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Günstiger Urlaub in Olso – Oslo on a Budget

Ein Wort vorab: Wirklich günstig ist ein Urlaub in Oslo auf keinen Fall, da aktuell zwei- bis dreifache Preise verglichen mit dem Euro bezahlt werden müssen.
Wechselkurs Norwegische Krone (NOK) in Euro, Stand Ende Mai 2017: Ein Euro ist knapp das Zehnfache in Kronen wert, das bedeutet, dass man beim Umrechnen einfach nur das Komma eines Betrags in NOK eine Stelle nach vorn verschiebt und so den Betrag in Euro erhält.

Oslo is often called the most expensive town of the world. If you want to have an nice, low-cost vacation, you should definitly not choose Oslo, that´s for sure. But if you want to visit the capital of Norway, I´ve some ideas for you.

 

Festung Akershus
Fortress Akershus

 

Als Vorbereitung habe ich einige Internetseiten besucht, die versprachen, aus erster Hand die tollsten Attraktionen für ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Die meisten Artikel waren englischsprachig und hielten ihr Versprechen bei Weitem nicht. Insofern werde ich mich hüten, nach einer Woche in Oslo so zu tun, als hätte ich den totalen Durchblick – das sollte den NorwegerInnen vorbehalten bleiben.
Dennoch habe ich eine Reihe Tipps für einen schönen Urlaub, die die exorbitanten Kosten etwas in Schach halten.

Before taking our flight I´ve read some articles about „Oslo on a Budget“. None of them helped me, because they all broke their promises: Lots of superficial assertions and nothing helpful. Of course the only ones, who could give the best advices, are norwegians. I´m german and I´ve stayed just a week in Oslo. However I´ve some tips to share!

 

Deichmannske-Bibliotek in Grünerløkka
Library at Grünerløkka

Wunderschöne Skulpturen-Parks und grüne Anlagen, die einen Besuch wert sind und nichts kosten, habe ich hier bereits vorgestellt.

Als Kurzversion:
* Vigeland-Anlage mit monumentalen Skulpturen rund um das menschliche Leben im Frogner-Park
* Schlosspark
* Festung Akershus, auf einem grünen Hügel direkt oberhalb des Oslo-Fjords
* Botanischer Garten mit kostenlosem Eintritt in historische Gewächshäuser
* Ekeberg-Park, ein Wald oberhalb des Oslo-Fjords voller moderner Kunst
* ein Spaziergang entlang der Akerselva von der City bis ins Grüne
* Halbinsel Bygdoy mit Wald und herrlichen Buchten zum Baden
* Das Gelände rund um die Skisprungschanze Holmenkollen

Alle diese Parks sind gut zu Fuß erreichbar (bis auf den Holmenkollen, es sei denn, man wohnt dort in der Nähe)!

* Mit der Fähre auf die Inseln im Oslo-Fjord, dazu reicht ein „normales Nahverkehrsticket“, Zone 1

 

Akerselva, auf Höhe des Stadtteils Grünerløkka
The river Akerselva

 

If you want to save money, you should love to walk. Oslo is a very green capital with lots of parks. They all can be reached easily by foot. Where to go without paying entrance:

* Vigelands-Park with monumental statues showing a humans live between love and sorrow
* The park around the norwegian palace
* Fortress Akershus, on a hill above the fjord of Oslo
* Botanic Garden with access to historic greenhouses
* Ekeberg-Park, a wood above the fjord full of modern art
* a walk along Akerselva, starting in the centrum of the city and ending in plain nature
* Peninsula Bygdoy with woods, nice gardens and great bays for swimming
* Skijump-hill Holmenkollen and woods around

You can reach all these parks (except Holmenkollen) by foot!

* Taking a ferry to the little islands in the fjord, you can use a normal ticket for bus and underground,  Zone 1

 

Telthusbakken

Wer die moderne Architektur der City nicht mag, kann den Telthusbakken und die Damstredet besuchen, zwei süße Gassen mit alten Holzhäusern. Da fühlten wir uns wie auf Bornholm…

If you like nice old houses, you can walk along the little streets Telthusbakken and Damstredet.

 

Vor dem königlichen Schloss
In front of the Palace

Wer in der eigenen Umgebung gute Cafés sucht, sollte dazu yelp befragen. Mit einem Auge auf das symbolische Dollarzeichen lassen sich so beliebte und bezahlbare Bistros finden.
Wer in einen Regenschauer gerät und einfach nur einen charmanten Unterschlupf braucht, ohne viel Geld für Kaffee auszugeben, sollte die Deichmannske Bibliotek in Grünerløkka aufsuchen. Wie fast überall gibt es hier free WiFi.

If you are searching a nice and afforddable café, you should ask yelp. Paying attention to the symbolic dollar-icons, you can find a good and accessible location. If you just need a place to stay during a sudden shower, you can visit the Deichmannske library at Grünerløkka . As nearly everywhere in Oslo you can use free wifi here.

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Barnegalleriet – Kindergalerie in Grünerløkka
Barnegalleriet – Gallery of children at Grünerløkka 

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Oslo mit Kindern – Oslo with kids on a budget

In Grünerløkka, direkt am Olaf Ryess Plass, liegt ein Café, dessen Rückseite eine öffentliche Kindergalerie darstellt. Einfach vor Ort mitmachen!
Die Festung Akershus lädt zum Ritterspielen ein und die Akerselva beeindruckt mit Wasserfällen neben Hochhäusern.
Der Ekeberg-Park beinhaltet einen Streichelzoo inklusive Ponyreiten für relativ preisgünstigen Eintritt.
Gegen deutlich mehr Eintritt faszinieren auf der Halbinsel Bygdøy das Fram-Museum mit zwei alten Forschungsschiffen zur Entdeckung der Pole, die Flöße Kon-Tiki und Ra sowie das norwegische Volksmuseum mit alten Bauernhäusern, Dörfern, Personen in Tracht und einigen Tieren.
Hier gibt es den Link zum „Internationalen Kinderkunstmuseum“.
VisitOslo listet hier zehn Tipps für Kinder auf.

