aufmerksam

Ode an die Freude

Die Ode an die Freude, geschrieben von Friedrich Schiller 1785, ist die offizielle Hymne der Europäischen Union (seit 1985). Es berührt mich, wie diese Melodie mit ihrem Text sowohl fröhlich als auch feierlich und erhebend wirkt.

Hier beginnt ein Mädchen mit Blockflöte einen Flashmob in Nürnberg.
Zwischen Nahrungsmitteln singt der Flashmob in einer ukrainischen Martkhalle,

Politische Dimensionen zeigt die Demonstration der UkrainerInnen auf dem Maidan zugunsten eines EU-Beitritts.
Ebenso die Gegendemo aus dem Staatstheater Mainz: 120 MitarbeiterInnen des Hauses sangen ihre Botschaft für Toleranz hinunter auf den Gutenbergplatz, wo die AfD demonstrierte. Die Polizei erstatte dagegen Anzeige, weil eine „genehmigte Demonstration gestört wurde“.

aufmerksam, Gäste & Feste

TischTransaktion: Gastfreundschaft mit Unbekannten erleben

„Eine Idee* ist auf Reisen, eine Idee, die sich der Gastfreundschaft stellt und die Gastlichkeit trägt und mit trägt. Ein Tisch, der auf Reisen ist, nein, nicht nur ein Tisch, sondern einige, viele Tische sind auf Reisen kreuz und quer in Rheinland-Pfalz.
Für fünfzig Tage wechseln sie den Ort, ihr Heim und sind erst als Gast in einem fremden Haus, empfangen dann Gäste und kehren reich an Erfahrung nach einem Monat in ihr Heim zurück. Teilnehmen können Familien, jede Frau, jeder Mann, die bereit sind für 4 bis 6 Wochen den eigenen Esstisch, den Küchentisch, den Tisch des inneren Zentrums des Hauses gegen den eines anderen einzutauschen und Gäste zu empfangen. Gäste sind u.a. Personen, die ihren Tisch auch tauschten und Personen, die durch Medienberichte von der Aktion erfahren und die Tische und die Menschen um die Tische besuchen möchten. Die Anzahl der Gäste ist freie Wahl, sie melden sich telefonisch an. Dadurch lässt sich die Anzahl der Besucher selbst bestimmen.

* Die Tischtransaktion wurde von Die Fabrikanten/Linz Österreich und ASA-European/Köln entwickelt“

An den „TauschTischen“ versammeln sich bekannte und bisher fremde Menschen, um Gastfreundschaft zu erleben und den eigenen Horizont zu weiten.

 

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„Worte und Sätze flitzen über den Tisch, Gelächter und Erstaunen. Nie gehörte Berichte und unglaubliche Geschichten wecken das Interesse. Es wird verhandelt, Vernunft, Sinn und Unsinn sammeln sich zum Reichtum, der in der Begegnung liegt.“

Die faszinierende Aktion ist auf der Website TischTransaktion zu entdecken.
Vielleicht schließen sich begeisterungsfähige Menschen in anderen Bundesländern an?

aufmerksam, glaubhaft

Sinnvoll

 

 “Das größte Geschenk, das die Kirche der Welt machen kann,
liegt darin,
eine Gemeinschaft von emotional erwachsenen Menschen zu werden,
die gelernt haben, wie man liebt.”

Peter Scazzero

 

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Auf dem Indischen Ozean vor Zanzibar, kurz vor dem Sonnenuntergang

 

aufmerksam, glaubhaft

Andacht: Gott und ich

Als Anbetungsteil vor der Predigt habe ich am vergangenen Sonntag die unten stehende „Andacht“ gehalten. Sie dient eigentlich dazu, dass die Gemeinde sich auf Gott ausrichtet und indirekt als Vorbereitung auf die nachfolgende Predigt. Trotzdem denke ich, es eignet sich ebenfalls dazu, es als kurzen Input einzusetzen, wenn gewünscht mit einer Vertiefung aus eigener Feder. Meine Gedanken dürfen gerne weitergegeben werden, dabei bitte ich aus rechtlichen Gründen um die Nennung meines Namens.
Alle Lieder sind wie immer dem Gesangbuch „Feiern und Loben – die Gemeindelieder“ entnommen -erschienen im Hänssler Verlag, Holzgerlingen; Bundes-Verlag, Witten
und Oncken Verlag, Kassel und Haan. Erste Auflage 2003


Lied: Herr, ich komme zu dir, und ich steh vor dir so wie ich bin Nr. 333

Einleitung:
Wer ist Gott?
Als wen hast du / haben Sie Gott kennen gelernt?

