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Günstiger Urlaub in Olso – Oslo on a Budget

Ein Wort vorab: Wirklich günstig ist ein Urlaub in Oslo auf keinen Fall, da aktuell zwei- bis dreifache Preise verglichen mit dem Euro bezahlt werden müssen.
Wechselkurs Norwegische Krone (NOK) in Euro, Stand Ende Mai 2017: Ein Euro ist knapp das Zehnfache in Kronen wert, das bedeutet, dass man beim Umrechnen einfach nur das Komma eines Betrags in NOK eine Stelle nach vorn verschiebt und so den Betrag in Euro erhält.

Oslo is often called the most expensive town of the world. If you want to have an nice, low-cost vacation, you should definitly not choose Oslo, that´s for sure. But if you want to visit the capital of Norway, I´ve some ideas for you.

 

Festung Akershus
Fortress Akershus

 

Als Vorbereitung habe ich einige Internetseiten besucht, die versprachen, aus erster Hand die tollsten Attraktionen für ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Die meisten Artikel waren englischsprachig und hielten ihr Versprechen bei Weitem nicht. Insofern werde ich mich hüten, nach einer Woche in Oslo so zu tun, als hätte ich den totalen Durchblick – das sollte den NorwegerInnen vorbehalten bleiben.
Dennoch habe ich eine Reihe Tipps für einen schönen Urlaub, die die exorbitanten Kosten etwas in Schach halten.

Before taking our flight I´ve read some articles about „Oslo on a Budget“. None of them helped me, because they all broke their promises: Lots of superficial assertions and nothing helpful. Of course the only ones, who could give the best advices, are norwegians. I´m german and I´ve stayed just a week in Oslo. However I´ve some tips to share!

 

Deichmannske-Bibliotek in Grünerløkka
Library at Grünerløkka

Wunderschöne Skulpturen-Parks und grüne Anlagen, die einen Besuch wert sind und nichts kosten, habe ich hier bereits vorgestellt.

Als Kurzversion:
* Vigeland-Anlage mit monumentalen Skulpturen rund um das menschliche Leben im Frogner-Park
* Schlosspark
* Festung Akershus, auf einem grünen Hügel direkt oberhalb des Oslo-Fjords
* Botanischer Garten mit kostenlosem Eintritt in historische Gewächshäuser
* Ekeberg-Park, ein Wald oberhalb des Oslo-Fjords voller moderner Kunst
* ein Spaziergang entlang der Akerselva von der City bis ins Grüne
* Halbinsel Bygdoy mit Wald und herrlichen Buchten zum Baden
* Das Gelände rund um die Skisprungschanze Holmenkollen

Alle diese Parks sind gut zu Fuß erreichbar (bis auf den Holmenkollen, es sei denn, man wohnt dort in der Nähe)!

* Mit der Fähre auf die Inseln im Oslo-Fjord, dazu reicht ein „normales Nahverkehrsticket“, Zone 1

 

Akerselva, auf Höhe des Stadtteils Grünerløkka
The river Akerselva

 

If you want to save money, you should love to walk. Oslo is a very green capital with lots of parks. They all can be reached easily by foot. Where to go without paying entrance:

* Vigelands-Park with monumental statues showing a humans live between love and sorrow
* The park around the norwegian palace
* Fortress Akershus, on a hill above the fjord of Oslo
* Botanic Garden with access to historic greenhouses
* Ekeberg-Park, a wood above the fjord full of modern art
* a walk along Akerselva, starting in the centrum of the city and ending in plain nature
* Peninsula Bygdoy with woods, nice gardens and great bays for swimming
* Skijump-hill Holmenkollen and woods around

You can reach all these parks (except Holmenkollen) by foot!

* Taking a ferry to the little islands in the fjord, you can use a normal ticket for bus and underground,  Zone 1

 

Telthusbakken

Wer die moderne Architektur der City nicht mag, kann den Telthusbakken und die Damstredet besuchen, zwei süße Gassen mit alten Holzhäusern. Da fühlten wir uns wie auf Bornholm…

If you like nice old houses, you can walk along the little streets Telthusbakken and Damstredet.