At Grünerløkka you can find a cafe at Olaf Ryess Plass, that hosts a gallery of childrens art. Just join and enjoy!
The fortress Akershus is perfect to play knights and the river akershus impresses young and old with waterfalls near skyscrapers.

The Ekeberg Park has a little zoo for an affordable entrance and the children can ride on ponies.
If you want to spend more money, you can visit the museums at the peninsula Bygdøy:
The Fram- Museum shows an old ship that discovered to the poles a hundred years ago.
You can take a look on the floss Kon-Tiki and Ra of Thor Heyerdal, who used them to show that ancient people were able to cross the oceans.
And you can experience how people lived a hundred years ago on their farms and citys in norway at the „Norsk Folkemuseum“. The children can watch people in costumes while working and visit the animals.
Here´s the link to the „International Museum of Children`s Art“.
VisitOlso shows suggestions for children.

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Einkaufs-Spaß in Oslo – trotz horrendem Kronen-Kurs

 

Oslo wird gern die teuerste Stadt der Welt geschimpft. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht, da ich definitiv noch nicht alle Städte dieser Welt bereist habe. Tatsache ist, dass man mit dem doppelten bis dreifachen Preis kalkulieren muss – egal, worum es sich handelt.
Wer es dennoch liebt, sich in schönen Geschäften umzuschauen, sollte einen Plan haben (oder seeeehr viel Geld, aber diese Personen werden meinen Artikel nicht brauchen). In Oslo wimmelt es vor Filialen diverser Ketten, die China-Scheiß zu wilden Preisen verkaufen. Wer also etwas Individuelles und Bezahlbares sucht, braucht eine bessere Idee als gesichtslose Kaufhausketten.

 


Am liebsten entdecke ich die besten Second-Hand-Shops dieser Welt, weshalb ich mich inzwischen bereits vorher informiere, wo ich welche finden kann. Mein persönliches Highlight ist immer noch Myrorna in Stockholm, Kolargatan 2 nahe der Tunelbaner „Ropsten“.  An dieses Geschäft kam in Oslo niemand heran, aber ich wurde dennoch fündig.
Filialen der Second-Hand-Kette „Fretex“ sind, ebenso wie die Sammelcontainer, in vielen Stadtteilen Oslos zu finden. „Fretex“ verkauft vorrangig Kleidung, eine Filiale im hippen Stadtteil Grünerløkka besuchte ich. Leider gefiel mir die Qualität der Kleidungsstücke überhaupt nicht, vielleicht war es Zufall oder andere Filialen haben ein besseres Angebot.
Überhaupt ist Grünerløkka ein guter Anlaufpunkt für alle, die interessante Geschäfte jenseits des Mainstreams finden möchten. Es gibt diverse weitere Second-Hand-Läden, mir gefiel „Marita“ im Markveien sehr gut. Neben sehr viel Geschirr und skandinavischen Einrichtungsgegenständen wurde vor Kurzem im Keller eine Abteilung für Bekleidung eröffnet. Hier entdeckte ich ein schönes Shirt (dass ich bei einer Woche voller Sonnenschein und Wärme gut gebrauchen konnte) sowie originale norwegische Porzellanbilder. Die Wahrscheinlichkeit, etwas „typisch Norwegisches“ aufzustöbern, ist hoch – und dank der Preise gut bezahlbar.
Im Markveien erkundete ich außerdem die Boutique „Frøken Dianas Salonger“, die sowohl umgenähte Vintage-Stücke als auch neue Kleidung im Vintage-Stil verkauft. Sehr charmant, sehr hochwertig, aber natürlich in einer anderen Preisklasse als „normales Second-Hand“.

 

 

Außerdem gibt es wunderschöne Geschäfte, die Blumen und Wohnaccessoires (Mitt lille hjem) oder Blumen und Kleidung (MustangSally) kombinieren.

 

 

Natürlich muss ein Skandinavien-Urlaub unbedingt den Besuch einer Wand voll Lakritz und Gummiviecher beinhalten. Jeder Supermarkt hat eine große Auswahl an solchen Boxen, aus denen man sich bedient – bezahlt wird nach Menge. Im Markveien stolperten wir in einen „Yummy Heaven“, der nichts anderes als leere Kohlehydrate mit viel Farbe und Aroma verkauft.
Als Hamburgerin, die viele Sommer ihres Lebens in diversen skandinavischen Orten verbracht hat, bin ich an Lakritz gut gewöhnt. Wobei es in Deutschland kaum Salzlakritz gibt, das diesen Namen verdient. Ganz im Gegensatz zu Skandinavien, wo so intensives Salzlakritz angeboten wird, dass man davon fast weinen muss oder Kopfschmerzen bekommt (ich zitiere bloß, mich schreckt natürlich gar nichts… 😉 ).

 

 

Wer also wirklich, wirklich die Reisekasse im Blick behalten muss, die dank Flug, Unterkunft, öffentlichem Nahverkehr, Verpflegung und Museumseintritten täglich strapaziert wird:
Schaut euch bei „Fretex“ und „Marita“ um, kauft ein paar schöne Postkarten und labt euch an Salzlakritz. So viel Spaß muss sein!

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Weltbeste Schweine-Fotos. Ach nee: Oslo-Tipps für Naturfreundinnen

 

Gerade aus Oslo gelandet muss ich unbedingt von den schönsten Orten erzählen, die auf Freundinnen von Natur, Blumen, Wasser und Kunst warten.

