele Leidenschaften im Leben, super zeitintensiv, aber nicht lukrativ.
Insbesondere, da ich ja nicht nur Manuskripte schreibe und überarbeite, sondern ständig Mails mit meinen Verlagen austausche. Parallel betreibe ich zwei extra Webseiten, um Interesse sowohl an meinem Konzept „Atemfreude“ als auch an meinen kostenlosen Arbeitsmaterialien für die Seniorenbetreuung zu wecken. Letztlich erhoffe ich mir natürlich, dass nach den kostenfreien Downloads der Fachfrauen meine Bücher gekauft werden. Ob das klappt, keine Ahnung – jedenfalls wollen auch zwei Webseiten (und dieser Blog) regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert werden.
Das passiert ebenso unbezahlt wie die Pressearbeit zu meinen Produkten, die Aufnahme von Videos zur Buchvorstellung für den Buchhandel, das Versenden von Rezensionsexemplaren an Fachleute und 38.000 andere „kleine“ Tätigkeiten, die in Summe wahnsinnig viel Zeit fressen.
Auch, wenn ich mit den Verlagsleuten echt gern maile oder am Telefon schnacke und wir miteinander eine gute Zusammenarbeit pflegen – die Nachrichten wollen alle zeitnah beantwortet werden und meine Rückmeldung muss immer sinnvoll und kompetent sein: Nichts, was ich mal eben im Halbschlaf tue.

Seit ich im Urlaub in Rothéneuf/Saint Malo den Auftakt für mein erstes Fachbuch schrieb, hat sich natürlich meine Arbeitsweise gewandelt. Wer mich heute etwas naiv fragt: „Schreibst du mal wieder ein Buch?“ bekommt unter Garantie die Antwort „Ich schreibe immer ein Buch, die Frage ist nur, welches und wie viele parallel!“
Meist sind es übrigens zwei Manuskripte gleichzeitig, oder ein frisch begonnenes Manuskript und die Überarbeitung eines fast fertigen Buchs, das kurz vor der finalen Abgabe an den Verlag steht.
Während ich früher immer sehr konzeptionell und sachlich an meine Buchprojekte ging, erlebte ich es im Februar diesen Jahres das erste Mal, dass Gott mir aus heiterem Himmel ein Thema vor die Füße warf: Freude. Eigentlich war ich vertraglich verpflichtet, ein anderes Buch zu schreiben, dessen Grundstruktur bereits mehrfach überarbeitet worden war. Stattdessen floss, wie ferngesteuert, in nur wenigen Tagen das Glaubensbuch „Wo die Freude wohnt“ in die Tastatur. War ich bisher eine sehr strukturierte, auf die Methodik fokussierte Autorin, erlebte ich es zum ersten Mal, dass „die Muse“ das Ruder übernahm. Oder, in meinem Fall: Der Heilige Geist, denn das, was wie im Rausch und ohne eine Pause aus meinen Fingern floss, war eine göttliche Botschaft an mich und meine Mitmenschen.
Und während das Buch sich jetzt gerade im Druck befindet, ergriff es mich am vorletzten Tag im Urlaub auf der Nordseeinsel wieder und plötzlich hatte ich den Anfang eines neuen Fadens in der Hand: Band zwei entrollte sich wie von Zauberhand vor meinen Augen. Nur blöd, dass es dafür eigentlich zu früh ist: Kein Verlag möchte einen zweiten Teil haben, solange das ursprüngliche Buch noch nicht einmal im Verkauf ist, geschweigedenn die Umsatzzahlen eintreffen. Aber Gott weiß es besser, wie ich in den letzten 37 Jahren gelernt habe, und so schreibe ich einfach. Mit dem Segen des Verlags, der es zwar reichlich früh findet, aber dem Gedanken gegenüber dennoch offen ist.
Als ich so vor drei Wochen mit dem kleinen Tablet in der Hand in der Ferienwohnung saß, meinte mein Mann: „Was schreibst du denn für eine lange Mail?“ Ich antwortete: „Das wird ein neues Buch.“ Er, völlig unberührt: „Ach so.“

Inzwischen ist es praktisch unmöglich, Freundinnen und Verwandten zu schildern, welches Manuskript ich gerade angefangen, beendet, überarbeitet oder als finales Produkt im Buchhandel habe. Absolut niemand hat den Überblick, außer mir selbst. Über die Artikel für Fachmagazine rede ich schon gar nicht mehr, das würde die Konfusion ins Unendliche steigern. Es reicht völlig, wenn ich zwischendurch als Rednerin auf einer Messe auftrete, als Jurorin für einen Wettbewerb teilnehme oder „auf die Schnelle“ einen kompletten Kalender konzipiere.

