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Fachartikel: Den Jahresausklang achtsam begleiten

Jedes Jahr schreibe ich für ein Fachmagazin der Seniorenbetreuung diverse Artikel: Manche, weil ich eigeninitiativ an die Redakteurin herantrete und ein Konzept oder einen Entwurf zu einem bestimmten Thema vorstelle. Andere, weil ich seitens der Redakteurin aufgrund meiner Expertise darum gebeten werde und mir gern etwas Passendes einfallen lasse. Erst Monate später erscheinen die Artikel, sodass ich manchmal ganz überrascht bin, ein Belegexemplar aus dem Briefkasten zu ziehen, weil ich in der Fülle der Aufgaben ganz aus dem Blick verloren habe, dass einer meiner Essays inzwischen gedruckt wurde!

In der Novemberausgabe der Zeitschrift „Aktivieren“ stelle ich unterschiedliche Möglichkeiten vor, in der Seniorenbetreuung das Jahresende achtsam zu erleben. Dabei beginne ich bewusst im November mit seinen oftmals bedrückenden Gedenktagen wie dem Volkstrauertag und Totensonntag bzw. Ewigkeitssonntag. Bevor wir in die meist als heimelig inszenierte Adventszeit starten, finde ich es wichtig, den Themen „Abschied und Trauer“ einen angemessenen Rahmen zu geben. Dazu stelle ich diverse praktische Ideen und komplette Gruppenstunden vor, anschließend schwenken wir in die Vorweihnachtszeit und den Jahresabschluss. Denn auch hier laden vielfältige Möglichkeiten dazu ein, jenseits üblicher Traditionen der Seele Raum zu geben für alle Gefühle, die daraus aufsteigen mögen: Die schönen wie auch die bedrückenden, die oft ungenannt bleiben müssen. Und genau daran möchte ich etwas ändern! Wenn Belastendes einen angemessenen Rahmen erhält, kann das Frohe viel authentischer gelebt werden, finde ich.

Viele kostenlose Impulse teile ich auf meiner Website Schatzkiste Seniorenbetreuung.

Informationen, Praxistipps und Erfahrungen zu Andachten und Gesprächen über persönliche Themen präsentiere ich in meinem Praxisbuch „Über die großen Fragen des Lebens sprechen. Achtsamkeit und Spiritualität in der Sozialen Betreuung“. Es ist aufgeteilt in die Bereiche Achtsamkeit, Spiritualität und philosophische Themen und eignet sich sowohl für Einzelbetreuungen als auch Gruppenangebote mit SeniorInnen. Das Fachbuch ist erschienen im Verlag Vincentz Network.

 

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Online-Seminare für SeniorenbetreuerInnen 2023: Kreatives Schreiben, Achtsamkeit und Mottowochen

Für den bpa Niedersachsen leite ich auch im Frühling-Sommer 2023 Online-Seminare.
Für alle MitarbeiterInnen in der Betreuung von SeniorInnen, die rechtzeitig planen wollen, hier der Überblick:

„Mottowochen und Projekttage“ am Freitag, den 24.03. und Freitag, den 31.03.2023
von 9:00 bis 12:00 Uhr, wieder mit Materialpaket

„Kreatives Schreiben“ am Freitag, den 21.04.2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr

„Achtsamkeit für Angestellte und SeniorInnen“ am Freitag, den 12.05.2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr

Wer nähere Infos wünscht, findet sie in den folgenden Seminarbeschreibungen:

Projektage und Mottowochen: Bunte Bausteine für die Soziale Betreuung

Termin: Freitag, den 24.03. und Freitag, den 31.03.2023 von 9:00 bis 12:00 Uhr
Umfang in Unterrichtseinheiten: 8

Zielgruppe: Angestellte der Sozialen Betreuung, BetreuerInnen in stationären Pflegeeinrichtungen und Tagespflegestellen

Ziele:

Sie lernen vielfältige Bausteine kennen, mit denen Sie entweder kompakt einen Projekttag gestalten oder die Sie flexibel in einstündigen Gruppenstunden umsetzen. Dabei steht eine umfassende Aktivierung der Seniorinnen und Senioren im Fokus, die körperliche, kognitive, kreative und emotionale Aspekte umfasst. Sie lernen, ein Thema für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten und erhalten komplette Konzepte, die Sie direkt in der Einrichtung anwenden können. Im Vordergrund stehen vorrangig kognitiv fitte SeniorInnen.