 

 

An unserem ersten Tag haben wir nach dem Hinflug erstmal unser Appartement bezogen und eingekauft. Danach sind wir zum Botanisk hage (Botanischen Garten) gelaufen, um sanft den ersten Kontakt zur norwegischen Hauptstadt aufzunehmen. So, wie wir damals in Stockholm am ersten Tag Millesgården besucht haben: Perfekt, um zwischen Blumen und Blicken über die Stadt langsam anzukommen.
Jetzt im Mai hat das nordische Klima unsere Temperaturen eingeholt, auch die Pflanzen sind fast so weit wie in Hamburg. So fanden wir viele wunderschön blühende Stauden und Sträucher und bewunderten diverse Narzissen und Tulpen, die in Deutschland längst verblüht sind.
Sehr lohnend sind die beiden historischen Gewächshäuser (Palmehuset und Victoriahuset) in der Mitte des Parks, sowohl wegen des nostalgischen Charmes als auch wegen der tropischen Vegetation.
Direkt südlich des Zoologischen Museums liegt „Großmutters Garten“. Westlich angrenzend ist ein idyllischer Hang zu finden, der sich perfekt für ein abendliches Picknick eignet (wie uns viele NorwegerInnen vormachten).
Nächste Station der Tunelbanen: Tøyen. Nordwestlich schließt sich Grünerløkka an, ein hippes Viertel mit viel szeniger Gastronomie.

 

 

Tags drauf, am Sonntag, machten wir mit den schönsten Parks weiter und wanderten durch den Ekeberg-Park, südlich von Gamlebyen oberhalb des Oslo Fjords gelegen. Wer hinauf will, muss ordentlich den steilen Hang hoch schnaufen. Oben auf dem Höhenzug warten ein ausgedehnter Wald mit verstreuten Skulpturen sowie wunderbare Architektur. Alte Holzhäuser mit einem malerischen Café sind ebenso zu finden wie ein bedeutendes Beispiel norwegischen Minimalismus´. Auf die Kinder wartet ein völlig überfüllter Streichelzoo (voller Kinder, nicht voller Tiere) sowie Ponies zum Im-Kreis-Reiten.

 


Während wir unterwegs waren, kreiste die ganze Zeit ein Hubschrauber am Himmel. Zufällig stellte sich auch heraus, warum – als wir eher versehentlich an die Rennstrecke der „Tour de Norway“ kamen. Dank meines guten Riechers zischten die Radrenn-Profis später noch zwei Mal an uns vorbei.

 

 

Grün und ultimativ historisch ist es auch auf der Festung Akershus, direkt zwischen Sentrum und Oslo-Fjord. Einfach schlendern und die Spuren vergangener Zeiten wirken lassen… ein ruhiges Plätzchen jenseits der Touristenströme ist meist zu finden.
Zu erreichen am besten mit Bus und Trikk (Straßenbahn) am Rådhus plassen (Rathausplatz).

 

 

Im Park rund um das königliche Schloss soll man dringend die Wege verlassen und Bäume umarmen, dazu wird man amtlich aufgefordert. Stattdessen saßen wir auf einer Bank, aßen Birnen und beobachteten amüsiert das Treiben der königlichen Angestellten im Schlosshof.
Tunelbanen: Nationaltheatret.

 

 

Die Halbinsel Bygdøy ist nicht nur zum Bersten voll mit hochwürdigen Museen rund um die Großartigkeit der Norweger: Wikingerschiffe (Vikingskipshuset), Erreichen des Nord- und Südpols (Polarschiffe Gjøa und Fram), Herumtreiben mit historischen Stroh-Flößen quer über die Weltmeere (Kon-Tiki und Ra) sowie häusliche Betriebsamkeit vor hundert Jahren (Norsk Folkemuseum).
Nein, man kann hier zusätzlich wunderbar spazierengehen und baden. Mindestens einen ganzen Tag einplanen! Wir haben uns gleich zwei Tage Zeit genommen und dafür den ollen Holmenkollen ausgelassen. Wen interessiert schon Skispringen, wenn man auch auf Felsen am Wasser sitzen kann, wo ein Südamerikaner auf seiner Flöte den Walen etwas vorspielt? Also.
Dann ist natürlich das Norsk-Folkemuseum ein Highlight für sich, allerdings unter der Woche etwas arm an Attraktionen. Dafür nicht so voll wie am Wochenende. Und der Blick auf die weltbesten Schweine ist völlig frei.
Hin kommt man per Bus und per Fähre. Letzteres macht natürlich mehr Spaß, ist ja klar. Unbedingt Hin- und Rückfahrt-Kombi-Karte kaufen, das belastet das strapazierte NOK-Konto weniger.

 

 

Selbstverständlich findet auch die furchtbar berühmte Vigeland-Anlage im Frogner-Park unsere Beachtung, bestehend aus monumentalen Darstellungen des menschlichen Lebens. Und Leidens. Und Liebens. Und Leidens. Ach, sprach ich schon von Leid? Mir war es etwas zu melodramatisch, auch wenn die schieren Ausmaße der Skulpturen natürlich Respekt verlangen. Viel Natur ist hier nicht, nur JapanerInnen überall.
Tunelbanen: Majorstuen, diverse Buslinien im Kirkeveien.

 

 

Das absolute Highlight ist natürlich eine Tour mit der Fähre von Insel zu Insel im Fjord vor Oslo. Nur lieber nicht zu Himmelfahrt. Oder am gleichen Wochenende. Oder überhaupt bei gutem Wetter dann, wenn Oslos EinwohnerInnen selbst frei haben könnten. Sie reißen sich dann nämlich die Klamotten vom Leib, packen Unmengen von Eingweggrills, Strandmatten, Kinderwagen, Bier und noch mehr Einweggrills ein und düsen ab auf die Inseln. Absolut verständlich. Nur leider nicht so idyllisch wie erträumt… Zum Glück verlaufen sich die Massen aus den Booten recht zügig, und wer etwas Ausdauer und gesunde Füße hat, kann weit genug wandern, bis ein ersehntes einsames Plätzchen gefunden ist. Bis zum Aufbruch auf die nächste Insel, wo der Sturm auf schöne, ungestörte Buchten von Neuem beginnt…
Start aller Boote ab Råthus plassen (Radhausplatz).

