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Aufwändige Faltkarte: Wie kompliziert kann eine Grußkarte werden?

Neulich erhielt ich ganz kurzfristig die Nachricht, dass ich einen frei gewordenen Platz in einem kleinen Kreativworkshop besetzen könnte. Natürlich war ich dabei und ließ mich überraschen, was gebastelt werden sollte. Es entstand eine aufwändige Faltkarte, die von einer Banderole zusammen gehalten wird.

Sie lässt sich an den Ecken auseinanderziehen und gibt den Blick auf die innenliegende Botschaft frei, die noch Raum für einen handschriftlichen Gruß lässt.
Derartig komplexe Faltungen sind mir bisher zu viel Aufwand, auch wenn meine Stempelbilder für Grußkarten durchaus 12 Schritte beinhalten – vom Herstellen der eigentlichen Karte noch gar nicht zu reden. Umso mehr freut es mich, wenn ich selbst angeleitet werde und zur Abwechslung mal von der Expertise anderer profitieren darf!

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Wo die Freude wohnt: Mein Buch lädt dich ein, mit mehr Lebenslust zu glauben

Juhu, juhu:
Ein weiteres Buch von mir kommt gerade aus der Druckerei, kann aktuell vorbestellt und im Januar 2022 ausgeliefert werden!
„Wo die Freude wohnt“ lädt dich ein, deine Beziehung zu Gott auf kreative, ermutigende Weise zu vertiefen und neu die Lebenslust mit deinem Glauben zu verbinden. Du erhälst den Schlüssel zur „Villa der Freude“ und darfst die verschiedenen Botschaften der Räume entdecken:


Im Labor stellst du die Grundausstattung für ein fröhliches und zugleich tiefgehendes Leben zusammen. Im Garten lässt du alte Verpflichtungen und Zwänge hinter dir und erforschst, wie Neues, Heilsames wachsen kann. In der Bibliothek warten Gottes Versprechen auf dich und ich möchte dir Lust auf’s Bibellesen machen. Im Schaukelstuhl auf der Veranda wirst du getröstet und gehalten. In der Schatzkiste warten Goldklumpen für verschiedene Lebensbereich auf dich – du bist reich und mit allem ausgestattet, was du für einen erfüllenden Alltag brauchst!

Beim Festmahl begrüßt Gott ganz speziell dich als Ehrengast und möchte alles, was dich davon abhält, dein ganzes Vertrauen auf ihn zu setzen, endgültig entmachten. Am Lagerfeuer berührt dich der Heilige Geist und fängt deine Tiefpunkte auf. Im Wintergarten entdeckst du Raum für Bewegung und besonders kraftvolle, dynamische Gebete. Auf dem Dachboden lässt du deine Sorgen los und unter dem Baum am Wasser denkst du neu über deine Beziehungen nach. Im Wohnzimmer findest du Heimat und im leeren Zimmer entwickelst du ganz neue Perspektiven für deine Lebensträume.
Im Badezimmer erhälst du die Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu versöhnen und in der Küche setzt du dich mit Freuden und Spannungen von familiären Beziehungen auseinander. Auf dem Parkplatz löst du alte Blockaden und lässt Ängste los, während ausgerechnet im Arbeitszimmer ein Spiel-und-Spaß-Paradies auf dich wartet.

Jedes Kapitel bietet Raum zum Notieren, schenkt Tipps zum Ausprobieren und Anregungen zum Nachdenken und Beten.
All meine Impulse sind natürlich kein Garant für ein märchenhaftes „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“. Meine Gedanken und Tipps möchten dir eine Tür öffnen, wie du selbst deinen Alltag bunter, lustvoller, vertrauensvoller auf Gott hin gestalten kannst.
Das kreative Mit-mach-Buch ist im Neukirchener Verlag erschienen und kann dort aktuell vorbestellt werden.
Eine Vorschau kannst du dir hier ansehen: Vorschau „Wo die Freude wohnt“
Die Illustrationen stammen von Miriam Gamper-Brühl.

