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Kleine Geschenkverpackung: Schnelle und effektvolle Dreiecks-Box

Ich liebe es, Grußkarten für Menschen zu basteln, denen ich eine kleine Freude im Alltag machen möchte. Aber immer nur Karten sind auf die Dauer für die Beschenkten genauso wie für die Bastlerin langweilig. Umso mehr freute ich mich, als ich diese kleine Geschenkbox auf einem Blog entdeckte und feststellte, dass sie a) wenig Material benötigt und b) gelingsicher ist. Da es keinerlei Anleitung gab, entwickelte ich sie selbst. Entsprechend fand sie Eingang in meine Kreativ-Gruppe mit den SeniorInnen und darf hier auch einen Auftritt haben.

Grundlage des Entwurfs ist ein beliebiges Rechteck. Auf den beiden kurzen und den zwei langen Seiten wird die Mitte jeweils mit einem kleinen Strich markiert. Hiervon ausgehend werden die Markierungen miteinander verbunden, sodass eine Art „Salmi“ oder Drachen entsteht. Nun werden alle Linien gefalzt, indem die Ecken in die Form hinein gefaltet werden. Zusätzlich knicken wir das Blatt einmal so, dass die beiden kurzen Seiten aufeinander liegen und das Rechteck durch einen Falz halbiert wird.

Nun legen wir den mittigen Falz horizontal vor uns hin, heben die eingeklappten Ecken hoch und schieben sie zu einem Dreieck zusammen, das innen hohl ist. Schwupps, schon ist die Geschenkverpackung fertig! Sie kann von außen noch mit ausgestanzten Elementen, Grüßen und weiteren Details gestaltet werden.
Wer mag, bohrt mit einer Schere noch Löcher, um ein Schleifenband durch die überlappenden Ecken zu ziehen und die Box zu verschließen.

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Grußkarte basteln: Elegante Dame mit Kirschblüten

Ich ringe die ganze Zeit mit mir, wie ich den Text zu dieser Kreativanleitung beginnen soll: Ist dies eine japanische oder eine chinesische Dame? Kann man das am Tempel erkennen? Also ich bin dazu nicht in der Lage…
Egal:
Angesichts des tagelangen Sturms nutzte ich die Zeit zum Werkeln, unter anderem für diese asiatisch wirkenden Grußkarten. Ein Hauch von Kirschblüte deutet sich durch das Motivpapier an, aber so dezent, dass sie sich gut im Februar verschicken lässt.
Die Stempel stammen von Stampin‘ Up und sind nur noch über die Kleinanzeigen (second-hand) verfügbar, dafür zu hobbyfreundlichen Preisen. Im Folgenden stelle ich die einzelnen Schritte vor, sie können natürlich für jedes andere Stempelmotiv abgewandelt werden.

Zuerst schneiden wir ein Stück einfarbige Pappe zurecht, die deutlich kleiner als die finale Karte ist. Darauf stempeln wir die Dame, den Tempel und den Spruch, oder ein Motiv aus dem eigenen Fundus.

Anschließend wählen wir aus der übervollen Schublade mit den Motivpapieren dem perfekt sortieren Fundus eine zart geblümte Pappe aus und schneiden einen breiten Streifen aus, den wir leicht versetzt nach links auf die unifarbene Doppelkarte kleben.

Daneben setzen wir einen bunten Streifen, der den Hintergrund mit dem Motivpapier und dem Stempelbild verbinden soll. Ich habe Aquarellpapier mit Rottönen bemalt, trocknen gelassen und abgemessen.

Anschließend setzen wir die bestempelte Pappe auf die Grußkarte mit den beiden Streifen, sie bildet den Vordergrund.
PuristInnen sind jetzt fertig, schreiben einen lieben Gruß und schicken ihn ab.
Alle anderen, so wie ich, kramen in ihren Bändern und Kleinteilen und sorgen noch für ein charmantes Extra:
Wie zum Beispiel einen Kreis aus gedoppeltem Chiffonband in gaaaanz zart Rosa plus eine kleine, silberfarbene Blüte als Glanzlicht.
Oder was sonst auch immer die Restekiste hergibt und zum Motiv passt.