 

 

Am besten während der Himmelfahrts-Woche ist, dass es erst kurz vor Mitternacht dunkel wird. Noch Abends um 21.00 Uhr steht die Sonne hoch am Himmel, und auch wenn die Dämmerung einsetzt, dauert es noch mehrere Stunden, bis es tatsächlich dunkel ist. Und kurz darauf ist es auch schon wieder hell. Ein wunderbares Vor-Midsommar-Gefühl stellt sich ganz schnell ein… bei permanentem Sonnenschein und T-Shirt-Wetter kein Wunder!

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Strahlendes Orange für die Reise

 

Um unterwegs Bikinis, Socken oder Proviant gut verpackt und griffbereit im Gepäck zu haben, benutze ich gerne Stoffbeutel. Als Geburtstagsgeschenk habe ich aus einem Stück Stoff vom Raumausstatter drei Beutel genäht, dabei sind die beiden kleinen Beutel halb so groß wie der große. Das war so wunderbar einfach zuzuschneiden… 😉

 

 

Verlinkt mit CreaDienstag, Dienstagsdinge, HandmadeOnTuesday und Meertje.

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Rankender Sommerstrauß mit fruchtiger Ernte

Ferienhaus-Garten

 

Am liebsten hätte ich auch in Hamburg einen der schönen Gärten, die wir im Laufe der Jahre mit den gemieteten Ferienhäusern genossen haben. Allein so ein malerischer Holzschuppen, der sich bereits dadurch lohnt, dass er so eine wunderbare Kulisse darstellt… Hier ist nun der diesjährige Ferienhaus-Garten auf Bornholm in der Hauptrolle. Wie bereits berichtet, wachsen auf Bornholm überall Mirabellen, Äpfel und diverse Beeren. Aus Holzäpfeln und gelben Mirabellen legte ich ein Herz auf den Gartentisch, das ganz wunderbar mit dem roten Schuppen harmoniert. Zusammen mit kleinen Mageriten, Wicken, Hopfenranken und lustigem Puschelgras, die ich jenseits der Gartenpforte fand, ergibt sich ein wunderbar sommerliches Bild.

 

Sommerstrauß

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Bornholm is an island between Sweden and the baltic countries, but it belongs to Denmark. It is called „Scandinavia in microcosm“ because of its rich, very diverse nature and lots of cultural monuments. Many artists work at the island and handcrafted delicacys were sold.
We used our bikes every day and collected fruits and flowers.

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Freutag und FridayFlowerday.

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Was ich von Bornholmerinnen gelernt habe

Der Urlaub ist vorbei, schöne Erinnerungen und einige Kleinigkeiten, die in die Satteltaschen passten, haben wir mitgebracht. Auch einige Lektionen, die ich heute teilen möchte:

 

Heckenrose

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Spleens ausleben – und es genießen!
Auf Bornholm werden ganzjährig Weihnachtsdekorationen verkauft. Auf jedem Markt stehen ältere Damen und bieten diverse Engel, Trolle und Nisse an: Gefilzt, gehäkelt, genäht und gestrickt. In Svaneke verkaufte eine Frau mit größter Selbstverständlichkeit Weihnachtsmäuse, aus Stoff genäht, mit goldenen Ohren. Ebenso „Heleåretsmuse“, also Ganzjahresmäuse, mit genauso goldenen Ohren. Also. Wer nun immernoch keine handgemachten Mäuse haben wollte, war selbst schuld! Jede Keramikwerkstatt, jede Glasbläserei, alle haben eine Weihnachtsecke. Denn wer weiß, ob wir rechtzeitig vor dem Advent noch einmal vorbei kommen, um uns mit Nissen und Rauschgoldengeln einzudecken? Eben. Also wird das entsprechende Sortiment unterm Sonnenschirm auf dem Dorfplatz vorrätig gehalten. Hier wird die Sevicementalität wirklich gelebt!
Es gibt sogar ganzjährige Weihnachtsgeschäfte. DAS nenne ich einen konsequenten Spleen.

 

Helligdomsklipperne

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Mittelmaß wertschätzen
Oft sind wir den vollmundigen Versprechen der Touristenwegweiser gefolgt, die wöchentlich aktuell erscheinen. Mit dem Rad fuhren wir Tagestouren von dreißig bis sechzig Kilometer über die Insel, um all die „Attraktioner og oplevelser“ zu entdecken, die so überzeugend angepriesen wurden. Es waren ganz wunderbare Ausflüge, aber vor Ort dachten wir oft „Im Ernst? DAS soll großartig sein?!?“ Ab der zweiten Woche pfiffen wir auf all die beworbenen Veranstaltungen, sie wurden unseren Erwartungen eh nicht gerecht. Und nachdem eine ganz supertolle Fahrradroute sich als miese Strecke entpuppte, die selbst in Tansania besser befahrbar gewesen wäre, ist endgültig klar: Eigenlob stinkt auf Bornholm überhaupt nicht, alle finden sich und ihre Angebote super. Was zu der Vermutung verleitet, dass die BornholmerInnen entspannter und zufriedener sein müssten als wir perfektionssüchtigen Deutschen.
Ehrgeiz bringt uns voran, aber oft auch näher der Erschöpfung, als nötig wäre.