Inhalte:

Französische Woche rund um das Thema „Savoir Vivre“:

Frische Kräuter verarbeiten, Gestaltung einer Modenschau (real und auf Papier), Basteln von kleinen Geschenkverpackungen, politisches Quiz, Nachmittag mit Chansons.

Chinesische Woche über Kunst und Glück:
Einfache Übungen mit Pinsel und Tusche für Schriftzeichen, Basteln eines Fächers, Aktivierung zum Thema „Glückskekse und Glücksfarben“, Vortrag über die Terrakotta-Armee.

Amerikanische Woche entlang der Route 66:
Einfache Englischsstunde gestalten, Quiz entlang der Route 66, Hot-Dogs statt Abendbrot, Grußkarten im amerikanischen Stil basteln, Lagerfeuer, Totem-Pfähle mit Männern anfertigen.

Tag der Wünsche: Emotionalen Themen Raum geben:
Einen Wunschbaum gestalten, über letzte Wünsche sprechen, philosophischen Nachmittag gestalten, Friedensgebet.

Besonderheiten:

Bitte halten Sie eine Schere, Klebe, Pinsel und einen Tuschkasten bereit. Weiteres Material erhalten Sie als Materialpaket per Post, darin befinden sich benötigte Bastelutensilien für die gemeinsamen Aktivitäten während des Seminars.

Anzahl Tage: 2

Unterrichtsstunden: 8

Kreatives Schreiben mit SeniorInnen

Termin: Freitag, den 21.04.2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr
Umfang in Unterrichtseinheiten: 8

Zielgruppe: Angestellte der Sozialen Betreuung, BetreuerInnen in stationären Pflegeeinrichtungen und Tagespflegestellen

Ziele:

Kreatives Schreiben schließt die Lücke zwischen kognitivem Training und spaßigen Gruppenstunden. Dabei muss nicht zwangsläufig geschrieben werden: Personen mit leichten demenziellen Veränderungen oder Betroffene von einer neurologischen Störung können durch kritzeln, malen und fantasieren ebenfalls teilnehmen.

Im Vordergrund stehen vorrangig kognitiv fitte SeniorInnen.
Sie lernen den Aufbau einer Gruppenstunde kennen, probieren selbst verschiedene Schreibaufgaben aus und entwickeln in der Gruppe schöpferische Anregungen zur kognitiven Aktivierung.

Inhalte:

In diesem Seminar sprechen wir über den Aufbau einer Stunde zum kreativen Schreiben, um innere Hemmungen abzubauen und die Gedanken zum Fließen zu bringen.

Wir erleben unterschiedliche Aufgaben zum Aufwärmen, um die Gruppe in Schwung zu bringen und eine heitere Atmosphäre anzuregen.
Außerdem zeige ich Ihnen, wie ich als Kursleitung mit den SeniorInnen agiere – mit ganz simplen Mitteln.

Einfache Textaufgaben schließen sich an, die wir selbst ausprobieren. Themen wie Farben, Gefühle, Begegnungen mit Tieren oder wundersame Ereignisse sind dabei mögliche Inhalte. Sie können nach dem Seminar direkt mit der Zielgruppe angewandt werden.

Es folgen Übungen zum Schreiben von Gedichten, auch philosophische Themen kommen zu Wort. Dabei können Sie Ihre Texte mit der Gruppe teilen, müssen es aber nicht!

Im Laufe des Seminartags erhalten Sie einen Überblick über ganz unterschiedliche Schreibspiele und Schreibstile. Dabei steht die Freude am Fantasieren im Vordergrund, perfekte Rechtschreibung oder Formulierkünste werden nicht erwartet!

Ein umfangreiches Skript hilft bei der späteren Umsetzung im Betreuungsalltag.

