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Hochzeitstag mit effektvoller Deko

In dem Maße, wie die Liebe in dir wächst,
wächst auch deine Schönheit;
denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.

Augustinus von Hippo

Große Geschenke erfreuen meinen Mann gar nicht, das war in unseren vierzehn gemeinsamen Jahren schnell klar. So habe ich zum vierten Hochzeitstag statt eines großen Geschenks eine große Geste gewählt: Mit einem kleinen Strohhalm blies ich eine riesige, glänzende 4 auf. Bloß gut, dass ich ein Atemübungs-Profi bin, sodass ich die Aufgabe ohne Pause (es gab kein Ventil, das die Luft drin behalten hätte) und ohne Schlappmachen bewältigte. Leider arbeitete ich noch, als mein Mann das bronzefarbene Schanökel entdeckte, sodass ich leider den Ausdruck auf seinem Gesicht verpasst habe!


Wer nicht gern dekoriert, aber einen effektvollen Blickfang braucht:
Auch ohne Helium sind riesige Buchstaben und Ziffern für Feiertage ein überwältigender Blickfang!

Verlinkt mit FloralFridayFoto und Holunderblütchen.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für Blumengestecke wie vom Profi

Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich heute, wie ganz einfach kleine Blumengestecke gestaltet werden. Als Tischdekoration für Geburtstage und Hochzeiten eignen sie sich ideal: Sie lassen sich am Tag zuvor anfertigen und können einfach und sicher zum Veranstaltungsort transportiert werden. Auf den Tischen und dem Buffet verteilen und am Ende den Gästen mitgeben, so haben alle noch lange Freude daran.
Auch als Geschenk für die Einweihungsparty einer Freundin bieten sich die Arrangements an: Um die Tischdeko braucht sich die Gastgeberin nicht kümmern und kann die Gefäße für zukünftige Feste selbst mit frischen Blumen füllen.

Wir brauchen
– kleine Gefäße (Sammeltassen von Oma, kleine Joghurtgläser, Mini-Vasen, Eierbecher o.ä.),
– Steckschaum zum Wässern,
– eine große Blüte pro Gesteck (Rose, Gerbera, Sonnenblume, Tulpe o.ä.),
– Blätter zum Abdecken des Schaums und des Gefäßrands (Efeu, Frauenmantel, Hosta und Heuchera aus dem Garten, Galax oder Asparagus von der Floristin)
– und weitere kleine Blüten als Begleitung für die Hauptblüte.

Aus dem Steckschaum werden kleine Blöcke geschnitten, die in die Gefäße passen sollten: Nicht zu groß, dass sie herausquellen. Und nicht zu klein, dass sie im Gefäß herum rutschen und den Blumen keinen Halt bieten. Eine Schale mit Wasser füllen, die Steckschaum-Würfel darauf legen. Warten, bis sie sich vollgesaugt haben und sinken.

Die nassen Steckschaum-Würfel in die Gefäße setzen.

Als nächstes die Gerberastiele mit dem Messer gerade abschneiden und mindestens drei Zentimeter tief in den Steckschaum schieben: Mit Gefühl, aber nachdrücklich.

Jetzt die Blätter rund um die Gerberastiele im Steckschaum anordnen. Dabei auf eine abwechslungsreiche Reihenfolge achten: Hier habe ich helle Blätter des Frauenmantels mit den dunkelroten der Heuchera versetzt in den Schaum gesteckt. Anschließend verteilte ich darüber und darunter Efeublätter, die durch ihre gezackte Form mehr Lebendigkeit in die sogenannte „Basis“ bringen.
Am Ende des Arbeitsschritts sollte sowohl der Steckschaum als auch der Gefäßrand von Blättern verdeckt sein.

Als letztes werden kleine Blütenzweige und einzelne Blumen als kleine Gruppen um die Gerbera verteilt. Wer es puristisch mag, lässt die Hauptblüte als Mittelpunkt über den Blättern thronen.

Um die Gestecke in Bus und Bahn zu transportieren, stelle ich sie am liebsten in Plastikdosen. So stehen sie stabil, können gut getragen werden und verlieren kein Wasser (das sammelt sich notfalls am Boden der Dose). Den Deckel der Vorratsdosen lasse ich natürlich zu Hause.
Zum Mitbringen für einen Geburtstag reichen dazu ein paar Glückskekse, die alle Eingeladenen erheitern, eine liebe Karte und alle sind zufrieden!

