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Tasche aus alter Jeans: Französisches Flair mit Knöpfen

Im Alltag bin ich täglich mit dem gleichen Rucksack unterwegs, in meiner Freizeit nutze ich dagegen gern verschiedene Taschen.
Sie müssen groß genug für meine Wasserflasche, mein Portemonnaie sowie Notizbuch/Kamera/Obst sein. Das ist eine schwierige Größe, daher nähte ich mir eine Tasche aus einer alten Jeans selbst. Meine eigenen Jeans sind dafür viel zu schmal, ich nahm eine in Größe XL.
Zuerst schnitt ich mit Hilfe eines Hefts in Größe DIN A 4 den Korpus sowie eine halbrunde Klappe zum Verschließen zu.

Dann nähte ich aus einer Bluse, die ich eh nicht trage, aber dessen Muster ich wunderschön finde, ein Futter für die Tasche und eine Innenseite für die Klappe.

Als nächstes fragte ich mich, wie ich die Tasche außen gestalten will, und holte eine Auswahl an Aufnähern aus meinem üppigen Fundus. Das wirkte eher chaotisch, also griff ich als nächstes tief in meine Knopfkiste. Immerhin gefielen mir die Spitzenreste oben am Rand und unten an der Klappe.

Mit dem Zweig der japanischen Kirschblüten (in völlig unrealistischem Blau, aber egal) und diversen Knöpfen hatte der Entwurf plötzlich ein gewisses französisches Flair, fand ich. Das gefiel mir, also nähte ich eine Menge Knöpfe mit der Hand an.
Die Spitze steppte ich mit der Nähmaschine fest und fixierte die Klappe an der Tasche. Auch einen langen Trageriemen befestigte ich und verzierte ihn mit einer silberner Kordel.

Dann fehlte nur noch ein Reißverschluss, damit mein Schlüssel beim Radfahren nicht aus der Tasche und auf die Straße fällt. Als Akzent setzte ich noch eine schwarze Spitze auf die Tasche, wo die Klappe aufliegt. Natürlich brauchte die Tasche noch einen Knopf zum Schließen und die Klappe dazu ein passendes Knopfloch.
Ich bin mit dem finalen Ergebnis sehr zufrieden, nutze die Tasche bereits und freue mich, wenn ich sie endlich nach der Corona-Zeit mit in den Gottesdienst nehmen kann, weil sie die ideale Größe für alles hat, was ich in die Gemeinde schleppe!

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Unikat: Grüne Weste mit großem Kragen

 

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„Die Dame“ trägt eine selbstgenähte Weste aus Wollfilz mit großem Kragen, der drapiert werden kann.
Der Woll-Filz hat zwei Seiten in Dunkel- und Kiwigrün und kam durch einen geschenkten Stoff-Gutschein zu mir, nachdem ich ihn im Stofflager entdeckte.
Der Schnitt leitet sich aus meinen Körpermaßen ab und existiert somit nur in meinem Kopf. Die Weste sowie die Ärmellöcher schnitt ich fast freihändig anhand einiger Markierungen aus.
Anschließend steppte ich beidseitig schwarzes Ripsband auf, um die offenen Kanten zu stabilisieren und zu akzentuieren. Die Armlöcher bekamen einfach eine Runde Zickzack-Stich, um nicht auszuleiern. Das Gute am Woll-Filz ist, dass er auch mit offenen Kanten tragbar wäre.
Damit die Passform besser stimmt, nähte ich im Rücken zwei Abnäher – so sitzt die Weste mehr auf Figur.

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Mehr selbstgemachte Kleidung ist beim CreaDienstag und bei Meertje zu entdecken.

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Grüne Strickjacke mit Vögelchen

Jacke
Die Strickjacke aus Wolle hatte ursprünglich eine Knopfleiste und einen Rundhalsausschnitt. Letzteren fand ich von Anfang an furchtbar und wandelte ihn ab, außerdem setzte ich mit neuen weißen Knöpfen frische Akzente.
Nachdem ich die Jacke ein Jahr lang so getragen hatte, kam sie endgültig unter die Nähmaschine:
Mit einer großen Schere schnitt ich großzügig am engen Rundhalsausschnitt herum, auf der Suche nach einem schönen V-Ausschnitt. Sobald er definiert war, fasste ich das Gestrickte mit schwarzem Baumwollstoff ein – die Knopfleiste versteckte ich komplett. Ein kleines Stück Spitze fand seinen Weg auf den unteren Teil der Blende.
Die kleinen seitlichen Taschen bekamen schwarze Satinbänder, um sie hervor zu heben, sowie unterschiedliche Knöpfe:
Einen Strassknopf von einem Corsagen-Top und einen Vogel-Knopf aus Frankreich.

 

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Der linke Knopf…..

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…. und der rechte Knopf.

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Weitere kreative Kleidungsstücke sind wie jeden Dienstag hier und dort unterwegs, sowie jeden Mittwoch hier zu finden.

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Werkstatt: Marineblaue Strickjacke mit Tüll und glänzenden Perlen

Diese Strickjacke (linke Maschen außen) fand ich zu gewöhnlich – also habe ich die Kanten mit ebenso blauem Tüll verbrämt und zusätzlich an den Rändern rundum silberfarbene Roccaille-Perlen aufgenäht. Zusätzlich bekam die Jacke einen großen Druckknopf, weil die Bindebänder allein die Strickjacke nicht zusammen hielten – es rutschte auseinander und sah unförmig aus.
Außerdem bekamen die Ärmel Perlen an den Rollsaum genäht und die Bindebänder unten an die Kanten auch – nun trage ich das Oberteil mit leuchtenden Kontrastfarben kombiniert sehr gerne!