 

Vor dem königlichen Schloss
In front of the Palace

Wer in der eigenen Umgebung gute Cafés sucht, sollte dazu yelp befragen. Mit einem Auge auf das symbolische Dollarzeichen lassen sich so beliebte und bezahlbare Bistros finden.
Wer in einen Regenschauer gerät und einfach nur einen charmanten Unterschlupf braucht, ohne viel Geld für Kaffee auszugeben, sollte die Deichmannske Bibliotek in Grünerløkka aufsuchen. Wie fast überall gibt es hier free WiFi.

If you are searching a nice and afforddable café, you should ask yelp. Paying attention to the symbolic dollar-icons, you can find a good and accessible location. If you just need a place to stay during a sudden shower, you can visit the Deichmannske library at Grünerløkka . As nearly everywhere in Oslo you can use free wifi here.

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Barnegalleriet – Kindergalerie in Grünerløkka
Barnegalleriet – Gallery of children at Grünerløkka 

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Oslo mit Kindern – Oslo with kids on a budget

In Grünerløkka, direkt am Olaf Ryess Plass, liegt ein Café, dessen Rückseite eine öffentliche Kindergalerie darstellt. Einfach vor Ort mitmachen!
Die Festung Akershus lädt zum Ritterspielen ein und die Akerselva beeindruckt mit Wasserfällen neben Hochhäusern.
Der Ekeberg-Park beinhaltet einen Streichelzoo inklusive Ponyreiten für relativ preisgünstigen Eintritt.
Gegen deutlich mehr Eintritt faszinieren auf der Halbinsel Bygdøy das Fram-Museum mit zwei alten Forschungsschiffen zur Entdeckung der Pole, die Flöße Kon-Tiki und Ra sowie das norwegische Volksmuseum mit alten Bauernhäusern, Dörfern, Personen in Tracht und einigen Tieren.
Hier gibt es den Link zum „Internationalen Kinderkunstmuseum“.
VisitOslo listet hier zehn Tipps für Kinder auf.

At Grünerløkka you can find a cafe at Olaf Ryess Plass, that hosts a gallery of childrens art. Just join and enjoy!
The fortress Akershus is perfect to play knights and the river akershus impresses young and old with waterfalls near skyscrapers.

The Ekeberg Park has a little zoo for an affordable entrance and the children can ride on ponies.
If you want to spend more money, you can visit the museums at the peninsula Bygdøy:
The Fram- Museum shows an old ship that discovered to the poles a hundred years ago.
You can take a look on the floss Kon-Tiki and Ra of Thor Heyerdal, who used them to show that ancient people were able to cross the oceans.
And you can experience how people lived a hundred years ago on their farms and citys in norway at the „Norsk Folkemuseum“. The children can watch people in costumes while working and visit the animals.
Here´s the link to the „International Museum of Children`s Art“.
VisitOlso shows suggestions for children.

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Brunch „Picknick mit Jesus“

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Einblick in die Vorbereitungen
Manchmal heißt es schnell sein und einfach loslegen:

Für ein Brunch in der Kirche nach dem Familiengottesdienst gestaltete ich kurzentschlossen die Dekoration, die sowohl kindgerecht, thematisch passend als auch KOSTENLOS sein sollte.
So fertigte ich Fische aus schwarz-weißen Abbildungen an, die ich im Internet gefunden hatte, und benutzte dafür Aluminium-Folie, die in unserem Haushalt wegen ihrer schlechten Umwelteigenschaften nicht verwendet wird.
Aus Salzteig formte ich „Brote“, die leider sehr lange zum Trocknen brauchten und schlussendlich doch stundenlang im Ofen getrocknet werden mussten (womit das Prädikat „kostengünstige Bastel-Idee“ definitiv nicht mehr zutrifft).
Außerdem schmückte ich im Foyer der Kirche die große Glastür zum Gottesdienstraum sowie einige andere Blickpunkte, die nicht fotografiert wurden. Das Licht im Gemeindesaal war leider ausgesprochen schlecht zum Fotografieren, aber dennoch reichen die Bilder für einen Eindruck.