Kurz: Ja, ich liebe mein Leben als Autorin, das parallel zu meinem Beruf stattfindet.
Nein, wirklich frei habe ich quasi nie.

aufmerksam, glaubhaft

Andachten für SeniorInnen: Hier zum kostenlosen Download

Im Alltag spüre ich bei den SeniorInnen weiterhin ein großes Bedürfnis, „die großen Fragen des Lebens“ zu klären und spirituelle Bedürfnisse zu erfüllen. Da ich mindestens ein Mal pro Monat den SeniorInnen der Residenz eine Andacht als Heft konzipiere und ins Appartement bringe, teile ich mit PädagogInnen mein Material:
Auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ können in der Kategorie „Spiritualität“ Andachten zu Themen wie Vergebung, Geborgenheit, Selbstannahme kostenlos herunter geladen werden. Natürlich stelle ich auch Beispiele für die Passionszeit, Advent, Weihnachten und den Jahreswechsel vor.
Alle Andachten enthalten Liedtexte, Bibellese, Gebete, Mitmach-Aktionen, Raum für eigene Gedanken und zum Abschluss das „Vater unser“ und einen thematisch passenden Segen. Sie können in der Senioren-Einrichtung an Interessierte verteilt werden oder als Ideenfundus für eigene Gottesdienste benutzt werden.
Ich freue mich über Rückmeldungen, wie meine Konzepte in anderen Häusern ankommen!

aufmerksam

Schatzkiste Seniorenbetreuung: Kostenloses Material für Gruppen und Einzelgespräche

Wer sich vielfältiges Material für die Gestaltung von Gruppen und Einzelbetreuung mit SeniorInnen wünscht, findet auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ eine große Bandbreite:
Von Arbeitsblättern zur kognitiven Aktivierung über Stundenkonzepte, Liedersammlungen oder Atemgymnastik reicht das thematische Angebot. Angepasst an das Level der jeweiligen Gruppe, die Jahreszeit oder das Stundenthema kann sich jede Pädagogin ihr eigenes Konzept zusammenstellen. Auch exotische Themen wie Lach-Yoga, kreatives Schreiben oder ein Englisch-Kurs haben ihren Platz.
Alle Übungen und Downloads sind kostenlos, sie können direkt ausgedruckt und mit den hochaltrigen Menschen benutzt werden. Dabei achte ich auf eine große Schrift und ein optisch ansprechendes Layout, damit trotz nachlassender Sehfähigkeit alle SeniorInnen von den Materialien profitieren.

aufmerksam, kreativ

Kreatives Schreiben mit Senioren: Vom Waldweg ins Stundenhotel

Alles, was ich in der Residenz gerne tue, ist durch Corona verboten:
Kurse leiten, Vorträge halten, SeniorInnen knuddeln sind die ersten Punkte, die mir einfallen und am meisten fehlen.
Immerhin treffen wir uns inzwischen mit einer Handvoll Damen und Herren für kleine Gruppenangebote auf der Terrasse, so es das Wetter zulässt.
Diese Woche hatte ich ein Experiment vor:
Ich lud zum „Kreativen Schreiben“ ein. Die Anmeldezahlen trudelten nur seeehr spärlich ein, sodass ich davon ausging, dass der Kurs wohl nicht zustande käme. Tatsächlich ergab sich kurzfristig eine wesentlich größere Runde, natürlich schön auf Abstand, und wir hatten gemeinsam den Spaß unseres Lebens!

Vorab hatte ich Klemmbretter mit Blankopapier, einem Deckblatt mit Regeln zum Kreativen Schreiben und Kugelschreibern ausgestattet. Zum Glück hatte ich gleich ein paar Exemplare mehr vorbereitet, und selbst die reichten bei weitem nicht.
Da die SeniorInnen große Bedenken hatten, dass sie nicht wissen, was sie schreiben sollen, und ihnen nichts einfällt, und das eine alberne Veranstaltung ist, und alle über die eigenen Ideen lachen und komisch gucken und das ganz schrecklich peinlich wird, und sie sicherheitshalber lieber im Appartement bleiben, hatte ich Regeln für den Kurs und das Schreiben allgemein aufgestellt: Die meisten alten Menschen lieben Regeln und empfinden dadurch eine gewisse Sicherheit.

Regeln zum kreativen Schreiben

* Lassen Sie alle Hemmungen fallen.

* Schalten Sie den Kopf aus und lassen Sie den Stift auf dem Papier tun, was er tun möchte. Auch Kritzeleien und Schimpfwörter – wer weiß, was daraus entsteht?!

