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Billig und schön: Kleidung als Dekoration einsetzen


Wer sich kostengünstig, aber dennoch individuell und gemütlich einrichten möchte, findet in meiner Serie viele Tipps und Tricks. Für alle, die gerade in ihre erste Wohnung ziehen, jeden Cent für ihren Hauskredit brauchen oder so wie ich ständig umdekorieren, versammle ich in den nächsten Wochen einfache Ideen für eine kreative Einrichtung.
Hier hatte ich vorgestellt, wie Geschenkpapierbögen als kraftvolle Poster eingesetzt werden können. Dort teile ich, wie kostengünstige „echte Kunst“ entsteht.

Heute möchte ich zeigen, dass auch Kleidung als Dekoration dienen kann:
Ein schlichter oder ausgefallener Kleiderbügel, je nach Geschmack, trägt „die aktuelle Kollektion“: Ein schönes Oberteil kombinieren wir mit ein Tuch darüber. Oder mit einer weich fallenden,  künstlerischen Weste.  Oder mit einer ausdrucksstarken Kette in leuchtenden Farben.
Der „dekorierte Bügel“ darf anschließend im Schlafzimmer am Kleiderschrank hängen oder im Flur seinen Charme zur Einrichtung beitragen.
Kostet nichts, inspiriert zu neuen Kombinationsideen von vorhandener Kleidung und bringt den Flair einer schicken Boutique in die Wohnung.

Wer eine Kleiderpuppe hat, kann ein farblich passendes Stillleben darum gestalten.

Verlinkt mit Sonntagsglück, ein kleiner blog und HoT.

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Billig und schön: Günstige Bilder mit großem Effekt

Für alle, die gerade in ihre erste Wohnung ziehen, jeden Cent für ihren Hauskredit brauchen oder so wie ich ständig umdekorieren, versammle ich in den nächsten Wochen kostengünstige Ideen für eine individuelle Einrichtung.

Ich liebe es, regelmäßig neue Bilder und Poster aufzuhängen.
Die Preise, die für Wanddekorationen aufgerufen werden, liebe ich dagegen gar nicht. Da der Baumarkt und Ikea für mich keine Orte sind, wo ich gern einkaufe, brauche ich einen Plan B: Jenseits von hippen Onlineshops mit teuren Produkten einerseits und Massenware vom Discounter andererseits.
Wenn ich in Hamburg unterwegs bin, gehe ich gern in Schreibwarengeschäfte und Papeterien. Dort verkaufen sie eine große Auswahl an Geschenkpapierbögen, die wie Kunstdrucke aussehen. So wie das gelb-grüne Poster, das ich gerahmt habe: Es ist ein Geschenkpapierbogen für 1,40 Euro.
Die Bögen passen perfekt in Bilderrahmen der Maße 50 x 70cm und können glatt als skandinavisches Style-Dingsbums durchgehen.

Der Chrysanthemenstrauß mit Hypericum (Johanniskrut) und Pistazie ist ebenfalls günstig und hält knapp zwei Wochen. Dazu kaufte ich jeweils ein Bund Chrysanthemen, ein Bund Hypericum und zwei Äste Pistaziengrün.

Auch aus dem Urlaub bringe ich gern Geschenkpapierbögen mit:
Sie sind leichter zu transportieren und viel billiger als „echte Kunst“ und bringen das Flair des Urlaubslands mit nach Hause.

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Entspannt Gastgeberin sein, Trick 3

Stehlampe

 

Menschen haben ganz unterschiedliche Vorlieben, wie ein Zimmer wirken sollte, damit sie sich wohlfühlen. Nur selten merken wir, was genau wir als unangenehm empfinden, wenn wir uns zu Besuch bei Anderen nicht entspannen können. Und wenn es uns gefällt, ist es ebenfalls oft schwer, in Worte zu fassen, worin der Grund liegt.

 

Tischlampe

 

Für mich habe ich festgestellt, dass ich die Beleuchtung als sehr wichtig empfinde. Dass es angenehm hell ist und die Farbtemperatur des Lichts stimmt, trägt viel dazu bei, dass ich mich wohlfühle. Wenn Gäste kommen, ist es mir wichtig, dass sowohl natürliches als auch künstliches Licht gut aufeinander abgestimmt werden. Kerzen zünde ich zu jeder Tageszeit an, weil sie einladend, gemütlich und festlich wirken. Ich hasse dunkle Ecken und knipse auch dann Stehlampen an, wenn sie „nur“ Im Hintergrund wirken.

 

Shooting "Tisch des Monats Mai"

 

Wichtig für eine gute Beleuchtung ist „allgemeines Licht“, das den Raum grundlegend erhellt – meist als Deckenlampe. Dabei wirkt eine Deckenlampe, die eine Gruppe aus Möbeln beleuchtet, wesentlich stimmiger als eine, die mittig im Raum hängt und ins Nichts strahlt (nur, weil dort das Stromkabel aus der Decke ragt und zum Anschließen animiert).
Die Grundbeleuchtung sollte, wie alle Lampen, blendfrei sein, hell genug und eine angenehme Farbtemperatur haben. Die Farbtemperatur lässt sich sowohl über die Wahl des Leuchtmittels als auch über den Lampenschirm bzw. das Material der Lampe beeinflussen.

