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Zu Hause einfach kurz ans Meer setzen: Maritime Tischdekoration

Der Wochenmarkt quillt über vor lauter Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und Kirschen. Mit einer maritimen Tischdekoration laden ich zum sommerlichen Genuss ein.


Blau-weißes Service und Glasschalen in Fisch- und Muschelform sorgen für einen stimmungsvollen Rahmen. Kleine Sammelteller mit dänischen Sehenswürdigkeiten stimmen auf den Urlaub ein.

Auf jedem Platz liegen ein grüner Zweig, eine perlmuttglänzende Schnecke und eine Praline als Willkommensgruß. Die Servietten sowie die Kissenhüllen auf der Teakbank habe ich selbst genäht.


Weiße Hortensie wirkt duftig und elegant, sie fügt sich harmonisch in die Tischdekoration ein. Seit wir letztes Jahr überall in der Bretagne die Hortensien rund um alte Steinhäuser an der Küste bewundert haben, erinnern sie mich ans Meer.

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Frisch vom Straßenrand: Kunst aus Gras

Gras kann mehr, als Heuschnupfen auszulösen: Kunst zum Beispiel.
Auf dem Heimweg habe ich entlang der Straße diverse Grashalme verschiedener Sorten gepflückt. Zu Hause kürzte ich die Stiele und arrangierte aus den Samenständen einen Kranz. Kunst aus Gras, quasi.

Sehr kurzlebige, vergängliche Kunst noch dazu. Die Stillleben alter Meister waren auch voller Metaphern über die Endlichkeit, insofern befinde ich mich in guter Gesellschaft 😉
Und manchmal ist das, was uns nur einen kleinen Moment erfreut, umso wertvoller.

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Sommer in Wandsbek: Auftakt in der Volkshochschule Farmsen

Heute startete die Veranstaltungsreihe „Sommer in…Wandsbek“, organisiert von der Hamburger Volkshochschule. Die 181 Stadtteile Hamburgs sind in sieben Bezirke unterteilt, einer davon ist Wandsbek. Eine Woche lang laden Führungen, Kurse, Blicke hinter die Kulisse von Institutionen und Experimente zum Mitmachen ein.
Die Volkshochschule Farmsen gestaltete eine Fotoausstellung mit Bildern aus dem Bezirk, eingereicht von KursteilnehmerInnen und HobbyfotografInnen. Mein Bild aus dem Wittmoor reiht sich in die Galerie mit ein.

Im Anschluss an die Vernissage trafen sich sowohl Interessierte für Shanties als auch für erste Versuche auf Plattdeutsch, sodass der musikalische Rahmen sehr hamburgisch ausfiel.
Die nächsten Veranstaltungen locken mit einem Blick ins „Studio Hamburg“, einer Kräuterwanderung, experimentellem Brauen, Farben aus Pflanzen, besonderen Tapas uvm.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für Blumengestecke wie vom Profi

Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich heute, wie ganz einfach kleine Blumengestecke gestaltet werden. Als Tischdekoration für Geburtstage und Hochzeiten eignen sie sich ideal: Sie lassen sich am Tag zuvor anfertigen und können einfach und sicher zum Veranstaltungsort transportiert werden. Auf den Tischen und dem Buffet verteilen und am Ende den Gästen mitgeben, so haben alle noch lange Freude daran.
Auch als Geschenk für die Einweihungsparty einer Freundin bieten sich die Arrangements an: Um die Tischdeko braucht sich die Gastgeberin nicht kümmern und kann die Gefäße für zukünftige Feste selbst mit frischen Blumen füllen.

Wir brauchen
– kleine Gefäße (Sammeltassen von Oma, kleine Joghurtgläser, Mini-Vasen, Eierbecher o.ä.),
– Steckschaum zum Wässern,
– eine große Blüte pro Gesteck (Rose, Gerbera, Sonnenblume, Tulpe o.ä.),
– Blätter zum Abdecken des Schaums und des Gefäßrands (Efeu, Frauenmantel, Hosta und Heuchera aus dem Garten, Galax oder Asparagus von der Floristin)
– und weitere kleine Blüten als Begleitung für die Hauptblüte.

Aus dem Steckschaum werden kleine Blöcke geschnitten, die in die Gefäße passen sollten: Nicht zu groß, dass sie herausquellen. Und nicht zu klein, dass sie im Gefäß herum rutschen und den Blumen keinen Halt bieten. Eine Schale mit Wasser füllen, die Steckschaum-Würfel darauf legen. Warten, bis sie sich vollgesaugt haben und sinken.

Die nassen Steckschaum-Würfel in die Gefäße setzen.

Als nächstes die Gerberastiele mit dem Messer gerade abschneiden und mindestens drei Zentimeter tief in den Steckschaum schieben: Mit Gefühl, aber nachdrücklich.