* Produzieren Sie ruhig diverse Fehlversuche.
Lieber Papier zerknüllen und im hohen Bogen wegwerfen, als in die Luft starren und Ladehemmungen entwickeln!

* Verlassen Sie gedanklich das Hier und Heute.
Denken Sie sich an einen anderen Ort, in eine andere Zeit, werden Sie wieder jung oder stellen Sie sich eine neue Identität vor.
So schauen Sie mit wachen Augen und einem ganz anderen Blick auf die Welt, was zu frischen Gedanken führt!

* Seien Sie wohlwollend mit Ihren Versuchen.
Es sind Ihre Babies, und Neugeborene sehen immer etwas verschrumpelt und hässlich aus. Legen Sie das Papier eine Weile beiseite und schauen Sie morgen oder übermorgen nach etwas Abstand aus einem anderen Blickwinkel darauf.
So werden aus Schiete manchmal Schätze!

* Wenden Sie absichtlich alberne Regeln an.
Wenn Sie sich innerlich blockiert fühlen und Ihnen nichts Sinnvolles einfällt:
Schreiben Sie absichtlich einen richtig, richtig schlechten Text.
Ein richtig mistiges kleines Gedicht.
Und danach erleben Sie, wie sich Blockaden auf einmal lösen!

Mein permanentes Mantra während der Stunde war „Wir enthemmen uns!“, was gleich bei meiner Einleitung die Frage provozierte: „Sollen wir dabei die Kleidung ablegen?“ Nö, das tun Sie, wenn das Kurbad eines Tages wieder geöffnet hat…
Zu Beginn leitete ich verschiedene assoziative Übungen an, um das analytische Denken der Westeuropäer möglichst schnell zu verlassen und in einen unzensierten Gedankenstrom zu kommen. So brachte ich den SeniorInnen unter anderem an der Flipchart bei, wie ein Cluster entsteht. Ich bat um „Irgendein Wort, egal welches, bloß ein einziges Wort“ und Frau Dethlefsen* schlug „Wald“ vor. Schnell kamen wir auf „Waldweg, Waldvögel, Waldmeister, Waldfriedhof, Waldmaus“ und von dort aus landeten wir in wenigen Schritten über „Waldgeist – Geisterstunde – Stundenhotel – Sex – Preis – Förster – Uniform“ in gaaanz anderen Gefilden. Dabei hatten wir die „Waldmeisterbowle“ mit „Tanz“ und „Kuss“ aus einem anderen Strang noch gar nicht konsumiert…

Entsprechend aufgewärmt folgte eine „Knopf-Geschichte“, dazu durften sich alle aus einer Schachtel einen Knopf aussuchen und sollten dann einen Text schreiben:
Zu welchem Kleidungsstück gehört der Knopf? Wer hat es getragen? Wie lebt diese Person? Wie fühlt sie sich? Was erlebt sie heute?
Und obwohl ich schon in der Kursankündigung geschrieben hatte, dass niemand etwas vorlesen muss, gab es einige Damen, die ihre Knopf-Geschichte sehr stolz den anderen Anwesenden vortrugen. Und der Inhalt war tatsächlich ungewohnt enthemmt, das kann ich bescheinigen!
Die Damen brachen mit leuchtenden Augen auf und fragten, ob es gleich nächste Woche weiterginge. Angesichts der schleppenden Anmeldungen hatte ich den Folgetermin im August-Programm bereits gecancelt, versprach aber, dass ich selbstverständlich im nächsten „Hauskurier“ weitere Treffen ankündigen würde.

Kurz darauf fragte mich die Pflegedienstleitung, als wir uns am Kopierer trafen, was ich denn „mit denen angestellt habe, die waren ja so selig“, diesen Kurs würde er auch gern mal besuchen!

*Namen wie immer geändert

aufmerksam, Presse

Mein „Bücher-Club“ in der Presse: Leseerlebnisse für SeniorInnen

Die SeniorInnen lieben es, wenn sie mich überraschen und sich über meine perplexe Reaktion freuen können.
So eröffnete mir gestern eine Dame, dass ein Bericht über meinen Bücher-Club im aktuellen „Niendorfer Wochenblatt“ erschienen sei und amüsierte sich prächtig, als ich davon nichts wusste.