Verlinkt mit FloralFridayFoto, Holunderblütchen und Freutag.

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Mut zur Einzigartigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

„Niemand von uns wird je etwas Herausragendes oder Ehrfurchtgebietendes erreichen,
es sei denn, er/sie hört auf das Flüstern,
das nur er/sie alleine hören kann.“

Ralph Waldo Emerson

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Update zum Beitrag „Fröhliche und abwechslungsreiche Familienfeiern“

Vor einiger Zeit schrieb ich „Müssen Familienfeste immer öde sein? Ideen zur Rettung der guten Laune“.

Angesichts eines runden Geburtstags brauche ich relativ kurzfristig noch brilliante Ideen für fröhliche Spiele. Aber keinen Klamauk aus dem Internet mit albernen Versen ohne jeden Sinn und Verstand!
Nun entdeckte ich eine schöne Aktivität für einen erwachsenen Geburtstag:

Alle Gäste bekommen eine weiße Karte und einen Stift. Jede Person soll auf ihrer Karte ein Erlebnis in kurzen Stichworten festhalten, das sie mit dem Geburtstagskind verbindet. Darunter wird der Name notiert, natürlich alles schweigend und „heimlich“.
Alle Anwesenden werfen ihre Karte dann in einen Beutel.
Die Moderatorin / der Moderator zieht eine Karte, liest sie vor und lässt das Geburtstagskind raten, welche Person hinter dem Erlebnis steckt. Außerdem werden von den Betroffenen natürlich nähere Einzelheiten erklärt.

 

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Geburtstagstafel mit Anleitung für Blumenkörbchen

Sommerfest

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Heute möchte ich Ideen für einen sommerlichen Geburtstag teilen.
Unter die Teller legte ich Blätter einer riesigen Klettenstaude, die bei uns an der Straße wächst. Sie sollten erst unmittelbar vorher geschnitten werden, da sie innerhalb weniger Stunden schlapp werden. Die Servietten umwickelte ich mit Gras- und Getreidehalmen.

 

Sommerfest 2

 

Als Unterlage für die durchsichtigen Glasteller benutzte ich Blüten aus Pappe, sie sorgen zusammen mit warmen Farben für sommerliches Flair. Aus blühenden Blumen zu naschen hat etwas Märchenhaftes…
Als Gruß auf den Tellern warten kleine Klappkarten mit floralen Motiven, an denen ich mit einer dekorativen Klammer Namensschilder befestigte. Daneben liegt jeweils ein Päckchen Brausepulver für ausgelassenen Spaß.

 

Sommerfest 3

 

Natürlich gab ich mir mit den Blumenarrangements wieder besondere Mühe:
Hier erkläre ich die Anleitung für die Gestecke in den Körben, die ich selbst entwickelt habe.

Gebraucht werden dazu kleine Drahtkörbe, Nasssteckschaum, Plastiktüten oder -folie, große Blätter sowie diverse Floralien (Blüten und Zweige).

Zuerst wird die Steckmasse in Stücke geschnitten, die in die Körbe passen, und fachgerecht gewässert. Anschließend zerschneiden wir eine Plastiktüte so, dass das Steckmoos in eine Ecke der Tüte passt und von allen fünf Seiten bis auf die Oberseite damit umhüllt wird. Vielleicht ist es notwendig, die Tüte mit Stecknadeln zu fixieren. Als Nächstes wird das Körbchen mit großen Blättern von Ampfer, Renautria, Rhababer o.ä. ausgelegt, damit später die Plastiktüte nicht mehr zu sehen ist. Nun vorsichtig den Steckschaum am Henkel des Körbchens vorbei einpassen, dabei darauf achten, dass die Blätter schön glatt am Rand liegen. Dies ist der anstrengendste Teil, danach wird es entspannt:
Blumen und Zweige nach Wahl schräg anschneiden und im Steckschaum platzieren, einige größere Blätter (von Heuchera oder Galax) über den Rand ragen lassen. Auch kleine Efeutriebe wirken spielerisch und lieblich, um die Kanten des Körbchens abzumildern.
Damit die Blumen lange frisch bleiben, mit einer dünnen Tülle einer Gießkanne vorsichtig Wasser zwischen den Blüten nachfüllen, damit der Steckschaum feucht bleibt. Trocknet der Steckschaum aus, zieht er die Feuchtigkeit aus den Blumenstängeln und lässt sie umso schneller welken.