Anzahl Tage: 1

Unterrichtsstunden: 8

Achtsamkeit für Angestellte und SeniorInnen

Termin: Freitag, den 12.05.2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr
Umfang in Unterrichtseinheiten: 8

Zielgruppe: Angestellte der Sozialen Betreuung, BetreuerInnen in stationären Pflegeeinrichtungen und Tagespflegestellen

Ziele:

In den letzten Jahren erschienen viele Bücher zum Thema „Achtsamkeit“ und plötzlich springt uns dieses Motto überall ins Auge. Doch was können wir uns unter dem Begriff praktisch vorstellen und wie wäre es, wenn aus diesem Trend ein Gewinn für unseren Alltag würde? Vor allem: Ist das nur Esoterik oder kann Achtsamkeit auch ganz handfest erlebt werden?
Gemeinsam erforschen wir die Grundlagen des Themas und lernen unterschiedliche Aufgaben und Übungen kennen. Sie erleben, wie bereits kleine Interventionen für eine Veränderung sorgen und erhalten die nötigen Grundlagen, um die betreuten SeniorInnen in Gruppensettings mit achtsamen Elementen zu begeistern. Im Vordergrund stehen vorrangig kognitiv fitte SeniorInnen.

Inhalte:

Wir entdecken Achtsamkeit als innere Haltung und als konkrete Übung:
Erst für uns als Hilfe im Arbeitsleben, danach für die SeniorInnen als Teil der psychosozialen Betreuung.

Wir probieren unterschiedliche Aufgaben aus, um den aktuellen Moment bewusst zu erleben: Als kleine Pause im hektischen Trubel, aber auch als Intervention in Gruppen und Einzelgesprächen.

Wir lassen unsere persönlichen Sehnsüchte zu Wort kommen und geben unserer Seele Raum, um als Mensch zu leben und nicht nur roboterhaft die täglichen Pflichten abzuarbeiten. Denn wir selbst sind die Ressource, die am Beginn der Anleitung von achtsamen Momenten steht. Dabei dürfen Sie Ihre Gedanken mit der Gruppe teilen, können sie aber auch privat halten.

Für Gruppenstunden mit SeniorInnen gebe ich konkrete Anregungen für Übungen:
Zur Entspannung, zum Austausch, als philosophische Stunde oder spirituelle Aufgabe. Einen Teil der Übungen agieren wir zusammen aus.

Dabei bleiben wir mit den Füßen fest auf dem Boden und Esoterik wird weiträumig umschifft! Ein umfangreiches Skript hilft bei der späteren Umsetzung im Betreuungsalltag.

Anzahl Tage: 1

Unterrichtsstunden: 8

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Überraschungstüten: Mitgebsel am Ende einer Gruppenstunde

Meine letzte Achtsamkeits-Gruppenstunde mit den SeniorInnen begann mit einer Überraschungsgeschichte und endete mit einer Überraschungtüte für alle Anwesenden zum Mitnehmen. Ich hatte sie aus buntem Kopierpapier gebastelt und mit Stempeln verziert: Schön genug, um Wertschätzung auszudrücken, aber simpel genug, um sie in Serie anzufertigen.
Im Inneren warteten eine Süßigkeit, ein besonders feiner Tee und 6 bunte Karten mit philosophischen Sprüchen. Außerdem legte ich jeweils einen Bogen besonders schönes Briefpapier und ein Kuvert dazu, um die EmpfängerInnen dazu anzuregen, ihrerseits zu SenderInnen zu werden.

Die Karte auf dem Foto ist nur ein Platzhalter, weil ich alle Originalkarten verschenkt habe…
Auf Wunsch gebe ich gern Tipps und Anleitungen zum Basteln weiter. Auch Auftragsarbeiten fertige ich an!