Im „Bücher-Club“ stelle ich jedes Mal zwei bis drei Romane vor, die unterhaltsam sind und einen spannenden Blick auf das Leben ermöglichen. Philosophische Aspekte, hintergründiger Humor oder unkonventionelle Lebensweisen lasse ich dabei zu Wort kommen. Gerne stelle ich Wiederentdeckungen verschollen geglaubter Romane vor, aber auch besondere Biografien oder generationenübergreifende Geschichten.
Die SeniorInnen sitzen an lauter kleinen Tischen, die ich locker im Raum verteile, damit alle flexible Plätze einnehmen können. Gerne serviere ich dazu frischen Minztee aus dem Garten, den ich morgens pflücke. So entsteht ein temporäres Literatur-Café, das sehr gut besucht wird.

aufmerksam, glaubhaft

Kerzen anzünden und Steine schmeißen: Spirituelles Experiment mit Senioren


Experimente im Beruf wagen: Eine kluge oder riskante Idee?
Bereits Ende des letzten Jahres hatte ich den Vorschlag, in das Monatsprogramm Januar in der Senioren-Residenz ein „spirituelles Experiment“ aufzunehmen. Ich plante eine „Andacht ohne Andacht“, einen interaktiven Nachmittag unter dem Motto „Mit Gottes Segen ins neue Jahr“. Da der Träger nicht christlich, sondern rein kapitalistisch arbeitet, war es ein großes Glück, dass ich mit meinem Vorschlag Gehör fand. Ich darf zu allen Anlässen und Themen Treffen leiten, nur „kirchlich“ soll das Ganze bitte nicht sein. War´s ja auch nicht, sondern ein spirituelles Experiment…

In der Bibliothek breitete ich auf dem großen Tisch lauter Kalenderblätter mit Naturmotiven und Bildern von Wegen aus. Zwei Fragen des Nachmittags waren „Woher komme ich?“ und „Wohin gehe ich?“
Wir hörten das Lied „Wie ein Fest nach lange Trauer/ So ist Versöhnung“ und zündeten Kerzen an: Für Menschen, die wir vermissen, die uns fehlen, die wir lieben oder von denen wir im letzten Jahr Abschied nehmen mussten. Da flossen natürlich Tränen, aber ich war wie immer mit einer tröstenden Umarmung gleich zur Stelle.

Die Steine auf dem Tisch dienten dazu, sie fest in die Hand zu nehmen und dabei an alles Belastende, das wir loswerden wollen, zu denken:

  • Welche Meinung über mich selbst möchte ich ablegen?
  • Welche Vorwürfe (innere und von anderen Menschen) möchte ich hinter mir lassen?
  • Womit möchte ich meinen Frieden machen?
  • Was brauche ich, damit ich aus tiefstem Herzen glauben kann, dass Gott es gut mit mir meint?

Dann warfen wir sie nacheinander in einen blauen Eimer, der „das tiefste Meer“ symbolisieren sollte, frei nach dem Propheten Micha in der Bibel:
Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.“ (Micha 7,19)
Ich ermunterte die Damen, die Steine mit Schmackes in den Eimer zu pfeffern und innerlich wirklich loszulassen. Außerdem erinnerte ich an die Geschichte von Corrie ten Boom, die sagte, dass Gott alle unsere Fehler an der tiefsten Stelle des Ozeans versenkt und eine Boje darüber befestigt, auf der steht „Fischen verboten!“.

Nach einem Körpergebet, einer Psalm-Meditation und dem Klassiker „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ brachen wir wieder in den Alltag auf.

Im Gespräch mit losen Bekannten äußerte ich meinen Verdacht, dass ich die Seniorinnen überfordert hatte. Ich wollte die einmalige Situation zur Gänze ausnutzen und hatte in meinen Ablauf noch ein Gebet und noch ein schlaues Zitat und noch einen Segen extra gepackt (Viel mehr, als hier dargestellt). Erst nach anderthalb Stunden waren wir fertig, und ich fragte mich, ob ich es vielleicht etwas zu gut gemeint hatte. Ich fand es sehr erleichternd, von zwei unabhängigen Gesprächspartnerinnen zu hören, dass sie sich nicht vorstellen könnten, wie ich jemanden überfordern sollte. Klar, sie waren nicht dabei gewesen, aber ich fand es eine schöne Rückmeldung, dass mir selbst lose Bekannte aus der Gemeinde nicht zutrauen, dass ich in meinen Gruppenstunden jemanden an die Grenzen der Aufmerksamkeit bringe. Insofern behält ein Experiment immer einige Unsicherheiten, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung und Reflektion im Anschluss. Aber es hat sich gelohnt!

Atemfreude, aufmerksam, glaubhaft

Einatmen, ausatmen – Atempause?

„Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Inneren, Ruhe im Äußeren.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.“

Christian Morgenstern

Mich durch Fachliteratur in der Zentralbibliothek zu wühlen, motiviert mich immer wieder zu neuen Ideen für mein Konzept „Atemfreude“. Jede Stunde hat ein eigenes Thema, das die Übungen und den Verlauf des Kurses bestimmt. Diese Woche waren wir gedanklich und pantomimisch auf dem Spielplatz aktiv: Selbst körperlich stark eingeschränkte SeniorInnen führten Bewegungen aus, die dem Rutschen, Klettern, Schaukeln und Turnen nachempfunden waren. Da ich jedes Mal den kompletten Stundeninhalt anhand eines gemeinsamen Erlebnisses, das ich während der Übungen moderiere, entwerfen muss, werden zwangsläufig die Ideen für Übungen knapp. Umso mehr, wenn klassische Atemübungen zu 70% unbrauchbar sind, weil sie für fitte Personen entwickelt wurden.
So kümmerte ich mich an einem freien Tag um die Lektüre der neuen Fachbücher und stolperte wieder einmal über die Dreiteilung des Atems: Laut Barbara Lutz dauere die Ausatmung eineinhalbmal so lang wie die Einatmung und die Atemruhepause sei halb so lang wie die Einatmung. Dabei erlebe ich bei mir im Alltag nur selten die Atempause zwischen dem Ausatmen und der erneuten Einatmung. Auch die SeniorInnen muss ich eher bremsen, wenn sie besonders tief und effektvoll in den Atemübungen schnaufen, dass sie mir nicht hyperventilieren. Eine Atmung, die so ruhig und „innerlich“ verläuft, dass sich eine Atempause ergibt, entdecke ich seltenst bei mir und anderen.
Bis ich vorgestern auf dem Sofa saß und betete und dabei tatsächlich einen Zustand tiefer Ruhe und innerer Sammlung erfuhr. Damit meine ich nicht mein „Zack-zack-anderthalb-Minuten-Gebet beim Frühstück“, bei dem ich für alle Menschen bete, die mir im Laufe des Tages begegnen. Auch nicht das typische Stoßgebet, wenn es nicht so läuft, wie ich es will (ähem). Sondern ein Versinken im Moment, der sich ausdehnt. Ein aus-der-Zeit-fallen, wie ich es jenseits geführter Gebetszeiten und Meditationen nur selten erlebe. Während ich mich wie auf einer Welle aus dem Alltag fortgetragen fühlte, bemerkte ich auf einmal, dass ich in diesem Zustand tatsächlich eine ausgedehnte Atempause habe und mein Atem insgesamt viel leichter passierte.

Natürlich ist es gut und sinnvoll, den Atem zu beobachten und sich damit im Hier und Jetzt zu verankern. Genauso sinnvoll, wie den Atem absichtlich zu vertiefen und mit einer bewusst verlängerten Ausatmung nicht nur verbrauchte Luft loszuwerden, sondern im übergeordneten Sinn auch alles Hemmende und Negative abzugeben.
Aber oft habe ich bei den SeniorInnen und mir den Eindruck, dass wir eine hektische Aktivität gegen die andere tauschen: Statt durch den Alltag zu hasten und den Atem nicht zu spüren, scheuchen wir die Atembewegung so kräftig hinein und hinaus, dass es nur eine verlagerte Form der Anstrengung ist.

In diesem Sinne noch einmal zum Wirken-lassen:

„Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Inneren, Ruhe im Äußeren.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.“

Christian Morgenstern

aufmerksam, kreativ

„Frau Krüerke, kann ich noch mal den Grabbel-Beutel haben?“

 