 

Ohrensessel

 

Stehlampen, Wandlampen und Tischlampen schaffen dort Helligkeit, wo jenseits der Hauptlichtquelle gezielt Helligkeit benötigt wird: Zum Lesen im Ohrensessel zum Beispiel oder um Räume zu definieren. Ein großer Raum profitiert davon, wenn einzelne Bereiche in der Möblierung und Beleuchtung als „Raum im Raum“ erkennbar werden.

Auch das „Stimmungslicht“ spielt eine wichtige Rolle: Lichtquellen am Boden erinnern an Lagerfeuer und schaffen Behaglichkeit. Kleine Spots unter der Decke öffnen den Raum nach oben oder simulieren den Sternenhimmel. Kerzen öffnen uns für Momente jenseits des Alltags und helfen zu entspannen.

 

Grüne Party

 

Gerade neulich habe ich bei uns eine Situation verändert, die ich suboptimal fand. Die Lampe selbst gefällt mir nach wie vor super, allerdings fand ich sie zu dunkel und zu niedrig.  Nun habe ich eine gute Lösung gefunden und genieße das bessere Licht.

Natürlich schafft sich keine von uns eine neue Lampe an oder überdenkt das grundlegende Konzept in der Beleuchtung, nur weil eine Freundin zum Abendessen kommt. Wer Zeit und Lust hat, einen Schritt zurück zu treten und die eigene Wohnung unter dem Aspekt zu betrachten, wie die Beleuchtung am besten wirkt, wird zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Auch Einschätzungen von anderen helfen als Rückmeldung, wie die Stimmung im Raum erlebt wird. Danach bleiben wir selbst viel zufriedener am Feierabend am Esstisch oder auf dem Sofa sitzen, weil es sich sooo gut anfühlt! Und vielleicht kommen bald auch die ersten Komplimente, wie gern andere bei uns sind, weil die Atmosphäre zum Bleiben einlädt.

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Getrödelt – gefunden- gefreut: Goldener Spiegel

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Dieser Spiegel mit goldenem Rahmen und plastischer Schleife sieht antik aus, ist es aber nicht. Ich kaufte ihn in einem Antiquitätengeschäft in Hamburg-Alsterdorf, das inzwischen seinen Räumungsverkauf beendet und geschlossen hat.

 

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Das Material des Rahmens ist leider kein Holz, sondern ein Werkstoff, der wahrscheinlich gegossen wurde. Immerhin wurde der Spiegel wie im Originalverfahren erst dunkelrot gefärbt und anschließend Gold, sodass die „Vergoldung“ relativ authentisch wirkt.

 

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Ich liebe Möbel im gustavianischen Stil, so fiel mir dieser Spiegel positiv ins Auge. Ganz kurz hatte ich überlegt, ihn hellgrau überzustreichen, aber das lasse ich besser bleiben. Einzelne goldene Akzente wirken, richtig eingesetzt, sehr harmonisch und elegant. Die Befürchtung, dass es aussieht wie in Omas Stube, kann mit guten Komibationspartnern im Raum entschärft werden – und der Spiegel bleibt golden.

Weitere Fundstücke sind bei Getrödelt- gefunden – gefreut zu entdecken.

aufmerksam

fragen des designs

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„Im Übrigen gibt es keine Möbel, die sich miteinander beißen.
Wenn man Bücher, Zeitschriften und angebrochene Knabberkrampackungen gleichmäßig auf alle Sitz- und Ablageflächen verteilt, passt eigentlich alles sehr gut zusammen.“

Max Goldt

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Gestaltung der Wohnung: Es geht voran!

Vor Kurzem haben wir sowohl endlich einen schönen Teppich für unseren Flur gefunden als auch (ebenso „endlich“) zwei Lampen gekauft.
Wer in Hamburg auf der Suche nach schönen Lampen ist, sollte unbedingt bei „Medusa“ in Eimsbüttel vorbei schauen:
Mehrere Erdgeschosswohnungen eines Altbaus wurden bereits vor vielen Jahren zu einem großen, verwinkelten Fachgeschäft verbunden. Wer eine Villa oder einen Gutshof besitzt, ist klar im Vorteil, weil die wunderbarsten Lampen sehr raumgreifend sind. Aber auch für Wohnungen wie die unsrige lässt sich Schönes finden: So stellten wir mit einem fachlich versierten Herren Lampenschirme nach historischem Vorbild mit passenden Fassungen und Kabeln zusammen, bis die Lampen so aussahen, wie es uns gefiel.
Mich freut am meisten, dass ich auf diesem Wege doch eine Lampe fand, die der originalen „Wagenfeld-Lampe“ aus der Bauhaus-Ära ähnelt – als Tischlampe wollte mein Verlobter sie nicht haben, in abgewandeltem Design im Bad ist sie nun doch genehm ;-).
Dass Beleuchtung einen wesentlichen Beitrag zum Stil der Einrichtung darstellt, ist hinreichend bekannt – trotzdem bin ich ganz begeistert, wie die Lampen unsere Wohnung vervollständigen und das Ambiente zusätzlich aufwerten.