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Mein sechstes Buch: „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“

Nach sechs Jahren in der sozialen Betreuung von SeniorInnen habe ich alle Erfahrungen in dieses Grundlagenwerk eingedampft. Nun ist es im Buchhandel erhältlich: „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“

Der erste Teil stellt viele Fragen, dazu habe ich als Bild einen Zirkus verwendet:
Das Publikum auf den Rängen: Was sind unsere Zielgruppen? Kommen sie gleichberechtigt vor oder gibt es Personen und Interessen, die nicht beachtet werden?
Die Manege: Wie sortieren wir die Vielfalt unserer Angebote? Welche Gruppenstunden sind doppelt, welche fehlen, was raubt unnötig Kraft?
Wer ist in unserer Abteilung die/der ZirkusdirektorIn? Wer bestimmt viele Entscheidungen, wer gibt das Tempo im Arbeitsalltag vor? Wie ist das Verhältnis zu Vorgesetzten und was wünschen „wir an der Basis“ uns an Unterstützung?
Die Raubtiere und Ziegen: Welche MitarbeiterInnen reiben sich untereinander, welche SeniorInnen sorgen für Unruhe? Wie entschärfen wir Konflikte im Team und zwischen BewohnerInnen oder Tagesgästen?
Der Zirkuswaggon: Wo tanke ich Kraft? Was sind meine Rückzugsmöglichkeiten im Arbeitsalltag und privat?
…und viele, viele Fragen mehr.
Sie laden zu einer Standortbestimmung ein: Wo stehen wir, wo stehe ich heute? Wohin möchte ich? Welche Aufgaben möchte ich abgeben, was stattdessen intensiver kultivieren?
Immer wieder gibt der „Sternenstaub für die Praxis“ kurze, handliche Tipps zur direkten Anwendung.

Im zweiten Teil folgt gaaaanz viel Praxis:
Wie teilen wir das Jahr auf? Wann organisieren wir welche Feste und welche Mottos gibt es jenseits ausgelutschter Klassiker?
Welche Struktur geben wir dem Monat, wie teilen wir Gruppenstunden und Einzelbetreuungen während der Woche auf?
Welche körperlichen, geistigen, kreativen und spirituellen Angebote haben wir? Was wollen wir bleiben lassen, was stattdessen neu dazu nehmen? Decken wir dabei alle Zielgruppen ab?
Ausflüge, Projektwochen und weitere Themen stelle ich mit Konzepten und Praxistipps vor.

Der dritte Teil besteht aus erlebten Geschichten aus meinem eigenen Arbeitsalltag:
Nun dürfen sich die LeserInnen zurücklehnen und heutnah dabei sein, wie ich täglich zwischen Freude und Chaos schwanke. Humorvolle Beobachtungen, reale Berichte und lustige Checklisten zeigen: Auch die anderen BetreuerInnen sind täglich zwischen vergnügt und vertrackt unterwegs.
Hier ist eine Leseprobe zu finden.

 

 

 

 

 

 

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Fachartikel über Projekttage mit SeniorInnen: Kompakt und alltagsnah thematische Highlights planen


In der aktuellen Fachzeitschrift „Altenpflege Aktivieren“ stelle ich kompakt und alltagsnah Ideen für Projekttage vor. Auf vier Seiten präsentiere ich zielgruppengerecht verschiedene Themenbereiche:
Den „Tag der Currywurst“ gestaltete ich für alle Heimatverbundenen und Fleischfans, als Zielgruppe nehme ich besonders Männer in den Blick. Beim Aufräumtag machen sich die SeniorInnen für eine saubere Umgebung stark – egal, ob körperlich fit in den Außenanlagen oder mobilitätseingeschränkt beim Aussortieren von überflüssigem Chaos in Gruppenräumen. Der „Tag der Briefmarke“ lädt zum kreativen Verwenden alter Schätze ein und lässt Männer fachsimpeln. Zum „Tag der Wünsche“ biete in Anregungen für die großen Fragen des Lebens und eröffne einen Raum für Philosophisches und Spirituelles.