Vor Kurzem war das wöchentliche Montagsprogramm, das grundsätzlich meine Aufgabe ist, ein Experiment. Die Abteilungsleitung hatte „Quiz- und Ratespiele“ im Hauskurier angekündigt. Natürlich musste der Montagnachmittag mit Quiz deutlich anders gestaltet werden als der Donnerstagvormittag mit dem Gedächtnistraining, auch wenn die gleichen Aufgaben für beide Formate denkbar gewesen wären. So stand ich vor der Herausforderung, dem Titel einerseits zu entsprechen und andererseits etwas auf die Beine zu stellen, was es in dieser Form sonst nicht im Programm gibt. Schnell war klar, dass ich das Ganze spielerisch mit deutlichem Schwerpunkt auf Wahrnehmungsaufgaben anlegen würde.
Nur: Fitte, eloquente, wohlhabende SeniorInnen und Wahrnehmungsspiele?!
Sie würden wohl kaum mit den Händen in eine Wanne voller trockener Bohnen abtauchen und nach Playmobilfiguren suchen. Oder ähnliche Späße, die ich als Therapeutin mit Kindern gern veranstaltet habe.
Dennoch wagte ich den Sprung ins kalte Wasser, erstellte eine Konzept und wartete die Reaktionen der TeilnehmerInnen ab. Hätte mich vorab jemand gefragt, was genau wir bei den Ratespielen machen, und hätte ich verraten, was ich vorbereitet hatte – niemand wäre gekommen. Aber so folgten sie der harmlos klingenden Bezeichnung des Nachmittagsprogramms und wurden gründlich überrascht 😉 .
Wie immer ging es damit los, dass mir auf meinem Stammplatz kräftig auf die Pelle gerückt wurde. Dass Kinder mir am liebsten auf den Schoß kriechen, um möglichst dicht am Geschehen zu sein – total normal. Aber SeniorInnen? Völlig egal, wie viel Platz ich für die Materialien brauche, wir enden immer ziemlich eingekeilt…
Ich fing harmlos mit einem Dutzend Quizfragen zum Allgemeinwissen an – so weit so vorhersehbar. Als nächstes gab ich einen Beutel herum, in dem diverse kleine Alltagsgegenstände ertastet werden sollten, natürlich nur mit einer Hand und ohne hinein zu schauen. Ich hatte erwartet, dass mich an dieser Stelle die ersten tödlichen Blicke treffen und die Empörung um sich greift, „was für Albernheiten“ ich von ihnen verlange. Aber nein, alle wurstelten mit ihren Händen eifrig im Beutel herum und gaben ihrer Nachbarin Tipps, was ich mit gespielt-böser Stimme unterbrechen musste.
Während der Beutel links herum durch den Raum wanderte, gab ich rechts herum eine Kinderzeichnung (aus dem Internet) weiter. Die Aufgabe dazu lautete, zu erraten, wie der Titel des Bildes heißen könnte. Eigentlich war es nur eine offensichtlich wildgewordene, fauchende Katze mit Buckel und gesträubtem Fell als Buntstiftzeichnung. Die Interpretationen reichten vom „Gestiefelten Kater“ bis hin zu „Das Vieh trägt einen Tannenbaum auf dem Rücken“: Auch diese, eigentlich simple, Aufgabe fand reißenden Absatz. Selbst diejenigen, die es noch gar nicht gesehen hatten, erklärten mir bereits, was darauf zu sehen sei. Am Ende beider Runden ließ ich aufzählen, was im Beutel ertastet wurde, und zog den jeweils genannten Gegenstand zum Zeigen heraus. Der Titel des Bildes wurde ebenfalls lautstark ausdiskutiert, sodass ich mich langsam etwas entspannen konnte und guter Hoffnung war, dass die anderen vorbereiteten „Albernheiten“ auch auf fruchtbaren Boden fielen.
Nun teilte ich ein Labyrinth und Bleistifte aus, um wieder etwas klassischer die Erwartungen an die versprochenen Ratespiele zu erfüllen.
Auch Scherzfragen hatte ich gesammelt, ausgedruckt und daraus Karten gebastelt: Auf der einen Seite die Scherzfrage, auf der Rückseite die Lösung. Ich fragte, wer Lust hätte, eine der Fragen vorzulesen und anschließend die Lösung mit der Gruppe zu teilen. Normalerweise üben sich alle in hanseatischer Zurückhaltung, aber jetzt streckten sich viele Hände in die Luft, um eine Karte abzubekommen. Damit auch die Schwerhörigen mitraten konnten, musste ich manchmal die zu leise vorgetragenen Fragen wiederholen. Sonst schafften sie es ganz allein, sich gegenseitig zu erheitern. Auch Fragen, deren Antwort nicht ganz so damenhaft waren (Was bekommt ein Engel, der in einen Misthaufen fällt? -Kotflügel), trafen auf große Begeisterung.
Anschließend erklärte ich die nächste Aufgabe: Mit dem Zeigefinger in großen Buchstaben ein Wort auf den Rücken der Nachbarin schreiben. Dieser wiederum soll den Begriff erraten. Nachdem ich einmal herum gegangen war, um die Paare einzuteilen, damit nicht ständig jemand übrig bleibt und allein sitzt, wurde mir bereits entgegen gerufen: „Frau Krüerke, können wir schon mal anfangen?“ Ich weiß, SeniorInnen sind nicht niedlich, aber ehrlich: Das war niedlich!
Die Zeit gallopierte nur so davon, sodass ich mich den Rätselgeschichten zuwandte. An diesem Nachmittag schienen es die Teilnehmenden besonders zu genießen, etwas vorgelesen zu bekommen, und ich hörte sie förmlich wohlig schnurren. Mit einem Blick in den „Grabbel-Büddel“, wie ich den Tast-Beutel auf hamburgisch nannte, fragte ich in die Runde, ob ich ihn während des Vorlesens noch einmal rum gehen lassen sollte. Schließlich gab es noch jede Menge spannender, unerkannter Gegenstände darin. Völlig begeistert willigten die Damen und Herren ein, was mich wirklich überraschte – ich hätte gedacht, eine Runde sei nett, aber auch genug gewesen. So grabbelten und rätselten wir die letzten Minuten in fröhlicher Eintracht, und ich war wirklich stolz: Auf die SeniorInnen, die sich auf ein für sie ungewohntes Programm eingelassen hatten. Und auf mich, die das Experiment gewagt und souverän geleitet hatte.

