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Verlosung: Gewinne dein Exemplar des Buchs „Wo die Freude wohnt“

Willkommen zu meinem vierten Buch, das heute im Buchhandel ankommt und von dem ich fünf Exemplare an alle Interessierten verlose!

„Wo die Freude wohnt“ lädt dich ein, deine Beziehung zu Gott auf kreative, ermutigende Weise zu vertiefen und neu die Lebenslust mit deinem Glauben zu verbinden. Du erhälst den Schlüssel zur „Villa der Freude“ und darfst die verschiedenen Botschaften der Räume entdecken:


Im Labor stellst du die Grundausstattung für ein fröhliches und zugleich tiefgehendes Leben zusammen. Im Garten lässt du alte Verpflichtungen und Zwänge hinter dir und erforschst, wie Neues, Heilsames wachsen kann. In der Bibliothek warten Gottes Versprechen auf dich und ich möchte dir Lust auf’s Bibellesen machen. Im Schaukelstuhl auf der Veranda wirst du getröstet und gehalten. In der Schatzkiste warten Goldklumpen für verschiedene Lebensbereich auf dich – du bist reich und mit allem ausgestattet, was du für einen erfüllenden Alltag brauchst!

Beim Festmahl begrüßt Gott ganz speziell dich als Ehrengast und möchte alles, was dich davon abhält, dein ganzes Vertrauen auf ihn zu setzen, endgültig entmachten. Am Lagerfeuer berührt dich der Heilige Geist und fängt deine Tiefpunkte auf. Im Wintergarten entdeckst du Raum für Bewegung und besonders kraftvolle, dynamische Gebete. Auf dem Dachboden lässt du deine Sorgen los und unter dem Baum am Wasser denkst du neu über deine Beziehungen nach. Im Wohnzimmer findest du Heimat und im leeren Zimmer entwickelst du ganz neue Perspektiven für deine Lebensträume.
Im Badezimmer erhälst du die Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu versöhnen und in der Küche setzt du dich mit Freuden und Spannungen von familiären Beziehungen auseinander. Auf dem Parkplatz löst du alte Blockaden und lässt Ängste los, während ausgerechnet im Arbeitszimmer ein Spiel-und-Spaß-Paradies auf dich wartet.

Jedes Kapitel bietet Raum zum Notieren, schenkt Tipps zum Ausprobieren und Anregungen zum Nachdenken und Beten.
All meine Impulse sind natürlich kein Garant für ein märchenhaftes „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“. Meine Gedanken und Tipps möchten dir eine Tür öffnen, wie du selbst deinen Alltag bunter, lustvoller, vertrauensvoller auf Gott hin gestalten kannst.
Das kreative Mit-mach-Buch ist im Neukirchener Verlag erschienen und für 16,00 Euro im Buchhandel erhältlich.
Eine Vorschau kannst du dir hier ansehen: Vorschau „Wo die Freude wohnt“
Die Illustrationen stammen von Miriam Gamper-Brühl.

Der Neukirchener Verlag stellt fünf Exemplare für eine Verlosung zur Verfügung. Schicke mir über das untenstehende Kontaktformular deine Mailadresse, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Pro Person, Haushalt und Familie kann ein Mal teilgenommen werden.
Als zusätzlichen Preis für das sechste Los verschenke ich drei exclusive handgefertige Grußkarten aus meiner eigenen Werkstatt: Sie beziehen sich direkt auf den Inhalt des Buchs, es gibt jeweils eine Karte zum Kapitel „Garten“, „Küche“ und „Parkplatz“.

Der Einsendeschluss ist am Valentinstag, den 14. Februar 2022 um 19:00 Uhr. So kannst du dich selbst mit einer Liebesbotschaft Gottes beschenken – ich wünsche dir viel Glück bei der Teilnahme!
Aus allen MitspielerInnen entscheidet per Zufall das Los. Die sechs ausgelosten Personen werden per Mail von mir angeschrieben und um ihre Postadresse gebeten, der Versand der Bücher erfolgt über den Neukirchener Verlag. Anschließend veröffentliche ich die GewinnerInnen mit Vornamen (ohne weitere Details) hier auf dem Blog. Nach Erhalt der Bücher werden alle Adressen umgehend gelöscht.

