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Silbergrau mit etwas Grau: Türkranz für den Winter

 

Im Sommer zeigte ich bereits den Türkranz aus gewundener Birkenrinde, damals Ton-in-Ton mit Schmetterlingen.
Für den Winter nahm ich die Schmetterlinge ab und befestigte einfach drei Sterne auf und unter dem Kranz. Farblich heben sie sich kaum von der Birke ab, durch den silbernen Schimmer und die üppigen Satinschleifen lebt die Dekoration von der Textur.

 

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Zarte Tischdekoration zur Einstimmung in den Advent

 

Der erste Advent ist ein sanfter Einstieg in die vor uns liegende Zeit, in der wir uns darauf vorbereiten, dass Weihnachten Gottes Ankunft in unserer Welt gefeiert wird.
Zur Einstimmung genügen ein erster silberner Stern und die letzten Blüten des Jahres. Hell, freundlich und eher zurückhaltend. Mit dem harzigen Duft der Thuja kündigt sich die Vorweihnachtszeit an.

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Tischdekoration im November: Zwischen Herbst und Winter

 

Im November sind die schönen Seiten des Herbsts meist vorbei: Wärmende Sonnenstrahlen, die durch die Wolken dringen, und farbiges Laub zum Leuchten bringen. Stattdessen viel Nebel, Nieselregen, verwaschene Farben mit hohem Grauanteil.
Meine Tischdekoration für den November besteht aus Fundstücken eines Spaziergangs: Letzte grüne Triebe, dunkelrote Blätter des Perückenstrauchs, ein goldbraunes Ahornblatt, silberne Samenstände und Lärchenzapfen. Astern halten als letzte Blumen im Garten oft bis zum Frost durch, auch sie finden an unserem Tisch Platz.

 

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Alte Jeans mit neuem Leben

 

Dies war eine meiner allerliebsten Jeans, aber auch Jeans gehen den Weg alles Vergänglichen und sind irgendwann durchgescheuert. Da ich unmöglich das gute Stück einfach wegschmeißen wollte, fand ein großer Teil des linken Beins schon vor Längerem eine neue Bestimmung. Der Rest der Hose lag nun wirklich lange genug auf meinem Nähtisch… bis mir endlich eine mögliche neue Verarbeitung einfiel:
Ich schnitt das verbliebene Bein ab und nähte an beide offenen Säume ein romantisches Stoffband mit kleinen Rosenknospen. Den unteren Rand steppte ich zusammen, sodass die Hose nach unten geschlossen war. Einen Beinrest zerschnitt ich, um mit kurzen Stoffstücken den Hosenbund an der Querstange eines Kleiderbügels zu befestigen. So lässt sich die verwandelte Jeans als „Bügel-Beutel“ an der Garderobe, im Bad oder im Kleiderschrank als Auffangbecken für diversen Kleinkram verwenden.

 

 

Den Rest des Rosenknospen-Bands verwandelte ich in zwei Schleifen, die ich am Bund und am Bügel befestigte. Das Ganze erinnert mich an eine junge Französin, so frisch und romantisch finde ich das Ergebnis.

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Blumenarrangement wie ein warmer Sonnenstrahl

 

Die Blumen mit warm leuchtenden Farben habe ich in gewässertem Steckmoos arrangiert, Basis ist ein wasserdichter Übertopf aus Plastik. Sie werden in Blumenläden als kostengünstiges „Versteck“ verkauft, wenn es darum geht, eine Blume im Topf ansprechend zu verschenken. Das Steckmoos wiegt im gewässerten Zustand einiges und fasst viele Blumen, daher ist das Gewicht eines solchen Gestecks überraschend hoch. Ein leichtes und strapazierfähiges Gefäß als Basis spart zusätzliches Gewicht und vereinfacht den Transport. Wenn die Blumen verblüht sind, kann die beschenkte Person den Übertopf für eine andere Pflanze benutzen.

 

 

This floral arrangement has it´s base in soaked floral foam. Together with the flowers it becomes quite heavy. A cachepot made of plastic makes it easy to take it along and to hand the flowers over to the presentee. After the flowers faded, the cachepot can be used with new plants.

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Tischdekoration mit gelb-roten Äpfelchen

 

Nach unserem Ausflug ins Alte Land gestaltete ich eine farbenfrohe Tischdekoration. Dazu verwendete ich kleine Zieräpfel (Holzäpfel), die ich unterwegs gesammelt hatte. Entlang der Hauptstraße in Jork stehen viele gelbleuchtende Ahorn-Bäume, auch ihr Laub findet sich auf dem Teller wieder.