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Fortbildungen für die eigene Persönlichkeit, nicht für den Chef wählen

Gerade komme ich aus einer Fortbildung zum Thema „Gartentherapie“ zurück und bin völlig selig.
Daher möchte ich heute dazu ermutigen, Seminare nicht (nur) danach auszuwählen, was der Arbeitgeber erwartet und was frau meint, was dem Unternehmen dient. Denn so handeln wir Frauen allgemein und besonders in schlecht bezahlten sozialen Berufen ja: Was brauchen meine PatientInnen / KlientInnen / SeniorInnen / Kinder an Fachwissen von mir?
Viel spannender finde ich die Frage: Was brauche ich?
Klar, das können Fachkenntnisse sein, um den Anschluss an die aktuelle Forschung oder bestimmte Behandlungsmethoden nicht zu verpassen.
Es kann aber auch die Suche nach dem sein, was mein Herz höher schlagen lässt – bei mir als Mensch, nicht primär bei mir als Angestellter.
Denn das, was mich im Innersten bewegt, wird beruflich eine größere Kraft entfalten als das, was ich pflichtbewusst ableiste.

Und, ganz wichtig: Wachstum passiert dort, wo ich Sehnsüchte habe, die ich ans Tageslicht kommen lasse und denen ich eine Chance auf Entwicklung gebe. Dadurch kann ich meine Prioritäten neu sortieren, frische Kraft schöpfen, mich innerlich von bestimmten Grundsätzen im Geschäftsleben abwenden und Positivem zuwenden.
Wenn ich dorthin gehe, wo mein Herz schneller schlägt, treffe ich Menschen, die das selbe bewegt. Dadurch entstehen nicht nur kostbare Kontakte, sondern auch neue berufliche Perspektiven.
Das ist doch viel besser, als sich keine Gedanken um die eigenen Potentiale zu machen und zu warten, bis wir zu einer Pflichtfortbildung verdonnert werden!

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Was jede von uns für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür tun kann

Heute nahm ich an einem Online-Seminar der Initiative „Kommunal nachhaltig“ teil.
Darin wurde nicht nur das Ausmaß des Insektensterbens und damit der größten Welle des Artensterbens in der Menschheitsgeschichte deutlich, sondern auch ausführlich dargestellt, was jede Privatperson und jede Stadt dagegen tun kann.
Die Rednerin des BUNDs meinte: „Aussterben bedeutet tot für immer – keins der Lebewesen, das gerade ausstirbt, wird jemals wiederkommen.“

Bienen-Blog“Decimated”: Germany’s birds disappear as insect abundance ...

Was können wir als Privatperson tun, um das Artensterben abzumildern?

  • Jede Pflanze zählt. Statt Kiesflächen und Rasen anzulegen oder Beete mit Holzhäckseln zu mulchen, was wertvollen Platz für Lebewesen verschenkt, sollten wir den Blick eines Maklers in einer Großstadt annehmen. Kein geschäftstüchtiger Makler würde in Hamburg, Berlin oder München eine Fläche sinnlos verschenken, hier ist jeder Zentimeter Gold wert. In unserem Garten auch: Jede Pflanze reinigt die Luft, kühlt und befeuchtet sie. Vom kleinsten Gänseblümchen bis zur größten Eiche helfen sie alle gegen die Klimakrise. Platz zum Betonieren, Pflastern oder mit Kies bestreuen kann wirklich niemand von uns vergeuden. Noch dazu, wenn in Zukunft heftige Regenmengen im Garten schnell versickern sollen, statt über versiegelte Flächen in den eigenen Keller zu laufen.
    Daher: Pflanzen aussuchen, die der Region und dem Boden angepasst sind, die Tieren Nahrung bieten (Blüten und Früchte) und die mit Trockenheit in den Hitzesommern zurecht kommen.
  • Stauden, Büsche und Bäume, die sowohl ökologisch sinnvoll als auch trockenheitsresistent sind, stellt das Buch „Garten ohne Gießen“ vor. Da der Traum vom Haus im Grünen immer mehr Fläche frisst, die unwiderbringlich der Natur verloren geht, ist die Frage: Wie schaffen wir einen Ausgleich? Das Buch stellt clevere Methoden vor, das Garagendach zu begrünen oder durch Kletterpflanzen am Haus nicht nur Tieren ein Zuhause zu bieten, sondern gleich noch eine kostenlose Kühlung zu genießen.
    Statt mit diversen sinnlosen Tricks gegen Unkraut oder leere Flächen im Beet anzukämpfen, bietet sich das Aussäen von Wildblumen an: Billig, ökologisch wertvoll und keinerlei Pflege nötig. Die Blumen, die zu den Bodenbedingungen passen, säen sich ganz von allein aus und kommen komplett kostenlos im nächsten Jahr wieder.
  • Verblühtes und Samenstände den Winter über stehen lassen, da hierin (für Menschen unsichtbar) Insekten überwintern. Erst im April/Mai sollten tote Stängel entfernt werden, damit die Wintergäste Zeit zum Schlüpfen hatten. Auch Vögel bedienen sich im Winter an Samen und Körnern.