To create this flower-arrangement you need a little basket made of wire, floral foam, a plastik bag, a scissor, flowers and leaves.
First, you soak the floral foam. Afterwards you place it in one corner of the plastic bag and cut the plastic bag, so that it can coat the piece of foam completely – except of the top. Now you cover the inside of the basket with leaves and put the covered foam in the basket – no one will see the plastic which is holding the wet foam anymore. Next you start to arrange the flowers (first cut them short!) and leaves in the floral foam. When it´s ready, keep in mind to soak the arrangement every second day, so that it may last longer.

 

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Die Anleitung teile ich bei CreaDienstag, HandmadeOnTuesday, Dienstagsdinge, Maleviks Rosengarten, Engel und Banditen, FloralFridayFoto,Holunderblütchen.

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Kreative Ideen für erwachsene Partys

Ausmal-Bilder

 

Wenn eine Garten-Spiel-und-Spaß-Party ins Wasser zu fallen droht, braucht es schnell einen Plan B. So recherchierte ich nach Ausmalbildern für Erwachsene, die sich als Programmpunkt oder Nebenher-Aktion eignen. Vorlagen auf Klemmbretter heften, eine Runde Buntstifte verteilen, und schon werden auch die weniger Kreativen aktiv!

Hier meine Vorschläge:
Pfau, Papageien, Tiger, Elefant und Giraffe für eine exotisch inspirierte Zeichenrunde.
Nostalgische Schwarz-weiß-Vorlagen gibt es bei The Graphics Fairy.
Eine super trendige Traumfänger-Vorlage ist hier zu finden.

 

Gesprächs-Lose

 

Viele Feste leben davon, dass sich bisher Unbekannte kennenlernen, austauschen, miteinander Spaß haben und im Gespräch Neues entdecken. Um solch interessanten Austausch zu fördern, habe ich kleine „Lose“ mit Fragen vorbereitet. Sie werden reihum gezogen und beantwortet, wobei das Ziel ist, dass eine inspirierende Unterhaltung stattfindet. Die Fragen selbst sind „nur“ Mittel zum Zweck…

Hier einige der Anstöße:

Was ist deine früheste Kindheitserinnerung?

Was isst du in letzter Zeit besonders gern?

Welchen Urlaub hast du intensiv genossen?

Worauf freust du dich in der nächsten Zeit?

Welchen Wunsch möchtest du dir erfüllen – bald oder langfristig?

Was hast du neulich Schönes erlebt?

Welche Farbe magst du aktuell besonders – weißt du, warum?

Was hast du dir als Kind immer gewünscht?

Erinnerst du dich an eine familiäre Katastrophe mit gutem Ausgang?

Was ist deine schönste Erinnerung an die Schule?

Gibt es einen Gegenstand, den du gern besitzen würdest? Was ist es?

Was wäre eine gelungene Überraschung?

Wenn du dir ein anderes Land aussuchen müsstest in dem du zur Welt kommst, welches wäre das?

Wenn du dir für eine Woche aussuchen könntest, wer du sein möchtest, wer wäre das?
Egal wo, und egal wann die Person gelebt hat.

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Wenn du etwas Verrücktes machen oder eine Straftat begehen könntest
ohne erwischt zu werden und ohne dass jemand davon erfährt – was würdest du tun?

Was wünschst du dir, was die Leute auf deiner Beerdigung über dich sagen sollen?
Woran sollen sie sich erinnern?

 

Gesprächs-Lose

 

Kreative Ideen werden beim CreaDienstag, HandMadeOnTuesday, DienstagsDinge gesammelt.