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    Scham ist so lästig: Heute bin ich froh darüber, wer ich bin

    Im Sommerurlaub, als bereits kluge Köpfe eine erneute Explosion der Coronafälle im Herbst und Winter voraussagten, nahm ich mir vor:
    Ich werde wie bisher super vorsichtig sein und bis auf meine Berufstätigkeit und meine Kleingruppe weitgehend Kontakte meiden, aber: Dazu brauche ich etwas, das mich zu Hause allein hinter verschlossener Tür bei Laune hält.
    Deshalb besann ich mich darauf zurück, dass ich früher gern gebastelt habe. Alle paar Jahre nehme ich mal an einem Workshop teil, und als Gruppenleitung biete ich regelmäßig kreative Nachmittage an, aber ich persönlich bin längst nicht mehr so schöpferisch tätig, wie früher einmal. Mit dem Kopf schon, wenn ich an meine freischaffende Tätigkeit als Autorin denke, aber eben meist nicht mit den Händen.
    Also versorgte ich mich an verschiedenen Orten mit jeder Menge Bastelutensilien und verfiel in einen absoluten Marathon, was das Anfertigen von Grußkarten, Gebetsheften, Kalendern und anderen Geschenken aus Papier betrifft.
    Die verschiedenen Abteilungen der Verlage, mit denen ich zusammenarbeite, erhielten bunte Pakete voller unterschiedlicher Kreationen als Dank für die gute Zusammenarbeit und reagierten begeistert.
    Da die SeniorInnen meine handgefertigten Karten lieben, bot ich sie eines Sonntags an einem Stand an – und war nach 30 Minuten ausverkauft, was große Weinkrämpfe bei denen auslöste, die zu spät kamen. Mein Stand sollte schließlich 90 Minuten geöffnet haben, wer konnte ahnen, dass so schnell nichts mehr übrig war? Also produzierte ich weitere Exemplare nach, und bis weit in den Advent konnte der Esstisch unter der Last der Materialien und Werkzeuge nicht wiederentdeckt, geschweigedenn benutzt werden.

    Lange Zeit glaubte ich der Lüge, basteln als Hobby sei peinlich.
    Basteln sei etwas für den Kindergarten und die Abteilung demenziell Betroffener, aber niemand würde sich dabei freiwillig erwischen lassen.
    Basteln sei uncool, provinziell und von vorgestern.
    Doch ich stelle fest: Über die Befriedigung, die es mir selbst schenkt, hinaus freuen sich diejenigen, denen ich eine meiner Karten schicke oder verkaufe, sehr intensiv über die kleinen Kunstwerke.
    Und ich selbst werde in kürzester Zeit besser, die Ergebnisse sehen gelungener und immer professioneller aus.
    Über die Kleinanzeigen bin ich in den letzten Tagen in einen wahren Kaufrausch geraten, den ich mir gönne, weil ich im vergangenen Jahr so ausdauernd und hart wie noch nie zuvor gearbeitet habe und keine Zeit zum Ausspannen, geschweigedenn zum Geldausgeben hatte.
    So nehme ich Frauen in ganz Deutschland ihr überflüssiges Hobbymaterial ab und freue mich wie Bolle über die Schnäppchen (die sich natürlich doch summieren, aber egal – das gönne ich mir jetzt und sehe es als Beitrag zur psychischen Stabilität trotz Corona).
    Welche Leidenschaft ist dir peinlich, welches Interesse versteckst du vor anderen?
    Welches Hobby liegt brach, weil du vor einigen (oder sehr vielen) Jahren der Meinung warst, „rausgewachsen zu sein“?
    Was würdest du gerne wieder aufleben lassen, wenn dir die Meinung deines Umfelds egal wäre?
    Welches neugierige Bedürfnis zum Entdecken eines spannenden Hobbys kannst du dieses Jahr stillen, ohne Rücksicht auf den Eindruck, den andere von dir haben könnten?
    Das Urteil deiner Mitmenschen über dich geht dich nichts an.
    Die Einschätzung, die andere über dich treffen, ist nicht deine Verantwortung.
    Sollen sie doch denken, was sie wollen:
    Nimm deine Begeisterung für ein Thema wichtiger als das Feedback entfernter Bekannter. Oder neidischer Familienmitglieder, die hinter ihrem Spott ihren Neid auf dein Talent verstecken.
    Du bist es wert, deine Begabungen zu entdecken, wachsen zu lassen und ihnen Raum zum Blühen und Fruchttragen zu geben.
    Deine Talente haben ein Lebensrecht – hast du jemals darüber nachgedacht?