Was können wir als Nachbarschaft oder Stadt für die Artenvielfalt tun?

  • „Eh da“-Flächen nutzen. „Eh da“-Flächen sind die Bereiche, die quasi übrig bleiben, nachdem alle ihr Haus gebaut und ihren Parkplatz gepflastert haben. Hier können Bäume und Sträucher gepflanzt oder einfach nur Blumensamen für Magerwiesen ausgesät werden. Parkplätze entwickeln sich im Sommer immer mehr zur Hitzehölle, bereits das Pflanzen von Bäumen hilft, das Aufheizen der riesigen Asphaltflächen rund um Supermärkte und Einkaufszentren zu verringern.
    „Eh da“-Flächen können, mit einer Bank aufgewertet und von Büschen umpflanzt, auch die Lebensqualität der PassantInnen und AnwohnerInnen erheblich verbessern. Allein das sinnvolle Begrünen von Straßenrändern, statt sie zu betonieren, schafft lange „Flure“ für die Fortbewegung und Ernährung von kleinen Lebewesen. Dazu bietet der „Blühpakt Bayern“ vielfältige Informationen.
  • Je älter ein Baum, desto höher sein Wert für sämtliche Organismen. Statt alte Bäume „vorsichtshalber“ zu fällen, lieber regelmäßig kontrollieren lassen. Jeder Baum ist für sich ein komplexes Biotop, das durch das Fällen und Nachpflanzen eines Jungbaums komplett verloren geht.
  • Lichtverschmutzung und Insektensterben haben eins miteinander gemeinsam: Zu helle Straßenlaternen. Häufig werden durch Straßenlampen komplette Grundstücke erhellt, statt sinnvoll gebündelt die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und tatsächlich nur Straße, Rad- und Gehweg zu beleuchten.
    Warme Lichtfarben ziehen Insekten wesentlich weniger an als kaltes Licht.
    Und für viele Regionen reichen Lampen, die durch Bewegungsmelder anspringen und anschließend wieder verlöschen, auch im öffentlichen Raum völlig aus.

Ohne Insekten gibt es weder Obst noch Gemüse mehr, weil sie nicht bestäubt werden

  • Fairpachten“ ist eine Initiative des NABU, um Landwirtschaft und Ökologie bessern miteinander zu verbinden. Kommunen und Kirchen haben oft große Ländereien, die sie verpachten. Dabei kann durch sinnvolle und faire Pachtbedingungen die Landwirtschaft gesünder und nachhaltiger gestaltet werden. Durch das Einsparen von Gift oder die Einrichtung von Blühstreifen profitieren Menschen und Tiere gleichermaßen.
  • Da zunehmend im Winter und Vorfrühling komplette Hecken und Alleen von städtischer Hand ohne erkennbaren Grund gefällt werden, ist ein Umdenken nötig: Fällungen können in schneearmen Wintern keine „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ für städtische Angestellte und Bauhöfe sein, wenn damit Lebensräume zerstört werden. Hier wird Schulungsmaterial für den Garten-Landschaftsbau angeboten: Praxishandbuch kommunale Grünflächen
Atemfreude, aufmerksam

Einladung zum „Atemfreude“-Workshop im November

Um hochaltrige und körperlich eingeschränkte Menschen zu mehr Beweglichkeit und einer vertieften Atmung zu helfen, entwickelte ich „Atemfreude“. Die Teilnehmenden erleben eine moderierte Geschichte, die durch das eigene Mitmachen lebendig wird: Wir renovieren ein Zimmer für das Enkelchen,  besuchen den Botanischer Garten oder unternehmen eine Kreuzfahrt. Daraus ergeben sich „von allein“ raumgreifende Bewegungen und eine vertiefte Atmung.
Jenseits von Leistungsdruck kommen SeniorInnen und Menschen mit Handicap lustvoll in Schwung und erleben die Kraft des Atems.