 

Kleiner Fuchs

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Das Glück im Naheliegenden finden
Bornholm hat wirklich eine faszinierende Natur zu bieten: Küsten mit malerischen Kiefernwäldern und feinstem Sandstrand wechseln sich mit breiten Dünenlandschaften und lieblichen Buchten ab. Auf der anderen Seite der Insel ragen raue Klippen viele Meter aus aufgewühlten Wellen hinauf, während nebenan abwechslungsreiche Schären einen der vielen Leuchttürme umgeben. Verwunschene Wälder, wilde Moore, hügelige Heidegebiete und vorzeitliche Täler mit tiefen Schluchten lassen sich erwandern. Diverse historische Dörfer, einmalige Rundkirchen, Felszeichnungen aus der Steinzeit und alte Mühlen gibt es zu entdecken. Obendrauf eine Vielzahl an KünstlerInnen in ihren offenen Ateliers, sodass wirklich jeder Geschmack bedient wird. Wer jedoch „nur“ ein Fahrrad hat, kommt bei Gegenwind und schlängeligen Radwegen nicht so zügig voran, wie gewünscht. Kurz: Es ist viel Muskeleinsatz nötig, um die schönsten Ecken zu entdecken. Und immer gibt es diverse Möglichkeiten, die nicht umgesetzt werden, weil die Stunden am Tag und die Kraft nicht ausreichen. Dann zufrieden zu sein, auch wenn einige Punkte auf der Erlebnisliste offen bleiben, bedeutet eine Willensentscheidung. Umso schöner ist es, festzustellen, dass unser „Privatstrand“ nahe des Ferienhauses der tatsächlich beste der Insel ist: Wunderschöne Natur, klares Wasser, kräftige Wellen, feiner Sand, und stundenlang blieben wir fast ganz allein. Das stand in keinem Reiseführer und ist doch der Ort der schönsten Stunden gewesen. Hier haben wir am meisten gelacht, uns ausgepowert und entspannt. Oft liegt das Glück so nah…

 

Privatstrand

 

Hyggelig über alles
Bekanntermaßen lieben die DänInnen alles, was „hyggelig“ (gemütlich) ist. Und was nicht bereits gemütlich ist, wird gemütlich gemacht. Was dann nicht gemütlich ist, wird einfach als solches deklariert. Ich zumindest habe bis heute nicht verstanden, was an der zugigen Surfschule gemütlich sein soll, die am streng nach fauligen Algen riechenden Balka-Strand liegt. Das durchschauen wohl nur BornholmerInnen…. Jedenfalls finde ich es in Deutschland oft genug überhaupt nicht gemütlich. Liebloses Design, zugige Flure, öde Büros verbessern wohl kaum die liebste Beschäftigung der Deutschen: Produktivität mit Effektivität. Bisher habe ich mich in jedem Unternehmen in jedem Meetingraum verloren gefühlt und gefroren. Blanke Wände plus viel Dunkelgrau plus strenge Sitzordnung plus fiese Klimaanlage laden so richtig zu angeregtem Austausch ein. Weder Ämter noch Schulen, Altenheime und Kindergärten müssen abweisend aussehen und den Charme von Kasernen haben. Wer findet das landesweit eigentlich so wichtig, dass es kein Entrinnen gibt?
Ein bisschen Lächeln im Bus und lockerer Small-Talk mit Fremden beim Einkaufen hellen das Miteinander deutlich auf – sogar in Deutschland. Wie wär’s mit einer Runde „Hygge“?

 

Rönne

 

Inklusion ist normal, kein super-soziales Extra
Wir kamen von einer Runde mit dem Rad ins Zentrum von Rønne gefahren. Schon von Weitem hörten wir laute Musik vom Store Torv. Ich dachte zuerst, es sei die örtliche Realschule, deren Jugendliche sich an den Mikros ausprobieren. Als wir auf dem Weg zu einem „Frozen Skyr“ an der Bühne vorbei kamen, stellte ich fest, dass es sich um Menschen mit Behinderungen handelte. Sie spielten gemeinsam mit BetreuerInnen bei bestem Wetter auf dem zentralen Platz der Stadt vor den Augen vieler ZuschauerInnen. Die Stimmung war hervorragend, auch wenn es eher lärmig als musikalisch klang.
Davon unabhängig entdeckte ich, dass JEDE winzige Dorfkirche auf Bornholm eine Induktionsschleife für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit haben. Jede – kleine – Dorfkirche. Nicht wie in Deutschland, wo jeder hundertste Veranstaltungsort mit viel Trara und Bohei sich der Inklusion widmet, indem sie Türschwellen abbauen, Fahrstühle einbauen und Induktionsschleifen einrichten. Und sich danach jahrelang wahnsinnig sozial und großzügig „den Alten und Behinderten“ gegenüber fühlen.

 

Tag der offenen Gärten

 

Auf kreative Lösungen mit wenig Kosten verstehen die DänInnen sich, hier ein Bild vom „Tag der offenen Gärten“.

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Obst aus wilden Hecken naschen

Kaum im Ferienhaus angekommen, sammelte ich erstmal die Äpfel aus dem Gras „unseres“ Gartens, pflückte auf der anderen Seite der Gartenpforte Blumen und Brombeeren.

 

Stillleben mit Obst

 

 

Skandinavische Lebensmittelpreise sind bekanntermaßen beachtlich. Wer im August unterwegs ist, kann sich auf Bornholm kostenlos Vitamine aus Bäumen und Büschen pflücken. Hier wachsen in jeder Hecke Brombeeren: Direkt am Strand, zwischen den Felsen am Leuchtturm, auf dem Feld, in der Burgruine – überall. Zusammen mit den Mirabellen und Äpfeln, die ebenfalls überall wild wachsen, zauberte mein Mann morgens wunderbare Smoothies.

 

WickenAnanas-Äpfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entdecken, was rund um das Ferienhaus zu finden ist und welche Gefäße die Küche bietet, um darin Blumen und Obst zu arrangieren, finde ich jedes Mal wunderbar. Noch nie habe ich so viele Sorten Mirabellen entdeckt wie hier: Gelbe, orangefarbene, rote und schwarze (die so sehr dunkelrot waren, dass sie schwarz wirkten).