Viele handfeste Ideen für Projekttage und Mottowochen teile ich in meinem neuen Fachbuch „Soziale Betreuung: endlich klar! Kreativ und individuell planen und anleiten“
Außerdem helfe ich dabei, die Jahresplanung übersichtlich zu gestalten, die großen Feste im Jahr mit traditionellen und bewusst modernen Themen zu organisieren, das Monats- und Wochenprogramm für alle Zielgruppen gleichermaßen zu entwerfen. Auch Ausflüge und weitere Elemente der Betreuung spreche ich an.
Zusätzlich gibt es einen Teil nur für die interne Struktur von uns Betreuenden:
Wie ist unsere Abteilung aufgebaut? Wer macht was, was tun wir versehentlich doppelt, was geht immer wieder unter, was sorgt regelmäßig für Konflikte? Anhand meiner Persönlichkeit, ob introvertiert oder extrovertiert: Welche Angebote, ob in Einzelbetreuungen oder Gruppen, machen mir Freude? Welche Themen setzen mich unter Druck, was möchte ich abgeben? Wie ist die Stimmung mit Vorgesetzten, welches Arbeitstempo passt zu uns? … und viele, viele weitere Themen und Anstöße für einen gelungenen Arbeitsalltag hinter den Kulissen!

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Gesprächsrunde: Achtsamer Jahresrückblick

So, wie der Herbst von Tag zu Tag deutlich spürbarer wird, nähert sich das Jahresende. Das bestimmt auch meine Angebote als Kursleitung in einer Senioren-Residenz. In Schriftgröße 16 habe ich eine leicht lesbare, aber dennoch tiefgehende Aktivität als Rückblick auf die vergangenen Monate konzipiert. Wer Lust hat, in den nächsten Monaten im Rahmen einer Gruppenstunde mit Erwachsenen in einer Gesprächsrunde oder einer Achtsamkeitsstunde Rückblick zu halten, kann dazu meine PDF-Datei verwenden. Auch für einen Gottesdienst zum Erntedank kann die Vorlage verwendet werden.
Wer mag, geht die Fragen mit den TeilnehmerInnen gemeinsam durch und hält Beispiele an einer Flipchart fest, bevor sich alle in Stillarbeit ihren persönlichen Erlebnissen zuwenden.
Natürlich ist das Blatt auch für eigene Reflektionen geeignet.

Kostenloser Download Rückblick auf das Jahr

Viele weitere Ideen und Konzepte für Achtsamkeits-Nachmittage präsentiere ich in meinem Praxisbuch „Über die großen Fragen des Lebens sprechen. Achtsamkeit und Spiritualität in der Sozialen Betreuung“, erschienen im Verlag Vincentz Network.

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Das nächste Seminar steht in den Startlöchern: Dicke Materialpakete sind unterwegs

Für die nächsten beiden Seminartage mit Seniorenbetreuerinnen sind 13 Materialpakete mit Bastelutensilien unterwegs. Da die Post in letzter Zeit besonders langsam war, habe ich sie extra früh losgeschickt. Hoffentlich kommen sie rechtzeitig bei den Teilnehmerinnen an, damit wir zusammen vor den Bildschirmen aktiv werden können!

Passend zum Konzept „Projekttage und Mottowochen mit Senioren gestalten“ werden wir romantische französische Karten basteln, chinesische Tuschzeichnungen ausprobieren, Fächer falten und einiges mehr. Damit auch über die Distanz alle gut angeleitet werden, habe ich die Einzelteile bereits gestempelt, zugeschnitten und in einzelne Päckchen für die jeweilige Aktivität verpackt. Natürlich bastle ich live vor der Kamera mit und hoffe auf eine richtig fröhliche Atmosphäre!

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„Drücke rechtzeitig Stop“: Impuls für eine Achtsamkeits-Stunde

Immer wieder erlebe ich Situationen, in denen ich mich „überfahren“ fühle und gern einen Notausgang hätte. Nach manchen anstrengenden Tagen merke ich erst im Nachhinein, wie dringend ich einen „Stop“-Knopf gebraucht hätte. SeniorInnen, deren Aufmerksamkeitsspanne je nach Tagesverfassung begrenzt ist, die sich in Gesellschaft zum Hören und Verstehen sehr anstrengen müssen, kennen solche Erfahrungen noch intensiver. Viele fühlen sich Verpflichtungen sehr verbunden und trauen sich kaum, eigene Grenzen aufzuzeigen oder Forderungen anderer abzulehnen. Daher entwarf ich eine Gruppenstunde zum Thema „Drücke rechtzeitig Stop!“, um die innere Überforderung zu erkennen und zu beleuchten.