    Es ist so anstrengend, bedrückend und völlig unnötig, sich für die eigenen Hobbies zu schämen.
    Das sage ich dir, weil ich es jahrzehntelang getan habe und es niemandem gut getan hat. Weder mir selbst, weil meine Gaben brach lagen, noch anderen, die davon nicht profitieren konnten.
    Dass ich bastle und auf die Meinungen anderer sch****, weil mir meine Freizeitbeschäftigung gut tut und weil sie meinen Mitmenschen Freude schenkt – das ist so viel kraftvoller als die blöde Scham!

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    Was bedeutet dein Name für dich? Und welche Botschaft hat er für dein Leben?

    Hast du dich jemals gefragt, was dein Name bedeutet?
    Aus welcher Sprache, welcher Kultur er stammt und welchen Hintergrund er hat?
    Ich lade dich ein, nachzuforschen, welche Botschaft in deinem Vornamen steckt: Vielleicht von deinen Eltern bewusst bestimmt, vielleicht eher emotional aus einer Mode heraus gewählt – und dennoch ein wichtiger Teil deiner Identität, der kein Zufall ist.
    Welche Bedeutung oder Wortherkunft berührt dich positiv?
    Wovon fühlst du dich eher abgestoßen?

    Hast du jemals Gott gefragt, welchen Namen er für dich hat?
    Wie sieht er dich, wie nennt er dich?
    Für mich ist es eine große Bereicherung, zu wissen, wie Gott mich ansieht und mit welcher Botschaft er mich ruft.
    Du meinst, dass das Spinnkram sei? Dann probiere es selbst aus: Bitte Gott im Gebet, dir zu zeigen, wie er dich sieht. Wie er dich ruft. Welches zentrale Thema über deinem Leben steht, mit dem er dich segnet und womit du ein Segen für andere sein kannst.
    Vielleicht beantwortet Gott dieses Gebet direkt mit einem Bild, einem Wort, einem Lied. Vielleicht bekommst du nicht sofort eine Antwort und bist eingeladen, deinen Wunsch immer wieder vor Gott zu bringen. Ich bin ganz sicher: Er wird dir zeigen, wer du in seinen Augen bist und welchen unendlichen Wert du hast.

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    Für heute genug. Du bist gut genug.

    Medaille TintenzeichnungWelche Sorgen dich gerade beschäftigen mögen, eins steht fest:
    Du hast für heute genug. Du hast dich für heute genug angestrengt. Du hast genug gearbeitet. Du hast dich genug angetrieben.
    Was auch immer du heute nicht erreicht hast:
    Es liegt in Gottes Hand. Er hat alles, was du brauchst. Und er fängt jeden Mangel auf.
    Jesus Christus sorgt für dich. Alles, was du heute zum Leben brauchst, schenkt er dir.
    Nicht unbedingt mehr als das Notwendige.
    Aber immer, immer mindestens so viel wie das Notwendige.
    Er gibt dir für heute genug.
    Und deine Leistung ist für heute genug.

    Pokal TintenzeichnungWas du heute auch erreichen wolltest: Du bist gut genug.
    Deine Anstrengung ist gut genug, ob sie zum Ziel geführt oder dich nur ermüdet hat:
    Es ist gut genug.
    Alles, was offen geblieben ist oder dich unzufrieden macht:
    Leg es in Gottes Hand zurück.
    Schon vor deiner Geburt sprach er das Urteil „Sehr gut!“ über dich (finde mehr dazu im Psalm 139 in der Bibel).
    Was auch immer dir heute zu fehlen scheint, welche Zweifel und Versäumnisse dich quälen:
    Du bist gut genug.
    Weil Gott, der Schöpfer gigantischer Galaxien und winziger Kaulquappen, dein Vater ist.
    Weil er dich liebt und weil dein Wert nicht aus deiner Leistung, sondern aus deiner Identität als Gottes Kind entsteht.