 

 

Da es dunkel ist, wenn ich das Haus in Richtung Praxis verlasse, und beim Heimkehren ebenfalls natürliches Licht fehlt, greife ich auf alte Fotos zurück…

Weitere kreative Stücke toller Frauen sind zu finden unter Creadienstag und unter Memademittwoch

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Unikate: Taschentücher-Taschen in edlem Braun

Der Stoff dieser Taschentücher-Taschen ist der Rest, der nach der Fertigung meiner Pfauen-Tasche übrig blieb.
An die schmalen Seiten habe ich zwei bernsteinfarbige Glasperlen genäht, auch der Rand der Öffnung zur Entnahme der Taschentücher wurde auf jeweils einer Seite mit kleinen Perlen im gleichen Farbton verziert.

So schaffe ich es neben der Arbeit und dem Umzugs-Stress nebenher gelegentlich, den Weihnachtsmarkt vorzubereiten, auf dem ich einen Stand haben werde.

Weitere kreative Beiträge sind zu finden beim CreaDienstag und bei Meertje.

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Werkstatt: Shirt aus cremefarbenem Nickistoff

Dieses Shirt aus cremefarbenem Nickistoff habe ich bereits vor vielen Jahren genäht, zwischenzeitig fast vergessen, durch Aufsetzen der schwarzen Satinbänder umgearbeitet und jetzt trage ich es wieder.
Der Schnitt ist von Burda und ganz einfach, nur das Einsetzen der Ärmel finde ich furchtbar – was man im zweiten Bild auch sieht.  Wäre das Ärmel-Einsetz-Problem nicht, würde ich wohl mehr Oberteile für mich nähen – so drücke ich mich oft und nähe lieber Wohnaccessoires oder Taschen. 🙁
Davon unabhängig trägt sich das Shirt gut, auch weil der Nickistoff aus Baumwolle und damit sehr hautsympathisch ist.

Die Kette habe ich nicht hergestellt, sondern eine Künstlerin, die aus feiner Merinowolle und unendlich duftender Seife solche Schönheiten fertigt.

Weitere selbstgenähte Kleidung kreativer Frauen ist zu finden beim Creadienstag, bei Meertje und beim Me made Mittwoch

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Unikate: Herrschaftliche Kissen in warmen Orangetönen

 

Die Stoffe der großzügig geschnittenen Kissen stammen von meinem präferierten Raumausstatter und passen ganz wunderbar auf meine Teak-Bank im Wohnzimmer, auf der ein (ebenfalls selbstgenähtes) rotes Polster liegt. Die Farben erscheinen momentan etwas herbstlich, besonders in Kombination mit den Kiefernzapfen… In meiner Wohnung ergänzen die Farbtöne sehr schön das großformatige Foto des Schloss‘ Moritzburg, das an der Wand darüber hängt.

Ähnliche Kissen fertige ich gern auf Wunsch an, vergleichbare Stoffe (auch in anderen Farbtönen) habe ich vorrätig.

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Me made Mittwoch: Sommer-Finale

Da ich in der letzten Zeit viel damit beschäftigt war, Taschen und Taschentücher-Taschen zu nähen (hier geht die Grippe-Welle rum, sodass bis vor wenigen Tagen der Sommer weit weg war), gibt es von mir noch keine neue, selbstgenähte Sommer-Kleidung.
Aber ein kleines Top aus meiner Vorjahrs-Kollektion wartet darauf, wieder öfter getragen zu werden:

 

 

Ich kaufte das Top, weil mir Farbe und Schnitt gut gefielen. Leider war es etwas langweilig, sodass ich das Blüten-Schrägband von „Frau Tulpe“ applizierte.
Jetzt ist es genau richtig!

Alle anderen aufgehübschten Shirts und Tops finden sich hier im Archiv.

Weitere sommerliche Kreationen wieder bei Cat und Kascha.

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Unikate: Taschentücher-Taschen

Ein weinendes Kind, eine tropfende Nase – und schnell der Griff in die Tasche, um ein Taschentuch-Päckchen zu zücken. Leider hat es zwischen Portemonnaie, Wasserflasche und Anderem so gelitten, dass das dünne Plastik zerriss und den Tüchern keinen Schutz bot. Die zum Vorschein kommenden Tücher sind weder sauber noch glatt 🙁
In Taschentücher-Taschen findet eine Packung Taschentücher bequem Platz, sodass der nächsten niesenden Freundin ästhetisch und hygienisch ein Tuch angeboten werden kann.

 

Die Taschen sind kontrastfarbig gefüttert, aus Baumwolle gefertigt, waschbar und kosten 5,- Euro.

 

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Werkstatt: Streifenbluse mit Blüten-Akzenten

 

Nun folgt der „Hauptteil“ der Verwertung der Blumenbluse – das Aufwärmen hatte bereits bei diesem T-Shirt begonnen.
Den Kragen habe ich mit dem Blütenstoff gedoppelt, ebenfalls die Blenden an den Ärmelsäumen. Auch das Bindeband bekam einen entsprechenden Akzent, jedoch nur mittig, weil die losen Enden sonst zu dick und fest werden und der Knoten „wurstig“ aussieht. Die Brusttasche habe ich entfernt, die Maße abgenommen und eine neue, bunte Tasche appliziert.
Nun hat die Bluse wieder Schwung und ich trage sie mit neuer Freude.

Weitere gut gelaunte Kleidungsstücke sind unter Cat und Kascha zu finden.