Jetzt die Blätter rund um die Gerberastiele im Steckschaum anordnen. Dabei auf eine abwechslungsreiche Reihenfolge achten: Hier habe ich helle Blätter des Frauenmantels mit den dunkelroten der Heuchera versetzt in den Schaum gesteckt. Anschließend verteilte ich darüber und darunter Efeublätter, die durch ihre gezackte Form mehr Lebendigkeit in die sogenannte „Basis“ bringen.
Am Ende des Arbeitsschritts sollte sowohl der Steckschaum als auch der Gefäßrand von Blättern verdeckt sein.

Als letztes werden kleine Blütenzweige und einzelne Blumen als kleine Gruppen um die Gerbera verteilt. Wer es puristisch mag, lässt die Hauptblüte als Mittelpunkt über den Blättern thronen.

Um die Gestecke in Bus und Bahn zu transportieren, stelle ich sie am liebsten in Plastikdosen. So stehen sie stabil, können gut getragen werden und verlieren kein Wasser (das sammelt sich notfalls am Boden der Dose). Den Deckel der Vorratsdosen lasse ich natürlich zu Hause.
Zum Mitbringen für einen Geburtstag reichen dazu ein paar Glückskekse, die alle Eingeladenen erheitern, eine liebe Karte und alle sind zufrieden!

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Kränze aus Ginster winden: Anleitung zum Selbermachen

Frühlingsfrisch und farbenfroh: Ginsterzweige eignen sich wunderbar dazu, sie eingetrocknet zu Kränzen zu winden. Dafür einige Zweige bündeln, mit einer Kordel umwickeln und weitere Zweige anlegen, sodass sich eine Art „Wurst“ entwickelt. Diese wachsende „Wurst“ am besten direkt rund biegen, sodass die Kordel nicht nur den Ginster zusammenhält, sondern gleich die finale Form unterstützt.

In Irland blühte vor vier Wochen überall der Ginster, sodass ich ganz begeistert war, als ich ihn hier vor dem Blumenladen entdeckte und mir auch gleiche eine Idee zur Verarbeitung einfiel.
Wer mag, verdeckt die Kordel mit einem schmückenden Band. Oder lässt den Kranz ganz pur und befestigt mit einer farblich passenden Stecknadel eine Schleife aus Spitze.

Wer die Kränze nicht aufhängen will, kann damit einen Tisch für´s Brunch dekorieren: Den Ginsterkranz einfach auf einen entsprechend großen Teller legen und eine Schüssel mit Obstsalat in die Mitte stellen.

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Verrücktes Kissen: Upcycling-Idee mit Herz

Kissen in Form von Lippen oder Küssmündern habe ich in den letzten Jahren schon öfter bei Filmstars gesehen. Die Inspiration tauchte wieder ab, bis ich jetzt meine eigene Version gestaltete:
Aus einer heißgeliebten Bluse mit rotem Mohn. Mein Hoffnung bestand darin, dass es künstlerisch und bohemien und fröhlich zugleich aussieht. Angesichts der Tatsache, dass das rot-gepunktete Satinband für die Rückseite und die untere Hälfte der Vorderseite, nicht aber für den oberen Lippenbogen vorne reicht, entpuppte sich das Ergebnis schon mal als sehr künstlerisch. Und ist keinesfalls meiner Müdigkeit vor dem Urlaub zuzurechnen, ähem. Mit der rosa Spitze, die die fehlende obere Hälfte ausgleicht, ist es allemal kreativer als mit einer Umrandung aus einem Guss. Passiert halt in so einem inspirierenden, einfallsreichen Haushalt wie dem unsrigen ständig 😉 Ein roter Spitzenrest akzentuiert den Übergang von Ober- und Unterlippe.
Auf meinem Ohrensessel schmiegt sich das Kissen wunderbar in den unteren Rücken und ist tatsächlich sehr bequem, nicht nur verrückt anzuschauen.
Das Kissen im Hintergrund habe ich aus einer Tunika genäht, deren Ärmel ich blöd fand.

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Anleitung: Beistelltisch selber bauen

Unser Geld geben wir lieber für anderes als eine teure, große Wohnung aus. Entsprechend werden regelmäßig kreative Lösungen gesucht, um Alltagsprobleme zu verbessern oder das Vorhandene schöner zu gestalten. In diesem Fall suchte ich einen geradezu winzigen, aber praktischen Beistelltisch. Die Kleinanzeigen ergaben einen traumhaften antiken Hocker, nach dem ich mich bis heute innerlich verzehre, nur: Er wäre mir zu klobig gewesen. So schlenderte ich bei „Søstrene Greene“ vorbei in der Hoffnung, irgend etwas zu finden, das sich gegebenenfalls umfunktionieren lässt.
Ich hatte Glück und stolperte über Blumenständer, stabil und quasi unsichtbar. Auch wenn mir die Primel im Bild oben gefällt, war klar, dass ich eigentlich nur das Gestell und nicht den Blumentopf brauchte. Jetzt fehlte nur noch ein Holztablett, um es mit dem Unterteil zu verschrauben.