 

 

Vorsichtig stach ich Blumendraht durch die Äpfelchen und reihte dabei abwechselnd rote und gelbe Früchte auf. So entstand ein dekorativer kleiner Kranz. Zum Schluss verzwirbelte ich die Drahtenden und kaschierte die Stelle mit einer Satinschleife.

 

 

Auf den Teller legte ich ein dunkelrotes Ahornblatt und darauf ein etwas kleineres, gelbes. Sie bilden den Rahmen für den Apfelkranz. Weitere kleine Zieräpfel können locker auf dem Tisch verstreut werden – dank ihrer Größe finden sie auch zwischen Schüsseln und Servierplatten noch Platz.

 

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Purpurfarbene Blumensinfonie

 

Jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit wieder Blumen binde oder ein Gesteck anfertige, bin ich innerlich ständig kurz davor, laut zu fluchen. Während das Arrangement entsteht, bin ich von vorn bis hinten unzufrieden; denke, dass es niemals etwas Schönes wird und ob ich es nicht besser gleich wieder auseinander nehme. So furchtbar, wie es im Prozess aussieht, kann ich mir doch die Mühe sparen, oder?! Besonders schlimm ist es, wenn mir Profis zu schauen, so wie in diesem Fall während der jährlichen Floristik-Show.

 

 

Wenn die Blumen dann fertig vor mir stehen, die Proportionen stimmen, die Farben harmonieren, denke ich: „Guck, Marie, hast es ja doch geschafft!“ Weiterhin schaue ich wesentlich perfektionistischer auf mein Werk als die Person, die es als Geschenk erhält, aber immerhin habe ich nicht mehr den Drang, es in die Tonne zu treten.
Die Zeit in der Event-Floristik ist tatsächlich schon zwei Jahre her, sodass die Gedanken „Eigentlich kann ich das“ und „Schiet, ich habe total die Übung verloren“ gleichzeitig in mir rangeln.
Wer also auf meine floristischen Werke schaut und meint, mir würde das locker aus der Hand fließen, während mich innerer Friede durchströmt: Ihr wisst nicht, welch tiefe Verzweiflung mich in der Mitte zwischen „Gerade erst angefangen“ und „Fast fertig“ überfällt, wenn ich an meinen Fähigkeiten zweifle.
Am Ende bin ich mit meinem „Baby“ dann aber meist doch zufrieden oder fast zufrieden. Manchmal sogar stolz…
Und oft frage ich mich, wie ich meine ehrgeizigen Ideen, wie hier mit einer absichtlich leicht asymmetrischen Position der Rose, noch besser hätte umsetzen können.

 

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Stimmungsvolles Stillleben, hundertprozentig natürlich

 

Unterwegs im Grünen fand ich ein sehr dickes, sehr feuchtes Stück Baumrinde inklusive Bewohnerinnen in Form von Kellerasseln. Letztere ließ ich dort, die Rinde trocknete später auf dem Balkon gut durch. So konnte ich das schalenförmige Holzstück als Basis für ein herbstliches Arrangement benutzen:
Ich sammelte ebenfalls Pfaffenhütchen (giftig!), Haselnüsse, Beeren vom Weißdorn, grüne Holzäpfel und herabgefallene Zweige. Zusammen mit einer Rose arrangierte ich die Fundstücke auf der karierten Decke und freute mich über das kostenlose Kunstwerk aus der Natur.

 

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Blumige Kunstwerke

 

Im Einkaufszentrum „Wandsbek Quarree“ fand wieder der jährliche Wettbewerb der auszubildenden Floristinnen in Hamburg statt.
Daher machte ich mich mit einer großen Portion Neugier auf den Weg, um mich inspirieren zu lassen und einen interessanten Nachmittag zu erleben.

 

 

Leider fand ich die Kreationen im vergangenen Jahr deutlich überzeugender und spektakulärer als dieses Jahr. Die in meinen Augen schönsten Arbeiten zeige ich hier. Viele Wettbewerbsbeiträge wirkten eher simpel und unreif. Gute Ideen wurden auf eine Art und Weise umgesetzt, die deutlich nach „noch in der Ausbildung“ aussah. Entsprechend schnell war ich mit der Ausstellung fertig.

 

 

Dennoch habe ich mich gut amüsiert, da wieder das Angebot bestand, aus diversen Blüten ein Gesteck anzufertigen. Offensichtlich ist das die „Standard-Kreativ-Aktion“ der letzten Jahre, auch hier hatte ich auf etwas Neues gehofft. Mit zwei schönen Gestecken, die ich noch zeigen werde, fuhr ich bereits nach einer Stunde wieder nach Hause.

 

 

A shopping-mall in Hamburg hosts every year a competition of young florists before their exams. They show their work and have to solve an exercise in front of the public (like the floral arrangements in the last picture). There´s also a show how to work with flowers and the opportunity to create an arrangement yourself.

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