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Unikat: Blau-weiße Tasche mit maritimen Streifen

Diese Tasche ist aus einem leichten gestreiften Stoff (Fasermischung) genäht und mit einem weißen Crinkle-Leinen gefüttert, der etwas mehr Stand gibt.
Sie hat zwei Seiten, auf beiden habe ich Akzente mit einem apricotfarbenen Leinenstoff gesetzt: Die eine Seite trägt ein appliziertes Herz mit Satinschleife, die andere bekam eine Tasche mit Perlmutt-Knopf.
Entlang des oberen Rands läuft ein Streifen in apricot, auf dem weiße Spitze das sommerliche Flair unterstreicht.

 

 

 

 

Weitere selbst genähte Kleidungsstücke und Accessoires zeigt wieder der „Me made Mittwoch“ bei Cat und Kascha

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Umstyling – Segen oder Fluch?

Neulich habe ich auf Empfehlung einer Bekannten eine Umstyling-Sendung im Fernsehen angeschaut – und weil ich es interessant fand, gleich noch ältere Sendungen aus der Mediathek dazu.
Anschließend war ich mit meinem Äußeren und dem Inhalt meines Kleiderschranks von vorn bis hinten unzufrieden. Die Crux an professionellem Styling ist: Einerseits sagt man „Boah, so großartig kann diese unscheinbare Frau also aussehen, das will ich auch!“ und andererseits sieht man, dass es nur mit einem ganzen Stab an Make-up-Künstlern und Mode-Profis möglich ist, ein darart vollendetes Bild abzugeben.
Mit Sicherheit kann jede/r von uns besser aussehen, wenn wir mehr in unser Äußeres investieren würden – fragt sich, wie viel Zeit, Energie und Geld das kostet. Und wo die Grenze zwischen „Kann optisch mehr aus sich machen“ und „Ist kaufsüchtig und ein überambitioniertes Mode-Opfer“ liegt.

 

 

Die wahre Kunst der Typ- und Stilberatung liegt für mich darin, dass das innere Bild der Person von sich selbst immer mehr dem entspricht, was das Äußere darstellt. Versteckte Anteile der Person zum Leben bringen, in dem sie gezeigt werden dürfen: Sich so fröhlich kleiden, wie wir uns fühlen, statt in grauen Business-Uniform zu verschwinden. Die Liebe zu kräftigem Blau-Grün ausleben, auch wenn alle anderen gerade schlammige Erdfarben tragen. Das Quietschgrün, das die eigene Perösnlichkeit überstrahlt und zur Gewohnheit geworden ist, durch harmonisch passendes Schilfgrün mit Grauanteil ersetzen: Damit die Gesichtshaut strahlt und die Haarfarbe auch ungefärbt lebendig wirkt. Manchmal geht es in der Typberatung darum, von Gewohnheiten Abschied zu nehmen. Manchmal darum, lange Verstecktes sichtbar zu machen. Manchmal ist Mut zu neuen Möglichkeiten die Antwort, manchmal auch ein Leisertreten.
Perfektes Make-Up und täglich aufwendig gestylte Frisur hat für mich nichts dem Ziel und Zweck von Typberatung zu tun. Natürliche, lässige Personen müssen genauso bleiben dürfen, wie sie sind. Wer sich gern zurecht macht, bekommt die passenden Tipps. Aber das Äußere einer Frau zu einer perfekten Momentaufnahme umzugestalten, und zu behaupten, ab jetzt solle sie immer so aussehen, um schön und glücklich zu sein, kommt nicht in Frage.

Ich habe mir ein „Update“ für meinen Kleiderschrank gegönnt und finde den Rest ganz in Ordnung – meist liegt die Wahrheit ja im Mittelweg 🙂
Neue Hose, neue Schuhe – und den restlichen Inhalt des Kleiderschranks mag ich doch ganz gern, besonders seit ich in mehreren Abschnitten ausgemistet habe….

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Unikat: Pfauen-Tasche

Gestern, am ersten Mai, waren mein Verlobter und ich an der Hamburger Stadtgrenze und darüber hinaus mit den Rädern unterwegs. Dabei hatten wir einen ganzen Schwung meiner Taschen mitgenommen, um sie schön zu fotografieren – so auch diese Pfauen-Tasche, die gerade erst fertig geworden ist.
Sie ist aus einem hochwertigen Stoff genäht, den ich beim Raumausstatter fand und hat ein festes Futter sowie eine kleine Innentasche für Schlüssel und Ähnliches. Von außen ist sie mit farblich passenden Keramik- und Glasperlen bestickt, am Rand oben habe ich zusätzlich eine Kordel zum Knoten appliziert (momentan stehen die Enden noch sehr vorwitzig ab).

 

Die Tasche ist für 25,- Euro zu verkaufen.

Ein großes Lob und ein dickes Dankeschön an meinen Verlobten, der wieder wirklich schöne Fotos gezaubert hat.

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Unikate: Tasche mit schwarzen Punkten und roten Akzenten

Diese Tasche aus reiner Baumwolle habe ich mit einem schwarzen Ripsband verziert.
Sie hat zwei Seiten: Auf der einen habe ich eine Schleife aus einem roten Satinband appliziert, auf der anderen ein rotes Herz.
Im Detail ist sichtbar, dass die Punkte wie von Hand gemalt wirken und minimal unregelmäßig sind. Alle Punkte haben einen sandfarbenen Rand, wodurch das grafische Muster sanfter wirkt.
Die Tasche ist unverkäuflich, aus dem gleichen Stoff kann ich auf Wunsch weitere anfertigen.

