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Sommerparty mit Donuts, Käfern und vielen Blumen

Bonbonfarben, Blumen und Beeren:
Eine heitere Zwischenmahlzeit zelebriert den Sommer.
Wenn es draußen zu heiß ist, holen wir uns die fröhlichen Farben und frischen Früchte einfach nach drinnen.

Vor Kurzem entdeckte ich die handgearbeiteten Dahlien aus Ton in zartem Mintgrün. An anderer Stelle sprang mich der Käfer an, der farblich perfekt dazu passt. Humorvoll und natürlich, so dekoriere ich gern.

Durch die Wärme halten Schnittblumen nur wenige Tage. Daher kombiniere ich momentan Stauden im Blumentopf mit langlebigen Blättern wie diese Aralie. Sie bringen die Natur ins Haus, ohne ständig zu verwelken und mich zu ärgern… 😉

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Freundschaften – woher und wohin?

Wie werden aus Bekannten und Kollegen Freunde?
Wie werden aus Fremden Freunde?
Ich mag meine Freundinnen, aber durch die Tatsache, dass die meisten von ihnen (inzwischen) Mütter sind, erleben wir die Welt oft unterschiedlich – und haben verschiedene Tagesabläufe, was Unternehmungen erschwert.
So hoffe ich, in der nächsten Zeit meinen Freundeskreis ausbauen zu können und habe bereits nette Frauen meines Alters im Blick, zu denen ich mir mehr Kontakt wünsche.
Nur: Wie werden aus entfernten Bekannten, aus Kolleginnen, aus flüchtigen Begegnungen auf langen Zugfahrten echte Freundinnen?
Ich habe den Eindruck, dass sich „früher“ viel ergeben hat, was Teffen, Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen angeht.
Im Kontakt-halten bin ich, wenn es mir wichtig ist, gut – und bekomme oft die Rückmeldung: „Super, dass du dich meldest, es ist mir total unangenehm, dass ich nicht dazu komme, bei dir anzurufen. Schön, dass wir mal wieder geredet haben.“ Bei vielen scheint so viel los zu sein, dass die Zeit kaum reicht, sich reihum allen Freunden oder Bekannten zuzuwenden.
Kann es sein, dass um die Dreißig alles wichtiger ist als Freunde?
Arbeit, Partnersuche, Aufbau eines gemeinsamen Lebens mit der/dem PartnerIn, Selbstverwirklichung, Reisen, Bildung….
Wir wollen so viel und schaffen oft längst nicht alles, was wir uns vorgenommen haben.
Ich glaube nicht, dass Freunde in dieser Zeit unwichtig sind, aber ich denke, dass wir häufig auf der Überholspur unterwegs sind oder die Spuren wechseln:
Von der Studentin zur Erwerbstätigen, vom Single zur Partnerin (und häufig wieder zurück), von einem Job zum anderen, von der Unabhängigen zur Mutter, von der Angestellten zur Gründerin und so weiter.
Offenbar fehlt vielen oft die Energie für Gemeinschaft, was ich sehr schade finde und hoffe, dass sich die Prioritäten bald wieder verschieben.