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    Kann alleine: Vom Glück, es allein zu schaffen

    Kleinkinder haben eine ausgedehnte „Kann-alleine-Phase“:
    Anziehen, essen, das Dreirad aus dem Gartenschuppen ziehen – immer heißt es „Lleine machen!“ oder „Kann lalleine!“
    Uns Frauen mangelt es leider oft am „Lleine machen“: Wir warten darauf, dass unser Partner oder eine Freundin Lust hat, bei unseren Plänen mitzumachen. Wir trauen uns nicht, einfach mal ohne die Ratschläge anderer loszulegen. Wir meinen, schief angeschaut zu werden, wenn wir allein in den Urlaub fahren oder auch nur allein im Café sitzen.

    Ich bin gern allein unterwegs, einfach, weil ich auf niemanden Rücksicht nehmen muss und mein eigenes Tempo bestimmen kann. Dennoch gibt es Dinge, die ich vermeide, weil ich meine, es allein nicht zu schaffen. Besonders, wenn es darum geht, mich auf die Kraft meines Körpers zu verlassen.

    Letztes Wochenende waren mein Mann und ich im Kletterpark, und es stellte sich heraus, dass ich mich deutlich geschickter anstellte. Überraschung Nummer eins.
    Außerdem stellte sich heraus, dass ich es hasste, immer die Erste an der nächsten Aufgabe des Parcours zu sein, aber genauso wenig die Zweite sein wollte. Überraschung Nummer zwei.
    Oft genug stand ich auf 14 Metern Höhe auf der Plattform und jaulte: „Ich habe echt Angst, echt jetzt!“ und sprang wenige Sekunden später doch auf das nächste Seil oder hangelte mich über das nächste Hindernis.
    Also, liebe Frauen: Kann alleine! Einfach mal machen, im Zweifelsfall hat der Mann an unserer Seite viel weniger Ahnung, als wir so glauben (und hoffen).

    Nachdem das Stand-Up-Paddeln im Urlaub so viel Spaß machte, aber eben nur mir Spaß machte, war klar:
    Das mache ich in Hamburg bald mal wieder. Lalleine machen.
    Also lieh ich mir vorgestern ein SUP aus, um den Kletter-Muskelkater durch Paddel-Muskelkater zu kontern, und legte los. Entgegen der Meinung des Profis schön in die Gegenrichtung der empfohlenen Strecke, um mehr Spaß und Spannung zu haben. Leider besiegte mich bald ein ausgedehntes Kiesbett, das ich mit noch so viel Ziehen am SUP nie überwinden konnte, sodass ich umdrehen, das SUP über die Schleuse tragen und neu einsetzen musste. Wat soll’s, ich hatte meinen Plan umgesetzt, war gescheitert und paddelte nun auf der deutlich langweiligeren Hauptstrecke entlang.

    Scheitern gehört dazu, hat aber nichts mit Versagen zu tun – versagen tut nur, wer es gar nicht erst versucht.
    Und ich hatte dann ja eine wunderbare Paddeltour, nur wesentlich ruhiger, als auf meiner privaten Abenteuerstrecke geplant.
    Obwohl ich eine Menge auf dem SUP herum turnte, um Fotos von der Landschaft zu machen, blieb ich sicher oben. Meine Wechselkleidung war also, wie immer, überflüssig. Und das Schleppen des großen, dreckigen SUPs schaffte ich auch wunderbar alleine. Und der Kletter-Muskelkater war nach dem Paddeln sogar weg.
    Na also.
    Leine machen!

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    Warum du gut bist, wie du bist. Egal, was du selbst darüber denkst

    Manche von uns wären gern geheimnisvoll und sexy, stattdessen sind sie die authentischsten und ehrlichsten Menschen im weiten Umkreis. Andere wären gern geistreich und spritzig, stattdessen strahlen sie eine solche Wärme aus, dass sich in ihrer Gegenwart viele geborgen fühlen. Wieder andere wären gern athletisch und schlank, stattdessen erleben die Mitmenschen sie als gemütlich und kreativ und lassen sich von ihrer inneren Zufriedenheit anstecken.
    Wer wir sein wollen und wer wir sind, klafft oft auseinander.
    Ständig werden wir mit Botschaften und Bildern manipuliert, die uns täglich tausendfach zeigen, wie wir sein sollen:
    Plakatwände, Zeitschriften, Fernsehen und Internet präsentieren Menschen, die gesund sind, schlank, sportlich, witzig und sexuell attraktiv. Auch wenn wir wissen, dass wir all diese Anforderungen nicht gleichzeitig leisten können, erwarten wir es unbewusst doch oft von uns. Der Anspruch, wie wir sein sollen, höhlt uns innerlich aus. Selbst, wenn wir uns bewusst von manchem Zeitgeist distanzieren, fehlt uns das volle „Ja“ zu unserem Körper und unserer Persönlichkeit. Wir sind einfach so oft so anders, als wir sein sollen. Und als wir uns in unseren schillerndsten Träumen manchmal ausmalen.