 

Hier habe ich Wahrnehmungsspiele für Kinder und Erwachsene gesammelt: Arbeitsmaterial zum Runterladen

Atemfreude, aufmerksam

Atemfreude: Versuch einer Begriffserklärung

Im Interview mit der Journalistin Martina Petersen entwickelten wir den Begriff „Atemreise“ für mein Konzept. Da mir später auffiel, dass dieser Name für ein esoterisches Programm benutzt wird, kam ich auf „Atemfreude“. Inzwischen ist der Begriff in die Alltagssprache von Kolleginnen und BewohnerInnen übergegangen, sodass der lästige Drang, jedes Mal den Titel und das Konzept erklären zu müssen, weitgehend nachgelassen hat. Lediglich von denen, die den Begriff zum ersten Mal hören, ernte ich ehrfürchtiges, aber ratloses Schweigen.

 

 

Daher heute der Versuch einer handfesten Begriffserklärung:

  • Atemfreude ist das Wohlfühlen im eigenen Körper.
    Das Angebot löst Verspannungen, vertieft die Atmung, erhöht die Flexibilität der Muskeln und verbessert das Gleichgewicht.
  • Atemfreude ist eine Wertschätzung der eigenen Biografie.
    Sie aktiviert positive Erinnerungen und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart.
  • Atemfreude ist eine Reise in eine Welt voller Möglichkeiten jenseits der momentanen Realität.
    Sie eröffnet Handlungsspielräume, regt die Fantasie an, verführt zu neuen Blickwinkeln.
  • Atemreisen ist der Schritt aus der Einsamkeit in ein fröhliches Gruppengeschehen.
    Freude an der Bewegung in Gemeinschaft steht im Vordergrund. Partnerübungen und gemeinsames Singen lassen Miteinander entstehen.
Atemfreude, aufmerksam, Presse

Artikel im „Hamburger Abendblatt“ über meine Atemfreude

Um juristisch auf der sicheren Seite zu sein, zeige ich hier nicht den originalen Artikel, sondern einen Einblick in den internen „Hauskurier“

In der aktuellen Wochenendausgabe der größten Hamburger Tageszeitung ist ein Artikel über meine „Atemreisen“ erschienen.
Am 20. Juni fand die Atemfreude „Ausflug ins Freibad“ statt. Viele BewohnerInnen gondelten mit dem Bus auf einer Ausfahrt durch Norddeutschland, sodass wir eine sehr handverlesene, kleine Gruppe waren. Umso intensiver profitierten die Einzelnen von der gemeinsamen Stunde. Während dessen notierte die Journalistin ihre Eindrücke zum Konzept und fotografierte. Anschließend folgte ein Interview mit mir und seitdem war ich gespannt, wann und wie der Bericht abgedruckt wird.
In der Senioren-Residenz, in der meine Kurse stattfinden, leben fitte Damen und Herren in hochpreisigen Appartements und genießen ein äußerst umfangreiches Programm: Von kulturellen Angeboten über sportliche Kurse, Ausflüge und kreative Treffen ist täglich eine Menge los.

Martina Petersen, die Journalistin, hat mir erlaubt, den Text hier zu veröffentlichen. Vielen Dank!

Mit ihren interaktiven Atem- und Lockerungsübungen begeistert die ausgebildete Logopädin Marie Krüerke (33) auch gesundheitlich eingeschränkte Bewohner in der Kursana Residenz Hamburg.