 

Obst auf dem Gartentisch

 

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Visiting Scandinavia in august, nobody has to pay expensive prices for fruits: They grow everywhere in the landscape, even on the beach, between the rocks and in the woods. We picked blackberries, apples and mirabelles in lots of colours everywhere. When bicycling through Bornholm, we always had a box close at hand to pick berries and fruits. My husband made great smoothies out of our crop.

Mein sommerliches Stillleben verlinke ich bei RUMS, FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten, Froh & kreativ und FridayFlowerday.

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Familienhotel in Hamburg

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Vor Kurzem berichtete ich bereits, dass mich Fachbücher aus der Gastronomie und Hotellerie sehr inspiriert haben. Dabei kam mir der Geistesblitz, dass ich mir gut eine Tätigkeit in einem hamburger Familienhotel für mich vorstellen kann. Alle meine Lieblingstätigkeiten wären dabei: Projekte organisieren und durchführen, kreative Zeit mit Kindern und Jugendlichen gestalten, Erlebnisräume schaffen, positive Momente des Miteinanders erleben, für eine liebevolle und ästhetische Atmosphäre sorgen und fröhliche Feste feiern. Völlig begeistert von meiner Idee schaute ich mich im Internet um und fand zum Thema „Familienhotel in Hamburg“ – nichts.
Es gibt in Hamburg kein Familienhotel.
Wir finden Hotels, deren Einrichtung für junge Familien passt und die auch für mehrere Personen bezahlbar sind. Aber Mehrbettzimmer und reduzierte Preise am Frühstücksbuffet für Kinder sind in meinen Augen noch kein „Familienhotel“.
Ein Familienhotel, wie ich es mir vorstelle, hat passende Räumlichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen. Es gibt ein buntes Programm von „ruhigen“ Elementen wie Vorlesen, Singen und Basteln über sportliche Aktivitäten bis hin zu Tagesausflügen. Ein abendlicher Babysitter ist Standard, keine extra zu buchende Sonderleistung. Ein geräumiges, grünes Außengelände gehört für mich ebenso dazu wie eine gut ausgestattete Sporthalle. Mehrere Speisesäle in unterschiedlichen Größen sorgen dafür, dass auch die Kleinsten in Ruhe essen können und keinen Overkill von dreißig grölenden Acht- bis Zwölfjährigen bekommen. Passend zu den Jahreszeiten gibt es Schwerpunkte in der Gestaltung der Ausflüge und Betreuungsangebote vor Ort. Die Eltern können die ausgezeichnete Infrastruktur im Hotel als Basis nutzen, während sie einen gemeinsamen Familienurlaub nach eigenen Vorstellungen gestalten. Genauso können die Kinder stunden- und tageweise betreut werden, damit die Eltern beruflichen Verpflichtungen nachgehen oder Zeit zu Zweit genießen können.

Das wäre in meinen Augen ein Familienhotel.
Falls jemand eins in Hamburg eröffnet und noch fröhliche, anpackende Angestellte sucht:
Ich wäre dabei!

 

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Dieses Foto wurde mitten in Hamburg von einem Kanu auf der Alster aufgenommen.
Kanutouren gehören selbstverständlich zum Programm des Familienhotels…

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Tanzania und Zanzibar: Wissenswertes für die Reise

Frisch aus den Flitterwochen in Tanzania und Zanzibar zurück gekommen, möchte ich all jene Informationen teilen, die ich mir in der Vorbereitung mühsam zusammen gesucht habe. Wer sich für passende Reisekleidung, die Ausstattung der Reiseapotheke sowie grundlegende Ausdrücke auf Swahili interessiert, hat den passenden Beitrag in den Weiten des Internet gefunden!

 

IMG_8689Morgenlicht in Tanzania

 

Kleidung
Grundsätzlich sollten helle Töne wie Sand, Beige und Khaki für die Kleidung gewählt werden. Tsestefliegen mögen Blau und Schwarz, diese Farben sollten komplett zu Hause bleiben. Die gesamte Zeit habe ich helle, langärmelige Blusen getragen sowie dünne, lange Hosen. Mit No-Bite® besprüht, wehrt lange Kleidung wunderbar die Insekten vom Stechen ab, hält die Haut schattig und lässt, wenn Leinen und Baumwolle gewählt werden und die Schnitte luftig sind, gut die Luft zirkulieren. Darunter habe ich mich trotzdem mit Sonnencreme eingeschmiert, weil Kleidung nur einen geringen Teil der Sonneneinstrahlung filtert und keinen zuverlässigen Schutz vor Sonnenbrand darstellt.
Wer (wie ich) die typischen Outdoor Zipp-off-Hosen hässlich und teuer findet, kann getrost darauf verzichten: In Hamburg habe ich mir Second-Hand eine Handvoll helle Leinenhosen sowie helle Baumwollblusen in lockerer Passform gekauft, die ich durchgehend gern getragen habe. Eng sitzende Kleidung ist aus Höflichkeitsgründen der Mentalität der Bevölkerung gegenüber nicht passend (besonders auf dem islamisch geprägten Zanzibar), darüber hinaus lässt sich Schweiß vermischt mit Sonnencreme auf der Haut deutlich besser ertragen, wenn kein engsitzender Stretch-Stoff direkt auf dem Körper anliegt und bei Bewegung gegebenenfalls reibt.
Da ich befürchtete, dass die Behandlung mit No-Bite® in Kombination mit Sonnencreme, Staub und Schweiß die Kleidung im Anschluss an die Reise reif für die Mülltonne machen würde, habe ich nur Flohmarkt-Klamotten mitgenommen. Ganz so schlimm sieht es nach der Rückkehr nicht aus, dennoch ist es sinnvoll, Lieblings-Stücke sicher zu Hause im Schrank zu lassen.
In Tanzania habe ich grundsätzlich feste (helle) Schuhe mit hellen Socken getragen, um sich setztende Mücken und Moskitos gleich sehen und plattklatschen zu können. Das war zwar nicht nötig, weil die imprägnierte Kleidung die Insekten abgehalten hat, trotzdem bin ich dankbar für diesen Tipp aus dem Internet. Unterwegs ist es sowohl für die Sicherheit vor Verletzungen als auch aus Gründen der Hygiene am Intelligentesten, auf Sandalen, FlipFlops oder ähnliches zu verzichten – die können am Strand von Zanzibar immer noch ausgepackt werden.
Unbedingt sollte ein qualitativ hochwertiger Sonnenhut mitgenommen werden, mit rundum breiter Krempe und zum Bedecken von Schultern, Nacken und Hals mit einem rückwertigen Sonnenschutz. Das sieht dämlich aus, keine Frage, bewahrt einen jedoch vor Überhitzung und Sonnenbrand – wer sexy sein will, sollte nicht quer durch die Tropen reisen, das ist wohl klar.