    „Du, Gott, bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter.
    Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin, es erfüllt mich mit Ehrfurcht.
    Ja, das habe ich erkannt: Deine Werke sind wunderbar!“

    aus: Die Bibel, Psalm 139, Verse 13 und 14

    Dabei ist das, wer wir sind, oft so viel wertvoller für uns selbst und unsere Mitmenschen, als die Vorstellung, wie wir gerne wären.
    Unser extrem cooler Pastor, bei dem wir uns einig sind, dass wir niemals so cool sein werden wir er, predigte mal darüber, wie unwichtig „cool“ eigentlich ist. Und wie viel wertvollere Persönlichkeitsmerkmale es gibt. Dass unsere Geduld, Freundlichkeit, Offenheit, Herzlichkeit, Durchhaltevermögen und Barmherzigkeit so viel wichtiger für unsere Familien und FreundInnen als ein bestimmtes Image sind.
    Auch ich wäre gern anders und bügle oft Komplimente ab, weil ich denke, dass bestimmte Eigenschaften an mir langweilig sind. Dabei sind es gerade diese Facetten, warum andere gern mit mir zusammen sind. Und die Persönlichkeitsmerkmale, die ich mir so für mich ersehne, haben eigentlich keinen bleibenden Wert.

    Und das passende Lied dazu: Ich weiß, wer ich bin
    Der Klassiker Vergiss es nie, dass du lebst, war keine eigene Idee ist eine beliebte Erinnerung an die Liebe unseres göttlichen Vaters.

    P.S.: Ich habe keinen akuten Schlaganfall erlitten, die obigen Zeichnungen habe ich mit der linken Hand angefertigt. Fand ich thematisch passend…

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    Weniger Fassade, mehr Leuchten von Innen

    „Ich glaube, dass Menschen sich nach dem Leuchten sehnen
    – und vom Glanz genug haben.
    Wir wollen wieder spüren,
    dass jemand von innen angezündet ist.
    Dass es aus ihm heraus strahlt.
    Nur andere Energie umlenken ist langweilig.
    Man kann vieles lernen.
    Aber von innen heraus zu scheinen anfangen – das erfordert zwei Dinge:
    Den Mut sich zu zeigen und das zu tun und zu sagen,
    was seiner Leidenschaft entspricht.

    Was ist dein Ziel? Zu scheinen oder zu strahlen?“

    Credo von Bodo Janssen, zitiert von Boris Thomas

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    Frauen fragen viel zu wenig: Was habe ich eigentlich davon?

    In meiner Freizeit arbeite ich für diverse Foren und Verlage, 90% meiner Produkte sind dabei kostenlos:

    Dieses Blog, das komplett ohne Werbung auskommt und kein Geld einbringt, aber die Miete des Servers kostet. Meine Website „Atemfreude“, die kostenlos Ideen und Stundenentwürfe für Atemgymnastik mit Senioren vorstellt (zum gleichen finanziellen Aufwand meinerseits wie das Blog). Das logopädische Forum „Madoo“, wo ich kostenlos 132 sprachtherapeutische Materialien zum Download anbiete. Diverse christliche Zeitschriften und Bücher, die meine Gebete oder Andachten abdrucken – meist nur gegen ein Belegexemplar, manchmal mit Honorar. Lediglich meine Artikel in Fachzeitschriften lohnen sich finanziell, alles andere dient dem guten Zweck.

    Gestern erhielt ich eine Mail mit der Frage, ob ich einer Kürzung eines meiner Gebete und dessen Abdruck in einem christlichen Frauenkalender zustimme. Ja, bitte, viel Spaß damit. Als ich meinem Mann davon erzählte, hob er nur eine Augenbraue und meinte: „Ja ja, wie immer umsonst in der christlichen Welt, nicht wahr?“
    Heute fragte ein PR-Mensch, den ich nicht kenne, ob ich einen seiner Forumsartikel in einem meiner (längst veröffentlichten) Blogartikel unterbringen kann. Wie immer ging es um meine Artikel über Bienenfreundliche Gärten mit Lebensraum für Kleintiere, darüber habe ich in den letzten Jahren schon öfter geschrieben. Und wie immer war es eine auf den ersten Blick nicht kommerzielle Seite, insofern gab es keine moralischen Bedenken, einen Link zu setzen.
    Dennoch platzte ich innerlich: Und was habe ich davon?