„Atemreisen“ für Senioren

In der Mitte des Stuhlkreises ist aus Badelaken, Sonnenhut und Backförmchen liebevoll eine typische Strandszene aufgebaut. „Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in Ihrer Jugend an den Badesee gefahren sind?“, fragt Marie Krüerke (33) in die Runde. Die acht Bewohner, die heute zur „Atemreise“ in den Gymnastiksaal der Kursana Residenz Hamburg gekommen sind, nicken eifrig. „Dann schließen Sie kurz die Augen und tauchen Sie ganz in die schöne Erinnerung ein“, sagt die ausgebildete Logopädin, die seit einem halben Jahr in der sozialen Betreuung der Niendorfer Senioreneinrichtung arbeitet. Während sich auf den Gesichtern der Senioren ein Lächeln ausbreitet, startet Marie Krüerke fröhlich eine Phantasiereise, in die sie spielerisch eine Vielzahl therapeutischer Übungen eingebaut hat.
„Viele alte Menschen sitzen einen Großteil des Tages. Der Brustkorb fällt ein, Schultern und Nacken sind oftmals verspannt. Die nach vorn geneigte Haltung wird durch das Gehen am Rollator noch verstärkt“, sagt sie. „Mein Ziel ist es, die Bewohner in eine angenehm aufgerichtete Haltung zu bringen, damit die Lunge wieder Raum zum Atmen bekommt. Da ich auch kognitiv eingeschränkte Senioren ansprechen möchte, tauchen wir gemeinsam in eine Szenerie ein, mit der alle eine möglichst positive Erinnerung verknüpfen.“ So führten die Phantasiereisen, an der auch zahlreiche hochbetagte und demenziell erkrankte Senioren regelmäßig teilnehmen, bereits auf einen Bauernhof, in den Botanischen Garten oder in den Zirkus.
„Der liebevolle Zuspruch, den wir in dieser Runde bekommen, motiviert mich enorm“, sagt Bewohnerin Hella Ebert (99), die alle Übungen im Sitzen ausführt. Mobilere Senioren stapfen indes an der Seite von Marie Krüerke mit kräftigen Schritten im Kreis auf einem imaginären Kiesweg zum Badesee. Dann pusten alle mit kräftigen Atemzügen einen Schwimmreifen auf, wiegen sich mit ihm in den Hüften und tauchen mit weiten Schwimmbewegungen ins erfrischende Nass ein. Spätestens jetzt sind die Senioren mit allen Sinnen in der fröhlichen Szenerie angekommen, viele seufzen genüsslich. Selbst anstrengende Bewegungen wie das Dehnen der Flanken bei den anschließenden Kraulbewegungen führen sie mit einem Lächeln auf den Lippen aus.
Nachdem ein Theraband als Badelaken zum kräftigen Abrubbeln des Wassers vom Körper fungierte, verteilt Marie Krüerke zur Entspannung an alle Seifenblasen. Ilse Erdmann (97) pustet mit entspannten tiefen Atemzügen wie an einer Perlenkette eine Vielzahl bunt schillernder Blasen in den Raum. „Das habe ich schon als Kind sehr geliebt“, sagt sie glücklich.
„Die Senioren-Generation, die bei uns lebt, hat ihr Leben meist mit großer Disziplin bewältigt und war auf Durchhalten programmiert. Viele Frauen waren ihr Leben lang in erster Linie für ihre Kinder und die Familie da“, sagt Marie Krüerke. „Ich freue mich, wenn ich ihnen jetzt spielerisch solche Wohlfühlmomente in der Gemeinschaft vermitteln kann. Es berührt mich sehr, wie viel Dankbarkeit sie mir dafür entgegenbringen.“
Anschließend sollen sich die Kursteilnehmer vorstellen, mit einem Blasebalg begleitet von kräftigen „f-t“-Lauten zur Stimulierung des Zwerchfells eine Luftmatratze aufzupumpen. Nachdem sie sich in der Vorstellung Sonnenmilch ins Gesicht einmassiert haben, wird mit ausholendem Zungenkreisen ein imaginiertes Eis geschleckt. „Hmmm! Lecker Schokoladeneis“, ruft Ursula Krönke (88) begeistert. Durch die ganzheitliche Körperaktivierung bei den „Atemreisen“ wird die Lunge gestärkt, die aufrechtere Haltung unterstützt die Position des Kehlkopfes im Hals und die Stimmlippen können besser schwingen. So können sich zum Abschluss alle daran freuen, mit deutlich belebter Stimme einige Sommerlieder anzustimmen.
„Ich war nach einer schweren Lungenentzündung gesundheitlich sehr angeschlagen“, erzählt Ursula Krönke, die zusammen mit ihrem Mann regelmäßig an den „Atemreisen“ teilnimmt. „Durch diese Übungen habe ich wieder mehr Weite im Brustkorb und bekomme viel besser Luft. Und ich bin auch motivierter, allein für mich Atemübungen zu machen.“

Inzwischen habe ich mein Konzept für eine Fachzeitschrift aufbereitet und werde berichten, sobald dort der Abdruck erfolgt.

Wer mehr zum Konzept der Atemfreude wissen möchte:

Grundlagen des Konzepts
Begriffserklärung in fünf Sätzen
Atemübungen mit dem ganzen Körper genießen
Einblick in eine Atemfreude – was währenddessen passiert
Spielen verboten! Ich bin doch schon neunundachtzig!

Bei Madoo habe ich die ersten Atemfreude-Konzepte hier veröffentlicht.