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Schmetterlings-Party

Schmetterlings-Party

 

Die Urban Jungle Bloggers haben sich für diesen Monat ein Thema nach meinem Geschmack ausgedacht: „Planty Appetit“. Mit frühsommerlichen Blüten soll eine Tischdekoration entstehen – die perfekte Aufgabe für mich. Und da ich schon seit einer Weile dekorativen Kleinkram zum Thema „Schmetterlinge“ sammle, bietet der Fundus viel Material…

 

Schmetterlings-Party

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Today, the „Urban Jungle Bloggers“ invite to the current Link-Party called „Planty Appetit“: They search tablesettings with flowers to celebrate spring.
I´m taking part with a „Butterfly Party“. This idea for a theme is quite old, so I´ve been collecting bits and pieces for a Butterfly-Tablesetting for a while. Now I´m happy to present the sweetest insects, made of porcelain, wood, paper and chocolate…

 

Schmetterlings-Party

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Meine Sammlung aus Schmetterlingen besteht inzwischen aus einer Vielfalt von Materialien: Die hölzernen Exemplare sind Streuteile, die ich mit Zahnstochern in Party-Pieker verwandelt habe.

 

Rosen

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Auch schokoladige Exemplare nehmen teil, sie tragen ein Glitzern zu Dekoration bei.
Viele Rosen gehören zu einem Schmetterlings-Fest, finde ich. Damit das Budget reicht, bietet es sich an, die Rosen einzeln und in kleinen Gruppen zu platzieren. In unterschiedlichen Höhen arrangiert, wirkt auch eine überschaubare Zahl Blüten üppig.

 

Schmetterlings-Party

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Luftige Baisers gehören zum flatterhaften Thema ebenso wie die durchbrochene Struktur des Holzschmetterlings, beide erwecken den Eindruck von Leichtigkeit und Schwerelosigkeit.

 

Schmetterlings-Party

 

Die Falter aus Porzellan tragen elegante Akzente bei und lassen sich vielfältig arrangieren. Obst in passenden Farben zum Tischtuch verstärken den „roten Faden“ des Designs und runden das Thema ab.

 

Platzkärtchen

 

Um die Servietten schlang ich Satinkordeln in passenden Farbtönen. Ein hölzernes Streuteil lockert den quadratischen Umriss der Serviette auf und schafft eine Verbindung zur Umgebung. Ein einfacher Papierschmetterling, mit Tusche gefärbt und beschriftet, eignet sich als Platzkärtchen.

 

Schmetterlings-Party

 

Nostalgische Notizblöcke als Gastgeschenke werden am Ende als Erinnerung mitgenommen. Kleine Blümchen aus „Restbeständen“ oder vom Balkonkasten geschnitten rahmen die Blöcke ein. Das Sträußchen aus Petunie und Vergissmeinnicht wird durch krause Petersilie ergänzt, die eine interessante Struktur beiträgt.

 

Stuhlhussen

 

Die selbstgenähten Stuhlhussen tragen hinten eine Schleife, deren Umriss an die Flügel der Schmetterlinge erinnert. Spritzige Limonade in herb-säuerlicher Geschmacksrichtung hilft, damit die Gestaltung nicht zu süß wird, und erfrischt.

Den Beitrag teile ich bei den Link-Parties FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten,  CreaDienstag,  Meertje, HandmadeOnTuesday, Dienstagsdinge und Strawberry Butterscotch.

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Entspannt Gastgeberin sein, Trick 2

Maritimes Fest

 

Zweiter Trick: Die eigene Persönlichkeit umarmen

Wenn ich Gäste habe, liebe ich es, für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Für mich gehört ein Deko-Konzept dazu, das in der Vorbereitung die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Ich liebe Motto-Parties und stelle gern gemeinsame Zeit unter ein Thema. Als Grundlage definiere ich die Stimmung, die ich wecken möchte: Stilvoll, fröhlich, natürlich, leicht oder festlich. Entsprechend wähle ich Farben aus, die die Basis in Form von Tischtuch, Stuhlhussen und Kissen, Servietten und Raumdekoration bilden. Dazu sammle ich aus meinem Fundus Geschirr und Accessoires, kümmere mich um Blumen und bastle dekorative Blickpunkte. Auch die Nahrungsmittel sollen in das Setting passen und werden entsprechend ausgewählt und zubereitet.
Als Ergebnis sehen meine Tafeln und das umgebende Wohnzimmer interessant, elegant oder lustig aus. Oft erlebe ich, dass Gäste einerseits begeistert und andererseit neidisch sind. Viele vergleichen die eigenen Talente, es sich und Gästen gemütlich zu machen, mit meiner Begeisterung für Raumgestaltung.
Das finde ich ausgesprochen schade.
Die wenigsten realisieren, dass ich dafür andere Dinge nicht kann:
Ich habe keinerlei Übung im Backen, weshalb ich grundsätzlich den Bäcker meines Vertrauens besuche.
Ich habe ebenso überhaupt keine Ahnung von Weinen und sonstigen Spirituosen, einfach weil ich keinen Alkohol trinke.
Auch mehrgängige Menüs serviere ich nicht, weil ich dann nur noch in der Küche stehe und keine Aufmerksamkeit für Freundinnen erübrigen kann. Entsprechend bereite ich alles vor, niemand wird mich live an offener Flamme etwas flambieren sehen.
Wie viele von euch haben keine Ahnung von Floristik und Design, produzieren aber locker aus dem Handgelenk die schönsten Torten? Oder die leckersten Radieschen-Schäumchen? Oder sind die liebevollsten, aufmerksamsten Gastgeberinnen, die sich frau nur wünschen kann?