    Ist ja schön, dass meine ökologischen Themen in Suchmaschinen gefunden werden und andere sich wünschen, dass wir aufeinander hinweisen, nur: Warum bin ich immer die Dumme, die anderer Leute Öffentlichkeitsarbeit unterstützen soll? Und warum habe ich grundsätzlich nichts davon? Sicherlich, es tut mir nicht weh, einen Bienenartikel in meinem Bienenartikel zu verlinken. Aber warum werde ich regelmäßig, oft sehr dreist, aufgefordert, zum Schutz der Umwelt irgend etwas in meinen Blog aufzunehmen, während die Gegenseite nichts für mich tut? Und noch nicht mal auf den Gedanken kommt, zu sagen:
    „Guten Tag Frau Krüerke, Sie haben ein abwechslungsreiches und hochwertiges Blog – könnten wir zusammenarbeiten? Wir wünschen uns, dass Sie für uns……. Dafür bieten wir Ihnen an, dass……“
    Nö. Regelmäßig werde ich ohne Vorrede angeschrieben, und wenn ich nicht umgehend antworte und das liefere, was der Mann am anderen Ende des Internets von mir möchte, wird er sehr schnell kackfrech. Habe ich oft genug erlebt.
    Finde ich blöd. Mache ich nicht mehr mit.
    Ich bin doch keine Biene, die den ganzen Tag fleißig herum summt und am Ende verhungert sterben will.

    Seite heute frage ich zurück: „Ich habe Ihre Anfrage erhalten, darum kann ich mich gerne kümmern. Nun frage ich mich: Was tun Sie dafür für mich?“
    Zack, prompt wurde mir Geld angeboten. Man muss nur fragen, und wir Frauen sind oft genug so dumm, gar nicht erst mit unseren Forderungen laut zu werden. Mal abwarten, ob auf meinem Konto tatsächlich etwas ankommt. Was selbstverständlich versteuert wird, sollte es passieren.
    In diesem Sinne: Wer mal wieder aus heiterem Himmel verlangt, ich sollte jetzt-gleich-sofort irgendeinen Link auf irgendein Angebot setzen: Was leisten Sie für diesen Dienst für mich?

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    Ich hab genug. Ich kann genug. Ich bin genug.

    Ich hab genug.

    Ich kann genug.

    Ich bin genug.

    Täglich zu wiederholen, besonders in Momenten, wo die Leistung der Anderen oder die Anforderungen an uns scheinbar größer sind als wir.
    Nein, die andere sind nicht erfolgreicher, fröhlicher, sportlicher, attraktiver, reicher oder glücklicher als wir. Das sind innere Lügen, die uns unzufrieden machen und klein halten wollen.

    Du hast genug.

    Du kannst genug.

    Du bist genug.

    „Wenn wir Gottes Liebe durch uns wirken lassen,
    werden wir reicher und reicher.

    Jesus sehnt sich danach zu segnen,
    aber wir müssen die Hände danach ausstrecken.“

    Corrie ten Boom

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    Mein Leben im Kaninchenstall: Warum akzeptieren wir enge Grenzen?