Wer ist Gott heute für dich?

Was wir glauben, wer Gott ist, hängt viel von unserer Erziehung und dem, was uns erzählt wurde, ab. Zu Beginn.
Viel von dem, was wir über Gott denken und sagen, sagt etwas über uns selbst – im Positiven wie im Negativen.
Im Laufe der Zeit haben wir das Bild, das wir uns von Gott machten, verändert.
Wir entdecken bestimmte Eigenschaften Gottes ganz anders oder bewerten sie neu.
So lebendig wie wir sind, so lebendig ist unser Gottesbild.
Und so unterschiedlich wie unsere Gefühle sind, so verschieden wird über Gott berichtet:
Der, der zornig ist – und der, der Erbarmen hat. Dabei resultiert der Zorn aus der Sorge um uns. Gott steht kompromisslos für uns ein. Er sieht uns an und schenkt uns damit Ansehen – ganz egal, welches Bild die Welt von uns hat. Und wie wir selbst über uns denken.

Lesung:
Jeremia 31, 20

„Ich, der Herr, antworte: Ephrahim ist mein geliebter Sohn, mein Lieblingskind! Immer wenn ich ihm Strafe androhe, muss ich doch in Liebe an ihn denken. Es bricht mir das Herz, ich muss Erbarmen mit ihm haben!“

Psalm 78, 38
„Trotzdem blieb er barmherzig, vergab ihre Schuld und tötete sie nicht. Immer wieder hielt er seinen Zorn zurück, anstatt ihm freien Lauf zu lassen.“

Römer 9, 16
„Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.“

Lied: Allein deine Gnade genügt Nr 329

Lesung:
Meister Eckhart

„Der Mensch soll sich in keiner Weise als fern von Gott ansehen, weder wegen einer Schuld noch wegen einer Schwäche noch wegen irgendetwas sonst. Und sollten deine großen Sünden dich auch so weit abgetrieben haben, dass du dich nicht als Gott nahe anzusehen vermöchtest, so sollst du doch Gott als dir nahe annehmen.“

Max Lucado
„Die größte Macht im Kosmos hat Verständnis für Sie und tritt für Sie ein.“

Gordon MacDonald
„Es ist toll, wenn man jung ist und einem Älteren ansehen kann, wie die Gnade Gottes sich in seinem Leben entfaltet hat.“

Lied: Weil du immer zu mir hälst Nr. 412

Wechsellesung im Stehen: Psalm 146 unter Nr 561

Gebetsgemeinschaft

Lied: Die Güte des Herrn Nr. 66

 

 

Andere Lieder zum Thema:

Du bist der Weg, und die Wahrheit, und das Leben
Dir, Gott, sei die Ehre
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt
Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin

aufmerksam, glaubhaft

Christen: Fremd im eigenen Land

„Es ist Zeit, aus dem Ghetto herauszukommen.“

Christen werden in Europa diskriminiert. Ein Fünfjahresbericht offenbart das Ausmaß dieses schwer zu greifenden Phänomens.

So der Beginn eines Berichtes über die Abwertung des christlichen Glaubensnicht in entfernten Ländern, sondern mitten in Deutschland.
Zu lesen unter
http://www.erf.de/1-542-3717-Artikel.html?PHPSESSID=de525cb2d4360caf51a20162ba70c2b6
Sehr empfehlenswert!

Ähnliches habe ich gestern auf einem Ausflug mit den Mitarbeitern der Praxis erlebt – obwohl sich alle gegenseitige Toleranz versicherten, wurde das Bild der verqueren Christen, die jede Vernunft hinter sich lassen, erzeugt und mehrfach verstärkt.
Ich war so damit beschäftigt, zuzuhören und zu verstehen, was da neben der sachlichen Diskussion an Untertönen und Ressentiments mitschwang, dass ich nicht in der Lage war, einen Kontrapunkt zu setzen. Schade.
Aber genau das charakterisiert die Situation: Alle beteuern, dass sie ganz liberal sind und und jeder glauben kann, was er will. Wenn man wirklich über jemanden stolpert, der glaubt, wird dies oft mit Kopfschütteln und Häme bedacht. Toleranz?!

 

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Christen – altmodisch, versteinert, ein Klotz am Bein der modernen Gesellschaft.
Je schneller ausgestorben, desto besser?