 

 

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Unikate: Kragen aus Fell, Satin und Baumwolle

Nach dem Entwerfen und Nähen der Fell-Stola habe ich weiter herum probiert, bis ich ein neues Schnittmuster für einen breiten Kragen hatte. Anhand des Entwurfs nähte ich gleich drei Stück:
Einen aus bedruckter Baumwolle in violett (eventuell verziere ich den Rand noch, wenn ich passendes Material entdecke), einen aus glänzend-grünem Satin mit plastischen Ornamenten und einen aus cremefarbenem Fell-Imitat.
Sie eignen sich wunderbar, um schlichte Pullover aufzupeppen und wärmen sehr angenehm den Schulter-Nacken-Bereich.

Wünsche für ähnliche Kragen nehme ich gern entgegen.

 

Bei diesem Kragen aus Baumwolle bin ich noch auf der Suche nach dem i-Tüpfelchen am Rand – einem Abschluss in pink? Oder weiß?
Hier habe ich die Lösung gefunden…

 

 

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Unikate: Eleganter Fellkragen

 

Auf dem Weihnachtsmarkt habe ich erfolgreich das Cape aus hochwertigem Fell-Imitat verkauft, nun nähte ich mir aus dem Rest des Stoffes selbst eine Stola. Dieses Mal habe ich innen keinen schwarzen Futter-Taft verwendet, sondern braunen Baumwoll-Jersey (also eine Art T-Shirt-Stoff).
Aus schwarzer Baumwolle nähte ich einen langen Schlauch, den ich kräuselte und halbiert als Volant an den oberen Rand ansetzte. Ebenfalls aus Baumwolle nähte ich zwei Bänder für die Schleife als Verschluss.

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Historische Mode

In Strasbourg fanden wir auf einem der großen Plätze in der Altstadt einige Stände mit antiken Büchern, alten Postern und Drucken. Dort entdeckten wir einen Stand, der alte Modezeitschriften vom Ende des 19. Jahrhunderts anbot sowie welche aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Leider waren sie größtenteils vergilbt und von Mäusen angefressen (sah mir schwer danach aus), aber eine fand ich, die mir gut gefiel.
Nun brauche ich noch einen optisch passenden Bilderrahmen sowie UV-Schutzglas, um das historische Stück in gutem Zustand zu halten.
Und dann fehlt natürlich noch das Atelier, wo ich solche Exponate präsentieren kann 😉

Lustiger Weise fand ich letzte Woche im Antiquariat ein passendes Büchlein mit weiteren historischen Modezeichnungen aus der gleichen Zeit – das Bändchen selbst ist schon fast antiquarisch, nicht nur der Inhalt.

 

 

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Unikate: Rustikales Cape in Grüntönen

Dieses Cape aus einer Woll-Kunstfaser-Mischung wurde aus einem gewebtem Stoff mit meliertem Garn genäht und hat dadurch eine schöne Struktur. Der Stoff wirkt robust, die changierenden Grüntöne geben dem Cape seinen femininen englischen Landhaus-Charme.
Als Knopf wurden ein großer schwarzer, ein mittelgroßer grüner und ein kleiner permuttfarbener Knopf übereinander genäht – so sind alle Farben des Stoffs noch einmal aufgegriffen. Innen ist es mit einem festen Baumwollstoff gefüttert, der zusätzlich wärmt.
Das Cape in der Größe S/M kostet 23,- Euro.

 

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Aktuelle Winter-Kollektion: Wo sind all die Farben hin?

Heute war ich auf der Suche nach etwas Schickem aus Wolle in meinem Lieblings-Secondhand-Laden. Und in der vergangenen Woche in einigen weiteren Geschäften, in der Hoffnung, einen Pulli oder eine Strickjacke zu finden, die mir gefällt.
Die vorherrschenden Farben sind, soweit meine Recherche das zusammenfassen kann:
Hellgrau, mittelgrau, dunkelgrau, braun, beige, greige und schwarz.
Ach, und dunkelblau.
Vielen Dank, sage ich da, aber die letzten drei Jahre war bereits dauernd graues Matsch-Schlamm-Braun en vogue, und ich habe keine Lust, die vorhandenen Stücke in diesen Tönen durch weitere zu vervollständigen.
Wer sagt, dass Winterkleidung in deprimierenden Farben gefertigt werden muss?
Warum kann ich nicht ein schönes Pink tragen, durch einen Schuss Bordeaux abgemildert?
Oder ein Olivgrün, das mehr Grün ist als Grau?

Leute, so verkauft ihr nichts. Mir nicht.

 

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Unikat: Tasche in türkis mit schwarzer Spitze

Diese Tasche aus 100% Schurwolle (Stoff von Ernst Bracker) ist noch nicht ganz fertig, aber bereits kurz davor: Das rote Satinband muss noch appliziert werden und die Fäden vernäht, anschließend folgt noch eine Runde bügeln. Den Abschluss bildet ein Aufnäher meines Labels „Mirabelle“.
Den Schnitt habe ich selbst entworfen: Wer ein gutes Auge hat, erkennt, dass der Oberstoff unter der Spitze in Falten gelegt ist, die auf Höhe des unteren Randes der Spitze aufspringen.
Im Inneren ist die Tasche aus dem gleichen Stoff gedoppelt, aber ohne Abnäher gefertigt.

Wem der Schnitt gefällt, kann eine ähnliche Tasche bestellen.