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Noch warten die Lampen auf die fachgerechte Montage.

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Der Teppich vervollständig bereits die Einrichtung.

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Buchempfehlung: „Two in One – Von der Kunst, zwei Wohnstile zu vereinen“

Weiterhin ist die neue Wohnung und deren Einrichtung ein wichtiges Thema. Inzwischen wird für uns ein sehr breites, überlanges vollmassives Bett aus Wildeiche in Dänemark angefertigt, dessen Anlieferung im neuen Jahr wir sehnlichst erwarten.
Darüber hinaus gibt es aktuell noch viele Lücken im Mobiliar, die bisher nicht geschlossen wurden, da wir auf der Suche nach „dem Richtigen“ sind:
Dem richtigen Sofa (groß, aber nicht zu ausladend, gemütlich, nicht zu hart, nicht zu weich, tief genug, aber nicht zu tief, optisch ansprechend, aber strapazierfähig usw. usf.), dem richtigen Tisch für die Küche und Ähnliches.

Da entdeckte ich im Antiquariat (meinem zweiten Zuhause) ein Buch namens „Two in One – Von der Kunst, zwei Wohnstile zu vereinen“.
Bisher habe ich es nur durchgeblättert, bin aber sehr angetan von dem, was ich darin bereits entdeckt habe:
Pro Kapitel wird in Form einer Reportage jeweils die Wohnung eines Paares porträtiert und beschrieben, wie sich die gemeinsame Gestaltung entwickelte. Anschließend folgen Tipps des Paares, wie sie meinen, dass andere Paare am besten ihre Vorstellungen vom Wohnen vereinen können.
Ich bin gespannt, wie sich die hiesigen Interessen (viele hochwertige gerahmte Bilder und Antiquitäten meinerseits und der Wunsch nach möglichst leeren Flächen und Wänden seinerseits) langfristig miteinander verbinden lassen…

 

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Das erste Mal…. auf einer Auktion

Vor Kurzem besuchte ich das erste Mal eine Auktion. Ich hatte schon lange den Wunsch, die Stimmung dort zu erleben und zu sehen, welche Möbel- und Schmuckstücke versteigert werden. Nun erfuhr ich von einem Termin, der gleich am darauf folgenden Tag stattfand. Gespannt fuhr ich von der Arbeit aus dorthin und war überrascht, wie klein die Besucherzahl und wie unglamourös das Auktionshaus war.
Ich -und die Auktionatorin- staunten, wie wenig geboten wurde. Viele Gegenstände wurden mehrfach im Preis reduziert und schlussendlich doch nicht ersteigert, andere verschwanden sehr schnell wieder im Lager.
Einige Male entwickelten sich die Abläufe, die man sich landläufig unter dem Begriff „Auktion“ vorstellt: Es wird ein Möbelstück herein gebracht, angepriesen, der Preis genannt, geboten, überboten, überboten und noch einmal überboten, bis der höchste Bieter – zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten- den Zuschlag erhält.
Schick waren auch Bieter am Telefon und im Internet, aber im Großen und Ganzen verlief die Auktion für die Teilnehmer recht langweilig und für das Auktionshaus wahrscheinlich finanziell unerfreulich.
Glücklicherweise hatte ich mich nicht angemeldet, sodass ich gar keine Gelegenheit hatte, kopflose Entscheidungen angesichts schöner gustavianischer Stühle zu treffen.

Für die, die es interessiert, stelle ich eine fiktive Liste auf, was ich das nächste Mal täte, wenn ich mitbieten wollte:

1.) Informationen bezüglich der Beurteilung des Zustandes alter Möbel einholen (Woran erkenne ich irreparable bzw. teure Schäden?).

2.) Mit PolsterInnen, SchreinerInnen und FassmalerInnen über mögliche Kosten sprechen: Was muss ich addieren, um nach dem Kaufpreis und der anschließenden Restauration einen tatsächlichen finanziellen Aufwand abschätzen zu können?

3.) Auktionen mit passendem Angebot in Erfahrung bringen und im Kalender notieren.

4.) Zum Besichtigungstermin erscheinen, die Antiquitäten in Augenschein nehmen, fotografieren und Notizen machen, anschließend zu Hause Lektüre wälzen und mit MeisterInnen ihres Fachs überlegen, wie hoch die Gesamtkosten ausfallen würden.

5.) Zur Auktion anmelden, ein Gebot abgeben und Ruhe bewahren. Pünktlich erscheinen, mitbieten und stets die anfallenden 16% Gebühr im Kopf behalten, die zum Kaufpreis im Nachhinein addiert werden.

 

 
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