Vor Kurzem berichtete das Hamburger Abendblatt darüber:
Mit Atemfreude entspannen auch demente Senioren

Interessierte aus den Bereichen Pflege, Betreuung, Pädagogik und Therapie lade ich herzlich zu einem Workshop ein, um die „Atemfreude“ kennenzulernen und anschließend mit eigenen Gruppen auszuprobieren.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 13.11.2019 um 17:30 Uhr in der Residenz Kursana in Hamburg-Niendorf, Ernst-Mittelbach-Ring 47.
Das Thema wird „Ein Abend am Kartoffelfeuer“ sein, sodass alle zu Beginn selbst eine Atemfreude-Stunde erleben und wir anschließend den Aufbau und die Wirkung des Konzepts erarbeiten. Dabei richtet sich die Länge des Abends nach den Interessen der Teilnehmenden. Vielfältiges Material zum Mitnehmen und Ausprobieren liegt aus. Wer mag, kann im Fachbuch „Atemfreude“ blättern.
Die Kosten liegen bei 15 Euro.
Ich bitte um eine Anmeldung über mail@wisperwisper.de und freue mich auf ein Kennenlernen!

Presse

Atemfreude-Workshop in Hamburg Niendorf

Diverse Websites mit Veranstaltungstipps wiesen auf meinen Workshop für schwungvolle Atemgymnastik mit SeniorInnen hin.
Auch das Niendorfer Wochenblatt listete die Fortbildung zur Atemfreude: Der Hinweis brachte neben vielen neugierigen Therapeutinnen auch zwei PädagogInnen aus dem Stadtteil in die Residenz. Eine fröhliche Gruppe aus 14 engagierten Fachfrauen erlebte zu Beginn eine exemplarische Atemfreude-Stunde unter dem Motto „Eine Hütte in Finnland“. Anschließend erarbeiteten wir im Dialog die Prinzipien des ganzheitlichen Atemtrainings und tauschten uns über die Anleitung von Seniorengruppen aus. Auch Fragen zu COPD-Betroffenen, demenziell veränderten BesucherInnen und der Gruppendynamik wurden geklärt. Immer wieder suchten die Anwesenden den Kontakt und Austausch untereinander. Zum Schluss blieben noch diejenigen, die an grundlegenden Darstellungen über die Anatomie und Physiologie der Atmung interessiert waren.

Atemfreude, aufmerksam

Gelungen: So lief der erste Atemfreude-Workshop ab

Der erste Atemfreude-Workshop war ein voller Erfolg – ich bin ganz beglückt.
Mein ganzheitliches Konzept der Atemgymnastik mit SeniorInnen lockte viele neugierige Therapeutinnen und Betreuerinnen zum interdisziplinären Abend. Obwohl das Angebot kostenlos war und dabei die Gefahr besteht, dass die Angemeldeten es mit der Verbindlichkeit nicht so ernst nehmen, waren wir eine fröhliche Gruppe aus 14 engagierten Frauen. Dank einer munteren Laune des Kopierers war das versprochene Material zum Mitnehmen und Ausprobieren nicht so vollständig wie geplant, aber die Fachfrauen nahmen es gelassen und nutzten rund um den Materialtisch jede Möglichkeit, einander kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.


Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mein Konzept von allen als motivierend, einfach umzusetzen und praxistauglich erlebt wurde. Auch Therapeutinnen, die keine Gruppen anleiten, sondern mit körperlich schwer betroffenen Menschen Einzelsitzungen durchführen, bewerteten meine Übungen als geeignet und gut anpassbar.
Eine offizielle Uhrzeit als Ende des Abends hatte ich bewusst offen gelassen, um den Wünschen der Teilnehmenden Raum zu geben: So entspannt, wie die Skandinavier in unserer exemplarischen Atemfreude-Stunde „Eine Hütte in Finnland“ eben mit der Zeit umgehen. Der offizielle Teil des Abends endete nach meiner heimlichen Planung relativ pünktlich, und nach einer weiteren geselligen Runde blieb ein Teil der Besucherinnen noch, um sich die Atmung erklären zu lassen. Die Logopädinnen und Betreuerinnen gingen schon mal nach Hause, während wir den Stuhlkreis enger zusammen rutschten und ich anatomische Zeichnungen austeilte. Nachdem wir die Atemvorgänge sowie die möglichen Gefahren bei der Durchführung von Atemübungen geklärt hatten, gab es noch so viele Fragen rund um die praktischen Aspekte der „Atemfreude“, dass die Gruppe sich erst gegen 21.40 Uhr auflöste.
Dann fand ich beim Aufräumen auch die Blätter im Kopierer, die er uns einige Stunden früher vorenthalten hatte….