Alle, die bisher mitgelesen und meine Schritt-für-Schritt-Anleitung ausgehalten haben, obwohl sie ums Verrecken nicht basteln:
Ich habe lange gebraucht, bis ich mein Hobby nicht mehr peinlich fand, sondern es zelebrieren und stolz darüber reden konnte.
In meinem Mitmach-Buch „Wo die Freude wohnt“ bekommst du als BewohnerIn der Villa der Freude unter anderem eine Schatzkiste geliefert (und den Schlüssel dazu), die voller Goldklumpen ist: Ein Goldklumpen Zeit, ein Goldklumpen Geld, ein Goldklumpen Liebe, ein Goldklumpen Freiheit. Unter anderem, um deine Freizeit auch als erwachsene Person lustvoll zu gestalten. Dazu fällt dir grad gar nichts ein?
Schau mal rein!

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Kleine Geschenkverpackung falten: Schnell und einfach mit wenig Material

Diese zuckersüße Geschenkverpackung für eine kleine Süßigkeit, einen Gutschein oder ein winziges Kuscheltier wollte ich schon lange vorstellen – heute kümmere ich mich darum. Sie lässt sich ganz einfach, schnell und mit wenig Material anfertigen. Ideal, um gleich in Serie zu gehen und ein paar auf Vorrat zu basteln!
Benötigt wird lediglich Faltpapier oder jedes andere feste, aber eher dünne farbige Papier. Ein Klebestift ist zum Fixieren ist auch praktisch, das war’s schon. Für die Deko habe ich das Stempelset „Peaceful Cabin“ von Stampin Up benutzt und die gestempelten Elemente ausgeschnitten und als minikleine Landschaft zusammen geklebt. Jede andere Dekoration ist ebenso gut möglich.

Zuerst legen wir das quadratische Papier so vor uns hin, dass es quasi auf der Spitze steht. Dann falten wir die untere Ecke auf die obere.

Nun haben wir ein Dreieck. Das Dreieck verschwindet ganz schnell, indem wir die rechte Ecke mittig auf die linke, diagonale lange Seite falten. Wer mag, tupft etwas Klebestift unter die Spitze, damit sie gut liegen bleibt.

Den selben Schritt wiederholen wir mit der linken Ecke, die ihrerseits nach rechts hinüber gefaltet wird. Wer möchte, hält diese Ecke ebenfalls mit etwas Klebe an ihrem Platz. Ich finde, es sieht als, als würde sich das Papier selbst umarmen.

Danach knicken wir die oben liegende Spitze hinunter, bis sie den linken „Arm“ berührt. Die hintere Spitze bleibt stehen!

Jetzt klappen wir die Spitze noch einmal über den linken Arm und kleben sie fest. Sie ist quasi die Bühne, die wir zum Schluss dekorieren können.
Schon ist die kleine Falttüte fertig – das war doch wirklich leicht, oder?
Je größer das Faltpapier gewählt wird, desto größer ist am Ende die Geschenkverpackung – logisch.

Hier zeige ich die dazu passenden Grußkarten inklusive einer Anleitung vor.

Viel Spaß beim Basteln!

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Anleitung zum Basteln: Streifenkarten mit Glitzerstern

Diese Grußkarten sind die ideale Resteverwertung für diverse Papiersorten, die wie ein Patchwork zusammengesetzt werden und eine starke Wirkung entfalten.
Das Prinzip dieser weihnachtlichen Karten kann mit anderen Farben und Motiven ganz wunderbar für jeden Anlass abgewandelt werden.
Für die Streifenkarten werden Motivpappe oder -papier, einfarbige Doppelkarten, farblich passendes einfarbiges Papier, eine Stanze für einen Kreis mit Wellenrand, eine Packung Glitzersterne, eine Schneidemaschine (oder Schere) und Klebe benötigt.

Zu Beginn schneiden wir mit der Schneidemaschine die Motivpappen in Streifen – wer mag, kann sie auch mit dem Lineal und einer Schere produzieren. Dann kombinieren wir die unterschiedlichen Streifen zu einem Muster und kleben es auf der Klappkarte fest.
Aus farblich passendem, einfarbigem Papier stanzen wir einen großen Kreis mit Wellenkante aus und setzen ihn mittig auf die Streifen.
Anschließend kleben wir den Glitzerstern auf dem Kreis fest, so kann er eine schöne Wirkung entfalten.