    In unserem Alltag sind wir MeisterInnen darin, uns abzufinden:
    Wir finden uns ab mit unserem Aussehen, mit unseren Beziehungen, mit unserem Gehalt, mit unseren Familien. Und damit finden wir uns ab mit Einschränkungen und Grenzen und nennen das Ganze „Ist wie´s ist.“ In vielen Fällen ist Kapitulation sinnvoll, damit wir uns nicht täglich an unerreichbaren Zielen und unserem Versagen auf dem Weg dorthin aufreiben.
    Aber warum finden wir es normal und gesund, von Gott nichts mehr zu erwarten?
    Warum dödeln in unseren Kirchen alle ziellos vor sich hin?
    Warum glauben wir das, was wir immer schon geglaubt haben? Oder lassen unsere Beziehung zu Gott sanft einschlafen, nur um uns selbst gelegentlich zu versichern, dass wir immerhin noch „höhere moralische Ansprüche als die anderen“ haben? Frei nach dem Motto „Gott ist mir egal, aber wenigstens schlage ich meine Frau nicht und betrüge nicht bei der Steuererklärung.“
    Warum glauben wir, ein kraftvolles Gebetsleben wäre „was für Spinner“?
    Warum glauben wir, die Power des Heiligen Geistes wäre „nur etwas für Ausgeflippte“?
    Kurz: Warum geben wir uns mit einem Leben grau-in-grau zufrieden? Und wenn schon der Alltag ist, wie er ist: Warum leben wir dann unsere Beziehung zu Gott nicht kraftvoll und hoffnungsvoll? Warum machen wir es uns im Kaninchenstall gemütlich und versichern uns und allen anderen stark gerupften Karnickeln im Gedränge um uns, dass unser Leben so aussehen soll?

    Ich bin mir todsicher, dass Gott mit uns allen etwas Größeres vorhat. Mit dem Leben von uns allen, mit den verschnarchten und aussterbenden Kirchen, mit unseren Familien, mit unseren Arbeitsplätzen. Hallo, für so ein ödes Leben wie unseres hätte Jesus sich doch nie kreuzigen lassen und den ganzen Stress mit dem Sterben und Auferstehen durchgezogen! Niemals hätte er gesagt:
    „So Leute, das waren wirklich drei heftige Tage, mit Intrigen und Verhören, Folter und Todesangst und stundenlangem Sterben und Trip in die Hölle und zurück. Ich habe die Herausforderung angenommen, stellvertretend für jeden Dreck in eurem Leben zu sterben, jetzt bin ich auferstanden – dann lasst uns mal schön zurück in ein farbloses, enges Leben gehen!“
    Natürlich hat Gott etwas Größeres, Bunteres, Kraftvolleres, Gesünderes und Fröhlicheres mit uns vor als diese enttäuschende Darbietung, die wir momentan „Leben“ nennen und mit der wir uns abgefunden haben!

    Wie können wir Gott als Ursprung unseres Lebens hier und heute mehr Raum geben? Wie möchte er uns verwandeln und aus engen Denkmustern befreien?
    – Welches Unkraut möchte Gott aus deinem Herzen und deinem Leben reißen? Was möchtest du selbst loswerden? Womit soll Gott dich stattdessen füllen?

    – Wo glaubst du, dass erstmal das Chaos geordnet werden muss, bevor dein „echtes“ Leben endlich beginnen kann? Gott ist der allmächtige Chaos-Bändiger. Und lässt viel Gutes aus dem scheinbaren Durcheinander wachsen. Versteckst du dich vielleicht hinter der Ausrede, zuerst „innerlich aufräumen“ zu wollen, bevor Gott dich verändern und als Segen benutzen kann? An welchem Punkt möchtest du Gott dein Vertrauen schenken, dass er am besten weiß, wie dein Leben gelingt? Wo lässt du dich herausfordern, statt auszuweichen?

    – Im Paradies war die Schlange unterwegs und hat die Harmonie zwischen Gott und Mensch mit Lügen zerstört. Welchen Lügen glaubst du? Was treibt dich weg von Gott? Was gehört in deiner Seele entlarvt und entmachtet, damit Gott sich heilsam in dir entfalten kann?

    – Vielleicht herrscht in dir auch einfach nur Leere. Entweder, weil du mit Gott und Glauben nichts anfangen kannst und auf der Suche nach etwas bist, das dich im Innersten befriedigt. Oder du hast Gott aufgegeben und bist seit einiger Zeit planlos in deinem Alltag unterwegs. Zeige Gott deine Leere und bitte ihn, sie mit dem aufzufüllen, was du heute und hier am meisten brauchst.

    – Wenn du dein Leben eigentlich ganz in Ordnung, aber etwas langweilig findest: Bitte Gott um Sehnsucht. Bitte Gott, dass er dein Herz öffnet und dir begegnet. Bitte Gott, dass er durch den Heiligen Geist in dir wirkt und dich von Innen heraus erneuert. Dir die Augen öffnet, dich Neues entdecken lässt, dich Spannendes hören lässt, dich Herausforderndes spüren lässt.

    „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Korinther 1, 7