 

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Der Familiengottesdienst zum Thema „Fünf Brote und zwei Fische“ diente mir als Inspiration für die Tischdekoration: Die gelben Tischdecken sind dabei mangels passender Alternativen gewählt worden – so ist es manchmal im Ehrenamt: Die Alltagstauglichkeit siegt über die Ästhetik…. Auf die Decken legte ich karierte Servietten, um zusammen mit Heu Picknick-Atmosphäre zu erzeugen. Jesus saß damals schließlich nicht mit mehreren tausend Menschen an gedeckten Tischen, sondern mitten auf dem Gras.

 

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Darauf arrangierte ich Salzteig-„Brote“ sowie gebastelte Fische, um das Motto der Predigt auf das gemeinsame Brunch auszudehnen.

 

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Einzelne Bistro-Tische wurden ebenfalls in die Gestaltung einbezogen. Leider hatte ich keine Zeit, in den Baumarkt zu fahren und weiteren Segler-Bedarf wie diese Tampen zu besorgen, sodass die Dekoration auf den Bistro-Tischen etwas variiert wurde.
Durch die Kombination „Heu auf den Tischen und zappelnde Kinder“ verzichtete ich aus Sicherheitsgründen auf Kerzen, lediglich in Bereichen „ohne Heu“ setzte ich Teelichter ein.

 

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An der Wand lehnende Sportmatten, die sich im Rahmen des Winterspielplatzes (für Kinder aus der Nachbarschaft) im Gemeindesaal befanden, wurden in die Dekoration einbezogen.

 

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Für den inhaltlichen Zusammenhang füge ich die entsprechende Bibelstelle aus der Bibel-Übersetzung „Hoffnung für alle“ ein:

Fünftausend werden satt

30 Die zwölf Jünger kehrten zu Jesus zurück und erzählten ihm, was sie auf ihrer Reise getan und den Menschen verkündet hatten.
31 „Geht jetzt an einen einsamen, stillen Platz!“, sagte Jesus zu ihnen. „Ihr habt Ruhe nötig!“ Es waren nämlich so viele Menschen bei ihnen, dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.
32 Deshalb fuhren sie mit dem Boot an eine einsame Stelle.
33 Aber das hatten viele Leute beobachtet. Aus allen Dörfern liefen sie dorthin und kamen sogar noch vor Jesus und seinen Jüngern an.
34 Als Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, hatte er großes Mitleid mit ihnen; sie waren wie eine Schafherde ohne Hirte. Deshalb nahm er sich viel Zeit, ihnen Gottes Botschaft zu erklären.
35-36 Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: „Es wird bald dunkel. Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer oder auf die Höfe in der Umgebung gehen und etwas zu essen kaufen können. Hier gibt es doch nichts.“
37 Aber Jesus forderte sie auf: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ „Was können wir ihnen denn geben?“, fragten die Jünger verwundert. „Sollen wir etwa für 200 Silberstücke Brot kaufen, um sie alle zu verpflegen?“
38 „Wie viel Brot habt ihr denn bei euch?“, erkundigte sich Jesus. „Seht einmal nach!“ Kurz darauf kamen sie zurück und berichteten: „Fünf Brote und zwei Fische haben wir.“
39 Da ordnete Jesus an, dass sich die Leute in Gruppen ins Gras setzen sollten.
40 So bildeten sie Gruppen von jeweils fünfzig oder hundert Personen.
41 Jetzt nahm Jesus die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte das Brot, reichte es seinen Jüngern, und die Jünger gaben es an die Menge weiter. Ebenso ließ er auch die Fische verteilen.
42 Alle aßen sich satt.
43 Als man anschließend die Reste einsammelte, waren es noch zwölf volle Körbe mit Brot. Auch von den Fischen war noch etwas übrig.
44 An der Mahlzeit hatten fünftausend Männer teilgenommen.
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