Wer Papiere in anderen Farben nimmt und auf den Kreis einen ausgestanzten Muffin setzt, kann wunderschöne Geburtstagskarten gestalten. Nach dem selben Prinzip entstehen Osterkarten, der Kreis kann für beliebige Anlässe auch mit einem Spruch bestempelt werden.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Lebkuchenkarte: Ideal für Kinder oder Senioren

Meine SeniorInnen lieben es, Grußkarten zu basteln. Dazu verwende ich sehr gerne Stanzen, denn auch, wenn die Fingermotorik nicht mehr so gelenkig ist oder die Arthrose hemmt: Einen Motivstanzer bedienen können alle. Deshalb habe ich für meinen Bastelnachmittag ein paar Beispiele mit einem Lebkuchen-Motto entwickelt. Dazu sind drei relativ universell einsetzbare Stanzen erforderlich: Ein großer Kreis mit Wellenrand, der auch oft als Etikett verwendet wird (Durchmesser 6,3). Außerdem ein kleinerer Kreis und ein Herz in der selben Größe (Durchmesser 2,6 cm). Alle drei Stanzen sind in so gut wie jedem Bastelladen vorrätig. Außerdem benötigt werden Doppelkarten, Motivpapier, Klebe und ein weißer Stift.

1.) Zuerst bekleben wir die einfarbigen Klappkarten rechts und links mit einem Streifen Motivpapier, das weihnachtlich oder winterlich wirkt. Diese Grundlage schafft den passenden Rahmen.
2.) Dann stanzen wir drei große Wellenkreise aus dunkelbrauner Pappe aus, den dritten Kreis halbieren wir in der Mitte. Dies sind unsere „Lebkuchen“.
3.) Die Lebkuchen bemalen wir am Rand mit einem einfachen Muster, dazu verwenden wir einen weißen Lackstift oder Buntstift: Der „Zuckerguss“ sorgt für das typische Aussehen.
4.) Die beiden ganzen und der halbe Lebkuchen werden aufgeklebt, der halbe Keks ragt quasi vom Rand in die Karte hinein: Das schafft Spannung.
5.) Nun stanzen wir aus roter Pappe oder Glanzpapier die „Marmeladenkleckse“ mit dem kleineren Kreis. Die Kleckse werden auf die Lebkuchen geklebt, für einen dreidimensionalen Effekt können Abstandskleber aus Schaumgummi verwendet werden (gibt es auch im Schreibwarengeschäft).
6.) Jetzt folgen die dunkelbraunen Herzen, die wir ausstanzen und als kleine Begleitung um die Lebkuchen gruppieren. Wer mag, dekoriert die Herzen mit einem winzigen, glänzenden Stern.

Nach dem selben Prinzip können natürlich auch ganz andere Entwürfe gestaltet werden – viel Freude beim Basteln!

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Tasche aus alter Jeans: Französisches Flair mit Knöpfen

Im Alltag bin ich täglich mit dem gleichen Rucksack unterwegs, in meiner Freizeit nutze ich dagegen gern verschiedene Taschen.
Sie müssen groß genug für meine Wasserflasche, mein Portemonnaie sowie Notizbuch/Kamera/Obst sein. Das ist eine schwierige Größe, daher nähte ich mir eine Tasche aus einer alten Jeans selbst. Meine eigenen Jeans sind dafür viel zu schmal, ich nahm eine in Größe XL.
Zuerst schnitt ich mit Hilfe eines Hefts in Größe DIN A 4 den Korpus sowie eine halbrunde Klappe zum Verschließen zu.

Dann nähte ich aus einer Bluse, die ich eh nicht trage, aber dessen Muster ich wunderschön finde, ein Futter für die Tasche und eine Innenseite für die Klappe.

Als nächstes fragte ich mich, wie ich die Tasche außen gestalten will, und holte eine Auswahl an Aufnähern aus meinem üppigen Fundus. Das wirkte eher chaotisch, also griff ich als nächstes tief in meine Knopfkiste. Immerhin gefielen mir die Spitzenreste oben am Rand und unten an der Klappe.

Mit dem Zweig der japanischen Kirschblüten (in völlig unrealistischem Blau, aber egal) und diversen Knöpfen hatte der Entwurf plötzlich ein gewisses französisches Flair, fand ich. Das gefiel mir, also nähte ich eine Menge Knöpfe mit der Hand an.
Die Spitze steppte ich mit der Nähmaschine fest und fixierte die Klappe an der Tasche. Auch einen langen Trageriemen befestigte ich und verzierte ihn mit einer silberner Kordel.