In einer alten Bimmelbahn in Dänemark entdeckte ich im Urlaub den Hinweis „Tryck Stop in god tid!“ Es inspirierte mich prompt als Motto und Hauptaussage meines nächsten Termins im Achtsamkeits-Kurs.

Wer mag, kann meine Gedanken dazu gern herunterladen und verwenden:

Achtsamkeits-Stunde „Drücke rechtzeitig Stop“

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Einblick in eins meiner Seminare: Wenn am Ende alles dreckig ist, hatten wir Spaß!

Zwei Seminar-Vormittage liegen hinter mir, in denen SeniorenbetreuerInnen aus ganz Deutschland sich online trafen. Mein Thema war „Den Herbst mit allen Sinnen erleben: Drinnen und draußen mit SeniorInnen aktiv“. Ein 17seitiges Skript hatten alle vorher von mir erhalten, um bei Technikschwächen dennoch analog dem Inhalt folgen zu können. Zum Glück ging es bei sämtlichen Anwesenden glatt!
Den ersten Vormittag verbrachten wir sehr kreativ mit Aufgaben rund um Naturmaterialien, mein Arbeitsplatz sah anschließend entsprechend wild und voller Erde gebröselt aus: Oben zeige ich ein Bild vom Tatort. Aber mir hat es Spaß gemacht und ich hatte den Eindruck, dass ich die Teilnehmenden aus ihrer Routine locken und zu neuen Experimenten motivieren konnte. Der zweite Tag war ein wilder Ritt von hauswirtschaftlichen Themen über „kreatives Schreiben“ bis zu „Achtsamkeit und philosophischen Themen“. Einen großen Bogen haben wir geschlagen, um in Gruppen- und Einzelbetreuungen den Herbst von allen Seiten zu beleuchten – und ich hoffe, dass inhaltlich alle etwas Passendes für sich mitnehmen konnten. Und sei es, dass meine Konzepte zu eigenen Ideen inspirieren oder passend für die Zielgruppe vor Ort abgewandelt werden.

Ende des Monats geht es mit „Projekttagen und Mottowochen“ als Workshop online weiter.

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Verlosung: Teamkalender 2023 für Pflege und Seniorenbetreuung gewinnen

Heute kam er bei mir an, der Teamkalender 2023 für die Seniorenpflege und -betreuung: Inspiration und Blickfang für das Dienstzimmer! Als Autorin, die die Themen und Inhalte produziert hat, bin ich begeistert vom Endergebnis.
Gerne gebe ich einen Einblick in den Din A 3 großen Wandkalender:
Jeden Monat wartet ein kurzer, knackiger Text voller Humor und guter Ideen auf dich und deine KollegInnen. Dazu ein Kasten mit Tipps zur Umsetzung des Themas mit den SeniorInnen und ein stimmungsvolles Bild, das zum Hinschauen und Entspannen einlädt. Die Monatsmottos sind beispielsweise Vertrauen, Extravaganz, Schwung, Sehnsucht, Schönheit, Gemütlichkeit…
Und damit sich auch andere Angestellte daran freuen können, verlose ich mit dem Verlag Vincentz Network zusammen wieder 5 Exemplare.

Pro Person und Haushalt bzw. Familie darf ein Mal teilgenommen werden, damit alle eine faire Chance erhalten. Einsendeschluss ist der 03. Oktober um 18:00 Uhr, Tag der deutschen Einheit: Ein schönes Datum, wenn es um Kollegialität und Zusammenhalt geht!
Am Ende entscheidet das Los, wer die Kalender gewinnt. Ein Recht auf einen Gewinn gibt es nicht. Alle übermittelten Daten werden direkt nach der Verlosung gelöscht. Am 03.10. veröffentliche ich die Vornamen der ausgelosten Personen hier auf dem Blog, sie erhalten von mir eine persönliche Mail. Wird auf diese Mail nicht geantwortet, lose ich ein weiteres Mal. Professionelle SpielerInnen sind ausgeschlossen.

Viel Spaß und viel Glück beim Mitmachen!