 

IMG_8678Frisch in Tanzania angekommen:
Erstmal ein Set Oberbekleidung mit No-Bite einsprühen.
Achtung: Es braucht eine ganze Weile (bei uns mehrere Stunden), bis die Kleidung danach trocken und tragbar ist!

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Mückenschutz
Da Malaria und Dengue-Fieber in Tanzania verbreitet sind, ist ein wirksamer Schutz vor Stichen wichtig. Blaue und schwarze Kleidung sollte wegen der Tsetsefliegen zu Hause bleiben, von dort sollten wiederum ausreichend große Mengen an Insektizid für die Kleidung sowie den Körper mitgenommen werden. Wenn auf der Sprühflasche Angaben wie „Reicht zur Behandlung von bis zu 9 Kleidungsstücken“ steht, stimmt das – sparsam sprühen geht nicht.
Körperteile, die nicht von eingesprühten Kleidungsstücken bedeckt werden, müssen mit einem anderen, für Menschen geeigneten Mittel besprüht werden.
Ein Moskitonetz sollte außerdem grundsätzlich dabei sein – wir hatten durchgehend sehr hochwertige Unterkünfte, die mit intakten Netzen ausgestattet waren. Da in Hostels maximal löchrige Netze hängen (haben wir zumindest gehört), sollten Backpacker also stets ihren eigenen Schutz für die Nacht dabei haben.

 

Muscheln

Abendstimmung auf Zanzibar

 

 Apotheke
– Desinfektionstücher (für die Flüge) sowie flüssiges Desinfektionsmittel für die Hände (nach dem Toilettenbesuch sowie vor dem Essen zu benutzen)
– Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 50
– Malaria-Prophylaxe (täglich einzunehmen)
– Verhütungsmittel. Wer schwanger werden will, sollte diesen Wunsch unterwegs pausieren lassen, Malariatabletten und Föten vertragen sich partout nicht. Also Verhütungsmittel einpacken! Alle anderen (wie unsereins) sowieso…
– Kräutertee für Magen-Darm-Beschwerden, außerdem Mittel gegen anhaltendes Erbrechen sowie Durchfall
– Kräutertee gegen Halsschmerzen und Husten, außerdem Nasentropfen, Halsbonbons. Gegen Zugluft im Jeep sowie durch Klimaanlagen verursachte Schniefnasen mit Halsweh stets ein Tuch für Hals und Kopf dabei haben! Die Reisegruppe ist schneller erkältet als gedacht…
– Kopfschmerztabletten, ggf. Schlaftabletten für die Flüge
– Pflaster, kleine Verbände oder Mullbinden
– Creme oder Gel gegen geschwollene Insektenstiche, Pinzette für Dornen oder Stachel

 

Swahili (auf Deutsch oft Suaheli oder Kishuaheli genannt)
Jambo! – Hallo!
Habari gani? – Wie geht’s? (Direkt übersetzt: Was gibt es Neues?)
Nzuri sana. – Sehr gut.
Karibu (sana). – Willkommen (Mit dem Wort „sana“: Sehr willkommen)
Tafadhali. – Bitte.
Whapi choo tafadhali? – Wo ist die Toilette, bitte?
Ahsante sana. – Vielen Dank.
Hakuna matata. – Kein Problem.
Kwa heri! – Auf Wiedersehen!
Lala salama! – Gute Nacht!
Nakushukuru sana sana! – Vielen, vielen Dank für Alles!

Wer gut auditiv lernt und ein Gefühl für Rhythmus hat, kann auch wunderbar anhand von einfachen Liedern via YouTube einfaches Swahili lernen:

http://www.youtube.com/watch?v=fK0wPpLryc4

Sehr schöne christliche Lieder sind dort auch zu finden – zum „Ein-Swingen“…

 

Mangroven

Zanzibar: Im Mangrovenwald, kurz vor der Dämmerung

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Reise nach Stockholm: Orte

Schwedens Hauptstadt Stockholm ist auf 14 Inseln erbaut, die nach und nach eingemeindet wurden. Die Inseln liegen im Mälarsee und dem Saltsjön, der ein Ausläufer der Ostsee ist. So ist in Stockholm meist eine Brise zu spüren und oft liegt der Geruch von Wasser in der Luft, was ich beides sehr mag. Vor Antritt der Reise hatte ich zwei Reiseführer besorgt und etwas im Internet recherchiert – leider mündeten viele der Hinweise in überlaufenen Plätzen und waren nicht so „wundervoll und herausragend“ wie angekündigt. Ohne Reiseliteratur finde ich die erste Orientierung schwierig; habe ich jedoch einen Reiseführer in der Hand, halte ich mich oft sehr eng daran und vezweifle, wenn ich einen bestimmten Hinweis nicht wiederfinde („Hier sollten doch Häuser der neuen Sachlichkeit und im Bauhaus-Stil stehen! Wo sind die denn jetzt? Das ist doch der Tessin-Park! Und warum finde ich die Beschreibung dazu im Reiseführer nicht wieder???“).
Ich behaupte nicht, die gesuchten „Geheimplätze“ gefunden zu haben:
Meine Tipps verstehen sich als Hinweise an jene, die Orte mögen, die auch von Schwedinnen gern aufgesucht werden.