Dann fehlte nur noch ein Reißverschluss, damit mein Schlüssel beim Radfahren nicht aus der Tasche und auf die Straße fällt. Als Akzent setzte ich noch eine schwarze Spitze auf die Tasche, wo die Klappe aufliegt. Natürlich brauchte die Tasche noch einen Knopf zum Schließen und die Klappe dazu ein passendes Knopfloch.
Ich bin mit dem finalen Ergebnis sehr zufrieden, nutze die Tasche bereits und freue mich, wenn ich sie endlich nach der Corona-Zeit mit in den Gottesdienst nehmen kann, weil sie die ideale Größe für alles hat, was ich in die Gemeinde schleppe!

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Zacki-fix: Osterdeko auf die Schnelle

Wer noch keine Osterdekoration hat, aber ein paar Eier und Hasen im Fundus:
Heute stelle ich einen zacki-fix Osterteller vor.

Dazu einfach Moos im Garten aus dem Rasen ziehen oder im Wald sammeln und auf einen großen Teller oder ein Tablett legen. Braune Blätter raus zupfen, das Gras kann im Moos bleiben.

Als nächstes Ostereier verteilen, dabei Exemplare mit Farben auswählen, die unter einander harmonieren. Auch eine Mischung zwischen großen und kleinen Exemplaren bringt Spannung in das Arrangement.

Zum Schluss ein paar Hasen aus Porzellan, Küken oder andere Osterschätze mit Ehrenplätzen versorgen.
Wer stattdessen Blumen verwenden möchte, kann die Variante mit aufgeblühten Tulpen ausprobieren.
Den Osterteller auf dem Esstisch oder der Fensterbank platzieren, fertig!

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Anleitung: Blumengesteck auf einer Etagere

Etagèren sind so praktisch, weil wir auf geringem Raum viele Köstlichkeiten und zusätzlich Blumenschmuck unterbringen können. Sie wirken elegant und festlich, sodass alles, was wir darauf in die Höhe heben, besonders wertvoll wirkt. Heute zeige ich eine bebilderte Anleitung, wie ein Blumenarrangement auf einer Etagère ganz einfach Schritt-für-Schritt entsteht.
Dazu benötigen wir natürlich eine Etagère, Steckmoos zum Wässern, ein Bund Rosen (oder andere Blüten mit hartem Stiel), Frauenmantel oder Schleierkraut, Grünzeug aus der Natur wie Farn und Gräser, ein scharfes Messer, eine Schüssel voll Wasser.

Zuerst schneiden wir eine dicke Scheibe vom Steckmoos-Block, das klappt am besten mit einem trockenen Riesenmesser, wie man es zum Fleischschneiden nimmt. Die Scheibe schneiden wir an den Seiten rund, da die Etagère schließlich auch rund ist. Dann teilen wir sie in der Mitte, damit sie rechts und links des mittleren Stabs liegen kann. Beide Hälften wässern wir. Dazu füllen wir eine große Schüssel mit Wasser und legen den Steckschaum darauf, bis er sich von allein vollsaugt und nach unten sinkt.

In den Steckschaum schneiden wir zwei kleine Kerben, damit sich beide Hälften direkt um die tragende Stange der Etagère platzieren lassen und keine Lücke entsteht. Dann kürzen wir die Rosen mit der Schere, schneiden sie schräg mit dem Messer an und schieben sie in den Steckschaum. Die Blüten sollen etwas Abstand zur Steckmasse haben, aber nicht viel.
So arbeiten wir uns rund um den Steckschaum und verteilen die Rosen gleichmäßig oder leicht versetzt. Ein Bund Rosen reicht knapp, um die Fläche zu bedecken, mit größeren Rosen oder zwei Bunden ist mehr „Blütenmasse“ möglich.

Als nächstes nehmen wir uns schöne Rosenstiele und kürzen sie so, dass wir jeweils ein hübsches Rosenblatt an einem kurzen Stielstück haben. Auch den Stiel schneiden wir mit dem Messer schräg an. Unter die Rosen stecken wir viele dieser kleinen Stiele, damit die Blätter den Steckschaum verdecken und die Rosen auf einem Bett aus ihren eigenen Blättern sitzen.

Die Blüten des Frauenmantel zerteilen wir und füllen damit die Lücken oberhalb der Rosen. Ich habe hier die Blüten und Blätter als „Schichten“ im Lagenlook aufgebaut. Genauso schön sieht ein abwechslungsreiches Durcheinander von Rosenblüten, Blättern und anderen Blüten aus. Mit Frauenmantel oder anderen kleinen Blüten und deren Blättern füllen wir alle Lücken, sodass kein Steckmoos mehr zu sehen ist.