Kaum aus dem Urlaub zurück, kaufte ich frische Blumen für Ostern. Und entdeckte im Blumenladen einen weißen Drahtkrob, der design-technisch sehr gut zum Gestell passte.
Zu Hause verband ich den Drahtkorb mit dem grünen Unterbau in vielen Windungen durch eine straff gezogene Kordel. Dann nähte ich aus einem farblich harmonierenden Stoffrest noch eine Unterlage für tropfende Gläser und krümelige Kekse, und schon war der neue Alltagshelfer fertig. Leicht, transportabel und hübsch, was brauche ich mehr neben meinem Ohrensessel?

Sämtliche Kissen, die zu sehen sind, habe ich selbst genäht. Hier habe ich mein Lippen-Kissen vorgestellt.

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Ratz-fatz Osterdeko: Schnelle und effektvolle Ideen zum Selbermachen

Für alle, denen die Zeit zum österlichen Dekorieren fehlt oder deren Fundus mager gefüllt ist: Schnell teile ich ein paar Ideen, wie mit wenigen Handgriffen frühlingshafter Osterschmuck einzieht.
Der fliegende Hase ist natürlich ein Fundstück, das es nicht mal eben beim Einkauf für´s Brunch im Supermarkt gibt.
Aber die Birkenzweige im Hintergrund dekorieren sich fast von selbst: Heckenschnitt aus dem eigenen Garten, vom Nachbarn oder Zweige draußen unterwegs begutachten: Große, schön verzweigte Äste aussortieren, mit nach Hause nehmen und die längsten Verästelungen einkürzen. In einen Eimer voller Sand stellen, den Sand mit trockener Rinde, Moos oder locker geknülltem Papier abdecken. Den Inhalt der Ostereierkiste liebevollst in den Zweigen verteilen, gut ist.

Wer keine Zeit für Spaziergänge hat, aber eine reiche Auswahl an Supermärkten: Ein Griff zu kostengünstigen Glas- oder Plastikeiern, die es im Set von sechs bis zwölf Stück wirklich überall gibt, reicht völlig für ein beeindruckendes Ergebnis. Die Eier (probeweise) farblich abwechslungsreich auf dem Fensterbrett arrangieren, mit Klebefilm an das Fensterkreuz kleben, fertig! Nach ausreichender Bewunderung einfach das Klebeband mit den Eiern vorsichtig wieder abziehen und eventuell das Fensterkreuz von Klebespuren befreien. Da die Fenster zum Lüften bewegt werden, und das vielleicht nicht nur von vorsichtigen Erwachsenen, bieten sich robuste Plastik- oder, ganz trendig dieses Jahr, Stoffeier an.

Wer keine Äste sammeln, keine fliegenden Hasen aufhängen und auch keine Eier in Reihen am Fenster tanzen lassen will:
Ein Blick in die hintersten Ecken des Geschirrschranks lässt längst vergessene Schätze ans Tageslicht kommen. Zum Beispiel geerbtes oder vor vielen Jahren gesammeltes Geschirr, das nicht spülmaschinentauglich ist und daher wenig verwendet wird.
Flache, große Teller eignen sich wunderbar als Platzteller, darauf eine antike Suppentasse stellen und mit Zuckereiern füllen. (Stoff-)Servietten mit ebenfalls wiedergefundenen, glänzend gewienerten Serviettenringen arrangieren und eine Blüte dazu legen. Ommas versilbertes Besteck überpolieren oder Flohmarktschätze putzen und eindecken. Erste sprießende Blätter in kleinen Vasen arrangieren: Künstlerisch und kostenlos zugleich.
Wahnsinnig edel für null Euro, Ostern kann kommen!

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Schnelle Deko-Idee: Vogelschwarm an der Wand

 

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul Richter

 

Für alle, die keine klassische Osterdeko mögen, habe ich heute eine Idee: Silhouetten von Vögel aus farbigem Papier schneiden und als Schwarm an die (Fliesen-)Wand kleben. Frühlingsfrisch und leicht, definitiv nicht kitschig, bringt ein Vogelschwarm Dynamik ins Haus.
Die Blumen suchte ich mir dank eines Gutscheins aus, der dringend eingelöst werden wollte. Meinen Strauß stellte ich zusammen aus aus Alstromerien, Gerbera, Chrysantheme, Rosen und Nelken. Ein einsames Häschen ist von meinen frisch gestalteten Grußkarten hinüber auf den Küchentisch gehoppelt.

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Anleitung: Hasen-Herde auf fröhlichen Grußkarten

Anfassen macht Spaß – umso mehr, wenn es eine Grußkarte ist, die zum Berühren einlädt.
Die Passepartout-Karten in matten Glanztönen habe ich mit bunter Pappe hinterlegt. Der Hase aus Holz trägt eine Oberfläche aus geflochtenen Schnüren. Zufrieden sitzt er in einer Blumenwiese aus plastischen Blüten und glänzenden Blütenmitten (ausgestanzt aus einer Schokokuss-Verpackung).

Eine zweite Serie mit kräftiger gefärbten Hasen sitzt auf unterschiedlichen Hintergründen. Leider zeigt das Foto die glänzenden Blüten sehr dunkel, die auch hier zusammen mit bunten Blumen die Hasen umrunden.

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