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Second-Hand-Geschäft „Myrorna“: Wer „Stilbruch“ in Hamburg kennt, braucht keine näheren Beschreibungen – dies ist das schwedische Äquivalent. Soweit ich es verstanden habe, werden hier gespendete Möbel, Bilder, Lampen, Spiegel, Geschirr, Dekorationsobjekte, Tischdecken, Gardinen sowie Kleidung für Damen, Herren und Kinder verkauft. Das Personal besteht aus Menschen, die wieder eingegliedert werden bzw. auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben. Sie werden im Verkauf angeleitet und führen weitere Tätigkeiten aus, wie zum Beispiel wirklich schöne Tragetaschen aus gespendeten Stoffen zu nähen. Da die SchwedInnen sehr modeaffin sind, kaufen sie häufig neue Kleidung und sortieren sie offensichtlich ebenso schnell wieder aus, wodurch viel Potential für Second-Hand-Geschäfte entsteht. Sowohl Geringverdiener als auch Kundinnen mit eigenem Stil können hier fündig werden. Neben Vintagestücken hängt hier ebenso Kleidung, die scheinbar vor wenigen Stunden erst im originalen Geschäft über die Theke gingen, so „up to date“ ist sie. Wirklich schöne Geschirrtücher und Porzellan- sowie Glaswaren lassen sich hier ebenfalls finden (ich sage nur: Kosta Boda!), die gut erhaltenen Möbel waren für das Flugzeug leider zu groß… Überall in Schweden bestehen Filialen, wer schwedisch besser kann als ich, wird auf der Homepage mehr über die Hintergründe lesen können.

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Mattssons Band: Verfolgt man die Kungsgatan vom Stureplan Richtung Centralstation, findet sich in der Hausnummer 19 ein ganz wundervolles Geschäft für alle, die gern nähen: Ich habe bereits viele Geschäfte mit Stoffen und Zubehör besucht, aber eine derart überwältigende Auswahl an Knöpfen, Spitzen, Litzen, Kordeln, Bändern und so weiter habe ich zuvor nicht entdeckt. Folgt man der Kungsgatan, sind einige Schritte weiter rechts Panduro-Hobby, links ein Teeladen sowie rechts ein Spielzeuggeschäft zu finden.

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Eiscafe „Stikki Nikki“: Die Schwedin Nicole Emson kreiiert seit 2008 Eissorten, die jenseits der üblichen Verdächtigen „Vanille, Erdbeer, Schokolade“ liegen. So testete ich zum Beispiel „Banana Curry“, eine süß- scharfe Kreation mit Chili-Stücken. Auch hier liegen die Preise, wie fast überall in Stockholm, bei 29,- schwedischen Kronen pro Kugel, dafür sind sie so groß wie drei.
(Götgatan, Mariatorget, Drottninggatan)

 

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„Lagerhaus“: Wer „Butlers“ und „Depot“ kennt, hat hier die schwedische Schwester gefunden:
Vieles für die Küche, einiges für das Bad, dazu dekorative Dosen in Form von Eulen und Fabriken (?!)  sowie Geschenkpapier und kreatives Zubehör.

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Bonscheladen „Polkapojkarna“: In einem hübschen Laden mit offener Werkstatt werden Bonbons nach traditionellen Rezepturen angefertigt. Durch eine große Scheibe kann dabei zugesehen und die Produkte direkt probiert werden. Eine gute Gelegenheit für Mitbringsel!
(Lilla Nygatan 10, Gamla Stan)

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„Cafe Rival“: Ein Cafe neben dem „Hotel Rival“, das eine schöne Terrasse am ruhigen Park mit blühenden Blumenkästen hat. Das Innere des Cafes ist ebenfalls sehr ästhetisch und gleichzeitig gemütlich eingerichtet, die Speisen haben, wie überall in Stockholm, ihren Preis.
(Mariatorget 3, Södermalm)

 

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„Svensk Tenn“: Ein alteingesessenes Einrichtungsgeschäft, das den „schwedischen Stil“ maßgeblich durch moderne Entwürfe, die in der Tradition verwurzelt sind, geprägt hat und bis heute prägt. Ein optischer Traum… (Strandvägen, Östermalm)

Skulpturengarten „Millesgarden“: Auf der östlichen Nachbar Insel Stockholms, Lidingö, liegt gut erreichbar der Skuplturengarten „Millesgarden“. Der Künstler Carl Milles besaß dort Wohnhaus und Atelier, die heute inklusive einer großen Auswahl seiner Werke zu bewundern sind. Die schöne Anlage mit verschiedenen Gärten und einer gesonderten Ausstellungshalle für wechselnde Themen ist wirklich einen Besuch wert. Und da sich die Insel Lidingö als Basisstation (Ferienwohnung) gut eignet, fuhren wir gleich an unserem zweiten Tag dort vorbei.

Die Inseln Riddarholmen, Skeppsholmen und Kastellholmen sind ebenfalls, jenseits vom Trubel auf Gamla Stan und in den anderen Innenstadt-Bereichen, schöne Orte um Architektur zu betrachten und auf einer Bank eine Pause einzulegen.

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In Kürze folgen die Artikel „Reise nach Stockholm: Erlebnisse“ sowie
„Reise nach Stockholm: Souvenirs“.

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