Damit die Rosenblätter nicht so langweilig wirken, stecken wir Farn aus dem Garten oder aus dem Wald dazwischen. Schöne Gräser vom Wegesrand und andere grüne Elemente kürzen wir und setzen damit zwischen die Rosenblättern grüne Akzente.

Im Detail sieht die blumige Zwischenetage dann so aus:

Zum Schluss kontrollieren wir, dass es keine Wasserlache auf der „Blumenetage“ gibt, tragen die Etagère zu ihrem Platz und füllen sie ober- und unterhalb der Blüten mit Köstlichkeiten.

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Anleitung: Einfaches Blumengesteck in der Tasse

Ein kostengünstiges Gastgeschenk auf die Schnelle:
Wer ein kreatives Händchen hat und weder Wein noch Schokolade verschenken möchte, lernt hier, wie mit wenig Aufwand und geringen Materialkosten ein Blumenarrangement in der Tasse entsteht.
Gebraucht werden einige Stängel von Blüten mit festem Stiel (am besten ein Bund Blumen kaufen, den einen Teil zu Hause in die Vase stellen, den anderen Teil für das Gesteck verwenden), ein paar kleine grüne Zweige, ein kleiner Rest Steckmoos zum Wässern, eine Tasse, Draht, Heißklebepistole oder Sekundenkleber und ein paar Perlen oder dekorativer Kleinkram aus dem Fundus.

Die Durchführung erklärt sich anhand der Fotos eigentlich Schritt für Schritt von allein:
Zuerst wässern wir den Steckschaum, indem wir ihn in eine Schale voll Wasser legen und warten, bis er sich vollgesogen hat und auf den Grund der Schüssel sinkt. Dann schieben wir das Steckmoos auf den Boden der Tasse.

Die Blumen kürzen wir mit der Schere und schneiden sie mit dem Messer schräg an. Alle überflüssigen Blätter entfernen wir, da sie unnötig Energie beim Verdunsten verlieren und die Zeit der Blüte verkürzen. Wir stecken sie in das Steckmoos und fügen dazwischen ein paar grüne Zweige ein.

Dann suchen wir uns dekorativen Kleinkram aus der Bastelkiste zusammen:
Perlen, Plastikanhänger, Stanzteile aus Holz, Herzen und Blüten aus Stoff, was eben noch da ist.

Die kleinen Dekorationslemente fädeln wir auf Draht.

Den Draht winden wir entweder um die Blumen oder wickeln ihn um die Tasse, um dem Arrangement mehr Textur und Abwechslung zu geben.

Mit der Heißklebepistole oder dem Sekundenkleber befestigen wir weiteren Kleinkram auf Zahnstochern, die zwischen die Blüten gesteckt werden.

Die Gastgeberin kann das Geschenk direkt als Tischdekoration verwenden, und im Gegensatz zu einem Strauß braucht sie sich noch nicht einmal mehr um die Vase zu kümmern. Wer mag, kann für eine Party auch jedem Gast eine solche Tasse anfertigen: Dann nehmen am Ende alle einen Teil der Tischdekoration als Erinnerung mit nach Hause.

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Ostereier-Kranz gestalten: Hauptsache, die Klebepistole läuft!

Wer hat noch einen uralten Strohkranz und eine Menge Ostereier zuviel?
Ich zeige heute eine Anleitung, wie ein Tür- oder Tischranz für Ostern entsteht.


Zu Beginn umwickeln wir den Strohrömer mit einfachem weißen Band, damit zwischen den Eiern kein olles Stroh heraus schaut. Dann überlegen wir, wie die Eier am Besten gleichmäßig und abwechslungsreich auf und um den Kranz angeordnet werden, damit ein schönes Ergebnis entsteht.

Jetzt werden die Eier mit viiiiiel Klebe aus der Klebepistole festgeklebt. Wer mag, schneidet die Bänder zum Aufhängen ab, ich ließ sie erstmal dran, um die Frage später zu entscheiden.
Dort, wo beim Kranz oben sein soll, lassen wir einen Streifen frei, damit hier eine große Schleife gebunden werden kann. Unter oder hinter der Schleife wird dann eine Aufhängung befestigt. Wer den Kranz einfach auf dem Tisch liegen haben möchte, kann ihn rundum mit den Plastikeiern bekleben.

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