Schluss mit dem Neid, jede von uns hat Talente, über die sich Gäste freuen!

 

Maritimes Fest

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„Tisch des Monats Mai“: Mein Werk im Lifestyle-Magazin

Die Entdeckung des Tages im Zeitschriftenregal:
Die neue Ausgabe von „Hier leben“ ist da!

Im Februar schrieb ich, dass eine Journalistin und ein Fotograf bei uns zu Besuch waren. Nun ist die Mai-Ausgabe der Zeitschrift erhältlich: Das Magazin „Hier leben“ erscheint in Norddeutschland und kann über famila und Markant-Märkte bezogen werden. Ich habe die Tischdekoration des Monats Mai entworfen und freue mich, das Ergebnis nun gedruckt in den Händen zu halten.

Shooting "Tisch des Monats Mai"

Die Herausforderung lag darin, im Februar Blumen zu bekommen, die nach Mai aussehen und trotzdem qualitativ hochwertig sowie bezahlbar sind. Dank meiner Erfahrungen in der Eventfloristik und meinen Fachbüchern fielen mir schnell viele Blumen ein, die Anfang des Jahres erhältlich sind und dennoch frühsommerlich wirken. Neues gelernt habe ich in diesem Rahmen natürlich auch, meine private Erkenntnis war die Entdeckung der „Piano-Rose“: Sie ist auch jenseits der Rosensaison erhältlich und weckt Assoziationen an üppig gefüllte Gartenrosen. Die ersten Margeriten ließen sich zusätzlich auftreiben, sodass ich mit der floralen Auswahl zufrieden war.

Shooting "Tisch des Monats Mai"

Für frühsommerliche Atmosphäre sorgen die Apricot- und Lachstöne: Die warmen Farben scheinen aus sich selbst zu strahlen und bilden die perfekte Balance zwischen gemütlich und elegant. Mit frischen grünen Akzenten wird die natürliche Wirkung betont, unterstrichen von den Kirschlorbeerblättern rund um die Teller und die Kleeblätter. Die Kleeblätter stammen von einer „Dresdener Pappe“. Sie wird seit 1870 hergestellt, dabei wird eine metallische, farbige Folie auf einen Untergrund aus Pappe gedruckt und gleichzeitig geprägt. Viele kleine Motive hängen in einem Bogen aneinander, wie Glanzbildchen.

Shooting "Tisch des Monats Mai"

In der Vorbereitung hatte ich neben farblich passenden Stuhlhussen und Kissen für die Sitzbank auch Servietten mit sommerlichem Streifendessin genäht. Selbst wenn auf den Bildern letztlich nur die Servietten erschienen, bin ich mit dem Gesamteindruck zufrieden.

Shooting "Tisch des Monats Mai"

Today I was surprised to find the new magazine „Hier leben“ about lifestyle in the north of Germany already in the shops. A spread is showing my work concerning tablesetting and I´m very proud and happy.

Die Blumen schicke ich zum FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten und Holunderblütchen.
Eigentlich sollte das Magazin am zweiten Mai veröffentlicht werden, aber schon heute habe ich sie im Geschäft entdeckt: Grade pünktlich zu den floralen Link-Parties am Freitag.