Trotz des Mottos „Eine Hütte in Finnland“ finde ich die schwedische Flagge einfach hübscher als die sachlich-schlichte finnische…

Atemfreude, aufmerksam

Kostenloser Workshop „Atemfreude“: Ganzheitliche Atemgymnastik in Hamburg

Am 10. Juli 2019 um 17:30 Uhr lade ich herzlich in die Residenz Kursana in Hamburg-Niendorf ein. Interessierte, die in der Seniorenbetreuung und -pflege arbeiten, erleben eine exemplarische Atemfreude-Stunde. Ein sommerliches Erlebnis unter dem Motto „Eine Hütte in Finnland“ bringt uns in Bewegung, vertieft den Atem und sorgt für viel Heiterkeit. So spüren alle Teilnehmenden, wie das ganzheitliche Konzept der Atemgymnastik wirkt.
Anschließend folgt die Theorie: Wie funktioniert der Atem, wie verändern Lockerungs- und Dehnungsübungen den Atemfluss, wie trainieren wir spezifische Übungen zur Vertiefung des Atems?
Dann erkläre ich die Wirkung des Konzepts:
Warum leiten wir die Übungen im Rahmen einer erzählten Geschichte an?
Warum setzen wir ein Gedicht zur Einstimmung ein, bauen ein Bühnenbild in der Mitte des Stuhlkreises auf und singen am Ende ein Lied passend zum Stundenthema?
Warum gelingen indirekte Atemübungen, die durch Assoziationen und Erinnerungen angeregt werden, nachhaltiger und kraftvoller als direkte Anweisungen?
Wie integrieren wir Menschen mit Demenz oder Personen im Rollstuhl?

Alle Teilnehmenden erhalten kostenloses Material für eigene Stunden sowie zum theoretischen Hintergrund. Mein Buch liegt zum Blättern aus und ich versehe es gern mit einer persönlichen Widmung.
Wir beginnen um 17:30 Uhr und sind, was die Länge des Abends angeht, so entspannt wie die Skandinavier im Motto der heutigen Atemfreude: Wer nach dem offiziellen Programm gegen 19:30 Uhr aufbrechen möchte, bricht auf, wer noch Fragen hat und bleiben möchte, bleibt.
Ich bitte um Anmeldungen bis zum 08.07.2019 unter mail@wisperwisper.de, damit ich den passenden Raum buchen und weitere Informationen versenden kann.
Der Abend richtet sich an SozialpädagogInnen, AltenpflegerInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen und PhysiotherapeutInnen. Wer Atemtraining mit Asthmakranken oder COPD anleitet, ist ebenso herzlich willkommen.

Die Residenz Kursana im Ernst-Mittelbach-Ring 47 liegt direkt neben der U-Bahnstation „Niendorf Nord“, Linie U2. Wer von der Autobahn A7 kommt, fährt an der Ausfahrt „Schnelsen“ bei IKEA ab und ist in wenigen Minuten vor Ort.

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Anleitung: Blumengesteck auf einer Etagere

Etagèren sind so praktisch, weil wir auf geringem Raum viele Köstlichkeiten und zusätzlich Blumenschmuck unterbringen können. Sie wirken elegant und festlich, sodass alles, was wir darauf in die Höhe heben, besonders wertvoll wirkt. Heute zeige ich eine bebilderte Anleitung, wie ein Blumenarrangement auf einer Etagère ganz einfach Schritt-für-Schritt entsteht.
Dazu benötigen wir natürlich eine Etagère, Steckmoos zum Wässern, ein Bund Rosen (oder andere Blüten mit hartem Stiel), Frauenmantel oder Schleierkraut, Grünzeug aus der Natur wie Farn und Gräser, ein scharfes Messer, eine Schüssel voll Wasser.

Zuerst schneiden wir eine dicke Scheibe vom Steckmoos-Block, das klappt am besten mit einem trockenen Riesenmesser, wie man es zum Fleischschneiden nimmt. Die Scheibe schneiden wir an den Seiten rund, da die Etagère schließlich auch rund ist. Dann teilen wir sie in der Mitte, damit sie rechts und links des mittleren Stabs liegen kann. Beide Hälften wässern wir. Dazu füllen wir eine große Schüssel mit Wasser und legen den Steckschaum darauf, bis er sich von allein vollsaugt und nach unten sinkt.