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Willkommene Gäste

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Worin liegt der Unterschied zwischen einem gelungenen Treffen und einer Party, die niemandem richtig Freude macht? Ist die Gastgeberin allein für die Stimmung verantwortlich? Oder was tragen die Gäste bei – in Begegnungen, Gesprächen, Stimmungen?
Einmal erzählte mir meine beste Freundin im Anschluss an meinen Geburtstag, dass sie es sehr anstrengend fand, weil ihre (zufällige) Sitznachbarin die ganze Zeit in Selbstmitleid und Beschwerden schwelgte. Mir als Gastgeberin tat es sehr Leid, das nicht bemerkt zu haben. Neben dem Entschluss, bestimmte Personen bei gewissen Anlässen nicht mehr einzuladen, führte es auch dazu, dass ich mich fragte, was Gäste im besten Fall beitragen.

* Die Zeit großzügig genießen
Pünktliches Erscheinen zeigt der Gastgeberin und den Freundinnen Respekt. Wer in letzter Minute oder sehr angespannt eintrifft, kann die Situation erleichtern, wenn kurz gesagt wird, warum. Die Anwesenden wissen dann, aus welcher Situation die Betroffene kommt und können ihr Zeit zum Ankommen geben. Dennoch kann der Übergang von einem anstrengenden oder hetzigen Tag zu einem lockeren Nachmittag / Abend schwerfallen. Vielleicht ist es hilfreich, sich kurz ins Bad zurückzuziehen, frisch zu machen und einen Moment innezuhalten, um Atem zu schöpfen.

Am Wichtigsten für ein gelungenes Zusammensein ist oft, sich wirklich Zeit für die Freundinnen, die Gastgeberin, die Atmosphäre zu nehmen. Viele versuchen, trotz engem Terminkalender „kurz vorbei zu schauen“. Dies kann zu Spannungen führen: Erst platzt ein neues Gesicht in eine Situation hinein; alle versuchen, sie in die Runde aufzunehmen; und kurz darauf ist die Betroffene schon wieder unterwegs. Das bringt viel Unruhe für alle Beteiligten, gerade bei einer kleineren Gruppe. Sinnvoll ist es, die Gastgeberin vorher zu fragen, wie sie es lieber hätte: Eine kurze Stippvisite während des Fests oder lieber ein Treffen zu zweit an einem anderen Tag?

* Schlechte Laune zu Hause lassen
Niemand erwartet, dass alle Gäste pausenlos fröhlich und heiter sind. Manchmal werden die Themen im Gespräch ernster, was in einer Clique zu gestärktem Vertrauen und tieferen Einblicken führt – ich schätze das sehr. Etwas ganz anderes ist jedoch ein nicht enden wollender Strom an Gejammer und Selbstmitleid, den eine einzelne Person beiträgt. Damit werden nicht nur unmittelbare Gesprächspartnerinnen belastet, sondern oft die Stimmung des ganzen Treffens.
Wer gerade Schweres durchmacht, sollte sich überlegen, ob die Darstellung der eigenen Situation in einer großen Runde gut aufgehoben ist und die Gastgeberin dies schätzt. Ist beides nicht der Fall, hilft es, die persönlichen Erlebnisse mit einer Vertrauten zu besprechen. Eine Party wiederum lässt sich dazu zu nutzen, den Blick auf das Schöne zu richten und sich abzulenken.

* Etwas zum Gespräch beitragen
Die Fahrt zu einem Geburtstag eignet sich dazu, zu überlegen, ob es in der letzten Zeit etwas Interessantes gab, das sich erzählen lässt. Etwas Persönliches, weitgehend Harmloses und Lustiges bietet sich an. Wenn viele fremde Gesichter und damit verbundene Gesprächspausen zu erwarten sind, bringt ein solcher Startschuss den Smalltalk in Gang.

* Eine Kleinigkeit mitbringen
Eine Kleinigkeit zeigt der Gastgeberin Wertschätzung, dass sie alle Eingeladenen zusammen bringt und Zeit in die Vorbereitung gesteckt hat. Es eignet sich auch als Smalltalk-Thema, wenn der Hintergrund des Mitbringsels erwähnt wird (Das habe ich selbst gestaltet / Die Blumen stammen von dem besonders schönen Wochenmarkt in unserem Viertel…)

Auch eine aktuelle Lektüre ist ein schöner Gesprächsbeitrag – wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, hat vielleicht sowieso ein interessantes Buch oder eine Zeitschrift dabei.

 

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