In den Steckschaum schneiden wir zwei kleine Kerben, damit sich beide Hälften direkt um die tragende Stange der Etagère platzieren lassen und keine Lücke entsteht. Dann kürzen wir die Rosen mit der Schere, schneiden sie schräg mit dem Messer an und schieben sie in den Steckschaum. Die Blüten sollen etwas Abstand zur Steckmasse haben, aber nicht viel.
So arbeiten wir uns rund um den Steckschaum und verteilen die Rosen gleichmäßig oder leicht versetzt. Ein Bund Rosen reicht knapp, um die Fläche zu bedecken, mit größeren Rosen oder zwei Bunden ist mehr „Blütenmasse“ möglich.

Als nächstes nehmen wir uns schöne Rosenstiele und kürzen sie so, dass wir jeweils ein hübsches Rosenblatt an einem kurzen Stielstück haben. Auch den Stiel schneiden wir mit dem Messer schräg an. Unter die Rosen stecken wir viele dieser kleinen Stiele, damit die Blätter den Steckschaum verdecken und die Rosen auf einem Bett aus ihren eigenen Blättern sitzen.

Die Blüten des Frauenmantel zerteilen wir und füllen damit die Lücken oberhalb der Rosen. Ich habe hier die Blüten und Blätter als „Schichten“ im Lagenlook aufgebaut. Genauso schön sieht ein abwechslungsreiches Durcheinander von Rosenblüten, Blättern und anderen Blüten aus. Mit Frauenmantel oder anderen kleinen Blüten und deren Blättern füllen wir alle Lücken, sodass kein Steckmoos mehr zu sehen ist.

Damit die Rosenblätter nicht so langweilig wirken, stecken wir Farn aus dem Garten oder aus dem Wald dazwischen. Schöne Gräser vom Wegesrand und andere grüne Elemente kürzen wir und setzen damit zwischen die Rosenblättern grüne Akzente.

Im Detail sieht die blumige Zwischenetage dann so aus:

Zum Schluss kontrollieren wir, dass es keine Wasserlache auf der „Blumenetage“ gibt, tragen die Etagère zu ihrem Platz und füllen sie ober- und unterhalb der Blüten mit Köstlichkeiten.

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Coaching mit Pferden

 

Zwei Jahre lang schlich ich in jedem Wintersemester der Volkshochschule um das Seminar „Pferdestärke – Führungsstärke“ herum. Es war definitiv zu teuer, um es „einfach so“ zu buchen. Aber ebenso definitiv zu interessant, um es nicht zu versuchen… Im dritten Jahr griff ich zu und gab dem Seminar (und mir) eine Chance. Schließlich wollte ich immer noch heraus finden, wie ich meine nonverbale Kommunikation verbessern und gleichzeitig freundlich und durchsetzungsstark sein kann. Besonders in unangenehmen beruflichen Situationen, die ein klares Auftreten kombiniert mit Fingerspitzengefühl erfordern.
Wir hatten ein gemeinsames Pferd zu fünft und erhielten eine Führungsaufgabe allein, eine gemeinsame Kooperationsaufgabe und eine Gelassenheitsübung allein. Leider gab es nur drei Übungen in acht Stunden, da hatte ich mir definitiv mehr erhofft. Beruflich hat es mir nicht konkret weitergeholfen, das wäre in einer Einzelsituation und mit zwei Tagen statt einem sicher anders gewesen. Privat war es ein spannender Tag, der Altbekanntes aus meinem Leben wieder in den Fokus rückte. Die ganz großen Erkenntnisse blieben aus, das war (zum Glück) bei den anderen TeilnehmerInnen auch so; insofern lag es nicht an mir, sondern schlicht an den Erwartungen, die das Seminar geweckt hatte.
Kurz: Mit Tieren statt mit Menschen zu arbeiten ist definitiv ein großer Kontrast zum Alltag und einen Versuch wert. Inwieweit es tatsächlich weiterhilft, bleibt die Frage für jedeN EinzelneN.
Wie die Seminarleiterin sagte: „Sometimes you learn, and sometimes you win.“ Und wenn wir nur gelernt haben, dass geweckte Erwartungen im Angebotstext nicht unbedingt erfüllt werden…